Beiträge von romario

    Bekommt man bei der BuBa denn dann wieder ganze Rollen?


    Ja warum sollte man keine ganze Rollen bekommen?
    Ist doch ein super Geschäft für die BuBa.
    Besser können die doch ihr Silber nicht verkaufen, die Sammler zahlen + 50% über Silber-Spot-Marktpreis.
    Einfacher und schneller kann die BuBa nicht an Geld kommen und für das Geld der 10er Sammler zahlt die BuBa nicht mal Zinsen.
    Ich bin sicher, die BuBa würde auch EURO-PALETTEN voll mit 10 EUR verkaufen wenn sie könnte ...
    Materialwert 7 EUR mal schnell zu 10 EUR verkauft, also warum solltest Du keine Rollen bekommen.
    Die Frage müsste anders herum lauten, wie lange werden Sammler dieses (für sie) schlechte Geschäft noch mitmachen wollen?
    Aber für denjenigen der sowieso Bargeld horten will, sind die Silberzehner wohl die bessere Alternative als 10er Scheine. Warum legt man sich überhaupt Bargeld hin, das von der Inflation aufgefressen wird und keine Zinsen bringt? :wall:


    meiden: :thumbdown:
    bloß kein Bargeld
    Sparbuch,
    Prämiensparen,
    Staatsanleihen,
    Unternehmensanleihen,
    Lebensversicherungen,
    Bausparverträge,
    Riester,
    private Rentenversicherungen,
    und alles was mit "Geld/Cash" (nicht Sachwerte) zu tun hat


    kaufen: =)
    Sachwerte [smilie_love]
    Unternehmensbeteiligungen (= Aktien),
    gute Diversifikation, Emerging Markets in Rohstoffländern und Rohstoffwährungen nicht vergessen,
    Rohstoffe & Energie
    (in Form von Unternehmensbeteiligungen an Energie- und Rohstoffaktien: Öl, Gas, Strom, Agrar, Minen, Wasser, etc)
    (max.) 1 Immobilie (nur zur Selbstnutzung)
    physisch (!) EM Silber und Gold je nach Bedarf

    "Aus Aktien kann ich Papierflieger bauen, aus Gold Uhren. Deshalb Gold." :]


    Rainer Brand, Inhaber der Uhrenmarke Brand
    .


    http://www.goldseitenblog.com/…he-frage-gold-oder-aktien


    von Daniel Haase 23.12.10 15:30:05


    Mit 11.370 Punkten notiert der Dow Jones fast exakt auf dem Niveau der Jahrtausendwende (11.357). Freilich handelt es sich um US-Dollar-Punkte. In Gold ist der Dow um 80% von 39 auf 8 Unzen gefallen. Während der DAX mit -72% kaum besser abschneidet, können mittelgroße, deutsche Aktien (MDAX in Gold -35%) und Rohstoffaktien (DJ Stoxx 600 Basic Resources: -20%) zumindest mit deutlich kleineren Verlusten aufwarten.


    Aktienhausse auch in Gold
    Etwas interessanter wird die Angelegenheit, sobald wir die Börsenzyklen der zurückliegenden Dekade in Hausse- und Baisse-Phasen aufteilen. Dann wird nämlich deutlich, dass in der immerhin gut vierjährigen Hausse vom Frühjahr 2003 bis zum Sommer 2007 sowohl die Rohstoffaktien als auch die deutschen Midcaps die Wertentwicklung von Gold deutlich übertrafen. Der MDAX konnte in dieser Phase in Gold (!) um +172% zulegen, die europäischen Rohstoffaktien sogar um +196%. Warum ist dies interessant? Weil die von Gerd Ewert und mir angestellten Marktstrukturanalysen die Vermutung nahelegen, dass wir uns erneut in einer Hausse befinden, die der Phase von 2003 – 2007 durchaus ähnlich ist.



    MDAX schlägt Gold
    Seit dem Aktienmarkt-Tief vom März 2009 haben sowohl die mittelgroßen deutschen Titel (MDAX +122%) als auch die europäischen Rohstoffaktien (+158%) Gold in Euro (+45%) klar übertroffen. Als Trendfolger kann ich die Frage, wie lange dieser Trend anhalten wird, nicht beantworten. Doch unsere aktuellen Marktstrukturanalysen zeigen, dass in nahezu allen Branchen und in immer mehr Ländern die Anzahl der Kaufsignale zunehmen. Eine solche Entwicklung findet regelmäßig zu Beginn eines Trends statt – nicht am Ende. Solange – anders als im Sommer – keine gegenteiligen Signale auftauchen, gehe ich daher davon aus, dass sich dieser Trend in den kommenden Monaten weiter fortsetzen wird.




    Emerging Markets: Die treibende Kraft
    Die alles bestimmende Kraft hinter der laufenden Aktienmarkt- und Rohstoffhausse ist die industrielle Revolution in den Schwellenländern. Sowohl Tempo als auch Ausmaß dieser Entwicklung scheint von vielen im Westen immer noch unterschätzt zu werden. Wer hätte gedacht, dass die deutsche Automobilindustrie die schlimmste Finanzkrise seit der großen Depression so schnell und kraftvoll hinter sich lassen würde? Anders als es uns die Politik weismachen möchte, liegt die Zukunft der deutschen Exportindustrie und damit unseres Arbeitsmarktes nicht in der dem Untergang geweihten Eurozone, sondern glücklicherweise in den aufstrebenden Volkswirtschaften Asiens und Lateinamerikas. In der vor uns liegenden Dekade sollen allein in Indien mehr als 300 Millionen Menschen in die so genannte (konsumfreudige) Mittelschicht aufsteigen. Selbst das schrumpfen mehrerer europäischer Volkswirtschaften könnte aus dieser Perspektive weniger bedeutend sein, als viele glauben.


    Gold oder Aktien
    An der Frage „Gold oder Aktien“ scheiden sich die Geister in der Finanzwelt und zuweilen gleiten die Diskussionen geradezu ins unsachliche, quasireligiöse Entweder oder ab. Um es klar zu sagen: Sowohl Gold als auch Aktien haben in der aktuellen Marktsituation ihre Daseinsberechtigung. Gold ist meines Erachtens keine Anlage, wohl aber richtig gutes Geld. Daher gehört es in jedes gut sortierte Portfolio. In Aufschwungphasen, wie sie große Teile der Weltwirtschaft derzeit erleben, sollten Aktien jedoch mindestens ebenso stark im Depot vertreten sein. Wenn es etwas gibt, worauf Anleger in den kommenden Jahren wirklich verzichten sollten, dann sind es Papierwerte wie Anleihen, Versicherungen, Spareinlagen usw. Wenn mein aktueller Konjunkturoptimismus berechtigt ist, dann wird man mit Aktien und Gold wesentlich besser abschneiden als mit diesen Schuldscheinen. Im pessimistischen Szenario (Euro-Untergang etc.) sind Sachwerte ohnehin der einzige Schutz vor großen Verlusten. Der Trend wird uns den Weg weisen.


    Warum der Trend unser Freund ist
    Trendfolge lebt im Grunde von zwei Prämissen: (1) Menschen halten an einem einmal getroffenen Vorurteil erstaunlich lange fest. Das gilt nicht nur für familiäre Angelegenheiten sondern auch für Anlageentscheidungen. Dies ist der Grund für die Beständigkeit von Trends, die langfristig gewinnbringend genutzt werden kann. (2) Unabhängig davon, was und wie viel wir zu wissen glauben: Es ist vollkommen unbedeutend im Vergleich zu dem, was wir nicht wissen. Daher ist es hilfreich, die in der Kursentwicklung gebündelten Vorurteile aller Marktteilnehmer aufmerksam zu verfolgen und im Zweifel die hieraus gewonnenen Erkenntnisse höher zu bewerten als die eigene Meinung. „Der Trend ist dein Freund“ verknüpft diese beiden Prämissen hervorragend.


    Über den Autor:
    Daniel Haase (Jahrgang 1976) ist Fondsmanager und freier Redakteur. Für das von ihm und Gerd Ewert entwickelte Trendfolgesystem wurden beide 2009 mit dem VTAD Award ausgezeichnet. Ihre regelmäßig aktualisierten, branchen- und länderspezifischen Analysen können über den Premium Trendfolger Börsenbrief http://www.HaaseEwert.de kostenfrei verfolgt werden.


    Dieser Artikel erschien im Rohstoff-Spiegel Nr. 25/2010 vom 11.12.2010


    Kategorien: Geld & Zins

    @ romario


    Na dann herzlichen Glückwunschs. Wie schaust denn mit der Wertentwicklung bei den MM's und den Single Coins im lfd. Jahr aus?


    PS mal schauen ob wir hier den Chinathread noch einholen - Diversifikation heist das Zauberwort, wobei ich im Fall China sicher gerne auf ein Klumpenrisiko gestzt hätte ;)


    Hi Twinson,
    das mit dem Glückwunsch betrifft ja nur Münzen/Sets die man bereits schon hat.
    Bei einem Nachkauf aus SA sind die coins/Sets ja erheblich teurer geworden.
    Gut für den, der verkaufen will, am Besten nach SA, da bekommt man am meisten dafür, weil mittlerweile die Preise in Deutschland sehr viel niedriger sind als in SA selbst. Und Nachschub aus SA, besonders bei den älteren und selteneren Sets, kommt ja seit ca. 6 Monaten auch gar nichts mehr nach ...


    mm´s (mintmark und/bzw. Launch Sets) kann ich Dir leider nichts zu sagen, die sammle ich nicht (mehr).
    Hier verwende ich mal die von Dir sehr gerne zitierte Ironie zu den Natura Prestige Sets in Bezug auf die wooden box.
    "Warum soll ich für eine 1 oz mintmark/Launch coin 500 EUR mehr zahlen, wenn ich die "normale" 1 oz, (bei der je lediglich das "SS" oder "L" etc. ... fehlt) sehr viel günstiger bekommen kann?" [smilie_happy]
    Natürlich weiß ich, dass die mintmark/Launch coin mit Auflagen von nur 220 bis 591 coins um sehr viel geringer ist als die "normale" 1 oz mit Auflagen von ab 1430 coins (incl. aller Sets) bis hin zu 4472 coins per ano.
    Trotzdem sammle ich die nicht.


    Ja, und auch die 1 oz single-coins werden gesammelt, wenn auch eher stiefmütterlich, jedoch noch eher als die Launch/mm coins. Hier sammelt man halt doch lieber die Natura Prestige Sets, denn die 4 coins eines jeden Jahres mit unterschiedlichen Motiven gehören halt zusammen. (Warum sollte man das Nashornbaby-1/10 oz also vom Nashornbullen-1 oz und vom Rest der Famile 1/4 und 1/2 oz trennen ? ) Gehört einfach zusammen. Und beim Kauf eines Natura Prestige Sets kommt man bei den 4 coins einfach auch günstiger dabei weg, zahlt im Schnitt gerade mal 35% bis 40% Sammleraufschlag auf den Goldpreis.


    Auch ein Grund warum ich NICHT China coins kaufe, nicht China Gold und auch nicht China Silber,
    wenn schon China, dann China Mobile, PetroChina oder China Life [smilie_happy]
    China Coins sind mir mit Aufschlägen von +500% oder +1000% und mehr auf den Gold- und/oder Silberpreis einfach zu spekulativ und zu teuer.
    Ja natürlich wäre es schön gewesen man wäre da dabei gewesen, aber ich hatte auch noch nie "Neuer Markt" gekauft und kaufe deshalb auch keine China Coins.


    Kaufe ich ein Natura Prestige Set mit 2750 EUR bis 2800 EUR, dann zahle ich gerade mal +35% Aufschlag auf den Westgold Mittelkurs 1 oz An- Verkauf und habe hier praktisch meine Absicherung in GOLD bei 2035 EUR für die 1,85 oz, kann hier also maximal bis zum Goldpreis "abstürzen". Partizipiere aber weiter von der steigenden Sammlernachfrage und vom steigenden Goldpreis.


    Kauft man aber eine China Silber- Gold- Coin mit erheblichem Aufschlag von sagen wir mal + 500% auf den Materialpreis kann man fast einen Totalverlust erzielen wenn die Sammlernachfrage nachlassen würde ...
    Ja und im Nachhinein wäre einem das Klumpenrisiko in China gerade Recht gewesen, aber nur bei gestiegenen Preisen, ansonsten Diversifizieren! ... nicht nur bei den Coins ... und ntizyklisch handeln!
    Auch mal Südafrikanische Aktien in ZAR und Brasilianische Aktien in BRL oder Chinesische Aktien in CNY sowie Indische Aktien in INR kaufen, anstatt immer nur (bankrotte) Staatsanleihen in EUR und USD ...


    Ach ja, Gold diversifiziere ich momentan nur in Natura Prestige Sets der SA Mint (ZAR) und Lunar 1 oz Au (AUD) sowie Silber in Lunar 1 kg Ag (AUD) neben Emerging Markets Aktienfonds natürlich [smilie_love]

    Das Währungspaar EUR / ZAR (Südafrikanischer Rand) markiert ein 4 1/2 Jahres-Tief für den EUR bei 8,89 ;(
    Notierten EUR / ZAR im Oktober 2008 noch bei einem Hoch von 15,0 so beträgt der Absturz für den EUR aktuell - 40 %
    http://www.onvista.de/devisen/…_CURRENCY_TO=ZAR#chart_01
    Alle Hoffnungen auf günstige SA-coins/Sets wurden damit zunichte gemacht.
    25.000 Rand vom Oktober 2008 waren damals 1667 EUR wert :thumbup:
    dafür müssen wir heute 2.812 EUR zahlen :thumbdown: Aufpreis von + 68 % in EUR
    ... für Krugerrand, für Natura, für Prestige Sets, etc. ...
    Ist der Südafrikanische Rand jetzt so stark oder der EUR so schwach? Wahrscheinlich beides zusammen.
    Danke Griechenland, Danke Irland, Danke Europa ... :boese:
    Wohl dem, der schon Gold und Silber und SA Coins hat ... für den ist seine Sammlung jetzt schon wesentlich mehr wert [smilie_love] ... zumindest in EUR.
    Natürlich hat auch der Goldpreisanstieg sein Bestes dazu gegeben, man kann also sagen.
    Die Investition in GOLD war goldrichtig!
    Die Investition in ZAR (gegen den EUR) war goldrichtig!
    Die Investition in SA Mint Coins war goldrichtig!
    Zusammenfassend kann man sagen:
    Die Entscheidung in Natura Prestige Sets Gold aus SA in ZAR zu investieren war 3 x Mega-richtig! [smilie_happy]
    Gratulation an alle Sammler [smilie_love]
    und allen ein FROHES WEIHNACHTSFEST [smilie_blume] und ein GUTES NEUES JAHR 2011 [smilie_blume]

    Es gibt da einen sehr guten Indikator für die Stimmungslage, der heißt
    Goldpreis und Silberpreis
    tägliches Fixing an der Börse.
    Was soll es für einen besseren Indikator für die Stimmungslage geben, als den Goldpreis und den Silberpreis selbst,
    der Resultiert aus Angebot und Nachfragen.
    Ganz einfach
    Viellleicht kann man auch noch die Volatilität und das tägliche Handelsvolumen heranziehen.
    Vielleicht mal auf Nachrichten in BLÖD und WISO achten, oder auf Tipps des Taxifahrers oder der Putzfrau,
    empfehlen und kaufen die auch schon Gold ... erst dann sollte man sich Gedanken machen.

    Letztens Stand der Goldpreis bei umgerechnet 1107 Euro. Ich habs für 1100 bekommen.


    Der Gold-SPOT-Preis an der Börse stand noch NIEMALS bei 1107 EUR
    Allzeithoch / all time high war bei 1.062,93 EUR Ende November.
    http://goldprice.org/spot-gold.html
    Du meinst also mit Gold-Spot-Preis schon den VERKAUFSPREIS für 1 oz Gold,
    ja der liegt so um die 1.100 EUR


    http://www.proaurum.de/edelmet…215366061011536610a0a0064


    http://www.westgold.de/html/prizeList.php
    .

    Bei meinem Münzhändler der nicht weit weg wohnt, gibts die Maple Leafs für 26 Euro und das Gold zum Spotpreis - aber das scheint überall extrem unterschiedlich zu sein.


    ... und was genau ist bei deinem Münzhändler der "Gold-Spot-Preis" für 1 oz Au?
    Gold-Spot-Preis an der Börse heute früh 1390 USD
    sind bei EUR/USD 1,327 dann 1.050 EUR Spot-Preis
    VERKAUFSPREIS 1 oz Bullion Coin Krugerrand heute früh 1.100 EUR


    also was verstehst du unter Gold-Spot-Preis, zu dem Du dein Gold kaufen kannst?
    Goldklumpen oder Altgold oder aber Goldmünzen wie Krugerrand? Und zu welchem Preis?


    Du kannst doch auch ganz normal bei Westgold oder ProAurum deine 1 oz Silber kaufen,
    heute früh bei 25,50 EUR bzw. 25,89 EUR


    Ach ja, ich war heute früh an der Tankstelle, ich wollte den Sprit auch zum ROHÖLPREIS haben ... da hat man mich auch ausgelacht [smilie_happy]
    (Barrel Rohöl WTI 159 Liter zu 90 USD) warum nur?
    die wollten doch glatt 1,33 EUR für den Liter Diesel ... :hae:

    Einige


    ja, aber nur EINIGE. Gratulation wer die hat(te).


    und ... bei + 1.000 % in 10 Jahren muss ich mich nicht wirklich fragen, ob es (noch) bessere gibt!
    denn:
    Im Black Rock Fonds von Evy Hambro musste man
    NICHT selbst recherchieren,
    man musste NICHT kaufen und verkaufen oder umschichten,
    man musste keinen Markt verfolgen, etc ...
    man musste einfach nur 1 x investieren und investiert bleiben :tired: (wie langweilig)
    ... und hat so in 10 Jahren sein Geld einfach mal ver-ZEHN-facht, und das sogar noch steuerfrei. [smilie_denk]
    Aus 10.000 wurden 100.000
    ach ja ... und warum ist Goldcorp oder Freeport so gut gelaufen?
    Vielleicht weil Evy an Freeport über 1.000 MIO USD (1 MRD) hält [smilie_happy]

    Die Deutschen Staatsanleihen müssen jetzt für ca. 3 % verzinst werden um verkauft werden zu können.
    Auch bei amerikanischen Anleihen steigen die Zinsen.
    Das bedeutet natürlich für die Anleihenbesitze massive Kursverluste. Sollten sie - als Reaktion - verstärkt beginnen ihre Anleihen abzustossen, könnte schnell Schicht im Schacht sein, trotz QE. Ausser sie fangen wirklich an alles aufzukaufen. ich glaube das wurde noch nie versucht, zumindest nicht im weltweiten Feldversuch.


    ... müssen sie doch gar nicht. Es gibt noch genügend Anlageformen die fast ausschließlich in (Staats-) ANLEIHEN investieren,
    deshalb werden diese Anlagen ja auch steuerlich gefördert ( :hae: ) damit überhaupt noch jemand Anleihen kauft:
    - Lebensversicherungen
    - betriebliche Rentenversicherung
    - Riester Rente
    (wird dann alles bei der Auszahlung versteuert :wall: )
    ... da ist der deutsche Michel immer gerne dabei, auch bei nur 2% Zinsen (per ano)

    http://www.handelsblatt.com/fi…kt-hat-begonnen;2704521;0


    Teil 3


    Steigende Gesamtkosten


    Privatanleger, denen die Einzelwerte zu riskant sind, können Fonds kaufen. Einer der besten deutschen Goldminenfonds ist der Stabilitas Pacific Gold + Metals, in dem rund 26 Millionen Euro stecken. Evy Hambro vom Vermögensverwalter Blackrock aber managt gut 200-mal so viel.


    Evy Hambro ist es gewohnt, dass Besucher ihn erst mal ungläubig mustern; so als fragten sie sich, ob der junge Mann, der ihnen da die Hand entgegenstreckt, wirklich Hambro ist, einer der mächtigsten Männer der Bergbauindustrie. Mit 38 ist er zwar noch etwas arm an Jahren, nicht aber an Erfahrung. Mit 25, frisch von der Uni, vertraute ihm Merrill Lynch 1997 den Managerposten für einen Goldminen-Aktienfonds an. Der Fonds war damals ein Nischenprodukt. "1997 war das Interesse an der Anlageklasse Gold auf nahe null gesunken“, erinnert sich Hambro.



    QUIZ
    Was wissen Sie über Rohstoffe?
    Rohstoffe sind Gegenstand heftiger Spekulationen und großer Preissschwankungen. Testen Sie Ihr Wissen über diese Märkte.
    Die Wende kam unerwartet: "Anfang 2002 zogen an der Londoner Metallbörse plötzlich die Preise an; anfangs hielten wir das für normale Schwankungen, doch die Kurse stiegen weiter.“ Der Boom kam in Gang. "Plötzlich gaben sich hier die Manager von Versicherungen und Hedgefonds die Klinke in die Hand“, erinnert sich Hambro. Heute ist er so einflussreich, dass Kritiker meinen, er bestimme viele Aktienkurse in der Goldbranche fast alleine. Gut acht Milliarden Dollar sind viel Geld in der überschaubaren Branche. Weltweit gibt es keine 100 Aktien, mit denen der Börsenhandel flüssig genug ist für einen Fonds dieser Größe. "Wir hörten oft, dass die Chefs der Minen uns als Kaufargument für ihre Aktien nutzen, wenn sie bei anderen Investoren anklingeln“, berichtet Hambros ehemaliger Co-Manager Graham Birch. "Spätestens auf Folie fünf der Präsentation kam meist der Hinweis, dass auch Hambro gekauft habe.“


    Für Manager kann es ein Problem werden, wenn ihr Fonds zu groß wird. „Wenn Hambro mit seinen acht Milliarden im Kreuz größere Umschichtungen vornehmen würde, könnte es an den Märkten rappeln“, sagt der New Yorker Fondsmanager Michael Keppler, „er ist bei einigen Aktien so dick drin, dass er sie gar nicht mehr alle abstoßen könnte.“ Aber große Pakete abstoßen dürfte Hambro vorerst kaum.


    Gemessen an historischen Bewertungsniveaus, werden die Minen derzeit bewertet, als stünde der Goldpreis bei unter 1 000 Dollar und nicht bei fast 1 400 Dollar pro Unze“, sagt Goldanalyst Ronald Stöferle von der Erste Bank Group in Wien. Untermauert wird diese Einschätzung durch die Gold/XAU-Ratio. Diese Kennzahl lässt sich einfach ermitteln, indem der aktuelle Goldpreis in Dollar durch den Indexstand des Philadelphia Gold & Silver Miners Index (XAU) geteilt wird. Hohe Gold/XAU-Raten signalisieren, dass Goldminen relativ preiswert sind im Verhältnis zum Edelmetall selbst – und umgekehrt.


    Stieg die Gold/XAU-Rate in den vergangenen Jahrzehnten über fünf, stellte sich dies in der Rückschau oft als guter Kaufzeitpunkt für Goldminenaktien heraus. Denn anschließend schnitt der XAU nicht nur relativ besser ab als der Goldpreis, er stieg auch absolut kräftig an. Werte unter vier dagegen fielen meist zusammen mit Hochpunkten des XAU – dann empfahl es sich, Gewinne bei Goldaktien mitzunehmen. Aktuell liegt die Gold/XAU-Ratio bei 6,5. Damit sind Goldaktien nach wie vor preiswert. Diese Anomalie des Goldmarkts eröffnet Anlagern Chancen, ihren Goldanteil über Minenaktien aufzustocken.


    Etwa zwei Drittel des jährlich angebotenen Goldes kommen neu aus dem Boden. Die Produktion aber geht zurück. Aaron Regent, Chef des weltgrößten Goldkonzerns Barrick Gold, spricht von „Peak Gold“ – wie beim Öl könnte der Gipfel der Produktion überschritten sein. Neue Vorkommen haben meist nur einen sehr geringem Goldgehalt im Gestein. In den Minen in Australien, Kanada und den USA verringerte sich der Goldanteil seit 1950 von durchschnittlich zwölf Gramm auf heute knapp drei Gramm pro Tonne.


    Verantwortlich für den Goldpreisanstieg seien vor allem die enorm steigenden Kosten der Goldminen, sagt Fondsberater Joachim Berlenbach von der Earth Resource Investment Group. Der promovierte Bergbaugeologe hat die Bilanzen der fünf größten Goldproduzenten analysiert und Minen vor Ort besucht. Er entdeckte einen dramatischen Anstieg der Gesamtkosten pro geförderter Unze Gold. Binnen zehn Jahren sind diese jährlich um 18 Prozent auf aktuell 923 Dollar gestiegen. Für viele Goldminen liegt die Gewinnschwelle bei über 1 000 Dollar.


    ;
    Gold in der dritten Phase


    Die Renditeschwelle bilde eine Untergrenze für den Goldpreis. Sinkt der unter die Gesamtproduktionskosten, können Minen nicht mehr rentabel arbeiten und müssen schließen – das Goldangebot verknappt sich. Deshalb werde der Goldpreis nicht mehr unter 1000 Dollar fallen, sagt Berlenbach. Steigt der Goldpreis aber über die Renditeschwelle, klettert der Gewinn der Mine überproportional stark. Die Börse hat das noch nicht richtig erkannt. Unter den Förderern besonders vielversprechend sind jetzt die südafrikanischen Werte Gold Fields und Harmony Gold, wegen ihrer hohen Gesamtkosten und ihrer tiefen Substanzbewertung.


    Wie jede größere Hausse läuft die von Gold in drei Phasen: In der erste Phase, die 2000 begann, setzten nur Überzeugungstäter auf Gold. Von etwa 2005 an stiegen dann weitsichtige Profianleger wie Paulson ein. Jetzt steht Gold in der dritten Phase. Diese könnte irgendwann stark von Spekulation getrieben sein, weil auch die Masse der Anleger auf den Zug springt. Den Startschuss für den Eintritt in diese Phase gab die nachhaltige Überwindung der 1 000-Dollar-Marke Ende 2009. Flossbach sieht noch kein Ende der Hausse. "Hätten wir eine Goldblase, gäbe es mehr Leute, die Gold kaufen, um es schnell mit Gewinn wieder loszuschlagen; aber das ist nicht so. Gold wandert in den Tresor oder in das Bankschließfach.“


    Bullenmarkt historischer Dimension


    Im letzten großen Goldrausch, der im Januar 1980 bei einem Goldpreis von 850 Dollar pro Unze endete, erreichte der Anteil von Gold und Goldminenaktien am weltweiten Finanzvermögen 26 Prozent. Aktuell liegt die Goldquote bei 0,8 Prozent.


    Die letzte Hausse endete außerdem mit einem finalen Sprung: Binnen sechs Wochen verdoppelte sich der Goldpreis, in den letzten zehn Tagen vor dem Hoch stieg er um 35 Prozent. "Dem Gold-Bullenmarkt fehlt immer noch der krönende Abschluss in Form extremer Kursanstiege“, sagt Markus Mezger vom Vermögensverwalter Tiberius. Erst nach einem Anstieg von mehreren Hundert Dollar in wenigen Tagen, begleitet von einer Kaufpanik, sei es Zeit, sich von Gold zu verabschieden. Mezger: "Für eine Unze Gold bekommt man immer einen guten Anzug, auf Dauer aber nicht zwei.“ Noch aber gilt: Dabei sein ist alles – in einem der größten Bullenmärkte aller Zeiten.


    http://www.handelsblatt.com/fi…kt-hat-begonnen;2704521;0

    http://www.handelsblatt.com/fi…kt-hat-begonnen;2704521;0


    Teil 2


    Gold für die Altersvorsorge


    Offizielle Begründung: Die Lagerkosten seien niedriger als die Gebühren für den Gold-ETF. Doch womöglich wollte Einhorn lieber direkten Zugriff auf das Gold haben, so wie der Kanadier Eric Sprott. Der hat einen eigenen Goldfonds aufgelegt, weil er anderen Anbietern nicht so ganz glaubt, dass diese das Geld der Anleger tatsächlich komplett in Goldbarren investieren.



    AKTIENENTWICKLUNG
    Goldminen-Aktien glänzen wieder
    Eine Übersicht über die wichtigsten Minenunternehmen und ihren Stand an der Börse.
    Während Paulson, Einhorn und Sprott ihre Goldpositionen konsequent durchhalten – bis zum großen Finale im Gold-Bullenmarkt, nehmen andere Hedgefondsgrößen starke Aufwärtsschübe beim Goldpreis auch schon mal zum Anlass, um Gewinne mitzunehmen. Ganz trennen vom Gold will sich aber auch von ihnen niemand mehr. So verkaufte der Hedgefonds von Investor-Legende George Soros im dritten Quartal zwar über eine halbe Million Anteile SPDR Gold Trust, besitzt aber weiter Goldansprüche im Wert von fast 690 Millionen Dollar. Auch Eton Park Capital, ein vom ehemaligen Goldman-Sachs-Händler Eric Mindich gesteuerter Hedgefonds, verringerte den Bestand um zwei Millionen auf 4,6 Millionen Anteile. Chris Shumway, ebenfalls ein ehemaliger Goldman-Händler, schreckte der Goldpreisanstieg dagegen nicht. Er stieg ein in den Goldpoker und kaufte zwischen Juli und Ende September 2,1 Millionen Anteile.


    Deutsche Anleger, immerhin, stehen in den Startlöchern. Aus einer im Auftrag der Postbank erstellten Allensbach-Studie geht hervor, dass immer mehr Bürger eine Investition in Gold für sicherer halten als traditionelle Anlagen wie Lebensversicherungen oder Sparbriefe. 30 Prozent der Berufstätigen sehen im Gold eine „besonders sichere Altersvorsorge“. Im Vorjahr lag dieser Wert noch bei 26 Prozent. Unter allen Berufstätigen, die ihre Altersvorsorge verstärken wollen, planen acht Prozent, Goldbarren und -münzen zu kaufen. Nur ist Planen noch nicht Handeln. Es wird mehr über Gold geredet und geschrieben, als es tatsächlich als Vermögensbaustein und Versicherung eingesetzt wird. Eine Versicherung benötigt man aber, bevor der Schadensfall eintritt. Nachher ist es zu spät und wird zu teuer.


    Einer der Ersten, der sich hierzulande mit hohen Goldkurs-Prognosen aus dem Fenster lehnte, war der Fondsmanager Bert Flossbach. Schon vor fünf Jahren sagte er Kurse um 2 000 Dollar je Unze voraus. Ab zwei Millionen Euro Vermögen können Anleger die Dienste des ehemaligen Investmentbankers von Goldman Sachs in Anspruch nehmen. Wenn sie ihm dann nicht vehement widersprechen, steckt Flossbach bis zu 20 Prozent ihres Vermögens in Gold. Damit ist er einer der größten Goldkäufer Europas. Durchschnittlich 16 Prozent der Kundengelder, insgesamt 560 Millionen Euro, hat Flossbach derzeit in Gold investiert – über 18 Tonnen. Er hat mehr Gold gekauft als etwa die japanische Notenbank seit 1991.



    KURSRALLY
    Neue Goldgräberstimmung am Rohstoffmarkt
    Nach dem Horrorjahr 2008 legten die meisten Rohstoffe 2009 eine rasante Preisrally hin. Die Wirtschaftskrise scheint vergessen. Welche Rohstoffe am stärksten profitiert haben.
    Unter Profi-Anlegern ist Flossbach noch die große Ausnahme. Kein anderer deutscher Vermögensverwalter und keine Bank investiert auch nur annähernd so hohe Depotanteile in Gold. "Die meisten Banken empfehlen ihren Kunden drei oder vier Prozent Gold“, weiß Flossbach, "am liebsten würden sie das Thema ganz umschiffen, aber die Kunden fragen es mittlerweile natürlich nach. In homöopathischen Dosen kann Gold aber nicht seine Funktion als Versicherung gegen große Verluste bei Nominalwerten, wie Anleihen, erfüllen“, meint er, "10, besser 15 Prozent sollten es schon sein.“ Wie viel genau, hängt vom Aktienanteil im Depot ab: "Wer viele Aktien hat, braucht weniger Gold als jemand, der nur An-leihen, Tagesgeld und Lebensversicherungen besitzt“, meint Flossbach. Er begründet das so: Früher wurde Gold primär als Versicherung gegen Wirtschaftskrisen und damit gegen fallende Aktienkurse gekauft. „In den vergangenen Jahren haben Gold und Aktien aber immer stärker korreliert“, sagt Flossbach. Steigen die Aktien, steigt also auch Gold und umgekehrt.


    Nie mehr unter 1 000 Dollar


    Flossbach führt das auf die Geldpolitik zurück: „Das viele billige Geld fließt in alle Anlageklassen, Gold und Aktien werden außerdem zunehmend als Schutz vor Inflation wahrgenommen.“ Gold kauft er heute nicht, um Kursgewinne einzustreichen. Er sieht es als Versicherung gegen mögliche Unbilden, die einem Vermögen widerfahren können, vor allem gegen „den schleichenden Wertverlust des Geldes“. Dazu brauche es gar keine Hyperinflation, sagt er, der Dollar hat auch ohne eine solche seit 1900 fast 99 Prozent Kaufkraft eingebüßt. Gold nicht. „Gold ist die Konstante“, sagt er. Wird mehr Papiergeld erzeugt, muss man eben mehr davon einsetzen, um eine Unze Gold zu kaufen.


    Für die bekomme man hingegen immer ungefähr gleich viel an realem Gegenwert. Im Römischen Reich genügte eine Unze für eine Tunika, zu Kaisers Zeiten für einen Maßanzug, heute kostet die Unze wieder rund 1000 Euro – oder eben den Maßanzug. Es dauere eine Weile, bis alle Kunden diese Logik begriffen, sagt Flossbach, „inzwischen muss man einige sogar bremsen, die würden sonst einen Großteil ihres Geldes nur in Gold anlegen“.


    Global wandert Gold immer in jene Regionen, in denen der Wohlstand wächst. Seit 1999 hat der Westen vor allem an Asiaten verkauft. Nur mit Gold können sich die Zentralbanken dort schützen gegen die Abwertung ihrer hohen Währungsreserven in Dollar, Euro und Yen. China kauft sich zusätzlich bei ausländischen Goldminen ein.


    Goldminenaktien sind eine attraktive, wenn auch riskantere Ergänzung zum physischen Gold. Das fünf Milliarden Dollar schwere Minenfeld von John Paulson besteht vor allem aus Unternehmen mit umfangreichen Goldreserven. David Einhorn setzt auf Streuung und begnügt sich mit einer Investition in einen Goldminen-ETF. Eric Sprott vertraut auf die eigene Expertise. Sein Portfolio ist gespickt mit vielen hierzulande noch kaum bekannten Minenaktien. Eher auf Standardwerte setzt Eric Mindich, der Positionen in Barrick, Newmont und Gold Fields aufstockte. Viele der Hedgefondsfavoriten wurden schon früh von der WirtschaftsWoche empfohlen.


    Ende Teil 2


    http://www.handelsblatt.com/fi…kt-hat-begonnen;2704521;0

    http://www.handelsblatt.com/fi…kt-hat-begonnen;2704521;0


    GELDANLAGE
    Das Endspiel am Goldmarkt hat begonnen


    Milliardenschwere Hedgefonds investieren in Gold und Goldminenaktien, Notenbanken aus Schwellenländern stocken ihre Staatsreserven weiter auf. Beide bereiten sie sich vor auf eine beschleunigte Abwertung von Euro und Dollar. Warum eine eiserne Edelmetallreserve für Anleger Sinn macht und warum Minenaktien haussieren werden.


    DÜSSELDORF. Wer 80 Prozent eines Vermögens von zwölf Milliarden Dollar in Goldanlagen investiert, liebt konzentrierte Wetten. Und er ist davon überzeugt zu wissen, wie sich die Währungen weiter entwickeln. Starinvestor John Paulson ist so ein Mann. Der Hedgefondsmanager, der mit Wetten auf den Zusammenbruch des US-Immobilienmarktes Milliarden machte, gab in diesem Herbst im feinen New Yorker University Club preis, mit welchem Szenario er rechnet. Die Inflation werde schon 2012 zweistellig werden, und der Anleihemarkt deshalb crashen, während Aktien und Gold profitieren. Die Feinunze Gold – aktuell bei gut 1400 Dollar – werde auf 2400 Dollar steigen. Sollte der Goldpreis überschießen, so wie in der letzten Goldhausse 1980, wären auch 4000 Dollar denkbar, so Paulson.


    In der Regel lassen sich Hedgefonds nicht in die Karten schauen. Die Manager reden nicht über ihre Positionen. Doch nicht jeder Deal lässt sich im Dunkeln durchziehen. Denn Hedgefonds müssen ihren Bestand an US-Aktien jedes Quartal in einem sogenannten 13-F-Report der US-Aufsicht SEC melden – auch ihre Positionen in börsennotierten Goldfonds.


    Paulson fährt die höchste Goldquote im Hedgefondsuniversum: Mit 31,5 Millionen Anteilen ist er der größte Investor des SPDR Gold Trust. Die Anteile an dem weltweit größten börsengehandelten Goldfonds (ETF) verbriefen den Anspruch auf 3,15 Millionen Unzen Gold im Wert von 4,2 Milliarden Dollar. Zusammen haben Paulson und die Super-Spekulanten Eric Mindich, George Soros, Eric Sprott und David Einhorn 13,4 Milliarden Dollar in Gold und Minenaktien angelegt.



    CHRONIK
    Wie es der Goldpreis auf 1 400 Dollar schaffte
    Was hinter dem Höhenflug des Edelmetalls steckt und welche Lehren Anleger aus der Rekordjagd ziehen können.
    Wichtig für deutsche Anleger: Der nächste Preisauftrieb für Gold in Euro könnte bevorstehen. Drei der vier Aufwärtsschübe in Euro fielen seit 2005 zusammen mit einer Schwächephase des Euro gegenüber dem Dollar.


    "Günstiger" Inflationsausblick


    Die Hedgefondsmanager wissen: Nicht Gold gewinnt – 1 000 Gramm bleiben stets ein Kilo –, die Papierwährungen, in denen Gold gemessen wird, verlieren. Das ist der Blickwinkel, auf den es bei der Betrachtung von Gold ankommt. Seit Jahrtausenden ist es konstanter Wertspeicher und stabiles Wertmaß. Es hat jede Papierwährung, jeden Staatsbankrott und jeden Krieg überlebt. Gold ist an kein Schuldversprechen einer Regierung oder gar eines Rettungsfonds gebunden. Notenbanken haben in der Finanzkrise demonstriert, dass sie beliebig Geld und Kredit schaffen können.


    Jean-Claude Trichet, Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), wird nicht müde zu betonen, der Inflationsausblick der Euro-Zone sei "günstig“. Doch das Risiko, dass sich der Kaufkraftverlust von Papierwährungen beschleunigen wird, wird größer. EZB-Direktoriumsmitglied Jürgen Stark sieht zwar "mittelfristig keine inflationären Gefahren“, sagt aber auch, die EZB beobachte „global eine üppige Liquiditätsentwicklung“ und einen Anstieg der Preise für Rohstoffe und Nahrungsmittel in den Schwellenländern, der sich "derzeit“ in Europa noch nicht zeige.


    Während die US-Notenbank den Schuldenkollaps durch Kauf von Staatsanleihen hinauszögert, frisst sich die Banken- und Schuldenkrise immer weiter vor in den Kern der Euro-Zone. Der Markt gönnt Regierungen keine langen Pausen. Nach Griechenland und Irland könnte die Euro-Tour weiterziehen – in Richtung Spanien und Italien. Laut Internationalem Währungsfonds (IWF) muss sich die spanische Regierung 2011 an den Märkten 245 Milliarden Dollar besorgen, die italienische 462 Milliarden.


    Spätestens wenn eines der beiden großen Südländer an den Tropf muss, steht auch Deutschland als letzter Hort von Stabilität auf der Kippe – und muss sich fragen lassen, wie lange es noch zahlungsfähig bleibt. Kanzlerin Angela Merkel und Finanzminister Wolfgang Schäuble reden hart, dürften aber neuen Hilfszahlungen und weiterer Schuldenaufnahme zustimmen. Zu stark ist der Druck der Euro-Länder – und der deutschen Banken, die Banken, Unternehmen und öffentlicher Hand in Spanien und Italien laut Bundesbank 280 Milliarden Euro geliehen haben.


    Knickt Deutschland ein, wird die EZB mehr Staatsanleihen kaufen und die Notenpresse schneller laufen lassen. Ziehen die Preise an – was bei Aktien und Rohstoffen schon begonnen hat und sich mit Verzögerung in der Realwirtschaft fortsetzen wird –, werden sich Inflationserwartungen verstärken. Dann steigt die Umlaufgeschwindigkeit des Papiergelds, weil Menschen sich rasch von ihm trennen wollen. Spätestens dann wird die Goldnachfrage dramatisch steigen. Anleger sollten darauf vorbereitet sein. Die Hedgefondsmanager sind es bereits.


    Auf der Fensterbank in seinem Büro im 24. Stock in Midtown Manhattan drängelt sich ein Dutzend putziger Stoffbären gleich neben den Familienfotos mit Frau und drei Kindern. Der 42-jährige David Einhorn, Präsident von Greenlight Capital, der im strahlend weißen Hemd und mit hellblauer Krawatte davorsitzt, wirkt jünger, mit seinem bubenhaften Gesicht und seiner sanften, fast schüchternen Stimme. Doch der Hedgefondsmanager liebt es alles andere als kuschelig: In der Finanzkrise wettete er gegen die Investmentbanken Bear Stearns und Lehman Brothers – und gewann. Einhorn hortet seit gut einem Jahr physisches Gold. Wie viel er genau bunkert, lässt sich nur schätzen: Ursprünglich hielt der begnadete Pokerspieler 4,2 Millionen Anteile am SPDR Gold Trust. Doch die tauschte Einhorn 2009 um, in 420 000 Unzen Gold.


    http://www.handelsblatt.com/fi…kt-hat-begonnen;2704521;0


    Ende Teil 1

    http://www.handelsblatt.com/un…geld-fuers-volk;2707617;0


    Die staatliche Rettung der Citigroup hat dem amerikanischen Steuerzahler einen Gewinn von rund zwölf Milliarden Dollar eingebracht. Das teilte das Finanzministerium am Dienstag in Washington mit. Ein gutes Jahr nachdem das Institut von der Regierung vor dem Kollaps gerettet werden musste, steht die einst größte Bank der Welt damit wieder auf eigenen Beinen.


    von Astrid Dörner


    Es geht aufwärts: Die Citi-Aktie legte am Dienstag zeitweise um über vier Prozent zu. Quelle: Reuters
    NEW YORK. Die Regierung verkaufte ihre verbleibenden 2,4 Milliarden Stammaktien, die einem Anteil von sieben Prozent an der amerikanischen Großbank entsprachen.


    Der Schritt ist sowohl für Citi-Chef Vikram Pandit als auch für US-Präsident Barack Obama ein Erfolg. In der Finanzkrise hatte kaum jemand für möglich gehalten, dass die umfangreichen Rettungsmaßnahmen am Ende noch einen Gewinn für den Steuerzahler abwerfen könnten. Bei den Kongresswahlen im November wurde der Präsident für seine umfangreichen Hilfen für die Wall Street scharf kritisiert. Die Opposition warf ihm vor, in der Wirtschaftskrise den mächtigen Banken geholfen zu haben, aber nicht den Normalbürgern.


    Regierung hielt zeitweise 36 Prozent


    Zwei Mal musste das Institut von Vorstandschef Pandit Staatsgeld in Anspruch nehmen - und zwar so viel wie keine andere Bank. Im September 2008, kurz nach der Insolvent der Investmentbank Lehman Brothers, stützte die Regierung die Bank mit 25 Milliarden Dollar und erhielt im Gegenzug Vorzugsaktien. Im Januar kamen noch einmal 20 Milliarden Dollar hinzu. Zudem erhielt die Regierung Vorzugsaktien in Höhe von weiteren 7,1 Milliarden Dollar, weil sie sich bereit erklärte, für bestimmte Verluste der Bank gerade zu stehen. Einen Teil der Gelder hatte Citi bereits Ende 2009 mit Zinsen zurückgezahlt, der Rest war in Aktien umgewandelt worden, die Stück für Stück verkauft wurden. Die Regierung hielt einst rund 36 Prozent an Citi.


    "Mit dem Verkauf aller verbliebenen Citigroup-Aktien am heutigen Tage haben wir die Chance genutzt, dem Steuerzahler einen kräftigen Gewinn zu sichern und Risiken zu vermeiden", sagte der zuständige Ministerialbeamte Tim Massad. Das Finanzministerium kündigte zugleich an, Optionen auf Citigroup-Aktien zu behalten.


    Citi-Chef Vikram Pandit gab sich optimistisch. Nun seien alle Elemente vorhanden, damit Citi nachhaltig profitabel sein könne, sagte er vor Journalisten in Johannesburg. Eine Beteiligung der Regierung wird bei Investoren nicht gern gesehen. Das Institut musste in der Vergangenheit unter anderem auch Beschränkungen bei der Bezahlung seiner Mitarbeiter hinnehmen.


    "Es ist gut, sich endlich von dem Mühlstein am Hals befreien zu können", sagte Alan Villalon, Analyst von First America Funds. Auch wenn die Regierung sich nicht in das Geschäft der Bank eingemischt habe, "Zweifel entstehen, wenn die Regierung dein größter Aktionär ist."


    Die Citi-Aktie, die in der Krise massiv an Wert verloren hatte, legte am Dienstag zeitweise um über vier Prozent zu und kostete rund 4,60 Dollar. Zu den besten Zeiten in 2007 war das Papier 55 Dollar wert. Anfang 2009 stürzte die Aktie jedoch im Zuge einer Kapitalerhöhung auf unter einen Dollar ab. "Der Anteil der Regierung war wie ein Deckel auf dem Aktienpreis", sagte Andrew Wilkinson, ein Analyst bei Interactive Brokers.


    Pandit sieht künftige Wachstumschancen für seine Bank vor allem außerhalb der USA. Derzeit reist er durch Afrika und kündigte an, das Geschäft dort weiter auszubauen. Vor allem beim Investment-Banking wolle das Institut führend sein. Auch für China hat der Citi-Chef große Pläne. In den nächsten drei Jahren will die drittgrößte Bank der USA ihre Filialen dort auf rund 100 verdreifachen. Entsprechend soll auch die Zahl der Mitarbeiter auf rund 12 000 verdreifacht werden.


    Zu Hause sind jedoch längst noch nicht alle Probleme gelöst. Branchenkenner gehen davon aus, dass der Hypothekenskandal in den USA sowie die Finanzreform, die Krise in Europa und die Eigenkapitalregeln nach Basel III die Bank weiter belasten könnten - so wie viele andere Institute auch. Analysten von Nomura Equity Research warnten am Dienstag, die Ratingagenturen könnten ihre Bewertungen für die Citgroup ebenso wie die Bank of America und Morgan Stanley im nächsten Jahr herunterstufen. Pandits Bank war in den ersten drei Quartalen 2010 profitabel und hat in dieser Zeit einen Nettogewinn von 9,3 Milliarden Dollar erzielt.

    Die gute Frage stellt sich: Soll ich lieber mit Gold noch bis zum Frühjahr warten? Habe gelesen, dass der Goldkurs etwas schäwcher im Frühjahr werden soll.


    Und wie verhält sich das eurer Meinung nach mit Silber?


    wer soll das wissen?
    NIEMAND!
    Alles was hier dazu gesagt wird ist zu 50% falsch und zu 50% richtig.
    Bilde dir deine eigene Meinung und handle danach.

    NATURA wins the prestigious Krause Publication, Best Gold Coin Award
    Best Gold Coin


    1. Royal Canadian Mint – 2,500 Dollars, Modern Canada, KM# 902
    2. Japan Mint – 10,000 Yen, 20th Anniversary of the Emperor’s Enthronement, KM#158
    3. South African Mint – 100 Rand, Natura Gold Rhino Coin, KM# 474
    4. Israel Coins and Medals Corp. – 10 New Sheqalim, Sampson and the Lion, KM#465
    5. Turkish Mint – 200 Lira, Barrack Obama Visit , KM# 1246
    6. Mint of Poland – 200 Zlotych, 180th Anniversary of the Central Bank, Y#677
    7. U.S. Mint – 20 Dollars, Saint-Gaudens Ultra-High Relief, KM # 464
    8. Kazakhstan Mint – 500 Tenge, Biathalon, KM # 127
    9. Palau (Coin Invest Trust) – One Dollar, Fountain of Trevi, KM # 241
    10. China Gold Coin – 2,000 Yuan, Year of the Ox, KM # 1885
    http://en.wikipedia.org/wiki/Krause_Publications
    http://books.google.de/books?i…AEwAQ#v=onepage&q&f=false
    http://www.numismaster.com/ta/…d=article&ArticleId=14721

    Hallo zusammen, habe auch erst seid neuem Angefangen Natura Sets zusammeln, bin von den Krügerrändern infiziert worden und nun wollte ich mir ein paar der niedlichen Tierchen zulegen. Mir hat es ein Elefanten Proof Set angetan, aber das Zertifikat kommt mir komisch vor. Auf der Rückseite steht der Text über Mandleve in Deutsch statt wie gewohnt in Englisch, gab es sowas oder ist das ein zeichen dafür das es kein Orginal Zertifikat ist?
    Was wäre so ein Set ca dann noch wert quasi ohne Zertifikat?


    Danke schonmal für eure Antworten
    MfG


    Hallo,
    Ein Set, egal ob Proof Set oder Prestige Set würde ich NIEMALS ohne Zertifikat kaufen.
    Ist wie ein Auto ohne Kfz-Brief.
    Du schreibst jetzt nicht welcher Elephant, 1996 oder 2008,
    jedoch Mandleve deutet auf 1996 hin.
    Ja, es gibt Zertifikate sowohl in Deutsch als auch in Englischer Sprache.
    Beim 1996 Proof Set finde ich momentan keine Rückseite, hab aber mal die Rückseite des 1997 Buffalo Proof Sets eingestellt,
    die ist in Deutsch und habe ich aber auch schon in Englisch gesehen.
    Bei den Proof Sets steht vorne meistens NATURA SET drauf und man erkennt es auch noch an der höheren MAX. COINAGE hier 1800 und beim Elephant Proof 5000.
    Beim PRESTIGE Set steht dann vorne drauf PRESTIGE NATURA SET und MAX COINAGE 500 !
    Beim Zertifikat immer darauf achten dass es eine festere Kartonage ist und keine 2 Blätter aufeinander, dass es KEINE Kopie ist sondern eine Art PRÄGUNG, Vorder- und Rückseite zentrisch ist, ab 2002 mit Wasserzeichen versehen ist ...
    Auch die Wooden box sollte man sich genau ansehen und auch die Metallplatte auf der wooden box bei den Prestige Set, dort muss es (fast) immer bei gleichem Jahrgang der gleiche Schriftzug, Stempel, Gravur, sein. Notfalls auf meiner Natura Seite nachsehen, oder einfach mal Bilder mailen oder einstellen hier.


    Hallo und Willkommen! bei den Natura Sammlern der SA Mint [smilie_love]


    Deine 1. Frage zum Unterschied Natura Prestige Set und Natura Proof Set


    Als ich anfing zu sammeln, wurde es mir ganz einfach so erklärt:
    Wer BMW oder MERCEDES fahren will, der kauft Natura PRESTIGE Sets.
    Wer VW Fiesta fahren will, der sammelt Proof Sets.


    Proof Sets:
    In der Tat gibt es Natura Proof Sets in einer Leatherette Box mit Auflagen bis zu 1750 Sets. Diese Proof Sets wurden aber nur von 1994 bis 2008 von der SA Mint verkauft. Ab 2009 gibt es nur noch Natura Prestige Sets. Die Auflagen sind höher, die Sets liegen näher am Gold Spot Preis. Die Sammler-Nachfrage ist nicht so hoch wie bei den Prestige Sets.


    Prestige Sets:
    Natura Prestige Sets gibt es in einer schönen WOODEN BOX aus aus "Kiaat" oder "Imbuya" Holz. Die Auflagen sind sehr viel niedriger und die Nachfrage sehr viel höher. Auflagen bewegen sich hier zwischen 89 und max. 1.000 Prestige Sets. Hier hat man 1,85 oz Gold als Geldanlage kombiniert mit Numismatik und sehr seltenen Auflagen der Sets.
    Besonders ältere Prestige Sets hängen so gut wie gar nicht mehr am Goldpreis. Neuere Jahrgänge schon, da sie noch mit einem relativ günstigen Aufschlag auf den Gold- Spot- preis von ca. +50% zu haben sind.


    Preise:
    Die ersten 5 Prestige Sets der Natura Series THE BIG FIVE von 1994 bis 1998 werden ab ca. 3.700 EUR bis 15.000 EUR gehandelt.
    Die nächsten 3 Prestige Sets MONARCHS OF AFRICA von 1999 bis 2001 bekommt man auch nur noch ab ca. 3.200 EUR bis 4.500 EUR
    Ab dem Jahrgang 2003 bis 2010 kann man die Sets noch unter 3.000 EUR finden, abhängig natürlich auch noch vom EUR/ZAR Kurs und vom Goldpreis.


    Mein Rat: Nur Natura PRESTIGE Sets kaufen/sammeln.
    Hier wird nicht, wie immer gerne mal behauptet, der Aufpreis nur für die Holzbox bezahlt, sondern die sehr seltene und sehr rare Auflage der Sets macht den Unterschied, und kombiniert Numismatik und Anlagegold perfekt.
    Bei einem Natura Set hat man alle 4 Natura Coins in einem Set komplett, mit 4 verschiedenen Motiven auf 1 oz, 1/2 oz, 1/4 oz und 1/10 oz.
    Das Schöne dabei ist auch, dass die Motive jedes Jahr wechseln ...
    Natura Prestige Sets älterer Jahrgänge bis 2000 sind so gut wie nicht mehr aufzufinden, bzw. befinden sich in festen Händen [smilie_love]
    Seit Jahren habe ich auf ebay KEIN Natura Prestige Set 1995 Rhino, 1997 Buffalo oder 1996 Elephant mehr gesehen ...
    Also die Tiere meiner Sammlung bekommen so schnell keinen Freigang, die genießen die Klimaanlage im Tresorraum der Bank alternativ zum Krüger Nationalpark [smilie_happy]



    NATURA


    NATURA Series THE BIG FIVE


    1994 LION


    1995 RHINO


    1996 ELEPHANT


    1997 BUFFAO


    1998 LEOPARD


    NATURA Series MONARCHS OF AFRICA


    1999 KUDU


    2000 SABLE


    2001 ORYX


    NATURA Series WILD CATS OF AFRICA


    2002 CHEETAH


    2003 LION


    2004 CARACAL


    NATURA Series GIANTS OF AFRICA


    2005 THE HIPPOPOTAMUS


    2006 THE GIRAFFE


    2007 THE ELAND


    2008 THE ELEPHANT


    NATURA Serie SAFARI THROUGH SOUTH AFRICA


    2009 THE WIHTE RHINO


    2010 THE BLACK RHINO