Beiträge von fritz

    Schon lange wundere ich mich, warum der Kurs von Newcrest so zurückbleibt, trotz hervorragenden Fundamentalwerten: Langlebige Gruben, Erweiterungsmöglichkeiten, Kupferbeimischung, Kurs-Gewinn-Verhältnis 16,8 sogar nach dem Anstieg heute früh - gegen Newmont 40,86!


    Da hat wohl einer dran gedreht, jedenfalls liegt der Verdacht nahe. Newmont im Bund mit seinen Banken wäre dazu mächtig genug.


    Hätte ich Newmont gewollt, dann hätte ich sie gekauft. Wenn schon Übernahme, dann wäre mir AEM wesentlich lieber.


    Höchst ärgerlich, das ganze.


    Gruß! Fritz

    Wenn die Zinssätze sinken, sinkt auch der Aktienmarkt.

    Das ist ganz logisch, denn es gibt eine gemeinsame Ursache: Die Nachfrage (Geldmenge mal Umlaufgeschwindigkeit).


    Hohe Nachfrage = steigende Preise, Kurse sind auch Preise; Zinserhöhung zur Eindämmung.


    Niedrige Nachfrage alias Rezession: Sinkende Preise und Kurse, weil keiner Geld hat zu kaufen; Zinssenkung zwecks Ankurbelung.


    Gruß! Fritz

    Die Bedingungen der Finanzierung sind schon halsabschneiderisch.


    Erste Tranche 8 % plus SOFR, das sind derzeit 12,3 %. Bis zur Fälligkeit in 3,5 Jahren hat LIO dann schon 43 % des Kapitalbetrags an Zinsen bezahlt. Änderungen von SOFR sind dabei nicht berücksichtigt, zuletzt ist dieser Satz nur gestiegen.


    Noch schlimmer ist der zweite Teil: 10 % plus SOFR, 8 % Abzug bei Auszahlung, 2 % closing fee.


    Dazu 3.125.348 billige Aktien und eine royalty, die bei einem Goldpreis von 2.000 USD 4.000.000 USD bringt.


    Überlege ernsthaft, hier auszusteigen.


    Gruß! Fritz

    Einfache Rechnung mit den Zahlen aus Beitrag 90 (danke, Vassago!):


    Gesamtkosten gleich Umsatz minus Gewinn (alles in Mio AUD): 3735 - 430 = 3305
    Kosten je Unze: 3305/1561 = 2117 AUD (gerundet).


    Man vergleiche mit den AISC. Nur zur Abrundung des Bildes.


    Gruß! Fritz

    In wenigen Tagen könnte die Obergrenze für Schulden erreicht werden.

    Warum meldet sich Janet Yellen erst jetzt? Die Situation war doch voraussehbar. Die Demokraten hätten, solange sie die Mehrheit hatten, die Schuldenbremse hoch- oder aussetzen können. Jetzt machen sie sich erpressbar.


    Man sollte, wenn man ein Land regieren will, über seine eigene Nasenspitze hinaus schauen.


    Gruß! Fritz

    Marcus


    Jetzt erklär mir bitte mal, was passiert wäre, wenn Russland in Venezuela und Cuba Raketen stationiert hätte


    Das haben sie nicht getan - Punkt.

    Doch, haben sie, 1962 in Kuba. Die USA haben das nicht hingenommen. Hätte Chruschtschow die Raketen nicht abgezogen, so hätten sie die USA vermutlich zerbombt. Das hätte die Sowjetunion sich nicht bieten lassen können, sie hätte den USA woanders auf die Füße getreten, wo sie stärker war, z.B. in Westberlin oder durch Angriff auf die amerikanischen Raketen in der Türkei (die nachher stillschweigend auch abgezogen wurden). Der dritte Weltkrieg wäre in Gang gekommen, wahrscheinlich atomar. Kennedy und Chruschtschow haben die Welt davor bewahrt - was immer man sonst von ihnen halten mag.


    Zwischen den sowjetischen Raketen auf Kuba und den amerikanischen in Rumänien (und wo noch?) sehe ich durchaus eine Parallele. Zwar sind in Rumänien angeblich nur Fla-Raketen, aber wie schnell sind die Flugkörper auf den Gestellen ausgewechselt! Leider haben die heutigen Weltspitzen nicht die staatsmännische Einsicht derer von 1962.


    Den Angriff auf die Ukraine rechtfertigt das in meinen Augen nicht. Krieg ist heute kein zulässiges Mittel mehr, Punkt. Aber die westliche Politik ist alles andere als unschuldig.


    Gruß! Fritz

    Die FED muss jedenfalls dafür sorgen, dass die lawinenartig emittierten Staatspapiere verkäuflich bleiben ("smooth functioning of markets" wurde wiederholt versprochen).


    Wer immer die heute kauft, wird eines Tages sagen: Genug. Frühere Hauptabnehmer - Japan, China, Ölscheichs - haben das bereits gesagt.


    Banken, Versicherungen, Fonds und andere Kapitalsammelstellen können und müssen heute kaufen, weil bei ihnen sich das umlaufende überflüssige Geld sammelt und sie nicht wissen, wohin damit. Aktien, Gold und andere Sachwerte können sie nur kaufen, wenn sie jemand verkauft, und das reicht bei weitem nicht. Wenn jetzt die FED das überflüssige Geld aus dem Markt nimmt, funktioniert das nicht mehr. Dann muss die Fed die Kurve kriegen, egal was Powell redet. Einen Staatsbankrott wird sie nicht riskieren.


    Prognosen, wann das sein wird, halte ich allerdings für Kaffeesatzleserei.


    Ein von der Notenbank finanziertes großes Staatsdefizit wirkt immer inflationär, gleichgültig ob direkt oder über Zwischenwirte.


    So zu tun, als ob FED und Wirtschaft unabhängig vom Staat funktionieren, halte ich für unweise.


    Sorry für die teilweise Wiederholung.


    Gruß! Fritz

    Mitte der 1950er Jahre haben meine Eltern ihre im Bau befindliche Eigentumswohnung gekauft. 100 qm, an der Grenze zwischen Stuttgart Nord und Mitte, zwei Querstraßen oberhalb vom Katharinenhospital. Einzug 1956. Kosten ursprünglich angesetzt 40.000, schließlich abgerechnet rund 50.000 DM.


    Einer der Gründe, aus denen ich fest an den Geldwertschwund glaube.


    Gruß! Fritz

    Eine Autorität, über die man reden muss, ist schon keine.


    Wir haben unsere Kinder unautoritär erzogen, viel mit ihnen geredet, ihre Meinungen respektiert, ihnen jede mögliche Freiheit gelassen. Verbieten war verboten. Es hat genügt, wenn ich gesagt habe: Das gefällt mir nicht.


    Jede Erziehung scheitert, wenn sie nicht gekonnt wird.


    Gruß! Fritz

    Gas abstellen ist nicht so einfach.


    Sinkt der Druck im Netz zu stark ab, so steigt das Gas, da leichter als Luft, zu den höheren Stellen im Netz und zieht an den Tiefpunkten Luft nach. Völlig dicht ist so ein Netz nie, es genügen ja die Geräte in den Haushalten, wenn sie nicht abgesperrt sind. Mischen sich Gas und Luft, dann gibts Knallgas. Fließt das in die Häuser und entzündet sich z.B. an einer Zündflamme, dann gibts einen gewaltigen Wumms - aber anders, als ein Scholz sich den vorstellt.


    Habe dergleichen in meiner Zeit bei den Stuttgarter Stadtwerken (TWS AG) erlebt. Kalter Winter, das Gas (damals noch Stadtgas) reichte nicht. Um den Druck zu halten, wurde es mit 30 % Luft gestreckt (das geht gerade noch). Wäre es zu Entmischungsvorgängen und damit zu einem höheren Luftanteil an manchen Stellen gekommen, dann hätte es gewaltig knallen können. Aber ein Druckabfall wäre noch gefährlicher gewesen.


    Damals ging es gut, aber der Vorstand Gas schwebte wochenlang in Todesängsten. Er saß gegenüber meinem Zimmer auf der anderen Flurseite.


    Gruß! Fritz

    Wenn genug Fachkräfte gewonnen werden können, geht es wieder aufwärts=Flucht nach Vorn, man hat wieder Abhängige, die versorgt werden können bzw. müssen, dadurch wird ein Geschäftsfeld erzeugt/ausgelastet.
    Ich frage mich nur, wieso das andere vergleichbare Staaten nicht auch so machen. Beispielweise Japan=höchst exportlastig, alternde Bevölkerung. Wieso werden da keine Millionen an Fachkräften beworben? Versteh wer will, ich nicht.

    Massenhafte Zuwanderung drückt die Löhne und treibt die Mieten. Welchen Interessen sie dient, ist also klar. Und die sind in diesem unserem Land besonders mächtig, weil alles andere in zwei verlorenen Weltkriegen zerschlagen wurde.


    Gruß! Fritz

    Ich verfolge FR seit einiger Zeit nicht mehr so intensiv, aber sind da nicht einige ausgebeutete Minen dabei, die in Care&Maintenance liegen?
    Wenn man zudem berücksichtigt, daß der gute Keith lieber zukauft als exploriert, dann liegt der Verdacht nahe, daß MTA kein gutes Geschäft gemacht hat.

    Der Markt sieht das anscheinend wie Buche, gestern minus ca. 3 %.
    Wenn der Kurs von Metalla sinkt, verliert auch First Majestic. Mal sehen, was Keith mit den Aktien macht.


    Gruß! Fritz

    Die Minenunternehmen werden die Cedis, soweit sie sie nicht gleichtägig für Löhne oder andere Zahlungen verwenden können, umgehend gegen Dollar verkaufen. Das schafft ein zusätzliches Angebot von Cedis, was deren Kursverfall beschleunigt. Nicht wirklich durchdacht, scheint mir.


    Gruß! Fritz

    Er gibt ein mögliches Ziel für den Goldkurs von 1400 USD an und läßt sich noch eine Hintertür offen, dass der Kurs doch noch auf 3000 USD steigen könnte. Ich frage mich was soll ich mit so einer Aussage anfangen? Im Grunde heißt das, dass er immer Recht behalten möchte, egal wie sich der Kurs letztendlich entwickelt.

    Er sagt doch nur: Ich weiß es auch nicht. Natürlich kann man damit nichts anfangen. Man kann aber in sich gehen und einsehen, dass man über die Zukunft nichts weiß, außer dass es Überraschungen geben wird.


    Bei einer längerfristigen Betrachtung aber zeigt sich, woher die das von manchen prophezeite Ziel von 1,450 US$ haben.

    Langfristig wird der USD nicht mehr derselbe sein wie heute, sondern deutlich an Wert verloren haben; wieviel weiß niemand. Daher halte ich längerfristige Aussagen in Dollar oder anderem fiat für zwecklos.


    Eine Unze bleibt eine Unze, aber ein Dollar bleibt eben nicht ein Dollar, sondern verliert permanent an Wert. Es heißt Währung, weil es nicht lange währt. Wann wird das endlich in Eure Köpfe reingehen? - Entschuldigt, wenn ein alter Mann schimpft.


    Übrigens macht mir das Sorgen. Wenn der Unzenpreis in Dollar gleich bleibt, aber der Dollar 10 % an Wert ( = Kaufkraft) verliert, dann ist der Unzenpreis in Wahrheit um 10 % gesunken, aber ohne dass es groß auffällt.


    Gruß! Fritz