Beiträge von fritz

    Gas abstellen ist nicht so einfach.


    Sinkt der Druck im Netz zu stark ab, so steigt das Gas, da leichter als Luft, zu den höheren Stellen im Netz und zieht an den Tiefpunkten Luft nach. Völlig dicht ist so ein Netz nie, es genügen ja die Geräte in den Haushalten, wenn sie nicht abgesperrt sind. Mischen sich Gas und Luft, dann gibts Knallgas. Fließt das in die Häuser und entzündet sich z.B. an einer Zündflamme, dann gibts einen gewaltigen Wumms - aber anders, als ein Scholz sich den vorstellt.


    Habe dergleichen in meiner Zeit bei den Stuttgarter Stadtwerken (TWS AG) erlebt. Kalter Winter, das Gas (damals noch Stadtgas) reichte nicht. Um den Druck zu halten, wurde es mit 30 % Luft gestreckt (das geht gerade noch). Wäre es zu Entmischungsvorgängen und damit zu einem höheren Luftanteil an manchen Stellen gekommen, dann hätte es gewaltig knallen können. Aber ein Druckabfall wäre noch gefährlicher gewesen.


    Damals ging es gut, aber der Vorstand Gas schwebte wochenlang in Todesängsten. Er saß gegenüber meinem Zimmer auf der anderen Flurseite.


    Gruß! Fritz

    Wenn genug Fachkräfte gewonnen werden können, geht es wieder aufwärts=Flucht nach Vorn, man hat wieder Abhängige, die versorgt werden können bzw. müssen, dadurch wird ein Geschäftsfeld erzeugt/ausgelastet.
    Ich frage mich nur, wieso das andere vergleichbare Staaten nicht auch so machen. Beispielweise Japan=höchst exportlastig, alternde Bevölkerung. Wieso werden da keine Millionen an Fachkräften beworben? Versteh wer will, ich nicht.

    Massenhafte Zuwanderung drückt die Löhne und treibt die Mieten. Welchen Interessen sie dient, ist also klar. Und die sind in diesem unserem Land besonders mächtig, weil alles andere in zwei verlorenen Weltkriegen zerschlagen wurde.


    Gruß! Fritz

    Ich verfolge FR seit einiger Zeit nicht mehr so intensiv, aber sind da nicht einige ausgebeutete Minen dabei, die in Care&Maintenance liegen?
    Wenn man zudem berücksichtigt, daß der gute Keith lieber zukauft als exploriert, dann liegt der Verdacht nahe, daß MTA kein gutes Geschäft gemacht hat.

    Der Markt sieht das anscheinend wie Buche, gestern minus ca. 3 %.
    Wenn der Kurs von Metalla sinkt, verliert auch First Majestic. Mal sehen, was Keith mit den Aktien macht.


    Gruß! Fritz

    Die Minenunternehmen werden die Cedis, soweit sie sie nicht gleichtägig für Löhne oder andere Zahlungen verwenden können, umgehend gegen Dollar verkaufen. Das schafft ein zusätzliches Angebot von Cedis, was deren Kursverfall beschleunigt. Nicht wirklich durchdacht, scheint mir.


    Gruß! Fritz

    Er gibt ein mögliches Ziel für den Goldkurs von 1400 USD an und läßt sich noch eine Hintertür offen, dass der Kurs doch noch auf 3000 USD steigen könnte. Ich frage mich was soll ich mit so einer Aussage anfangen? Im Grunde heißt das, dass er immer Recht behalten möchte, egal wie sich der Kurs letztendlich entwickelt.

    Er sagt doch nur: Ich weiß es auch nicht. Natürlich kann man damit nichts anfangen. Man kann aber in sich gehen und einsehen, dass man über die Zukunft nichts weiß, außer dass es Überraschungen geben wird.


    Bei einer längerfristigen Betrachtung aber zeigt sich, woher die das von manchen prophezeite Ziel von 1,450 US$ haben.

    Langfristig wird der USD nicht mehr derselbe sein wie heute, sondern deutlich an Wert verloren haben; wieviel weiß niemand. Daher halte ich längerfristige Aussagen in Dollar oder anderem fiat für zwecklos.


    Eine Unze bleibt eine Unze, aber ein Dollar bleibt eben nicht ein Dollar, sondern verliert permanent an Wert. Es heißt Währung, weil es nicht lange währt. Wann wird das endlich in Eure Köpfe reingehen? - Entschuldigt, wenn ein alter Mann schimpft.


    Übrigens macht mir das Sorgen. Wenn der Unzenpreis in Dollar gleich bleibt, aber der Dollar 10 % an Wert ( = Kaufkraft) verliert, dann ist der Unzenpreis in Wahrheit um 10 % gesunken, aber ohne dass es groß auffällt.


    Gruß! Fritz

    Wer sich von solchem Geschwätz auf den Selbstausrottungspfad führen lässt, um den ist es nicht schade. Weg damit. Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm.


    "Grad recht, dann habbet unsere mehr Platz" soll eine Großtante von mir gesagt haben, wenn sie von Kinderlosen hörte. Sie hatte viele Kinder, neun oder elf, da bin ich nicht mehr sicher.


    Gruß! Fritz (Vater von vier Kindern und Opa von zehn Enkelkindern)

    Erinnere mich, einst (vor 1990) gelesen zu haben, wie ein skeptischer Insider die Nato-Strategie in Europa so beschrieb:


    Wir kämpfen konventionell, bis wir verlieren.
    Dann kämpfen wir mit taktischen Atomwaffen, bis wir verlieren.
    Und dann kommt der große Atomschlag.


    Die Bereitschaft zum Ersteinsatz von Atomwaffen war nach der offiziellen Doktrin der entscheidende Abschreckungsfaktor. Die Rolle des Gegners war dabei wohl unterbelichtet.


    Gruß! Fritz

    Die Regierung hat nicht die Absicht, diese Schulden jemals zurückzuzahlen – stattdessen wird die Fed sie weginflationieren und damit die Auslöschung der amerikanischen Mittelklasse vollenden.

    Schon aus der Antike gibt es den Dialog (weiß nicht mehr von wem):


    "Der Krieg ruiniert noch alle Armen."
    "Im Gegenteil, es werden immer mehr."


    Heute braucht man dafür nicht mehr unbedingt einen Krieg, er hilft allerdings ungemein.


    Gruß! Fritz

    Momentan steht Goldfields in New York bei 7,78, 0,6 davon sind 4,67 (gerundet). Yamana steht bei 4,36. Ich habe Goldfields und erwäge einen Umtausch in Yamana. Abzüglich Gebühren hätte ich nach der Fusion dann etwa 5% Goldfields mehr. Risiko dabei, dass ich die Kurse nicht bekomme, und dass die Fusion scheitert.

    Jetzt habe ich das durchgezogen, heute zum Börsenstart in New York. Yamana habe ich für 4,95 bekommen, das entspricht 8,25 für eine Gold Fields beim Umtausch 5 : 3. Verkauft habe ich Gold Fields für 8,70 (alles USD). Sollte die Fusion noch scheitern, dann bin ich mit meinen Yamana auch nicht unglücklich.


    Gruß! Fritz

    boe wieder mit qe am start. der rest der zentralbanken(ezb, fed ..) wird so denke ich irgendwann folgen...

    Besten Dank, Blue Horseshoe.


    Das ist, was ich schon lange erwarte. Jemand muss die Papiere kaufen, die die Regierung zur Deckung ihres Defizits ausgibt. Wenn sie sonst keiner mehr haben will, muss eben die Zentralbank eintreten. Einen Staatsbankrott wegen Unverkäuflichkeit der Staatspapiere - das wird man nicht zulassen, Währungsstabilität hin oder her.


    Der amerikanische Notenbankpräsident hat wiederholt versprochen, für das "smooth functioning of markets" zu sorgen. Nichts anderes tut die BoE gerade. Und kauft nicht die EZB gerade wieder südländische Titel?


    Auf diese Weise sind beide Weltkriege auf beiden Seiten finanziert worden. Im Frieden hat es das früher nur in Ländern wie Simbabwe und Venezuela gegeben.


    Es hat schon seine Gründe, dass ich so fest an die Inflation glaube. Auch wenn sie nicht gleich galoppieren muss.


    Gruß! Fritz

    Der australische Schlusskurs (LLO.AX) von 1,015 AUD macht Hoffnung, bei allerdings geringem Volumen. Er entspricht gut 0,90 CAD (CAD/AUD = 1,1178). Zum gleichen Kurs gab es weitere Nachfrage, wenn man yahoo glaubt (bid = 1,015, ask = 1,05). Anscheinend sieht man down under die Sache gelassener.


    Gruß! Fritz

    Bin auch nicht begeistert. Berukoff ist unseriös, keine Frage. Aber die Reaktionen finde ich übertrieben.


    Ich rechne mal mit meinem Einkaufspreis von 1,10 Cad:


    Bisher 156.371.893 Aktien mal 1,10 sind 172.009.082 CAD
    Neu 16.240.000 Aktien mal 0,77 sind 12.504.800 CAD
    Summe 172.611.893 Aktien 184.516.882 CAD


    184.516.882 / 172.611.893 = 1,07 CAD.


    Der Verwässerungseffekt je Aktie beträgt also 0,03 CAD. Wer mit einem höheren Preis der Altaktien rechnet, kommt auf einen etwas höheren Effekt. Bitte selbst rechnen.


    Weggelassen habe ich die Optionen und broker units, da ich die Ausübungspreise so schnell nicht gefunden habe, und die Kosten der jüngsten Kapitalerhöhung. Auch habe ich leicht gerundet. Aber das wird am Ergebnis nichts wesentliches ändern.


    Wer jetzt aus Ärger verkauft, wird sich später noch mehr ärgern. Für mein Teil habe ich verdoppelt, zu 0,75 CAD.


    Gruß! Fritz

    allen von mir betrachteten Kennzahlen (Nettomarge, KGV, CF, Divi.-rendite) einen Ticken besser.

    Auch von mir ein Riesen-Kompliment und großen Dank für Deine unermüdliche Arbeit, von der wir alle profitieren.
    Trotzdem eine Frage: Fehlt in Deiner Kennzahlen-Liste nicht etwas wichtiges, nämlich Gold (und andere Schätze) im Boden, und überhaupt die Zukunft, die ja an der Börse gehandelt wird? Vgl. dazu post 166 von Pindar. Daher halte ich das Umtauschverhältnis von 0,6 Goldfields für eine Yamana und das daraus resultierende Besitzverhältnis von 61:39 für angemessen.


    Momentan steht Goldfields in New York bei 7,78, 0,6 davon sind 4,67 (gerundet). Yamana steht bei 4,36. Ich habe Goldfields und erwäge einen Umtausch in Yamana. Abzüglich Gebühren hätte ich nach der Fusion dann etwa 5% Goldfields mehr. Risiko dabei, dass ich die Kurse nicht bekomme, und dass die Fusion scheitert.


    Gruß! Fritz

    Seit 1955 (erste Ausfahrt der "Nautilus") werden kleine Reaktoren als Schiffsantrieb verwendet, ohne dass ein einziger nuklearer Unfall bekannt geworden wäre. Damit ist doch nachgewiesen, dass kleine Reaktoren sicher betrieben werden können. Sollte man darauf nicht viel mehr hinweisen?


    Gruß! Fritz