Beiträge von fritz

    Trump meint:
    zum Ende seiner zweiten (!) Amtszeit als Präsident werden US-Schulden vollständig (!) zurückgezahlt werden – das wäre somit in etwa das Jahr 2024.

    Nichts leichter als das! Die USA schulden nur $$ - und davon können sie erzeugen, so viel sie wollen. Sie brauchen dazu nicht mal mehr eine Druckerpresse.


    Ob die langfristigen Schulden seitens des Schuldners überhaupt gekündigt werden können, weiß ich allerdings nicht, und Herr Trump wahrscheinlich auch nicht. Aber vielleicht nehmen die Leute das Geld ja freiwillig. Notfalls hilft der Gesetzgeber.


    Was die Empfänger mit den vielen $$ machen, ist dann nicht mehr Trumps Problem.


    Eine Währung zu ruinieren, ist weit leichter, als sie zu erhalten. Das bekommt sogar ein Herr Trump hin.


    Gruß! Fritz

    Edel, bei der Aktienanzahl rechne ich anders. Auf die equinox-Aktionäre entfallen etwa 445/10 = 44,5 Mio Aktien, das sind 60 % der Gesamtzahl, diese beträgt also rund 74 Mio.


    Auf jede Aktie entfallen rund 90 lbs Kupfer und 1/100 oz Gold im Boden. Unterstellen wir willkürlich 10 Cent/lb Gewinn beim Kupfer und 100 $ pro Unze Gold, dann wären das 9 + 1 = 10 $ künftiger Gewinn.


    Die homepage sagt zur Bewertung:
    "What is the Fair Market Value of the Solaris Copper shares?
    The FMV of the Solaris Copper shares was estimated for tax purposes by management and an independent
    valuator at C$0.57 per whole Solaris Copper share."


    Gruß! Fritz

    Peter und Floh, das müsst Ihr verstehen. Bei der FED war Yellen als Gesundbeterin angestellt, da hat sie nur ihre Arbeit gemacht. Jetzt kann sie frei reden.


    Gruß! Fritz

    Nebelparder, herzlichen Dank für Deine ausführlichen Darlegungen zu China. Trotzdem muss ich Dir widersprechen. Mir scheint, Du stehst immer noch zu sehr unter dem Eindruck der US-Propaganda (bitte entschuldige das harte Wort).


    Die Schulden in Inlandswährung können nötigenfalls weginflationiert werden - natürlich nicht ganz, sondern eben soweit nötig. Aber das muss gar nicht sein. Was spricht denn dagegen, dass Firmen mit einem hohen Anteil an Fremdkapital arbeiten? Werden einzelne notleidend, auf die man nicht verzichten will, so können sie von stärkeren übernommen werden; oder man wandelt Schulden in Eigenkapital um, im Westen gang und gäbe; oder man kauft ihre Schulden mit neu geschaffenem Geld den Gläubigern ab mit einem Abschlag, den die verkraften, und bringt sie in eine bad bank ein, für die sich sicher eine wohlklingende Bezeichnung findet. 50% vom BIP Staatsschulden sind im Vergleich zu westlichen Ländern wenig. Und den Privatschulden stehen ja auch Werte gegenüber.


    Die Verschuldung in USD ist durch die Handelsüberschüsse und die Währungsreserven hinreichend gepuffert. Der Rückgang der Reserven ist durch Kapitalbewegungen - meinetwegen Kapitalflucht - entstanden. Soweit fremdes Kapital abgezogen wird, vermindert sich dessen Einfluss auf die chinesische Wirtschaft; soweit einheimisches Kapital ins Ausland fließt, wird dessen Einfluss in der Welt größer. Über beides wird man in Peking nicht wirklich traurig sein, solange es nicht überhand nimmt. Notfalls kann man bremsen.


    Sollten wirklich Dollarschulden chinesischer Wirtschaftssubjekte notleidend werden, so wäre das für Peking zwar peinlich, aber nicht schädlich. Das wirkliche Problem hätten die westlichen Gläubiger.


    Das soll jetzt nicht heißen, China habe keine Probleme. Aber insgesamt halte ich die chinesische Wirtschaft für deutlich stabiler als die der USA. Und die Wachstumsspielräume sind jedenfalls ungeheuer viel größer.


    Gruß! Fritz

    Woernie,


    mehr als Du weiß ich auch nicht.


    Bei Knallern dachte ich an grausam unterbewertete Firmen, die große Schätze im Boden haben, aber noch nicht produzieren. Beispiele aus meinem Depot wären LIO.V, GQC.V, GPY.V, MOZ.TO, FPC.V, PGM.V. Dir nicht, aber dem Neuling müsste ich erklären, wieviel Geduld und Glück man da braucht, dass der Goldpreis mitspielen muss, und dass man erst hinterher weiß, was die wahren Knaller waren.


    Gruß! Fritz

    Nebelparder, woher nimmst Du, dass China in USD verschuldet sei? Nach meinem Kenntnisstand ist China in ungeheurem Umfang Dollar-Gläubiger, auf Grund seiner enormen Währungsreserven, die hauptsächlich in USD bestehen.


    Für andere Schwellenländer, die tatsächlich in USD verschuldet sind, sehe ich die Sache wie Du.


    Gruß! Fritz

    Heute Absturz von 28 auf 21 cent unter hohem Volumen (momentan 3,98 Mio). Der aktuelle Bericht über einige Bohrlöcher gefällt wohl nicht.
    Scheint mir etwas voreilig, sind ja nur 3.000 von geplanten 10.000 Bohrmetern.


    Bin nicht investiert, steht aber auf der watchlist.


    Gruß! Fritz

    Leute, eine isolierte Diskussion über das Geldsystem hat doch gar keinen Sinn. Solange Macht und Geld in unserer Gesellschaft so verteilt sind wie jetzt, muss und wird auch das Geldsystem so sein.


    Die extrem ungleiche Verteilung führt zu einem ständigen Nachfrageproblem. Das verlangt ständige Aufschuldung oder/und Geldmengenausweitung. Die Schuldenlast wird dabei irgendwann so gewaltig, dass sie nur noch weginflationiert werden kann.


    Nullzinsen und QE sehe ich als Verzweiflungsakte, um das System noch einige Zeit über die Runden zu bringen. Schön findet das bestimmt kein Notenbanker, aber ihnen bleibt nichts anderes übrig, wenn es nicht zu einer Depression kommen soll.


    Eine Chance zur Veränderung gibt es wohl erst, wenn das System nicht mehr funktioniert und dadurch seine Akzeptanz verliert. Das kann noch einige Jährlein dauern; aber vielleicht erlebe ich es noch.


    Gruß! Fritz

    "Frage #1: Brauchen wir eine stetig wachsende und nur in gewissen Krisen kurzfristig sinkende Geldmenge oder sollte die Geldmenge immer konstant
    sein?"


    ghost_god, so eine Frage kann man nicht unabhängig vom Kontext beantworten.


    Solange wir unser gegenwärtiges System haben, das durch eine sehr ungleiche Verteilung von Macht, Vermögen und Einkommen gekennzeichnet ist, brauchen wir ein ständiges Wachstum der Geldmenge. Die erfolgreichen Absahner wollen ihr Geld überwiegend anlegen und nicht konsumieren, soviel Anlagemöglichkeiten gibts aber gar nicht; daher einerseits der Anlagenotstand ("asset inflation"), andererseits die stete Gefahr einer Depression durch Nachfragemangel. Das zwingt zu stets wachsender Verschuldung und zum steten Wachstum (nicht nur) der Geldmenge.


    In einem anderen, mehr egalitären System würde das Problem des Nachfragemangels wegfallen, damit auch der Verschuldungs- und Wachstumszwang. Wir könnten uns für qualitatives Wachstum statt dem quantitativen entscheiden: Nicht mehr Schokolade, sondern bessere; nicht mehr Schweine, sondern gesündere; nicht mehr Klamotten, sondern dauerhafte; keine billige Bahn, sondern eine verlässliche. Da könnte es dann auch stabiles und verlässliches Geld geben, wie es Nebelparder vorschwebt.


    Wie man dahin kommt, das ist für mich die Frage aller Fragen.


    Gruß! Fritz

    Das gegenwärtige Geldsystem ist ein Resultat und zugleich eine Stütze der Machtlage in dieser unserer Gesellschaft.
    Mit Macht bezeichne ich die Fähigkeit, auf den Willen anderer Einfluss zu nehmen.
    Solange die Machtlage sich nicht ändert, sind Änderungen am Geldsystem weder möglich noch zielführend.
    Nebelparder, mich würde schon interessieren, woher die Macht kommen soll, die die von Dir gewünschten Änderungen durchsetzt.


    Gruß! Fritz

    Geld hat für mich keine Werterhaltungsfunktion mehr und ist nur noch als kurzfristiges Tauschmedium notwendig.

    Bravo! So sehe ich das seit 70 Jahren - seit ich mit zehn die Währungsreform erlebt habe.
    Habe mich immer entsprechend verhalten, nie erhebliche Beträge länger in Nominalwerten gehalten, und bin damit gut gefahren.


    Gruß! Fritz

    Wombelchen, was Du zitierst, ist post 203 von vergangenem Donnerstag, der Kauf war also vergangenen Mittwoch. Gestern (Montag) hat Edel wieder verkauft (post 218). Klar wie Kloßbrühe. Wer lesen kann, ist im Vorteil.


    Gruß! Fritz