Beiträge von Wurschtler

    Unfassbar. Wie dumm ist der Typ?


    Der ist ein eichelburgsches Kreditschaf allererster Güteklasse.


    Der hat nicht nur ein völlig überteuertes Haus auf Kredit gekauft, sondern offenbar auch noch als Mittäter bei einer Geldwäsche mitgewirkt. :wall:
    Ein richtiges Super-Schaf der Wulff.


    Und so einer repräsentiert Deutschland? ;(
    Da macht selbst der vollgeschisse Hosenanzug noch einen intelligenteren Eindruck.

    ziemer: Ich bin, was das Szenario angeht, größtenteils deiner Meinung.
    Aber was die Anlageempfehlung angeht, sehe ich eine andere Gewichtung.


    Eine BU-Versicherung habe ich noch nie für sinnvoll gehalten.
    Die einzigen beiden Versicherungen, die ich noch habe, sind eine Unfallversicherung und eine Haftpflichtversicherung für zusammen gute 100 € im Jahr. Mehr bekommen die Versicherungsparasiten sicher nicht von mir.
    Auto oder Immobilie hab ich nicht. Konsum ist auf ein Minimum reduziert.


    Zur Geldanlage:
    In der Theorie ist zwar Cash angesagt, aber wie die Umschichtung praktisch funktioniert, ist äußerst unsicher.
    Die deflationäre Phase könnte sehr kurz sein, aber auch sehr lange dauern.
    Timing ist da sehr wichtig.
    Auch nicht ist sicher, ob es überhaupt so einfach möglich ist, Cash gegen Sachwerte zu tauschen.
    Wenn man den richtigen Zeitpunkt verpasst oder es anderweitige Hindernisse gibt, dann könnten hohe Verluste die Folge sein.


    Ich halte daher einen deutlich höheren EM-Anteil für angebracht, mit einem Schwerpunkt auf Gold.
    Grob gesagt:
    50% Gold
    25% Silber
    25% Bargeld


    Silber und Bargeld idealerweise in Silberzehner oder anderen Münzen mit Nennwertabdeckung, dann ist man doppelt abgesichert.


    Auf der Bank: Nix. Nur ein paar Monatsgehälter, um laufende Ausgaben decken zu können.

    Hallo Wurschtler,
    finde ich gut, daß du deine Bemühungen einstellst.


    Klar mach ich das.
    Die "Terrorherrschaft" der Banken gehört auch bekämpft.
    Ich animiere Freunde, Familie, gute Bekannte und Verwandte schon die ganze Zeit dazu, Sparanlagen und Versicherungen aufzulösen, Schulden zu tilgen und sparsamer zu werden.


    Zu den Banken, die keine Immobilienfinanzierung mit Hypothek mehr machen:
    Dabei habe ich u. a. auch mal einen Finanzdienstleister angefragt: Dr. Klein.
    Laut deren schriftlicher Stellungnahme bietet keine einzige ihrer Partnerbanken eine Immobilienfinanzierung mit Hypothek an, sondern nur mit Grundschuld.
    Hier eine Liste der Partnerbanken:
    http://www.drklein.de/unsere-partner.html


    Das alleine ist schon eine ganze Menge.

    Ich hab jetzt mal spaßeshalber eine Reihe von Banken angefragt, ob irgendewer von denen eine Immobilienfinanzierung ohne Grundschuld, aber dafür mit einer klassichen Hypothek macht: Fehlanzeige!
    Keine Bank macht das mehr!
    Krass oder?
    Ein Schwein ist, wer Böses dabei denkt....



    Aber nochmal zurück zu diesem Fall hier:


    Ich hab nochmal genau nachgefragt, Grundschulden sind sogar von 5 verschiedenen Banken drin. :wall:
    Aber die Grundschuld mit dem höchsgten Rang für einen Kredit, der fast abbezahlt ist.


    Idee: Diesen Kredit vorzeitig tilgen und aus der Grundschuld dann entweder eine Eigentümergrundschuld machen, oder vielleicht noch besser: An dieser Rangstelle ein lebenslanges Wohnrecht für ihn selbst eintragen lassen.
    Frage: Wäre das mit dem Wohnrecht so überhaupt möglich und wenn ja, schützt das?
    Schlimmstenfalls könnte man zwar das Eigentum am Haus verlieren, aber wenn man ein Wohnrecht ersten Grundbuchranges hat, sollte das doch unangreifbar sein.


    Vorausgesetzt, das ist überhaupt möglich.
    Kennt sich wer aus?

    Was, wenn die Zinsen steigen UND Gold fällt?
    Dann bist mit dem Kredit gleich doppelt gearscht.


    Deswegen ist es auch so gefährlich.


    Davon abgesehen: Gold soll unabhängig machen von den Zettelwichsern! Nicht noch abhängiger! Wer Gold auf Kredit kauft, hats nicht kapiert.

    Tibor: Ich Nachhinein kann man immer leicht "hätte man" sagen.
    Du hattest damals genauso wie heute das Crash- bzw. Deflationsrisiko.
    Dann ist es völlig unberechenbar, was mit den Krediten passiert. Aber sie könnten dich erdrücken. Heute ist das Risiko höher als je zuvor.


    Ich hätte es damals nicht getan und würds auch heute nicht tun.

    Interessant ist auch, dass beim 1980er Dreieck der Ausbruch um 400 USD gestartet hat.
    Beim darauffolgenden Preisausbruch musste man verkaufen, denn es war der Höhepunkt.
    Danach ist es relativ schnell wieder auf 400 USD abgestürzt mit danach sehr langer Seitwärtsbewegung.


    Wenn man das auf heute projizieren, dann kann man zu den heutigen Preisen also noch "risikolos" kaufen, weil man selbst nach der Goldblase ungefähr das heutige Niveau für lange Zeit haben sollte, also genug Zeit, um umzuschichten.
    Die richtig fetten Gewinne macht aber nur der, der nahe des Höhepunkts umschichtet.

    Zum Thema Grundschuld habe ich auch noch eine Frage.
    Ein guter Freund von mir hat ein Haus mit einem Schuldenberg. (Schulden i.H.v. ca. 50% vom Immobilienwert)
    Guthaben sind keine vorhanden, d.h. eine vorzeitige Tilgung kommt nicht in Frage.
    Grundschulen hat er sogar von 4 verschiedenen Banken drin.
    Ich habe schon versucht, ihn zum Verkauf zu überreden -> will er ums Verrecken nicht. :wall:


    Tja, kann man da noch irgendwas tun, die Grundschuld etwas zu „entschärfen“?
    Idee:
    Alle Darlehen auf einen neuen Kredit bei einer neuen Bank umschulden und diesen nur über eine Hypothek besichern.
    Wäre das was? Wenn ja, welche Bank bietet heute noch rein hypothekenbesicherte Immobilienkredite ohne Grundschulden an?



    PS: Bin ich froh, dass ich schuldenfrei, grundschuldsfrei und bürgschaftsfrei bin. Ich könnte damit nicht mehr gut schlafen.

    Nochmal eine Frage zu Topinambur:
    Ich bekomme in Kürze frische Knollen.


    Kann ich die dieses Jahr noch einpflanzen oder ist es dafür schon zu spät?
    Laut Internetrecherche sollte man bis Oktober spätestens alles eingepflanzt haben.
    Allerdings haben wir derzeit noch ein recht mildes Wetter.

    wuffwuff [smilie_happy]


    Nach nur 10 Jahren Euro ist derselbe zum Stand der DM 2001 weginflationiert. Schachtel Kippen damals 5 DM heute 5 Euro. Opel Astra 20.000 DM heute 20.000 Euro.


    Jaaaaaaaaaaaaaaa die Deflation klopft schon an der Haustür, willst du sie nicht reinlassen. [smilie_happy]


    Könntet ihr bitte endlich mal damit aufhören, alle Prognosen in Richtung Deflation immer lächerlich zu machen? :wall:
    Wie wärs mal mit gescheiten Gegenargumenten?


    Ehrlich, ich finde das zum Kotzen. (betrifft auch die Hetze gegen Deflationator)


    KEIN Investment ist IMMER das Beste und auch Papiergeld wird wieder PHASEN haben, wo es besser als Gold oder Silber performen wird!
    Ein deflationärer Schock ist nicht unwahrscheinlich und auch wenn es mit Glück nur eine kurze Phase ist, es wird dennoch in dieser Zeit das Papiergeld wieder aufwerten.


    Das heißt nicht, dass man jetzt alles auf Papier setzen sollte!
    Aber man muss dieses Szenario trotzdem im Hinterkopf behalten und sein Portfolio darauf ausrichten, dass man auch das übersteht bzw. im Idealfall davon profitiert. Eine Beimischung von Bargeld ist durchaus eine interessante Option zum Zocken. Wer sich absichern will, der nimmt Silberzehner. Damit ist man gegen fast alles gewappnet.

    Problem beim Zinseszinssystem ist die mögliche ewige Akkumulierung von Vermögen bzw. auf der anderen Seite von Schulden.
    Wenn das zu extrem wird, dann kollabiert das System.
    Die Zinsen können nämlich schon zurückgezahlt werden, aber nur dann, wenn der Kreditgeber irgendwann auch beim Kreditnehmer „einkauft“ und dieser somit seine Schuld tilgen kann.
    Und das ergibt folgende Probleme:
    1. Manche Kreditgeber geben ihr Geld nie aus, sondern akkumulieren immer weiter. Demzufolge ist es nicht für alle Kreditnehmer möglich, die Schulden zurückzuzahlen.
    2. Manche Kreditnehmer nehmen Schulden auf und verkonsumieren diese, ohne dass sie dadurch ihre Ertragskraft steigern und damit ihre Kredite zurückzahlen könnten. (trifft auf den größten Teil aller Staatsschulden zu)


    Bei beiden Problemen ist der Zins aber nicht die Ursache, sondern nur ein Symptom!
    Von daher gebe ich Smithm schon Recht.


    Nur ist das System eben mittlerweile derart pervertiert, dass man durchaus von Zinssklaventum sprechen kann. (jahrzehntelange Schuldenorgien)
    Wenn man in diesem System aufwächst und mit Nichts anfängt und sich erst hocharbeiten muss, dann kommt man um die Zinssklaverei nicht herum.