Beiträge von Wurschtler

    Bei welchem Kurs von Gold und Silber steigt ihr aus und schichtet um? (ob in Cash, Aktien oder andere Sachen sei mal dahingestellt)


    Als Voraussetzung um diese Aussage zu treffen setze ich mal voraus, dass die zu dem Zeitpunkt herrschende Finanzmarkt"stabilität" der heutigen entspricht, d.h. Euro und Dollar leben noch und haben das heutige Kursverhältnis.


    D.h. anders formuliert: Bei welchem Kurs müsste Gold oder Silber HEUTE sein, dass ihr verkaufen würdet?

    von ca. 2000 bis 2500 US Dollar die Unze, und ich gehe jede Wette ein das wir diesen Preis in nicht weiter ferne sehen werden. Und wie immer: GOLD ist zu teuer, wird es heissen.... Gold war IMMER zu teuer, vor allem fuer


    Wenn man den reinen industriellen Wert von Gold betrachtest, gebe ich dir Recht.
    Aber was man nicht vergessen darf, ist das stark Vertrauen in die Werthaltigkeit des Goldes und der nachhaltige Vertrauensverlust in die Papierwährungen und da sehe ich Gold noch bei weitem nicht überbewertet.


    Trotzdem finde ich Silber ebenfalls interessanter als Gold. ;)

    Hmm, 20 Fr sind aktuell 14,70 Euro. Bei 16,7g Feinsilber macht das bei 15,30 Euro/Oz ganze 8,22 Euro "inneren Wert".
    Ein 10 Euro Silberzehner hat nahezu das gleiche Feingewicht, aber keinen derart überzogenen Nennwert.


    Ob sich das lohnt? ?)


    Edit: Wie ist das eigentlich mit dem Zoll, wenn man da was bestellt?

    Nee, der Aufwand ist egal. Mit dem vielen Sicherheitsfirlefanz kann das Prägen von Münzen sogar billiger sein, als das Herstellen von Papiergeld. Entscheidend ist wie gesagt, dass das Gold auch ungeprägt schon Geld ist, das Papier eben nicht. Das Papier wird durch einen staatlichen Machtakt (Gesetz) zu Geld. Das Gold ist einfach so Geld.


    Ein Denkfehler: Papiergeld ist in seiner Form deswegen Geld, weil es monetäre Funktion hat. Real steckt kein Wert dahinter.


    Bei Gold ist das zwar nicht ganz so, aber auch nicht ganz unähnlich.
    Dadurch, dass gerade mal 15% der Goldproduktion industriell verbraucht wird, kann man sagen, dass der aktuelle Wert zum überwiegenden Teil auch nur aus monetärem Wert besteht, also rein auf „Vertrauensbasis“ wie beim Papiergeld ohne realem Wert.


    Sollte Gold seinen Weg zur Währung fortsetzen, werden die Kurse noch gewaltig steigen.
    Sollte es sich in die andere Richtung entwickeln und Gold wieder zu seinem realen Wert zurückkehren, könnte Gold in Zukunft wieder abstürzen und zwar gewaltig.
    Oder Gold wird weiterhin ein Nischendasein führen und sich hauptsächlich seitwärts bewegen.


    Ich rechne damit, dass es langfristig weiter steigt im Vergleich zu Papierwährungen.
    Aber diese Steigerungen sind auch nur rein monetär. Nur ein Teil davon ist wirklich realer Wert.


    Von daher bin ich froh, dass Silber (noch) nicht wirklich als monetär angesehen wird und das meiste davon industriell verbraucht wird.
    Somit ist Silber aus meiner Sicht mindestens seinen aktuellen Preis wert, hat aber noch viel mehr Potenzial nach oben als Gold und gleichzeitig weniger Risiken, nach unten abzustürzen.

    und man sollte nicht vergessen, dass im gegensatz zu gold, silber seine monetäre funktion angesichts seiner breiten industriellen verwendung nur schwerlich wird wiedererlangen können.


    Papier ist doch in erster Linie auch nur ein Industrieprodukt, trotzdem hat es monetäre Funktion. ;)

    Ich glaube eher das es in die Richtung geht - 20 zu 80-Gesellschaft. Da wird noch viel unnötiger Ballast auftauchen, viele die es wahrscheinlich nie gedacht hätten. http://de.wikipedia.org/wiki/Tittytainment
    Dieser sogenannte Systemling in seiner alten Rolle als Motor ist nicht mehr nötig, es wird doch schon alles vorbereitet nur niemand will es sehen.
    Das wichtige dabei, die komplette Zerstörung der Mittelschicht, wir sitzen nunmal alle in selben Boot, wer das nicht erfasst der lernt halt aus der Erfahrung heraus.
    Bush: " Die Welt wird nicht mehr so sein wie sie war". Eine der wenigen Wahrheiten von ihm, das Sklaventum wird jetzt perfektioniert!
    Die Egozentrik und die Unvernunft überwiegt noch in der Masse, darum wird der Plan erstmal aufgehen.


    Ein interessanter Gedanke, da stimmt ich dir auch weitgehend zu.
    Allerdings schauts zur Zeit auch eher so aus, dass global gesehn, Deutschland einen großen Anteil an "20er" haben wird, während andere Länder eher mehr "80er" haben.
    Es ist doch schon seit Jahren so, dass wir (durch unseren Exportüberschuss) andere Länder durchfüttern und das wird sich noch weiter verstärken.


    Somit wird der Beschäftigungsgrad bei uns erstmal nicht so stark zurückgehen, dafür aber in anderen Ländern umso stärker. Als Gegenzug werden wir sie noch stärker durchfüttern.


    Griechenland ist nur der Anfang.

    finde das so lustig, hier wird ja immer so getan, als ob die Politik daran interessiert wäre ein gebildetes und verantwortungsbewusstes Volk zu haben.


    Natürlich will die Politik gebildete Leute. Gebildet zu sein heißt ja noch lange nicht, dass man durchblickt, dass man nur Systemsklave ist.
    Man wird doch zum Systemsklaven erzogen. Und genau das brauchen die Reichen & Mächtigen, damit es mehr Leute gibt, die man schröpfen kann. Daher wird auch mit Gewalt soviel in Bildung investiert, obwohl überall Geld fehlt.


    Hartzer sind nur nutzloser und unnötiger Ballast, sowohl für die Regierung, als auch für den Systemling. Niemand braucht die.

    Ich halte davon nicht viel.
    Eher würde ich versuchen, besser diversifizieren.


    Wer "all in" beim Gold ist, für den ist so eine Option durchaus sinnvoll.


    Aber ansonsten eher nicht.
    Edelmetall als Absicherung ist ja schön und gut, aber mehr als 50% von meinem Vermögen will ich trotzdem nicht als EM.
    Man sollte auch einen guten Teil an Cash halten.
    Dann kann man, sollte es wirklich zu einem starken Rücksetzer kommen, billig nachkaufen.

    Ich sehe die Situation etwas gespalten.


    Die Motivation einer „Milchmädchen-Hausse“ war im Vergleich zu den Aktien- oder Immobilienblasen immer was völlig anderes: Gier. Heute ist es Angst.


    Dazu ist die heutige Krise in diesem Ausmaß etwas noch nie Dagewesenes. Oben drauf kommt die völlige Technisierung der Finanzwelt, was in früheren Krisen auch nicht gegeben war.


    Bei Telekom-Aktien hat auch niemand vorher gesagt „das ist zu teuer“.
    Bei Gold sagt das heute aber die breite Masse. (was mir sagt, dass man mit Gold immer noch gut investiert ist)
    Die breite Masse hat immer noch eine irrationale Angst vor Gold. Die Angst vor Gold ist größer als die Angst vor den Papierwährungen.
    Vor einem Euro-Crash haben nämlich durchaus schon so manche Leute Angst.
    Aber die meisten Leute reagieren darauf nicht und ziehen keine entsprechenden Konsequenzen.
    Ein kleiner Teil hat reagiert, aber dort sind die meisten Leute in Immobilien gegangen oder haben ihr Geld anderweitig verprasst.
    Und nur ein Teil von dem kleinen Teil ist bisher wirklich in Gold und Silber gegangen.


    In einer Dienstmächenhausse oder Milchmädchenhausse sehe ich uns also noch nicht.


    Risiken:
    "Es besteht die Möglichkeit eines Totalverlustes, falls der Goldpreis am Ende der Laufzeit bei null steht."
    Die sind ja lustig. :D



    OK, aber auch ein paar ernsthafte Risiken:
    "Kein Anspruch auf eine effektive Lieferung von Gold, nur Zahlung eines Geldbetrags am Ende der Laufzeit.
    Die Rückzahlung ist abhängig von der Bonität und Liquidität der Emittentin. Diese kann sich, ebenso wie das Rating, jederzeit während der Laufzeit verändern. Im Fall der Insolvenz der Emittentin kann es ebenfalls zum Totalverlust der Forderung des Anlegers kommen. Dieses Zertifikat unterliegt nicht der deutschen Einlagensicherung."



    Super... also ein reiner Papiertiger, der stark an die tollen Lehman-Zertifikate erinnert.


    Ob man das also als Kontra-Indikator werten kann?
    Immerhin wird nicht die physische Goldinvestition hochgepriesen, nicht mal sowas wie ein EFT mit (theoretisch) physischer Hinterlegung, sondern nur ein Zertifikat, das nicht mal dazu taugt, sich den Hintern abzuwischen.