Auch wenn es sicherlich richtig ist, daß der EROI irgendwann die Fördergrenze diktiert, ist dieser für jedes einzelne Ölfeld anders. Wenn die Verhältnisse in Summe so wären, wie oben dargestellt, würde das heißen, daß per Saldo ca 10 Barrel gefördert werden müssen um ein Barrel nutzbares überzubehalten. Dann hätten wir aber m.E. andere Preisverhältnisse.
Das wird damit begründet, dass eine Quersubventionierung von anderen Energieträgern erfolgt.
Der Energieaufwand der Ölförderung kann ja z.B. auch durch Kohlestrom bereitgestellt werden.
Ähnlich ist es ja lange bei den "erneuerbaren Energien" gelaufen mit ihrem niedrigen Erntefaktor.
Was mich allerdings stört, sind seine vielen Annahmen, für die er keine Quellen hat und auch keine Methodik aufzeigt. Von daher ist der EROI sicher nicht so schlecht, wie von ihm berechnet. Womit er aber Recht hat, dass de EROI auch nicht so gut ist, wie bei einer einseitigen Betrachtung der Förderung. Das Rohöl muss ja auch noch verarbeitet werden und irgendwie in meinen Tank reinkommen. Die Wahrheit liegt vielleicht irgendwo dazwischen.
Und ja, die Netzwerke, wo sich der Autor so rumtummelt, finde ich auch bedenklich.
Aber ich schaue mir immer erst den Inhalt an, bevor ich den Autor verurteile. Man soll ja über den Tellerrand schauen. 
Irgendwann kommt der Peak Oil. Offen ist noch wann und durch was es ausgelöst wird. Dass es durch eine Ölknappheit passiert, denke ich auch nicht.