Beiträge von fritz

    Welcher Teufel reitet die, ihre Aktien so billig wegzuwerfen?
    Wollte sie eigentlich heute verkaufen, wie angekündigt. Statt dessen habe ich zugekauft, ca. 50 %, zu 0,89 CAD. So billig werden sie nicht bleiben.


    Gruß! Fritz

    EPS bei Newcrest: 1,45 AUD, entspricht 0,96 USD. Newmont in den letzten vier Quartalen zusammen 1,57, hochgerechnet vom letzten Quartal 1,60 USD (danke, Vassago!). Wir Newcrest-Aktionäre müssten also für jede Newcrest 0,6 Newmont erhalten, um auf den gleichen Gewinn zu kommen, nicht 0,4.


    Newmont will ich nicht haben. Kommen sie ins Depot, werden sie bei der ersten Gelegenheit verkauft. Nach wie vor hoffe ich, dass die Übernahme scheitert.


    Gruß! Fritz

    Aus Anzugpunkts link:


    "Charakteristisch für den Faschismus ist die erbitterte Gegnerschaft gegen Demokratie, Liberalismus und Sozialismus." Kommt uns das nicht irgendwie bekannt vor?


    Die kommunistische Definition: Faschismus ist die Herrschaft des Kapitals mit kriminellen Mitteln.


    Mein Versuch: Faschismus bedeutet die völlige Machtlosigkeit des Volkes, mit dem die Herrschenden alles machen können, ohne jede Hemmung.


    Die Ablenkung des Volkszorns auf Minderheiten ist nur ein Teilaspekt und kommt auch in anderen Unordnungen vor.


    Gruß! Fritz

    HOCHSCHILD MINING PLC RESULTS FOR YEAR ENDED 31 DECEMBER 2022
    2022 Financial performance


    Revenue of $735.6 million (2021: $811.4 million)
    Adjusted EBITDA of $249.6 million (2021: $382.8 million)
    Profit before income tax (pre-exceptional) of $24.3 million (2021: $148.7 million)
    Profit before income tax (post-exceptional) of $25.8 million (2021: $137.3 million)
    Basic earnings per share (pre-exceptional) of $0.01 (2021: $0.14)
    Basic earnings per share (post-exceptional) of $0.01 (2021: $0.15)
    Cash and cash equivalent balance of $143.8 million as at 31 December 2022 (2021: $386.8 million)
    Net debt of $175.1 million as at 31 December 2022 (2021: net cash of $86.3 million


    https://www.hochschildmining.c…ts-reports-presentations/


    Unschön. Kaum noch was verdient.


    Gruß! Fritz

    Riecht ein bisschen fischig.

    Ja, noch schonend ausgedrückt. Verkäufe sind ohne weiteres verständlich.
    Aber warum hält sich der Kurs? Wer kauft da, und warum?
    Die Volumina sind beträchtlich, verglichen mit 69 Mio ausgegebenen Aktien und einem free float von 17 % nach der jüngsten Präsentation.


    Gruß! Fritz

    Fundamental und mental sind die Standardmärkte momentan schwer zu begreifen, da sie rational betrachtet deutlich tiefer stehen müßten.

    Preise bilden sich durch Angebot und Nachfrage. Kurse sind auch Preise (Entschuldigung für die Banalitäten).
    Einer muss doch das viele Geld haben, das fortwährend in die Welt gesetzt wird. Der will es anlegen. Aber in was denn? Daher die hohe Nachfrage.
    Die Inflation ist bei den Anlagegütern viel deutlicher als bei den Verbrauchsgütern ("asset inflation", "Anlagenotstand"). Anders gesagt: Nicht die Kurse sind zu hoch, sondern der Geldwert ist zu niedrig.


    Gruß! Fritz

    .


    zudem soll Newcrest eine Sonderdividende in Höhe von bis zu 1,10A$ zahlen dürfen

    Nach der Newcrest-homepage sind das 1,10 USD



    "Revised conditional and non-binding proposal is at 0.400x exchange ratio and, in addition, permits
    Newcrest to pay a franked special dividend of up to US$1.10 per share"



    Wie viel am Ende bezahlt wird, bleibt freilich dunkel ("up to").


    Gefällt mir nach wie vor nicht.


    Gruß! Fritz

    Spricht erst mal nicht für eine erwartete 'Pleitewelle'....oder kann das jemand erklären ?

    Meine Erklärung ist sehr einfach: Das Vertrauen in die Staatspapiere schwindet rapide, der Unterschied zu den junk bonds wird immer geringer. Beide werden von der Inflation weggefressen.


    Entschuldige, dass ohne Chart. Aber Du hast gefragt.


    Gruß! Fritz

    KGV 30 entspricht selbst bei 100 % Gewinnausschüttung nur 3,3 % Rendite.
    Wir haben 5 % US-Leitzins. Ein KGV von max. 20 wäre demnach bei einem absolut sicheren Unternehmen gerechtfertigt.

    Da übersiehst Du die Inflation, scheint mir.
    Die Substanz eines einigermaßen sicheren Unternehmens behält ihren Wert, das Kapital einer Anleihe dagegen nicht. 3,3 % aus dem Unternehmen wären mir deshalb allemal lieber als 5 % aus der Anleihe. Beim Unternehmen bleibt ein Restrisiko, der Verlust durch Inflation ist dagegen sicher.


    Gruß! Fritz

    "Bei unserem Toroparu-Projekt in Guyana treiben wir die Infill-Bohrungen und die Vorbauaktivitäten voran. Wir schließen auch das Ausschreibungsverfahren für den Contract-Miner ab, und die Auswahlverfahren für den Kraftwerksunternehmer und den Hauptvertragspartner für Bauarbeiten beginnen. Wir sind auf dem besten Weg, die Vormachbarkeitsstudie im dritten Quartal 2022 abzuschließen, zu diesem Zeitpunkt wird voraussichtlich mit dem formellen Bau des Projekts begonnen. Das Unternehmen arbeitet auch mit den lokalen Regierungsbehörden zusammen, um die Bergbaulizenz abzuschließen, die voraussichtlich Mitte 2022 erteilt wird.“

    Aus der aktuellen MD&A:


    "Advancement of the Toroparu Project:
    o The Company incurred $60.4 million in expenditures during FY 2022 in connection with the Toroparu Project, of which only $5.9 million were incurred in Q4.
    o Following completion of the Aris Mining Transaction, management announced and commenced a re-evaluation process for the Toroparu Project and reduced the previously planned expenditures until the evaluation is complete and the development plan is fully defined.
    o Aris Mining management is progressing additional studies to update, fully-define and optimize the development plan."


    "Weiterentwicklung des Toroparu-Projekts:
    o Das Unternehmen tätigte im GJ 2022 Ausgaben in Höhe von 60,4 Mio. $ im Zusammenhang mit dem Projekt Toroparu, wovon nur 5,9 Mio. $ im vierten Quartal anfielen.
    o Nach dem Abschluss der Aris-Mining-Transaktion kündigte das Management einen Neubewertungsprozess für das Projekt Toroparu an und reduzierte die zuvor geplanten Ausgaben, bis die Bewertung abgeschlossen und der Erschließungsplan vollständig definiert ist.
    o Das Management von Aris Mining führt zusätzliche Studien durch, um den Erschließungsplan zu aktualisieren, vollständig zu definieren und zu optimieren."


    Übersetzt mit http://www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)


    Scheint bei Toroparu ein paar Probleme zu geben. Auch die Bergbaulizenz ist anscheinend noch nicht da. Sie war erst für Mitte 2022, dann für IV/2022 avisiert (siehe Vassagos vorhergehenden Beitrag, danke übrigens!)


    Der Kurs hängt derzeit bei ca. 4 CAD fest. Bin investiert, aber zunehmend skeptisch.


    Gruß! Fritz

    Was meinen die Profis aus dem Forum?

    Bin kein Profi, habe aber schon einige Finanzierungen durchgezogen. Ich rate, Deinem Bauch zu folgen und es sein zu lassen.


    Während der ersten zehn Jahre hast Du das volle Geldwertrisiko, und das ist beträchtlich, wie ich wiederholt dargestellt habe ("diese Gesellschaft braucht die Inflation so dringend wie ein Süchtiger sein Heroin"; wie sollen denn sonst die hohen Staatsschulden abgebürdet werden?). Womöglich stellst Du bei "Zuteilungsreife" fest, dass Du mit dem Betrag nicht mehr viel anfangen kannst.


    Was in zehn Jahren ist, weiß heute kein Mensch. Ob dann bauen noch gefragt ist, oder eher zusammenrücken? Wenn die Realeinkommen sinken (Autoindustrie kaputt, Chemie abgewandert, Altenberg gewachsen...), werden wir uns die heutigen 46 qm pro Kopf im Schnitt nicht mehr leisten können. 1990 hatten wir im Westen 36, in der DDR 25, und das ging auch. Muss nicht so kommen, aber kann.


    Sammle lieber Dein Geld in Wertbeständigem, und entscheide in zehn Jahren, was Du damit machst. Das Grundstück würde ich möglichst behalten.


    Gruß! Fritz

    Falls Interesse an einer weiteren Diskussion besteht, sollten wir vielleicht besser einen eigenen aufmachen.

    Den gibt es schon: Klimawahn. Lies Dich dort etwas ein, dann siehst Du, dass hier jede Diskussion zwecklos ist. Habs auch schon mal versucht.


    Gruß! Fritz

    In diesem Zusammenhang sollten wir unter anderem die digitalen Währungen sehen. Sind die verfügbar, gibt es das Problem in dieser Form nicht mehr. Dann kann die Masse zwar das Vertrauen verlieren, sie hat aber keine Fluchtmöglichkeit mehr.

    Da erliegst Du meiner Meinung nach einer Illusion. Den Fluchtweg gibt es schon heute nicht. Entschuldige das harte Wort.


    Erstens sind die Bankschalter schnell geschlossen, die Automaten leergeräumt, wenn die Mächtigen (wer immer das sein mag) das wollen. Die Existenz von Bargeld nützt wenig, wenn man keins bekommt.


    Zweitens nützt es ja nichts, Scheinchen zu stapeln, deren Kaufkraft sich ständig vermindert, weshalb man zu ihnen das Vertrauen verloren hat. Man muss reale Werte erwerben: Klopapier, Brennholz, Kaffee, Zigaretten, Schnaps... jeder kann die Reihe selbst verlängern. Das kann man mit digitalem Geld ebenso gut wie mit Papier, solange man es überhaupt kann. Das Problem von Räubereien hat man dann immer noch.


    Drittens lässt sich jede Bank mit neu geschaffenem Geld "retten". Das lässt sich sogar als volksfreundlich vermarkten ("Wir lassen die Sparer nicht im Stich"). Für die Mächtigen ist das der Weg des geringsten Widerstandes, er wird also gegangen werden. Bankpleiten fürchte ich deshalb nicht.


    Fazit: Es wird nichts hops gehen außer dem Geldwert und unserer Kaufkraft. Das Problem der Staatsschulden wird gleich mitgelöst oder doch entschärft. Mehrere Fliegen mit einer Klappe, das beste für den Machterhalt - warum also nicht?


    Gruß! Fritz

    FAZ vom 16.02.2023:


    "Der Streit um die Anhebung der Schuldengrenze in den Vereinigten Staaten bekommt frische Brisanz durch eine neue Prognose des Congressional Budget Office (CBO): Sie besagt, dass sich die finanzielle Lage des amerikanischen Bundeshaushaltes binnen der vergangenen neun Monate verschlechtert hat. Nach Prognose der Rechnungsprüfer verdoppelt sich das Haushaltsdefizit nun von 1,4 Billionen Dollar in diesem Jahr binnen zehn Jahren auf 2,9 Billionen Dollar. Der Schuldenberg wächst bis dahin auf 118 Prozent des Bruttoinlandsproduktes. Dabei unterstellen die Haushaltsexperten, dass die Gesetzgeber keine Veränderungen der geltenden Gesetze vornehmen und zeitlich befristete Steuersenkungen nicht verlängern. Das Defizit entspricht damit in diesem Jahr 5,3 Prozent des Bruttoinlandsproduktes."


    Ich meine, in diesem Fall kann man der FAZ glauben.


    Das bedeutet: Von 20 USD Nachfrage sind nur 18,94 durch die Produktion von Gütern und Diensten gedeckt, der "Rest" ist zusätzliche Nachfrage. Zinssteigerungen vergrößern das Defizit, weil für die Staatsschulden höhere Zinszahlungen anfallen. Dazu kommt, dass die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes steigt, weil die Leute ihr Geld schneller ausgeben (auch das, das sie nicht haben), da sie sehen, dass es an Wert verliert, und die Einkommen nicht mit den Preisen Schritt halten.


    Unter diesen Umständen hat die FED gegen die Inflation keine Chance. Sollte es zu einer Rezession kommen, wird das Defizit noch größer, weil die Steuereinnahmen einbrechen. Zunächst erwarte ich aber einen "Crack-up boom".


    Gruß! Fritz

    Was ist der realistische Wert des Angebots


    14 can Cent + Spin Off= ?

    "Pursuant to the LOI, Hecla intends to make a C$2.0 million strategic investment (the “Strategic Investment”) into Spinco in which Hecla will acquire (i) a right of first refusal (“ROFR”) to acquire any or all of the Spinco Assets, and (ii) a number of units of Spinco (the “Spinco Units”) such that it will own 19.9% of Spinco’s issued and outstanding common shares following completion of the Strategic Investment."


    Wert der ganzen spinco demnach etwa 10 Mio CAD, davon 80,1 % für 221 Mio ATAC-Aktionäre. Etwa 3,6 Cent.


    Gruß! Fritz

    Ganz grundsätzlich warne ich davor, die Zukunft für eine geradlinige Fortsetzung der Vergangenheit zu halten.


    Gerade brechen die Dämme, die bisher die Geldfluten davon abgehalten haben, die Preise wegzuschwemmen. In einzelnen schwachen Ländern ist das schon öfter passiert, aber niemals mit den Welt-Leitwährungen. Naja, im alten Rom, die Folgen waren auch entsprechend.


    Die Aktienpropaganda sollte man nicht unbesehen glauben. Wenn man Pleiten, Abstürze und den Geldwertschwund einrechnet, dann sieht es anders aus, das wurde hier ja schon dargestellt. Vermutlich haben an der Börse mehr Menschen Geld verloren als gewonnen. Die Scherzfrage: Wie macht man an der Börse ein kleines Vermögen? Indem man mit einem großen anfängt. - enthält wahrscheinlich mehr Wahrheit als alle schrägen Striche auf Papier oder Bildschirmen.


    Das gleiche gilt für Bonds. Was ist aus den Gläubigern des deutschen Kaiserreichs geworden, dessen Papiere vor 1914 als absolut sicher galten? Weitere Pleiten von Staaten und anderen "sicheren" Schuldnern kann sich jeder selbst raussuchen, es ist daran kein Mangel. Die Renditen sind seit dem Ende der Goldwährungen real bestenfalls bescheiden, oft negativ.


    Die Sowjetunion ist ziemlich plötzlich zusammengebrochen, nachdem das unzählige Male vorausgesagt und nicht eingetreten war. Wieso kann uns das nicht passieren?


    Wert aus der Gegenwart in die Zukunft zu übertragen ist eine nicht-triviale Aufgabe. Gold und Silber eignen sich dazu, weil sie selbst immer gleich bleiben, im Gegensatz zu Währungen, Wertpapieren aller Art, Maschinen, Kraftwagen und selbst Immobilien.


    Aber niemand muss Edelmetalle erwerben. Wie man sich bettet, so liegt man.


    Gruß! Fritz