Beiträge von Wurschtler

    Wenn man mehr als genug cash hat? Wenn man in einer Deflation allerdings ständig zu fallenden Preisen in Fiat tauschen MUSS, um sich die Brötchen zu kaufen sollte man es lassen.
    Es sei denn man macht einen Golddeal mit dem Bäcker. :D


    Was spricht dann dagegen, während einer Deflation einfach BARGELD zu horten?
    Bargeld kann auch nicht pleite gehen. (es kann nur wertlos werden, aber das ist ein anderes Thema)



    Und: was folgt nach 2014, wenn die Deflation vorbei sein soll?
    Friede, Freude, Eierkuchen und die Welt ist wieder in Ordung? :D
    Oder Inflation?



    PS: Wäre dann 2012-2014 ein guter Zeitpunkt für einen Immobilien-KAUF, wenn die besagte Deflation eintritt?
    Die Preise müssten dann ja massiv fallen.

    Mal eine Verständnisfrage.
    http://www.goldseiten.de/conte…php?storyid=15084&seite=2


    Der Aktuelle Artikel auf der Hauptsseite sagt eine starke Deflation für 2012-2014 voraus.
    D.h. Preise, Aktien, Rohstoffe, Immobilien, Gold+Silber sinken.


    Im Artikel steht jedoch:
    "Das vor uns liegende Jahr wird Individuen und Unternehmen die vielleicht letzte Gelegenheit der expansionären Nachkriegsära bieten, die eigenen Bilanzen in Ordnung zu bringen, Gold bei jedem Preisrückgang oder jeder Korrektur zu kaufen und sich auf den harten deflationären Winter vorzubereiten, der zwischen 2012 und 2014 ansteht. "


    Wieso sollte man kurz vor einer Deflation noch Gold kaufen?

    Wer sich das Video nicht anschaun möchte, das Geld-Anlage-Fazit von Andreas Popp sieht ca. so aus:


    Prio 1: Lebensmittelvorräte, Werkzeuge, usw., alles für den Notfall.


    Das ist für alle, die nur Kleinvieh haben, für alle die mehr haben hat er drei Säulen vorgeschlagen:
    1. Immobilien: Sind grundsätzlich richtig, jedoch rät er in Europa dringend davon ab, da extrem überteuert + Gefahr eines Lastenausgleichs.
    Er selbst hat Immos in Kanada. (bei Grundstückspreisen von 1€/m² in guter Lage gekauft)
    Wer aber nicht auswandern möchte, für den fällt diese Option AKTUELL weg.


    2. Unternehmensbeiligungen: Sind grundsätzlich ebenfalls richtig, allerdings ist es schwer, da an gute Unternehmen ranzukommen und noch schwerer ist es, all das richtig beurteilen zu können und fällt daher für die meisten ebenfalls weg.


    3. Silber, Platin, Gold.
    Die Reihenfolge ist bewusst gewählt. Er findet zwar Gold nicht schlecht, aber auch nicht wirklich gut.
    Die Präferenz liegt daher vor allem bei Silber. Wer ein größeres Vermögen hat, auch noch Platin und Gold.

    @ cyborg
    Aber wenn dir nur so wenig übrig bleibt, dann machst du was falsch, auch wenn du kein Schwerverdiener bist.
    Da hast du kein Einnahmenproblem, sondern ein Ausgabenproblem.


    Überleg dir mal bei dem ganzen Krempel, den du ständig kaufst, ob du das wirklich BRAUCHST.
    Das meiste ist sinnloser Konsum oder Luxus.


    Wenn man nur will, kann man mit weniger als ein Hartz4-Empfänger auskommen.
    Dann hat man eine Menge Papierzettel übrig, die man in EM stecken kann.


    So ist man der perfekte System-Schädling.


    Und ganz nebenbei häuft man sehr schnell ein großes Vermögen an.
    Da kann man sich dann nach einigen Jahren auch eine Immobilie kaufen. Damit ist man dann die Mietzahlungen los und wieder ein Stück freier. Miete ist nur ein verkappter Kredit, also auch Zinsen.
    Wenn man es schafft, die Zinsquote zu senken, dann hat man insgesamt WESENTLICH MEHR FÜR SICH!


    Nur um erstmal dahin zu kommen, sind Jahre des Verzichts notwendig. Wer diesen Verzicht nicht erbingen kann, wird sein Leben lang nie mehr haben und auf ewig Systemsklave sein.

    Die ersten vier 5 DM Münzen haben einen hohen numismatischen Wert, alles andere nicht. (genauer Wert siehe diverse Münzauktionen)
    Alle anderen Münzen haben aber zumindest einen Materialwert, der den Nennwert übersteigt. Für PP gibts vielleicht noch einen minimalen Aufschlag, aber nicht viel.

    Beides gleichzeitig wirds auf längere Zeit nicht mehr geben.


    Ist klar, die guten alten Zeiten sind vorbei. Aber dafür beginnen die Zeiten, in denen Gold als Krisenmetall besonders glänzt.


    U.U. sogar Krise und Preisrückgang.


    Da ist die Frage: Preisrückgang in Form von einem Ende des langfristigen Bullenmartkes?
    Oder nur eine höhere Volatilität?


    Wenn wir eine 30%ige Korrektur erleben, dann freue ich mich auf die Nachkaufgelegenheit und jammere nicht über eventuelle Kursverluste.



    Ich halte im übrigen auch die eichelburgsche Vorstellung für naiv, man könne den Sturm in einem goldenen Rettungsboot aussitzen und danach die blühenden Landschaften am Ufer aufkaufen. Was in den letzten Jahrzehnten im wörtlichen Sinn 'verwirtschaftet' wurde, wird in irgendeiner Form von Schaden auf alle durchschlagen. Und wenn es eine chronische Krise gibt, dann kann es durchaus sein, daß auch Gold 'fällt'. Ich gehe aber davon aus, daß immer was übrigbleiben wird, aber erzähl das mal 'Investoren', die ihre sichere 'Rendite' erwarten, egal ob die halbe Welt in Scherben fällt.


    Gruß
    Klaus_H..


    Von der eichelburgischen Vorstellung habe ich auch keine allzu hohe Meinung.
    Aber jedem, den ich von Gold überzeugen kann, sage ich auch nicht, dass man sich mit Gold auf der Insel der Seligen aufhält.
    Nur bietet Gold von allen Anlagenklassen aus meiner Sicht trotzdem die meiste Sicherheit.
    Für Leute, die ihre "sichere" nominale Rendite sehen wollen, ist Gold sicher nichts.


    Für mich persönlich hat Gold auch noch einen moralischen Wert.
    Jeden Euro, den ich in Gold umwandle, hat unser parasitäres, krankes und hochpervertiertes Finanzsystem weniger zur Verfügung.
    Solange sich das Geldsystem nicht grundlegend ändert, ist ein gewisser Grundstock an Gold für mich absolut alternativlos.
    Und ich glaube nicht, dass sich da jemals was ändern wird. Es wird immer nur gedruckt, gerettet und gewettet. Und wenn das Papierzettel-Kartenhaus mal zusammenbricht, dann geht die Scheiße sicher wieder von vorne los.

    Hallo Peter,


    aber bevor dir der Sabber im Mund zusammenläuft, wenn du erfährst, was die Dingerwert sind, überleg es dir gut, was du damit anstellen willst.
    Die meisten hier werden dir empfehlen, dein Erbe zu behalten. ;)


    Der Erblasser war ein sehr kluger Mensch, indem er dir sein Vermögen in Form von Gold vererbt hat.


    Ich halte mich allerdings auch selber schon seit Jahren mit Goldkäufen zurück und seit 2008 auch mit Goldkaufempfehlungen. Denn der 'normal' konditionierte Anleger will gute Performance in ruhigen, sicheren und stabilen Zeiten. Das konnte man mit Gold einige Jahre lang sogar haben, aber diese schöne Zeit dürfte endgültig vorbei sein.


    Inwiefern ist diese Zeit deiner Meinung nach vorbei?
    Dass man mit Gold eine gute Performance hinlegen kann oder nur das mit den sicheren und stabilen Zeiten?


    Und wieso empfiehlst du schon seit 2008 kein Gold mehr? ?)

    Wieso sehen eigentlich soviele Minenaktien als Diversifikation für physisches Gold/Silber?


    Dann ist man doch absolut abhängig von den Rohstoffpreisen bzw. von EM.
    Hier investiert man zwar in eine andere Asset-Klasse, aber man diversifiziert nicht, weil die Chancen und Risiken immer noch genau die selben sind.


    Wenn man eine große Menge physisches Material hat, dann würde ich eine Investition in andere Aktien für sinnvoller halten.
    Dann hat man eine echte Diversifikation.

    Und was anderes: Seit ca. 2007 kaufen "Private" (sischer auch Unternehmers) in D monatlich im Schnitt 15-35 Tonnen Gold pro Monat. (Jaja, Quelle. Isch bin nicht Gockel. Kümmert euch selbst.) Es war auch schon vorher Gold in D. Nu rechnet mal. 200t-250t pro Jahr sind realistisch. Wer braucht noch die 80 t in FFM? (ganz klar, ICH!)


    Und nochwas. 2007 haben die "blöden Deutschen" die Hälfte der Silber-Maples gekauft (worauf die Can-Mint auf die einfältige Idee kam, Maples mitm Brandenburger Tor zu prägen - wassn Schwachsinn - ich ziehe auch keine ukrainischen Hemden in schwarz-rot-GOLD an), die frisch geprägt wurden.


    Es gibt eine gesunde EM-Basis in diesem Land. Und sie ist weitaus gesünder als in vielen anderen Ländern, wo die ZB den Kram verwaltet.


    Ich hoffe, du hast Recht!


    Noch schöner wärs ja, wenn der komplette deutsche Exportüberschuss in EM fließen würde. ;)
    Dann hätten wir wenigstens eine reale Gegenleistung für die unzähligen Güter, die wir Jahr für Jahr gegen Papierzettel eintauschen.

    Ui - 8| Silber hat`s ja kräftig gestutzt - wetten, dass da heute die Händler wieder leergekauft werden ;)



    Kräftig gestutzt!? 8|
    Ich musste mich vor kurzem noch überwinden, Silber bei einem POS von 15-16 € zu kaufen.
    Und jetzt "crasht" Silber auf 21,50 € runter - toll.
    Wirklich gestutzt nenne ich das noch nicht. JPM soll mal wieder ordentlich drücken. :thumbup:

    Eben !


    Jedes Gramm Gold das von Amiland nach Alt-Europa kommt ist gutes Gold, vorausgesetzt du hast kein nennenswertes Aufgeld bezahlt !


    Goldchild-8888


    So einfach kann man das nicht sagen - man muss global denken.
    Wenn man in Europa Gold kauft, ist es völlig egal, woher das kommt.
    Nur weil man Gold aus den USA kauft, hat die USA deswegen nicht weniger Gold.
    Die USA hat auch einen gewissen Bedarf und der deckt sich genauso auf dem Weltmarkt, wie der unsere.
    D.h. das was wir aus den USA rausholen, holen die sich auf der anderen Seite am Weltmarkt wieder rein.



    Von der Goldmenge ist es daher absolut neutral, wo man kauft.


    Aber: Indem man Eagles kauft, unterstützt man noch die amerikanischen Prägeanstalten.


    Von daher würde ich sagen: Wenn man NON-amerikanisches Gold kauft, schadet man denen am meisten!
    Daher würde ich auch eher zu europäischen Münzen tendieren, d.h. Philharmoniker. (auch wenn die hässlich sind :D )
    Die importieren das dafür nötige Gold ja auch bloß auf dem Weltmarkt.


    Da bin ich anderer Meinung. Ich denke, man sollte seinen besten Freunden bzw. den engsten Familienmitgliedern schon ein wenig das Thema näher bringen. Und dabei meine ich nicht nur das "horten" von EM, sonder der Hinweis auf die derzeitige Situation an den weltweiten Finanzmärkte, und was da alles so auf uns alle zukommen könnte, und wie man sich darauf vorbereiten kann. Natürlich posaunt man nicht heraus, dass man x Unzen Gold und y Unzen Silber zu Hause rumliegen hat.



    Gut - wenn das nur auf diese vorsichtige Art und Weise geschieht, dann stimmt ich dir zu.
    Ich mache die Leute auch aufmerksam auf die aktuelle Lage und ich verteidige Gold als Geldanlage, wenn nötig, aber ansonsten lass ich sie selber denken und Entscheidungen treffen.

    Andi25: Du wirst feststellen, dass es eine allgemeingültig richtige Meinung zu dem Thema gibt. ;)
    Wichtig ist daher: Selber mitdenken.
    Und: Wenn du dich entschieden hast, an dieser Entscheidung auch bis zum bitteren Ende festzuhalten! Zittrige Hände schaden IMMER.


    Der typische Anfängerfehler ist, jetzt vor lauter Panik Gold zu kaufen und es in 2 Monaten, wenn der Kurs z.B. um 20% gefallen ist, wieder mir Verlust zu verkaufen, um dann eine weitere Hausse zu verpassen.
    2. typischer Anfängerfehler: Gold ist ja viel zu teuer, man wartet noch und dann steigts nur noch und man steht mit garnichts da oder man kauft zu Höchstkursen, bis es dann wieder abstürzt.


    Ich empfehle daher den "Mittelweg" wie oben beschrieben.


    Aber egal wie du dich entscheidest: Zieh es durch!


    Und vermeide den 3. typischen Anfängerfehler: Überall rumzuposaunen, dass du Gold/Silber hast. Das geht niemandem was an. Zur Sicherheit erzählt man auch nichts den eigenen Freunden bzw. der Familie. Die verstehen das oft eh nicht und Überzeugungsarbeit fruchtet meistens nicht.