In der letzten Woche hat sich Axel Springer mit großer Entschlossenheit gegen den Euro positioniert:
anbei die Breitseite der letzten 7 Tage:
„Dem Euro-Abenteuer droht ein schreckliches Ende“
http://www.welt.de/debatte/art…n-schreckliches-Ende.html
„Der Euro presst zusammen, was nicht zusammen gehört“
http://www.welt.de/debatte/art…icht-zusammengehoert.html
„Mythos von den Vorteilen des Euro bröckelt“
http://www.welt.de/wirtschaft/…n-des-Euro-broeckelt.html
„Währungsunion verursacht große europäische Depression
http://www.welt.de/finanzen/ar…opaeische-Depression.html
„Deutschland kommt beim Euro an die Schmerzgrenze“
http://www.welt.de/wirtschaft/…an-die-Schmerzgrenze.html
„EU droht zu gigantischer Transferunion zu mutieren“
http://www.welt.de/wirtschaft/…ferunion-zu-mutieren.html
„Was passiert, wenn der Euro kaputt geht?”
http://www.bild.de/BILD/politi…/wenn-er-kaputt-geht.html
Mag sein, dass die deutsche Exportwirtschaft es recht cool findet, mit 150% Auslastung in den Zimbabwe-Euro-Währungsraum zu exportieren:
so lange der Schornstein raucht, ist alles fein: gestiegene Roshtoffpreise werden einfach auf den Endpreis draufgeschlagen.
Verlage wie Axel Springer sind aber ein Binnenmarkt-Konsum geschäft: wenn Deutschland mit einer Transderunion den ganzen Quatsch finanziert,
und die deutschen Konsumenten in der Kaufkraft auf Konvergenzkurs zum nordkoreanischen Konsumenten sind, dann leidet ein Unternehmen,
dass sein Geld damit verdient, Werbefläche am deutschen Konsumenten zu platzieren.
Die Funktionseliten der Regierung und die EU Bürokraten haben ihr Schicksal an den Euro gebunden.
http://www.boerse-go.de/profil…hart/instrumentId/3856117
so sehen spanische 10 jahres bonds aus.
sobald demnächst wieder der Bundestag ran muss, um irgendwelche garantien zu geben, könnte es spannend werden, wenn die Presse
die bekannten Argumente der euro gegner ins Presseclipping der Bundestagsfraktionen diktiert.
Niemand weis, ob es in den nächsten wochen eine währungsreform gibt, die morgens den letzten euro.kontostand in DM2 konvertiert.
Die EU-Funktionselite scheint wild entschlossen, das Visier runterzuklappen und ins Herz der Finsterniss zu galoppieren.
Bei widerstandsloser akzeptanz von Bailouts im Billionenbereich geht die Verzinsungsspirale noch eine weile weiter.
falls es ernsthaften widerstand giubt, z.b. von teilen der wirtschaftselite, wie axel springer, drohen Turbulenzen.
ich denke, jeder sollte derzeit die finale Aufstellung für Vermögensanlagen erreicht haben und dann nicht mehr switchen.
es macht keinen Sinn, beim Kurs von 0,66 in Dollar oder Franken zu tauschen oder bei 2000 Euro pri Unze umzutauschen, wenn man vielleicht ein paar Tage später neue D-Mark haben könnte.
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es könnte gut sein, dass es in den kommenden wochen sehr holprig an den Devisenmärkten wird, auch Devisenverkehrskontrollen sind denkbar.
Mitten im Sturm zwischen Bar-euros, Giro-euros, franken, gold und silber zu wechseln dürfte unklug sein.