Beiträge von Wurschtler

    Endlich! Was mich jedoch etwas stört, dass Torex vom Goldpreisanstieg gestern nahezu garnicht profitiert hat.
    Langfristig sind die Aussichten gut, auf Jahressicht sehe ich hier jedoch erstmal nur eine Seitwärtsbewegung (rein fundamental betrachtet, unabhängig vom Goldpreis).


    Ich werde daher bei Gelegenheit meinen Bestand reduzieren.

    Regis als "Schrott" zu bezeichnen finde ich übertrieben. Derzeit sind viele "Aussie" Minenwerte unter Druck. Vor 2 Jahre hat das aber genau anders ausgesehen. Da war ich verwundert, warum die "Aussies" so stark waren und der Rest im Edelmetallsektor so schwach. Damals war der POG auf einem niedrigerem Niveau und das Hedging war von Vorteil. Jetzt belasten die Vorwärtsverkäufe.

    Ich habe selber mit den Aussies eher nur Geld verbrannt.
    Es muss am Hedging liegen.
    In Zeiten von steigenden Goldpreisen ist das eben ein Nachteil.


    Da ich das Hedging aus Prinzip nicht unterstützen will, halte ich mich von den Aussies tendenziell eher fern.
    Immerhin tragen die Aussies damit eine wesentliche Mitschuld an den "schlechten" COT-Daten.

    Ich kannte Novatek bisher auch noch nicht.
    Ein KGV von um die 12 für 2020 und die nächsten Jahre. (je nach Quellen +-1)
    3,x % Dividende


    Haut mich jetzt nicht vom Hocker. Findet ihr da Gazprom nicht interessanter?

    Und das ist auch der Grund warum ich in Deutschland keinen Cent mehr investiere. Es ist eigentlich immer nur eine Zeitfrage, bis da irgendwas hochgeht. Das Schlimme, es ist hausgemacht.Habe für den März Gran Canaria gebucht. Für April habe ich auch schon was vor. So hangelt man sich von Monat zu Monat bis zur Rente. Die wird definitiv nicht in Dummland verfrühstückt.
    Nachtwächter


    Das Länderrisiko Deutschland habe ich bereits eine Seite vorher angesprochen. ;)
    Länderrisiken

    Die Anleihe ist "unsecured". Bei einem Default ist der Restwert null.
    Die Gier nach Rendite ist zurzeit auch bei den Anleihen extrem. Viele Anleger unterschätzen m.E. die Gefahren von riskanten Anleihen und auch Aktien von schwachen Unternehmen.

    Ja, das ist das Ergebnis des "Anlagenotstands" in Zeiten negativer Realzinsen.


    Bei "sicheren" ( [smilie_happy] ) Staatsanleihen zahlt man ja drauf. Nur mit Junk-Anleihen kann man noch eine nennenswerte Realrendite erzielen. Aber auch nur, indem man die Risiken ausblendet.

    Ein interessanter Artikel, wie die "Allwetter-Strategie" von Ray Dalio aussieht:
    https://www.finanzen100.de/fin…mer_H1877369154_11652249/







    Interessant zu sehen ist, dass Gold in 3 von 4 denkbaren Situationen eine sehr gute Anlagemöglichkeiten ist! :)


    Da könnte man sich eigentlich denken, dass Gold entsprechend übergewichtet wäre, dem ist aber nicht so.
    Ray Dalios Aufteilung für ein "Allwetter-Depot":
    30 Prozent internationale Aktien
    40 Prozent langlaufende Anleihen
    15 Prozent Anleihen mit mittlerer Laufzeit
    7,5 Prozent Gold
    7,5 Prozent Rohstoffe


    Das finde ich ein bisschen lächerlich, wenn man sich seine eigene (!) Grafik ansieht.
    Da müsste eigentlich der größte Teil aus Gold bestehen und de Rest aus Aktien.
    Zettel-Anleihen kann man sich komplett sparen, die performen in keiner Situation wirklich gut. [smilie_happy]

    7,25% sind für die heutige Zeit schon "Wucherzinsen".
    Hecla ist eine typische Zombie-Firma, die nur dank der Zentralbankpolitik überhaupt noch lebt.


    Setzt man ein lanfristig durchschnittliches Zinsniveau an, dann müsste Hecla eher um die 15% aufbringen.
    Das könnten sie wahrscheinlich nicht bezahlen und würden insolvent werden.

    Hab mir die Präsentation mal angeschaut.
    Yellowknife ist "ganz nett", der die restlichen Projekte sind nur Low Grade.
    Ist ja schön, wenn man soviele Reserven hat, aber wenn ein Großteil davon nicht wirtschaftlich förderbar ist, dann ist das auch nicht viel wert.


    Komisch ist auch, dass sie sich mit Produzenten vergleichen, um ihre "Unterbewertung" darzustellen. Hat einen unseriösen Beigeschmack.


    Auch sieht es für mich so aus, als würde die Aktie gepusht werden.
    Habe hier kein gutes Bauchgefühl!

    Es hat schon einen Grund, wieso ich in Afrika nicht einen Cent mehr investiere.
    Der ganze Kontinent ist ein permanentes Pulverfass. Es ist eigentlich immer nur eine Zeitfrage, bis da irgendwas hochgeht.


    Dagegen sind Probleme wie z.B. in Mexiko noch harmlos.

    Über Argonaut stolpere ich auch immer wieder und wundere mich über die extrem niedrige Bewertung.
    Normal bin ich ja ein Freund von solchen "Opfern", die zu stark verprügelt wurden. LMC war z.B. so ein Fall, der ungerechtfertigt dermaßen stark runtergeprügelt wurde.


    Je mehr ich über AR lese, umso gerechtfertigter halte ich jedoch den immensen Bewertungsabschlag.
    Alles nur extreme Low-Grade-Projekte, überall gibt es irgendwelche Probleme und gerade die Entwicklungsprojekte, auf die AR alle Hoffnungen zur "Transformation" setzt, machen Probleme. Aber zumindest die sollten gut aussehen, wenn man an eine langfristige Investition denkt. Denn sonst ist das alles nur Cash-Verbrennung.


    Ich denke, dass man hier kurz- bis mittelfristig gute Gewinne machen könnte.
    Langfristig reche ich jedoch eher mit einem Rohrkrepierer.


    Ich werde es aber weiter beobachten. Vielleicht bessern sich ja mal die Aussichten.

    Diese News bzgl. des Lindoro Projekts ist an mir vorbeigegangen: Meldung


    Baufortschritt verzögerte sich im Dezember und Januar wegen eines Personalmangels beim Hauptauftragnehmer für Elektromechanik und Rohrleitungen. Probleme (inkl. Projektleitungs-Führungswechsel) sind mittlerweile behoben. Ende Januar war das Gesamtprojekt zu 89% abgeschlossen. Im Q2 soll's dann auf Lindoro losgehen...


    Der Markt hat die Verzögerung nicht so gut aufgefasst. Gleich mal 4% verloren.
    Eigentlich lächerlich, wenn man bedenkt, dass es nur eine kurze Verzögerung ist und das Projekt so gut wie abgeschlossen ist.
    Das ist vielleicht die letzte gute Einstiegsgelegenheit auf absehbare Zeit. :)

    Da stolpert man immer wieder auf interessante (für mich) "neue" Minen. ;)


    Hab mir den Laden auch mal genauer angeschaut.
    Grundsätzlich passt er genau in mein Beuteschema: Ein Produzent mit starkem geplanten Wachstum.
    Bie Bewertung ist dafür noch ganz schön günstig.


    Es gibt aber auch ein paar Schattenseiten:


    Ich habe mal die wichtigsten Stellen hervorgehoben.


    Als Arbeitgeber scheint Americas Gold & Silver nicht der Beste zu sein!
    Vor allem finde ich die Methoden bedenklich: Man droht mit Schließung der Mine. Das halte ich zwar für eine leere Drohung, aber so ein Umgang mit den Mitarbeitern ist für die Produktivität auch nicht gerade förderlich.


    Es gibt nun wirklich genug andere Minen, die erfolgreich in Mexiko produzieren und nicht auf Kriegsfuß mit ihren eigenen Mitarbeitern stehen.
    Das ist aber auch der einzige größere Makel, den ich an dem Unternehmen finden konnte.


    Sollte dieses Problem gelöst werden, dann bringt das wahrscheinlich einen ordentlichen Kursschub. Auf der anderen Seite ist durch eine Eskalation der Situation ein weiterer Kursverfall möglich.
    Das CRV sehe ich allerdings auch positiv. :)

    Man möge mich steinigen, aber ich habe mich auch vorläufig auch von GBR verabschiedet. Bin mit einem ordentlichen Gewinn rausgegangen, von daher bin ich auch zufrieden. ;)


    Was mich momentan stört:
    - Für einen Explorer ist die Marktkapitalisierung schon sehr ambitioniert, was nicht heißt, dass da nicht noch wesentlich mehr drin sein kann. Aber Ausreißer nach unten kann es auch immer wieder geben.
    - Ich habe vor kurzem von GBR eine Google-Werbung gesehen. Normal sind das nur unseriöse Klitschen, die Geld dafür verschwenden, um Werbung für ihre Aktie zu machen. Das ist eine Form der Pusherei.
    - Den Spin-Off finde ich erstmal auch nicht so toll. Was soll das bringen, wieso lässt man das nicht bei GBR? Hört sich für mich eher danach an, als wolle man ein paar neue (sinnlose) Verwaltungsjobs generieren. Vor allem ist der Spin-Off wahrscheinlich erstmal nicht viel wert. Zudem ist er bis auf Weiteres nicht an der Börse handelbar! Man bekommt also erstmal eine "Depot-Leiche" geschenkt und auf sowas hab ich keine Lust.


    Der Ex-Tag für den Spin-Off soll irgendwann im April sein. Danach kann man sich ja überlegen wieder einzusteigen. :)

    Ich habe mal versucht über Golden Queen Mining etwas herauszufinden.
    Was ich schon mal befremdlich finde, ist, dass die Webseite bereits um viele interessanten Dokumente "bereinigt" wurde. Alle Präsentationen wurden z.B. entfernt, siehe:
    https://www.goldenqueen.com/investors/presentations-videos


    Das finde ich etwas unersiös.
    Zum Glück vergisst das Internet nie. Über Gugel hab ich noch eine Präsenation vom März 2017 finden können. (siehe Anhang, so kann sie keiner mehr verschwinden lassen)

    Normalerweise werden die Explorer von Produzenten übernommen und nicht umgekehrt. [smilie_happy]


    Die Strategie ist jedenfalls interessant.
    Anstatt die eigenen Ressourcen in Produktion zu bringen steckt man das Geld erstmal in ein fremdes Projekt?
    Vielleicht erhoffen sie sich, dadurch langfristig selber die Cash-Mittel für weiteres Wachstum erwirtschaften zu können?


    Ich bin mir noch nicht ganz sicher, wie ich das werten soll.
    Positiv ist jedenfalls, dass Falco zum Produzent werden will.

    Der Markt hat den neuen Großaktionär wohl nicht so gut aufgefasst: -4% heute.


    Könnte eine gute Einstiegsgelegenheit sein, wenn man noch nicht drin ist.
    Das voraussichtliche KGV für 2020 ist immer noch bei nur ~6, ist also noch lange nicht zu teuer.

    M.E. ein interessantes Unternehmen


    KAZ Minerals is a high growth copper company focused on large scale, low cost open pit mining in the CIS region, with a proven track record for the successful delivery of greenfield mining projects. The Group is listed in London and Kazakhstan.
    Präsentation (PDF)

    Gefällt mir insgesamt sehr gut.
    Die starken Wachstumspläne sind schon beeindruckend und dafür ist die Bewertung wirklich sehr günstig. Nur ein Punkt stört mich massiv und das ist die hohe Verschuldung.
    Debt/EBITDA 2020: 2,57
    EK-Quote 2018: 20,8%


    Kupfer ist eh schon höchst konjunktursensibel. Wenn der Preis irgendwann weiter einbrechen sollte, dann steht KAZ sehr schnell mit dem Rücken zur Wand da. Wie siehst du die Verschuldungssituation und ist für dich KAZ eher zur kurzfristigen Spekulation interessant oder zur längerfristigen Anlage?

    Es gibt ein neues Update beim Explorationsprojekt "Rodnikova":