Beiträge von Bembelpetzer

    GFMS estimates world average gold mine production total costs in Q3 09 at $631/oz, up 11% vs Q1 09. Total costs were only just higher than the $623/oz of Q3 08 but they show a resumption of the rising trend in costs after a significant decline in late 2008/early 2009. We expect cost pressures on gold miners to continue and supply to remain constrained in the coming years. This underpins our longer-term bullish outlook for gold.
    The hiatus in gold mine production costs in late 2008/early 2009 was no more than that - a hiatus. Power costs (notably oil) worldwide and Eskom-supplied electrical power in S.Africa are on the way up again and the long-term outlook is for much higher costs than in 2009. Furthermore, labour costs are still rising.
    Higher by-product credits are likely to offset these pressures to some extent, but by nowhere near enough. We do not expect to see significant further upside to the gold price until 2012; in fact, we expect the gold price to come under prerssure in Q2 10 in the face of a stronger US dollar and the prospect of rising interest rates. However, rising production costs and limited supply growth will help to underpin our expectation for gold to average at least $1,000/oz in 2010. We expect gains in the gold price to resume in 2012, with the price forecast to average $1,350/oz by H2 13.
    Update 2 of the GFMS Gold Survey 2009 estimates a world average gold mine cash cost in Q3 09 of $492/oz and average total production costs at $631/oz. This is in fact not far from the cash cost of $496/oz and total cost of $623/oz estimated for Q3 08, but it shows an extension of the rising trend in costs that resumed after a fall to $566/oz (total costs) in Q1 09. (Figures are the average only for mines where gold is the primary product.)

    Vielleicht sind ja auch die Einkaufswaegen einfach groesser geworden....

    Das stimmt allerdings. Dieser Vergleich mit den Einkaufswagen ist sehr relativ. Zum einen waren noch vor gut 15 Jahren die Wagen zwischen 80l und 120l groß. Heute sind sie meist zwischen 150l und 180l. Es gibt sogar welche mit 240l. Hinzu kommt, dass die Umverpackungen immer kompakter wurden.

    Das sind defaultete Argentinien-Anleihen. Insofern ist die Renditeangabe von über 133% falsch, weil es die so garnicht mehr gibt. Argentinien hat die ganzen DM-Anleichen (edit: na, das nenn ich mal einen Freudschen Vertipper, war echt nicht geplant! :D ) von vor 2001 umgeschuldet, entweder auf deutlich längere Laufzeit und niedrigere Zinsen bei Erhalt des Nominals, oder ein kräftiger Haircut im Nominal. Konnte man sich aussuchen, was man will. Zu 100% Ursprungsnominal gibts da 2011 nix zurück. Kannst natürlich so ein Teil kaufen und dann gegen Argentinien klagen, viel Spaß. Trotzdem dürfte die Rendite recht gut sein, ich glaube so 40% vom Nominal gibts bei Fälligkeit zurück.
    Hatte mal 12% DM-Argentinien Laufzeit bis 2016. Und brauchte glücklicherweise das Geld noch vor der Argentinienkrise...... :D

    Diese Anleihe wird theoretisch zu 100% bedient, wer damals den Haircut von 30c pro USD akzeptiert hat, bekam eine entsprechend neue Anleihe im Tausch. Jedoch ist es derzeit fraglich, wie Argentienen die noch rund 20 MrdUSD ausstehenden Anleihen verteilt über die nächsten Jahre bedienen will. Frau Kirchner will einen Teil der Devisenreserven dafür verwenden und der Zentralbankchef und der Wirtschaftsminister möchten lieber Einsparungen im Haushalt. Da geht es zur Zeit mal wieder hoch her. Wenn die Devisenreserven reduziert werden, schlittert Argentinien wieder zurück wo es her kam; und wenn es die ausstehenden Anleihen nicht bedient auch.
    Meiner Meinung nach spielt hier noch ein anderer Aspekt eine (Neben-)Rolle: Der Secur, die geplante Südamerikanische Währungsunion, bei der Argentinien nicht am Bord ist. Die zukünftigen Mitgliedsstaaten setzen alles daran, ihre Währungen noch vor der Union abzuwerten, um dann selbst und als Gruppe einen Wettbewerbsvorteil zu haben (siehe die Boliviar-Abwertung in Venezuela letzte Woche). Das dies Argentinien nicht sonderlich gefällt ist kein Geheimnis.

    Habe interessehalber mal auf onvista geschaut, was sich da so tummelt:
    Rendite >20% , Restlaufzeit 1-3 Jahre , Emittent und Währung egal


    WKN___ Wertpapiername Emittent_ Kupon__ Fälligk._Kurs%_Whg Rendite Restlaufzeit in Jahren
    A0GY83 SEYCHELLEN, REPUBLIK ... 09,125% 03.10.11 28,90 USD 127,21% 1,72
    132501 ARGENTINIEN, REPUBLIK... 11,750% 20.05.11 36,75 DEM 110,35% 1,35
    860920 GRENADA, GOVERNMENT O... 09,375% 30.06.12 29,30 USD 90,22% 2,46
    526865 ECUADOR, REPUBLIK DL-... 12,000% 15.11.12 25,00 USD 80,68% 2,84
    610742 ARGENTINIEN, REPUBLIK... 12,375% 21.02.12 43,29 USD 71,63% 2,10
    879618 BELIZE, GOVERNMENT OF... 09,500% 15.08.12 48,00 USD 49,63% 2,58


    sucht Euch was nettes aus

    Das würde ja heißen, ich muss einfach dreimal mindestens 25,00 € mit einem anderen Konto hin- und wieder rücküberweisen und dann bekomme ich nach drei Monaten die 50 €? :hae:


    Das nennt sich Ringüberweisung und ist meines Wissens nach Betrug nach StGB wegen Täuschung zur Erlangung eines Vermögensvorteiles. Wenn Du dabei auch noch eine bessere Bonität/Kreditwürdigkeit vortäuschst, ist es sogar Kreditbetrug. Das Ganze ist zwar nicht ganz so schlimm wie Scheckreiterei, aber die Banken haben automatische Kontrollen in ihren Zahlungsverkehrssystemen um auffällige Transaktionen zu erkennen.

    Dubai ist kaputt. 8|


    Dubai ist schon kaputt seit dem es seit Anfang des Jahres immer wieder von Abu Dhabi massiv unterstütz werden muss. Die VAE müssen sich nun was einfallen lassen. Wenn nun auch Abu Dhabi den Bach runtergeht ist es aus mit den VAE. Wahrscheinlich wird es darauf hinauslaufen, dass die Saudis denen unter die Armen greifen und die VAE im Gegenzug nun doch in die Golf-Währung gezwungen werden.

    elpollo
    bei Einzelorders sollte man immer auf die Kosten achten. Als Faustregel sollten die Gesamttransaktionskosten (Bankspesen, Makler, etc.) ca. 1%, maximal 2% betragen. Diese Kosten kommen natürlich auch nochmal bem Verkauf zum tragen, so dass wir schon bei bis zu 4% Spesen pro Posten sind. Dazu kommen nochmal Depotgebühren (~1-2% p.a.) und auch die Abgeltungssteuer+Soli+KSt (28,625%) bei Verkauf.
    D.h. Um zB beim Dax von 5.600 1% Netto zu machen, brauchst Du ca. 1,4% Brutto + ca. 5% Gesamtspesen, also ein Verkauf erst bei ca. 5.950/6.000 (ich weiß, sehr grob gerechnet)
    Und zu dem Thema Streuung (Aufwand, Kosten, etc.) wurde ja schon einiges gesagt.
    Wenn nun Deine Frau unbedingt in verschiedene Branchen investieren möchte und das regelmäßig, dann würde ich zu ETF-Sparplänen raten. ETFs gibt es auch für einzelne Branchen (zB EuroSTOXX 600- ...). Anbei mal eine Aufstellung über ETF-Sparplankosten...

    Also zurück zu blutigen Anfängerfragen:
    Wenn man in Metalle anlegen möchte, nicht EM sondern allgemein Industriemetalle (Kupfer, Alu usw.), was gibt es da allgemein für Möglichkeiten?
    Fonds mit Aktien von Minenbetreibern und Verarbeitende Industrie, empfehlenswert? Direkt auf die Metalle selbst nur mit Zertifikaten? Und wie verhält es sich da bzgl. der Währungen, wenn die Papiere rein in Euro sind ist das klar. Wenn sie in Dollar lauten, muss ich aber beim Verkauf wieder zurück in Euro tauschen, richtig?
    Gibt es auch so etwas wie z.B. bei tradefair, wo man bei kurzfristigen Trades so sein Geld einsetzen kann, dass völlig unabhängig der Währungen jeder Kursgewinn $1 = 1€ für sich ist und umgekehrt bei Verlust genauso? Oder ist das als langfristige Anlage nicht möglich (oder evtl. auch nicht wirklich sinnvoll)?

    Du hast die Möglichkeit direkt in Minenwerte/Minenfonds zu gehen, aber es gibt Untersuchungen, wonach je nach Unternehmen und Rohstoff 60-80% der Performance durch das Aktienunternehmen (unternehmerisches Handeln) und nur der Rest der Performance durch den Rohstoff ansich beeinflusst wird.
    Investments direkt in den Rohstoff kannst Du machen über: einzelne Futures (nix für Anfänger), Zertifikate/ETCs oder Fonds/ETFs. Letztere beiden können sich auf einzelne Rohstoffe, einen Rohstoffkorb oder einen Rohstoffindex beziehen. Diese Produkte gibt es natürlich auch währungsgesichert; das erkennst Du an dem Wort "Quanto" in der Bezeichnung. Da wird täglich das Währungsrisiko neutralisiert. Das geht natürlich zu Lasten der Performance.
    Generell muss man sich auch anschauen, wie das Produkt abgebildet wird. Spotbezug oder meist über rollierende Futures -> Stichwort Backwardation und Contango
    Alle in D zugelassene ETCs und ETFs findest Du
    hier. Ansonsten schau mal bei ein paar Zertifikate-Emittenten auf die Homepage, die sind meist nicht schlecht gemacht.

    hallo, vielleicht kann mir schnell jemand weiterhelfen?


    ich suche ein normales Zertifikat (kein turbo, mini, oder sonstwas) das den Goldpreis invers abbildet, also bei fallenden Preisen steigt... Habe nichts wirklich brauchbares Gefunden... ich denke heute oder morgen wird nochmal auf die 1000 gedrückt

    Da würde mir spontan der ETC: ETFS Short Gold DE000A0V9X09 einfallen

    Ich verstehe das EM ...
    ... vor den schlechten Zeiten als Diversifikationsmöglichkeit ausserhalb der Computernetzwerke
    ... während den schlechten Zeiten als mein Geheimnis
    ... nach den schlechten Zeiten als Starthilfe

    Die Auslage der Ware ist die Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes, und das Preisschild ein freibleibender Betrag zum dem sich der Verkäufer vorstellen könnte, die Ware zu verkaufen. Da ein Preisaushang nicht zielgerichtet an eine bestimmte Person zu einem bestimmten Zeitpunkt sein kann, kann der Veräufer dadurch auch kein Angebot abgeben. Legt der Käufer die Ware aufs Band ohne einen Angebot (Preis) zu nennen, so macht er ein Angebot durch konkludentes Handeln und akzeptiert die Preisvorstellung des Verkäufers.
    Hierdurch sind drei Verträge geschlossen worden: ein Verpflichtungsvertrag und zwei Erfüllungsverträge
    Verpflichtungsvertrag: Der Käufer verpflichtet sich die Ware zu kaufen und der Verkäufer verpflichtet sich zu verkaufen.
    Erfüllungsverträge: 1.) Der Verkäufer wird verpflichtet, dem Käufer die Sache zu übergeben und das Eigentum an ihr zu verschaffen. 2.) Der Käufer wird verpflichtet, dem Verkäufer den vereinbarten Kaufpreis zu zahlen und die gekaufte Sache abzunehmen.

    Es gibt noch den Russell Global Gold Fund DE000A0Q8NC8 von ETF Sec, sowie ETFs von iShares, Comstage, dbx und Lyxor auf den DJ ST600 Basic Resources (aber halt nicht nur Goldminen)

    silberbuggy, erstmal vorneweg, eine selbstgenutzte immo ist wichtig und auch die entscheidung hierzu prinzipiell richtig.
    Aber deine Aussage bzgl. deiner Überschlagsrechnung und Vernachlässigung der Zinsen etc, dass das nur ein paar Tausend Euro sind, ist nicht ganz richtig. Kleinvieh kann gehörigen Mist machen.


    nur zwei Beispiele (auch nur überschlagsmäßig):
    a) Du hattest angegeben Eigenkapital von 55TEUR investiert zu haben. Als Mieter hättest Du die ja noch auf dem Konto und würdest Zinsen erhalten. Bei nur 3% sollten da selbst nach Abzug der Steuern 100 EUR p.M. über bleiben.
    b) Du zahlst seit ca. 6,5 Jahren 1090 EUR. Der Tilgungsbeitrag sollte immer ungefähr 30% betragen, so dass ich davon ausgehe, dass Du bereits 25TEUR Tilgungsbeitrag geleistet hast. 55TEUR EK + 25TEUR Tilgung = 80TEUR , 50% abbezahlt, also müsste Deine Immo ca. 160TEUR gekostet haben. Als Faustregel gilt, man soll pro Jahr 1% des Immowertes als Rücklage für evtl. Reparaturen etc. zurücklegen um für die dicken Klopper nach 20-30 Jahren gewappnet zu sein. Das macht monatlich ca. 133 EUR. Du hast nach 30 Jahren ca. 16.000 inkl Zinsen zurückgelegt, das wären dann nur ca. 35 EUR p.M. Das heißt auch hier klafft eigentlich eine Lücke von 100 EUR p.M. wenn man die zu erwartende Deckungslücke berücksichtigt.


    Allein nur diese beiden Punkte a+b machen eine kalkulatorische Differenz auf Deine 30 Jahre Betrachtung von 200 EUR p.M. oder 72 TEUR in 30 Jahren. Wie gesagt auch nur überschlagsmäßig.


    Bezüglich den Rücklagen solltetst Du wirklich nochmal nachdenken, denn eine Immo zahlt man immer zwei mal. Einmal beim Kauf und einmal durch die anfallenden Reparaturen.


    Des Weiteren gibt es ausreichend Studien mit dem Ergebnis, dass Mieten oder Kaufen sich per Saldo nichts geben, sofern man alle Kosten berücksichtigt und man auch alles selbst erwirtschaftet. Der Käufer hat am Ende eine Immo und der Mieter am Ende noch Kapital über, dass in etwa dem Immowert entspricht.