Beiträge von Wurschtler

    Zu empfehlen sind auch nach wie vor Panzerplatten (Bundeswehr-Hartkeks). Die sind günstiger als dieses NGR5-Zeug und ebenfalls stark "komprimiert".


    Weiterer Vorteil: Der Hartkeks brennt auch super oder eignet sich als Anzünder. Man weiß ja nie, wann man sowas brauchen kann.

    7. Neubaumiete in München 1998 - 9,70 Euro/m2, 2010 - 12,50 Euro/m2, 2012 - ??? (müsste im Blasenfall bei 20, 30, 40 oder mehr liegen)


    Eben nicht.
    Die Kaufpreise sind viel stärker gestiegen als die Mieten. Daher ist das ach so sichere Betongold auch längst zum Draufzahlgeschäft geworden.


    Hier eine etwas ältere Statistik (Q1/2011):
    http://www.spiegel.de/wirtscha…deutschland-a-760115.html
    Bei den 50 teuersten Städten gab es Preiserhöhungen im hohen einstelligen Prozentbereich. 2011 und dieses Jahr sind die Steigerungen sicher noch höher.
    Aber wenn du dir die Entwicklung der Wohnungsmieten dieser teuersten 50 Städte ansiehst, dann merkst du, dass diese alle auf sehr niedrigem einstelligen Niveau angesiedelt sind.


    Die Kaufpreise steigen deutlich schneller als die Mieten und deswegen ist es eine Blase. Aber nur in den "teureren" Gegenden (und das ist nicht nur München). Daher eben besser gesagt "Lagen-Blase" und nicht Immobilienblase.


    Statistiken sollt man schon richtig interpretieren.
    Was sagt denn schon ein bundesweiter Durchschnitt aus, wo Leipzig und München in einen Topf geworfen werden? NICHTS!


    Gerade Immobilien in München & Co. (dort, wo überall von „Lage, Lage, Lage“ gepredigt wird) EXPLODIEREN die Preise und das ist Fakt.


    Vielleicht sollte man es anders formulieren: Wir haben keine Immobilienblase, sondern eine „Lagen-Blase“.
    Ausgerechnet die Lage, die als ach so super-wichtig eingestuft wird, ist die größte Blase.


    Der Bauernhof in der Pampa in grauenhaft „schlechter Lage“ ist dagegen kaum mehr was wert. (und zieht die Bundes-Statistik mit runter, wo ihr dann meint, wir haben keine Blase)
    Aber wer weiß, vielleicht wird ausgerechnet sowas in Zukunft zur besten Lage werden.



    Sorry, aber wer das Lagen-Geblubber glaubt, ist der Propaganda verfallen.
    Der Mainstream hat nie Recht und Immobilien sind so sehr Mainstream wie nie zuvor (im Gegensatz zu Gold).


    Lage, Lage, Lage wird sich noch rächen, rächen rächen. Da darf man bald zahlen, zahlen, zahlen.


    1. Ist der Zinssatz für den noch vorhandenen Kredit mit 3,99% noch im Rahmen und kann bedient werden und die Restlaufzeit
    von 4 Jahren ist überschaubar.


    4 Jahre sind nicht viel, aber trotzdem kann gerade in den nächsten 4 Jahren viel passieren.
    Im Worst Case sind die 100k € futsch oder verlieren je nach Anlageobjekt massiv an Wert, die Schulden bleiben jedoch.
    Die Tilgung wäre daher der sicherere Weg und gerade bei einem konservativem Anlageverhalten Pflicht.




    Das mag ja alles so stimmen, aber was ändert es, wenn die 100k € behalten werden?
    Die zählen genauso zum Vermögen, wenn es eine Vermögensabgabe gibt.
    Wenn das Geld z.B. in Aktien anlegt wird, dann greift die Vermögensabgabe genauso.
    Man muss schon anonym in Gold anlegen UND das Verschwinden von 100k € glaubhaft darstellen können, um sich vor einer Vermögensabgabe zu schützen.


    Wenn du die Zwangsabgabe wirklich ernsthaft berücksichtigen willst, dann sind anonyme Anlageformen die einzige Möglichkeit. Aktien & Co. kommen damit ohnehin nicht in Frage.


    Aber 100k € auf einen Schlag verschwinden zu lassen ist zu auffällig. Von daher würde ich so oder so lieber alles Geld in die Tilgung stecken.
    Damit wird dafür die monatliche Kreditrate eingespart. Dieses monatliche Ersparnis kann man viel unauffälliger in anonymes Gold investieren.

    Koala, ceritus80: Könnt ihr nicht lesen? ALLE ZAHLEN NUR BEISPIELHAFT!


    Es geht um die Tendenz, nicht um irgendein konkretes Praxisbeispiel. Die Zahlen mögen übertrieben sein, aber das ändert nichts an der Grundaussage.


    Gehen wir mal vom theoretischen vollkommenen Markt aus, dann ist es völlig egal ob man zu einer Niedrigzinsphase oder Hochzinsphase kauft. Die effektiven Kosten bleiben immer gleich, weil Zins und die Immobilienpreise dann perfekt korrelieren.


    Tatsache in der Praxis ist jedoch: Die Masse glaubt die Milchmädchenrechnung von "Zinsen sind niedrig = die Chance für Immobilien", von daher ist es wahrscheinlich, dass ein Kauf zu einer Hochzinsphase sinnvoller ist als ein Kauf zu einer Niedrigzinsphase.


    Am besten kauft man zu einer Hochzinsphase und mit einem variablen Zins finanziert, dann profitiert man nicht nur von steigenden Immobilienwerten, sondern auch noch von sinkenden Finanzierungskosten.



    PS: Dass man bei einem niedrigen Zinsniveau unbedingt finanzieren müsste ist doch auch nichts weiter als ahnungsloses Dahergerede von Bankstern, genauso wie ahnungslose Makler nur von Lage, Lage, Lage daherreden.
    Nur so ist überhaupt erst die Immobilienblase in Spanien entstanden... durch künstlich niedrige Zinsen. Und jetzt haben wir auch in Deutschland künstlich niedrige Zinsen und bereits explodierenden Immobilienpreise. Das sollte doch genug Warnung sein.

    Der Witz an den mickrigen Zinsen ist nicht, dass du weniger Summe aus Zins und Tilgung
    bezahlst. (Bei dir 3,0+1,5 = 4,5 statt 5,0+1,5= 6,5)


    Deine wirtschaftliche Leistungsfähigkeit ändert sich nicht durch den Zinssatz.
    Statt 5,0 Zins + 1,5 Tilgung zahlst du 3,0 Zins und 3,5 Tilgung.
    Das macht die Rechnung erst richtig sexy.
    Dann ist die Bude nämlich nach 20 Jahren voll statt zur Hälfte bezahlt 8) (Zinseszinseffekt ;) )


    Du ignorierst aber, dass Darlehenszinsen und Immobilienpreise korrelieren. (wie von as3n doch gerade schön aufgezeigt)
    Bei hohem Zinsniveau sind Immobilien entsprechend günstiger, also kannst du nicht einfach nur den relativen Tilgungs- und Zinsanteil vergleichen, weil durch den niedrigeren Immobilienpreis bei einem hohen Zins die absolute Kreditrate für die gleiche Immobilie trotzdem niedriger sein kann, trotz höherem Zins und trotz gleicher Tilgungsleistung.


    Beispiel mit deinen Zahlen:


    Niedrigzinsphase:
    Hauspreis: 200.000 €,
    3,0% Zins + 3,5% Tilgung = 6,5% Annuität = 1083,33 € mtl. Kreditrate


    Hochzinsphase:
    Hauspreis: 120.000 €
    5% Zins + 1,5% Tilgung = 6,5% Annuität, so wie du es vorgeschlagen hast, ergibt aber gerade mal eine mtl. Kreditrate von 650,00 €.
    Du könntest aber wie in der Niedrigzinsphase 1083,33 € pro Monat zurückzahlen, d.h. du könntest dir mit der gleichen Kreditrate eine Tilgungsleistung in Höhe von 5,83% leisten. Die Gesamtannuität beträgt dann 1083,33 € wie oben.
    Aber die Tilgung ist mit 5,83% deutlich höher und damit ist der Kredit in der Hochzinsphase bei gleicher Kreditrate schneller getilgt.


    (alle Zahlen nur beispielhaft)


    Insofern stimme ich as3n vollkommen zu.

    .

    Da er aber aus Gründen von evtl. drohenden Immobilien-Zwangsanleihen und einer Restlaufzeit von 4 Jahren der Zinsfestbindung, einen Immo-Kredit in Höhe von ca. 110.000,-€ stehen lies und zur geplanten Ablösung desselben in ca. 4 Jahren nicht sein EM verwenden möchte,
    überlegt er eben, ob er nicht auf den Wunsch Auto verzichtet und die 100k werterhaltend anlegt um damit den Kredit später abzulösen.
    Zudem möchte er seinem Sohn in 4-5 Jahren das Studium finanzieren.


    Wenn er Schulden hat, dann sollte er zuerst die tilgen, bevor er irgendwas anderes macht.
    Also: Den Kredit sofort zurückzahlen! Selbst wenns eine Vorfälligkeitsentschädigung kostet.

    Wenn man mal den moralischen Aspekt weglässt, dann würde ich dringend verkaufen.


    Aber mit der Mutter in der Wohnung ist das wohl nicht so einfach. Aber man kann ja über alles reden.
    Wie wärs, die Wohnung trotzdem zu verkaufen und die Mutter anderweitig (finanziell) zu unterstützen?
    Die Mutter muss ja nicht zwingend raus aus der Wohnung. Wir haben derzeit einen Verkäufer-Markt bei Immobilien, du kannst dir den Käufer praktisch aussuchen. Da gibts auch genug Leute, die nur ein Objekt zur Vermietung suchen und nichts wäre denen lieber als eine bereits vermiete Wohnung mit einem zuverlässigen Mieter. Schlimmstenfalls gibts eine Mieterhöhung, aber die könntest du auffangen.

    merkwürdig ist übrigens auch, dass die deutschen 2-jährigen seit tagen stärker negativ rentieren als die 1-jährigen. heute sind die 1-jährigen sogar mal wieder leicht positiv und die 2-jährigen auf rekord-tief.


    hat dafür jemand eine rationale erklärung?


    Problem ist, dass es nur selten genau heute eine Anleihe gibt, die exakt 1 oder 2 Jahre Restlaufzeit hat.
    Es werden ja nicht täglich neue Anleihen emittiert.


    D.h. die berechneten Renditen sind alle nur interpoliert anhand von dem, was auf dem Markt ist. Da kommt es immer zu leichten Ungenauigkeiten.


    Zwischen den 1- und 2-jährigen Anleihen ist max. eine Differenz von 0,1%. Das sehe ich als reine „Messungenauigkeit“.


    Ganz so ist das aber nicht, denn die Höhe des ALG ist begrenzt, du zahlst ja auch nur Beiträge zur AL-Versicherung bis zur Beitragsbemessungsgrenze. 1.582 €/Monat ist zur Zeit die höchste Leistung, die du von der Arge zu erwarten hast und das auch nur maximal 12 Monate.


    http://de.wikipedia.org/wiki/A…ng_des_Arbeitslosengeldes


    Demnach war 2011 der Höchstsatz unter optimalen Bedingungen bei 2.257,20 € im Monat. Für ältere Leute auch bis zu 24 Monate.


    Wurschtler: Kein valides Argument. "Im Süden" (speziell BW und Bayern) werden auch mehr Mercedesse gekauft als in Schleswig-Holstein oder MeckPomm. ;) Das ist einfach nur ein WOHLSTANDSgefälle...


    Das denke ich nicht, denn das erklärt nicht, dass auch in den reichen Ecken von nördlichen Westdeutschland deutlich weniger Gold gekauft wird.
    Hamburg, Düsseldorf & Co. sind nun auch keine ganz armen Gegenden.


    Ich denke das liegt mehr an der Mentalität.
    Im Norden wird und wurde traditionell schon immer mehr "rot" gewählt, der Staat wurde dort schon immer als Heilsbringer gesehen, während im Süden traditionell mehr konservative Werte vorherrschen und dazu gehört vor allem auch Eigenverantwortung.
    Mehr Eigenverantwortung bedeutet mehr Eigenvorsorge und finanzielle Eigenvorsorge bedeutet heutzutage GOLD.


    Die Staatsgläubigkeit ist im Süden somit auch weniger stark ausgeprägt als im Norden.

    Gebildete "Ossis" durchschauen den Systemschwindel viel eher als dito "Wessis".


    Wenn man nach den Goldkäufen geht, dann gibt es eher ein Nord-Süd-Gefälle.
    Im Süden wird deutlich mehr Gold gekauft als im Norden.

    Unser System hat ein Ablaufdatum. Das hätte es auch, wenn alle Wirtschaftssubjekte solide wirtschaften würden.


    Genau genommen tragen die Konsumschafe sogar dazu bei, dass das Ablaufdatum noch etwas nach hinten verschoben wird.




    Ich bin schon auch deiner Meinung, aber ich finde diese nicht widersprüchlich zur Meinung, dass das System fehlerhaft ist bzw. ein fest eingebautes Ablaufdatum hat. Die verantwortungslos verschuldeten und verhausschweinten Konsumschafe sind sicher nicht deswegen so, weil sie das System durchschaut haben und es länger am Leben erhalten wollen, sondern weil sie verantwortungslos und verhausschweint (der Begriff gefällt mir :D) sind.
    Aber dennoch hat das System ein Ablaufdatum.

    (Kostenlose) Kreditkarten kannst auch von unabhängig vom Girokonto bei nahezu jeder Bank bekommen. Das sollte kein Argument bei der Wahl des Bankkontos sein.



    Den "Wert" von solchen Privymarks-Dingern würde ich aber nicht anhand von solchen Einzelauktionen bemessen.


    Wer will schon seine Silber-Unzeln EINZELN verkaufen?


    Interessanter wäre der Verkaufswert z.B. einer ganzen Masterbox oder wenigstens einer Tube.
    Ich denke nicht, dass die Aufschläge dann noch so hoch sind, somit ist auch kein echter "Wert" da.


    Ich geh jedenfalls nächste Woche mal auf Banksuche! Habt ihr Tipps für Banken mit kostenlosem Girokonto und unbegrenztem Online-Überweisungslimit?


    http://www.agrarbank.de


    Nicht über den Namen lachen, die Bank ist aus meiner Sicht ist das das beste Angebot.
    Kostenloses Girokonto = gleichzeitig Tagesgeldkonto, d.h. sogar mit Zinsen. (auch wenn die Zinsen ein Witz sind, aber das liegt am allgemein niedrigen Zinsniveau)
    Alles ist kostenlos, es gibt keine Limits (Limits kann man selber frei wählen), keine Meldungen oder Abfragen an irgendwelche Datenkraken wie die SCHUFA, es gibt aber auch keinen Kreditrahmen und keine Kreditkarte.


    Die beiden letzten Punkte sind für den Durchschnittsuser ein Nachteil, für einen echten Goldbug aber unbedeutend bzw. sogar ein Vorteil.
    Plastik-Geld verabscheue ich, ich nutze nur Bares und Schulden verabscheue ich ebenfalls. Ich gebe nur Geld aus, das ich auch habe.
    Bei anderen Banken bekommt man ungewollt einen automatischen Kreditrahmen, was aber gefährlich sein kann, weil in diesem auch gepfändet werden kann.


    Somit das perfekte Konto für mich.


    Weiterer Vorteil:
    Die Bank hat insgesamt genau zwei (!) eigene Bankprodukte (GiroTagesgeld und ein Festgeld).
    Kein Riester-Schrott oder anderen Müll, das die einem aktiv andrehen wollen.


    Noch ein Pluspunkt: Kontoauszüge gibts jeden Monat kostenlos zugeschickt. (welche Bank macht das heute noch? )
    Diese blöden Online-Kontoauszüge der anderen Banken nerven nur. Ich will Physisches!

    Zitat

    Eine große Mehrheit der Deutschen kann sich laut einer Umfrage vorstellen, in einem sozialistischen Staat zu leben.


    Was ist so eine Umfrage schon wert?
    Ich kanns mir auch vorstellen. Wollen tu ichs aber nicht.