Hallo Planwandler,
...A propos Klugheit: Wäre es eigentlich klug von den Herrenmenschen, ihr Gold bei ihren Sklaven zu lagern?
Sklaven sind ohnmächtig, waffenlos, ungebildet. Aber sie leisten Widerstand mit ihren Mitteln. Sie stellen sich dümmer als sie sind, arbeiten irgendwie immer nervig langsam, verstehen Anordnungen falsch. So manche Herren haben sich schon gewundert, wie schlau sich ihre Sklaven anstellten, als sie erst wieder frei waren.
Wenn die deutsche "Regierung" / Bundesbank "ihr" / unser Gold aus Kostengründen bei uns Goldbugs lagern lässt, muss sie doch damit rechnen, dass die Goldeuros den Besitzer wechseln, plötzlich alle verloren wurden, irgendwie nicht wieder gefunden werden an dem Tag, wo das Goldverbot kommen soll. Wenn sie in diesem Forum mitlesen, dürften sie darüber keine Illusionen mehr haben.
Sie wären nicht die ersten, die feststellen: Wer Gold verleiht, verliert jede Kontrolle darüber.
P.S.: Deinen ersten drei Punkten kann wirklich niemand widersprechen.
der Gedanke, den ich transportieren wollte ist folgender:
es ist überhaupt nicht sonderlich riskant, das Gold z.B. in Form von Münzen unter das Volk zu bringen, wenn man weiß, dass man jede Unze wieder zurück bekommt. Mit Ausnahme derjenigen, die verbuddelt und nicht mehr wiedergefunden werden :D, aber diese Menge dürfte irrelevant sein: der gute Goldbug hütet seine Schätze nämlich wie seinen eigenen Augapfel. Deshalb ist es auch egal, ob er Müller oder Schmitt heißt, er passt auf das Gold auf und wenn er dann in finanzielle Schwierigkeiten kommt, schickt es mit Briefgold wieder zurück.
Und dafür, dass er früher oder später in finanzielle Schwierigkeiten kommt, dafür sorgt unser Finanzsystem. Und dieses Wissen haben die Drahtzieher selbstverständlich auch. Deswegen ist es kein Problem, einen Teil des Goldes vorübergehend der Bevölkerung zu überlassen und an den Schächtelchen, Zertifikaten etc. pp. verdient man ja nebenbei auch noch ganz ordentlich, wie gerd63 bereits bemerkt hatte.
Ein Goldverbot will man möglichst vermeiden, denn das könnte dazu führen, dass die Sklaven zunehmend anfangen über unser Finanzsystem nachzudenken - mit unabsehbaren Folgen.
Fazit: immer schön aufpassen, dass man als Goldbug nicht in die Verlegenheit kommt, sich zu früh von seinen Schätzen trennen zu müssen... 
LG
Clarius