Beiträge von Wurschtler

    Naja wurde zuletzt von den uranern heftig getroffen. Das musste nicht sein.
    Aber offenbar hast du recht. Es kommt mir vor als wüsste jemand wo meine stops liegen... :boese:

    Mit Stop Loss Orders macht man sich für Algorithmen angreifbar. Die Informationen laufen ja in der Börse zusammen. Theoretisch weiß niemand davon, praktisch gehe ich davon aus, dass bestimmte Kreise diese Informationen nutzen.


    Ich arbeite grundsätzlich nicht mit Stop Loss Orders. Ich schaue mehrmals täglich in mein Depot, das reicht mir.
    So habe ich vielleicht nicht die schnelle Reaktionszeit wie mit einer automatischen Orderausführung, aber ich kann zumindest für jede Situation individuell entscheiden.

    Sollte es hingegen zum Defl-schock kommen und die Banken teils schließen, dann werden viele Guthaben verschwinden und dann sollte man nicht mehr als eine Summe X haben..Ich denke 100.000 verteilt auf mehrere Konten,sprich Personen sollte schon klappen.Dann muss man in der Defla phase dieses Geld umbedingt loswerden.


    Bei einem Defla-Schock steigt Cash vielleicht im Wert (wie zur Finanzkrise geschehen), aber wenn es systembedrohend wird, dann sind ganz schnell alle Guthaben eingefroren (siehe Griechenland oder Zypern) und Anleihen aller Art verfallen im Kurswert, weil der Zahlungsausfall wahrscheinlicher wird.
    Ich verstehe den Sinn nicht, Cash in Form von Bankguthaben oder Anleihen zu halten. Das müssten nur Superreiche machen, die soviel Geld nicht in bar halten können.
    Für uns Kleinanleger ist Bargeld die bessere Cash-Alternative. Die Papierzettel haben im Defla-Schock zumindest kein Kurs- oder Pleiterisiko.
    Noch besser ist Angsthasensilber, also nennwertgedeckte Silbermünzen. Da hat man Cash und Silber in einem.
    Vorteil daran ist, dass man in EM investiert ist, ohne auf die Cash-Absicherung verzichten zu müssen.

    Ich sehe es so:
    1. Nur was man physisch hat, hat man sicher.
    2. Wenn man von einer Deflation mit folgender Hyperinflation ausgeht, dann könnte man mit Cash bzw. Anleihen im Optimalfall noch einen Trading-Gewinn rausholen. Riskiere ich aber dafür mein Physisches? Sicher nicht.
    3. Ich werde sicher niemals STAATSANLEIHEN oder entsprechende Fonds/ETFs kaufen. Die stehen für alles, was wir an diesem Finanzsystem so verachten. Diesen Dreck will ich in keiner Weise unterstützen.
    4. Einen gewissen Cash-Anteil halte ich dennoch für sinnvoll, aber dafür gibt es bessere Möglichkeiten. Ich habe dafür vor allem Angsthasensilber (5DM/10DM/10€) und noch etwas Bargeld und Giro-Guthaben. Das reicht mir.

    Es wundert mich auch, wieso Polymetal nicht mehr profitiert.
    Aber mir solls recht sein, so hat man noch genug Zeit aufzustocken. ;)
    Ein Vorteil ist vielleicht auch, dass der Wert nicht so extrem volatil ist wie viele andere.
    Die kann man einfach kaufen, liegen lassen und sich zurücklehnen. :)


    Sie zahlen außerdem garnicht so schlechte Dividenden, das darf man auch nicht vergessen.
    Für mich eine sehr solide Mine und daher auch ein Schwergewicht in meinem Depot.

    Bei Hecla ist es eine schmale Gratwanderung. Die sind halt einfach schon gefährlich nah am Bankrott, da ist jeder Cent Preisverlust beim Silber gefährlich.
    Hecla braucht einen stark steigenden Silberpreis. Wenn der kommt, dann wird auch bei Hecla die Rakete zünden.


    Die Frage ist nur, ob Hecla soviel Zeit bleibt.

    Meine Meinung: Das Finanzsystem ist heute schon so instabil, dass es jederzeit am nächsten Tag ganz vorbei sein KANN. Da will ich nicht unvorbereitet dastehn.
    Auch ist es möglich, dass es direkt weitere rasante Anstiege gibt.


    Auf der andere Seite kann man höchstens "ein bisschen" was gewinnen, wenn der Kurs etwas nachgibt.
    Eine totale Trendwende ist dagegen unwahrscheinlich, von daher ist für mich Trading im großen Stil zu riskant.


    Ich habe nur ein paar kleine Gewinnmitnahmen gemacht (ca. 10% vom Bestand) und damit wieder Cash-Reserven aufgebaut. Nur genug, um bei einem eventuellen Schnäppchen ordentlich zuschlagen zu können. ;)


    Der größte Teil bleibt investiert.

    Also ich muss sagen, der Artikel ist erstaunlich gut geschrieben. Hätte ich garnicht erwartet vom Locus. :D


    Ich würde da allerdings nicht soviel drauf geben. Die Deutschen waren schon immer gute Goldkäufer. In Deutschland wird mehr Gold gekauft als in der kompletten restlichen EU.


    Die internationale Presse wäre interessanter. Wenn da ein Hype ausbricht, dann ist Milchmädchenhausse.
    Oder wenns in Deutschland auch in der Brigitte steht. :D


    Dieser Aussage in ihrer Absolutheit widerspreche ich vehement. Nur ein langer, massiver wirtschaftlicher Niedergang vor allem in Deutschland kann die verheerende Entwicklung der letzten zwei Jahrzehnte stoppen bzw. umkehren. Klimawahn, Gendergaga und vor allem der beschleunigte Bevölkerungsaustausch sowie etliche andere dekadente Fehlentwicklungen ( Euro(pa)fanatismus, Bildungsnotstand, Verfall der Infrastruktur, politische Indoktrinierung auf allen Kanälen, Verlust der Presse und Meinungsfreiheit...) haben unserer westlichen Gesellschaft großen Schaden zugefügt und bedrohen meine Zukunft und erst recht die meiner Nachkommen.


    Lasst den Goldpreis steigen! Ich hab im Rahmen meiner bescheidenen Möglichkeiten fleißig gesammelt.


    Da bin ich voll deiner Meinung.
    Deutschland ist wirtschaftlich, aber vor allem gesellschaftlich und kulturell derart degeneriert, dass ein "weiter so" bedrohlicher wäre als ein bereinigender Crash.


    Es muss erstmal alles gegen die Wand gefahren werden, bevor Besserung eintreten kann.
    Es ist zwar traurig, aber so weit sind wir nunmal. Wenn die Sozialsysteme erstmal zusammengebrochen sind, dann gehen z.B. die unzähligen "Bereicherer" von ganz alleine.
    Wenn alle Parasiten verschwunden sind, der Steuer-Wahn und Bürokratie-Wahn sein Ende gefunden hat, dann kann man auf den "Trümmern" wieder ein neues Deutschland aufbauen, das um Welten besser sein wird als das, was uns mit einem "weiter so" erwartet.

    Nun aber kommt das Finale.


    Mal schaun. So richtig überzeugt bin ich davon noch nicht, auch wenn ich es glauben mag.
    Gefühlt war es die letzten 12 Jahre ständig "kurz vor'm Finale". ;)
    Da stumpft man irgendwann ab.


    Aber ich bin vorbereitet. Rund 80% hab ich in EM oder EM-Minen. Das Finale kann also gerne kommen. :thumbsup:

    Ich hab seit dem großen Absturz vor kurzem erstmalig eine Position bei UEC und EFR aufgebaut.
    Bin jetzt mit 8,5% vom Depotwert dabei. Aber dabei bleibts auch.


    Ich befüchte, dass wir bei den Uranwerten noch einen sehr langen Atem brauchen.


    Für mich ist Gold und Silber mittelfristig aussichtsreicher, daher kaufe ich im Uransektor auch nicht weiter nach.

    Tja, eine persönliche Meinung.


    Vor einem halben Jahr war der CHF/EUR 1.15. Jetzt 1.10. Vorher 1.00 CHF/USD, jetzt 0.98. (Offenbar ist: die Leute suchen den CHF, u.a., das stärkt den CHF, schwächt die andern). Als Fazit, wie halt derzeit immer: die Welt denkt währungstechnisch. Nicht goldisch.


    Nachdem die SNB gigantische Mengen an Euros aufgekauft hat, wird der CHF zusammen mit dem Euro irgendwann mal untergehen.
    Auch wenn der CHF noch die beste Papierwährung sein mag, es ist dennoch nur Papier.
    Ich würde da einen wesentlich höheren Goldanteil als nur 10% halten.


    Ist nur meine persönliche Meinung. ;)

    Ich möchte erwähnen, dass die Moderation hier iaR diskret, umsichtig und adäquat ist. Habe in Foren schon ganz anderes erlebt.....ich wurde schon mal quasi rausgeworfen (freiwilliger Verzicht meinerseits auf Forumsmitgliedschaft), weil mein Pseudo dem Forums-Blockwart nicht gepasst hatte....oh je....


    Das kann ich so nur bestätigen.
    Ich bin in einigen anderen Foren unterwegs und überall woanders wird man zensiert oder gesperrt für Dinge, die man hier offen schreiben kann. Das gilt sogar für die reine Darstellung von unbequemen Fakten.


    Das GSF ist für mich die letzte Bastion der digitalen Meinungsfreiheit. :thumbup:


    Ein möglicherweise besserer Weg als bisher ist ggf. ein Vorschlagswesen/Patensystem oder die Kopplung an "Likes" Ich bin da selbst zugegeben unschlüssig und im Zweifel ehr für eine "Harte Türe" zu haben. Um Datensammlung geht es nicht. Es geht um eine nachhaltig gediegene Diskussion (Ja manche haben einen etwas eigenen Ton).


    Die Idee würde mir gefallen.
    Man kann das ja auch parallel zur bisherigen Methode (Banküberweisung) laufen lassen und zusätzlich noch diese weitere Möglichkeit schaffen.