Beiträge von Wurschtler

    Ich frage mich ohnehin, wieso man es später nachweisen muss, dass das Geld, das man mal ordentlich versteuert hatte und anschließend dem Finanzsystem entzog (Bargeld bzw. EM) nicht auf einmal "schwarz" wurde?! Das ist MEIN Geld, das ich mal verdient habe (und dafür gibt es eben auch die Steuererklärungen) und ich bin der Überzeugung, dass ich damit verfahren darf (ausgeben, verschenken oder EM ohne Belege im Tafelgeschäft erwerben), wie ich möchte :wall:


    Sollte man meinen können, aber wenn das Finanzsystem in diesem Unrechtsstaat anderer Meinung ist, kann man trotzdem Pech haben.

    Ich sehe das mit den Tafelgeschäften auch mit gemischten Gefühlen, ich würde mich nicht nur darauf verlassen.
    Man kann ja auch beides machen, die eine Hälfte so, die andere Hälfte so und dann am besten getrennt voneinander aufbewahren.


    Ein Goldverbot ist zwar nicht unmöglich, aber ich halte es dennoch für unwahrscheinlich, gehen die Eliten doch ebenfalls ins Gold.
    Auf der anderen Seite besteht die Gefahr der schlechten Wiederverkäuflichkeit, wenn man alles nur per Tafelgeschäft oder Privatkauf abgewickelt hat.
    Gut - beim Tafelgeschäft bekommt man immerhin einen Beleg. Wirklich weiterhelfen muss der aber auch nicht. Die nächste Frage vom Finanzamt ist dann: Wo kommt das Bargeld dafür her?


    Eine Überweisung hat daher schon auch seine Vorteile, solange es kein Goldverbot gibt.


    Ich weiss, dass das nicht so ist, weil ich von all dem von Dir angesprochenen etwas hatte und damit den genauen Vergleich habe.
    Aber ich weiss inzwischen, dass hier jeder irgendetwas schreibt, auch wenn er keine Ahnung davon hat.


    Unter den heutigen Bedingungen und mit den heutigen Konditionen würde ich auch keine LV mehr abschließen.


    Ich war mal Bankster - ich kenn das Zeug.


    Anleihen kannst du auch einfach nur die falschen erwischt haben.
    Eine LV kann schon aus Prinzip nicht mehr Rendite bringen. Im Durchschnitt gesehen. Ausnahmen gibts immer.

    Kapitallebensversicherungen sind nie ein gutes Geschäft, auch nicht zu guten Zeiten.


    Zu guten Zeiten hat man mit Anleihen bzw. Bankeinlagen deutlich mehr bekommen als über die LV, weil man damit nicht die Wucher-Provisionen und Verwaltungskosten inkl. Puffbesuche der Versicherungsunternehmen mitfinanzieren muss.

    viele glauben das jetzt noch...
    Tatsächlich war die DM genau so ein Schrott wie der Euro, Dollar, Pfund, Yen...


    Die DM war als Papierwährung sicher AUCH Schrott, aber von allen Schrottwährungen war sie noch eine der besten.
    Der Euro war trotzdem ein Rückschritt für uns.

    20 Unzen können eben nicht anonym gekauft und schon garnicht verkauft werden.


    Kleine Stückelungen werden immer wichtiger - das sehen wir ja jetzt schon an den immer schärferen GWG-Bedingungen. Wer weiß, was da noch alles kommt.

    Selber denken ist eine feine Sache. ;)
    Aber eine Diskussion sollte erlaubt sein.


    Ich kann Panadlers Gedankengänge schon zum Teil nachvollziehen.
    Ein zweites 2008 halte ich auch für möglich.
    Staatsanleihen haben ihren Status als sicheren Hafen noch nicht ganz verloren, zumindest nicht die der AAA-Länder.


    Sollte es allerdings ein zweites 2008 geben, dann werden die Probleme ja wieder nicht gelöst und ein paar Jahre später sind die Preise trotzdem wieder höher als jemals zuvor. Also kein Grund, Physisches aus den Händen zu geben. Aber eine nette Gelegenheit zum Traden.


    Kommt allerdings der finale Crash, wo es danach wirklich tote Währungen und eine tiefe Depression gibt, dann sind auch Staatsanleihen kein sicherer Hafen mehr.
    Was für einen anderen sicheren Hafen als Gold sollte es da noch geben?


    Fraglich ist für mich dabei die Rolle des Sibers. Es könnte mit abstürzen, aber auch vom Gold mitgezogen werden.

    Ich hab´ noch nie mehr als 3.000€ für einen Wagen ausgegeben, und das wird sich auch so schnell nicht ändern. Sinnloser kann man m.M.n. sein Geld derzeit kaum aus dem Fenster werfen. Wenn denn endlich mal der große Crash kommt kriegt man die ganzen Luxuskarren für nen Appel und n Ei - dann werd ich vielleicht auch mal schwach. Aber es gilt natürlich wie immer "jedem das seine", also sei euch euer Hobby gegönnt!


    Geht mir genauso.
    Falls das Eicheburg-Szenario eintritt und man einen heutigen 50.000 € Bonzenkarren für eine Unze Gold bekommt, kauf ich mir vielleicht auch einen. :thumbup:

    Theo: Die Marketing-Strategie funktioniert.
    Erst jedem noch billig (25€ Aufschlag) eine ganze leere Holzkassette mit dazu schenken und danach abzocken (50 € für nichts). ;)


    Aber einen einzelnen Hosenknopf hab ich mir auch gegönnt. :whistling:

    Als ich meine Lebensversicherung (10 Jahre Lautzeit, also noch unter 12 J.) gekündigt hatte, wurde auch einiges durch die Steuer abgezogen.
    Das hab ich aber alles wieder zurückbekommen, da mein Sparer-Pauschbetrag noch ungenutzt war.


    Das ist de Vorteil, wenn man kein Papiergeld hat und damit eh keine Zinsen bekommt. :thumbup:

    He he, reichlich ot hier.....Aber davon mal abgesehen, stimmt die Rechnung überhaupt, dass der Materialwert höher sei? Laut wikipedia sind die cent-Münzen nur zu 5,65% aus Cu, Rest Fe. Bei 2,3 Gramm Gewicht für 1 cent komm ich überschlagsweise mit dem Kupfer jedenfalls noch lange nicht über das Nominal, oder hab ich mich verrechnet?



    Den reinen Materialwert (ohne Produktionskosten) hatte ich mal berechnet:


    Euromünzen und ihr innerer Wert


    Das dürfte sich bis heute nicht wesentlich geändert haben.



    Dem Herrn Boehringer ist anscheinend nicht bewusst, dass die 1-5 Cent Stücke nur aus Stahl sind mit Kupferummantelung.
    Überwiegend Kupfer hat man in den 10-50 Cent Münzen. Die höchsten inneren Wert hat daher auch das 10-Cent-Stück.

    Argus, zu deinen beiden Szenarien:

    Zitat


    1) wie ziemer oben bereits geschrieben hat, werden Euro-Bonds ausgegeben und eine Transfer-Union etabliert, die den Zusammenbruch einige Jahre in die Zukunft verschiebt, bis auch die Nettozahler an den Kapitalmärkten an die Grenzen ihrer Re-Finanzierbarkeit stoßen. Dann knallt's richtig, falls nicht die Chinesen oder eine andere Seite beschließt, dass Europa "too big too fail" sei. (Letzteres glaube ich nicht.) Ob die Transfer-Union faktisch kommt - auch wenn man sie noch nicht so nennen wird - erfahren wir morgen nach dem Gespräch zwischen Sarkozy und Merkel. Frankreich steht finanziell auch nicht gülden da ... welche Interessen also Sarkozy vertreten wird?!


    2) die Situation entwickelt eine Eigendynamik, die sich der Kontrolle der Regierenden zunehmend entzieht. Das sieht man an den Protesten in GR und E sowie an der Positionierung der Banken und Versicherungen - aber auch der wenigen "kleinen Leute", die ihr Vermögen in Gold und Silber in Sicherheit zu bringen versuchen. Ich war letztes Jahr im Mai sehr überrascht, welche Gesellschaftsschicht bei Pro Aurum in der Schlange stand, um Edelmetalle zu kaufen: nicht die Verschwörungstheoretiker und Foren-Nerds, sondern die Mittelschicht. So blöd und unwissend sind weite Teile der Bevölkerung nicht, wie sie häufig dargestellt werden - jedenfalls nicht die Schicht, die etwas zu verlieren hat. Die Unvermögenden (im doppelten Sinne) betrifft die Krise direkt nicht, warum sollten sie EM horten?


    Ich hoffe ja stark auf die Nummer 2. Lieber ein Schrecken mit Ende, als Schrecken ohne Ende.
    Aber ich befürchte fast, es kommt die Nummer 1.


    Wieso sonst wird schon so offen damit gedroht, dass unsere Ersparnisse in Gefahr wären?
    http://www.rp-online.de/wirtsc…n-Gefahr_aid_1008193.html


    Die stehen mit dem Rücken zur Wand und versuchen die Retterei und damit auch künftige Euro-Bonds mit aller Gewalt zu rechtfertigen und riskieren damit sogar einen Bank-Run, indem solche Aussagen öffentlich gemacht werden.


    Ich denke es ist daher klar, wohin die wollen.
    Hoffen wir nur, dass die Eigendynamik stärker ist und diesen Wahnsinn schon frühzeitig stoppt.
    Ansonsten sehe ich jahrelanges Siechtum auf uns zukommen, bevor der erlösende Währungscrash kommt.

    Lebensmittel sind in historischen Dimensionen gesehen zwar immer noch zu billig (eine Folge der Industrialisierung der Landwirtschaft), aber ich glaube auch, daß neben Energie die demnächst global betrachtet wieder den Preistreiber geben werden.


    Muss auch so sein, wenn Energie teuer wird.
    Die Lebensmittelpreise sind dank dem ganzen (völlig perversen) "Biosprit" und "Biogas" an die Energiepreise gekoppelt.


    Um nicht verölt (oder vergast :D )zu werden, müssen die Lebensmittelpreise mindestens genauso stark steigen wie die Energiepreise.