Beiträge von fritz

    Dabei wäre ich mir keinesfalls sicher, dass Royalties und Streams sich so einfach abschütteln lassen.

    German, selbst wenn die Rechte dinglich gesichert sind, wie bei uns ein Grundpfandrecht, dann geben sie im Konkurs nur ein Recht auf vorrangige Befriedigung (Wertersatz) aus dem Erlös, nicht auf Fortbestand. Rechte, die im Konkurs fortbestehen, sind die Ausnahme. Das hat auch Sinn, denn leicht könnte das Objekt mit der Belastung unverkäuflich sein. Daher nehme ich an, dass es in der hier maßgeblichen Rechtsordnung (die ich nicht kenne) ebenso ist.


    Neumayer und Giustra sind beide fähig, eine Mine zu beurteilen. Wenn sie sich hier unterschiedlich entschieden haben, so liegt das vermutlich an unterschiedlichen Preiserwartungen für Gold und Silber. Denn je schneller und höher die Metallpreise steigen, desto besser war es, jetzt zuzugreifen.


    Eine Bilanz kann ich lesen. Aber deshalb weiß ich noch lange nicht, ob stimmt, was drinsteht.


    Gruß! Fritz

    Primero hatte ich mal, ist aber lange her. Ich sehe es so:


    San Dimas war profitabel, solange man an der Sicherheit gespart hat. Das geht jetzt nicht mehr, es ist zu viel passiert, und die Arbeiter sind rebellisch geworden. Man wird sie besser bezahlen, besser behandeln und mehr für die Sicherheit ausgeben müssen. Ob sie dann noch profitabel ist? Das hängt von den künftigen Kosten und Preisen ab, und die kennen wir alle nicht. Frank Giustra hat schon gewusst, warum er sie nicht haben wollte.


    Aus der Konkursmasse von primero hätte man die Mine wohl billiger bekommen, und ohne stream-Verpflichtung - solange die Metallpreise nicht explodieren. Als Hauptgewinner des deals sehe ich WPM.


    Gruß! Fritz

    GOR hat ein wurderbares Projekt allerdings mit diesem Pferdefuss:


    goldroad.com.au/media/2017/11/5a1236d1c6beb705282563.pdf


    aktuell stehen wir in Australien bei Gold 1685$ .....noch 15$ und ab dann verdient GOR an keinem weiteren Preisanstieg mehr mit seinen hedging-Kontrakten und den darunter fallenden 200TSD Unzen

    Hallo valueman,


    das zitierte Dokument habe ich mir angeschaut, komme aber damit nicht klar.


    Gold Road hat Absprachen über Vorwärtsverkäufe von 200 koz mit zwei Banken getroffen. Der Inhalt bleibt dunkel, ein Preis wird da nicht genannt; zur Jahresmitte 2018 laufen sie aus. Bis dahin können sie ja nicht beliefert sein.


    "locked in" haben sie bisher (20.11.2017) nur 25 koz zum Preis von 1705 AUD je Unze.


    Die Produktion soll Anfang 2019 beginnen und 270 koz jährlich betragen, davon für Gold Road die Hälfte; 200 koz wäre also ihr Anteil für 18 Monate. Bist Du Dir sicher, dass sie wirklich so viel zum gedeckelten Preis abgeben müssen? 25 koz würden mich noch nicht bedenklich stimmen.


    Ich bin verwirrt.


    Gruß! Fritz

    Habe Gold Road schon seit 2010, Einstand 0,38 AUD im Mittel. Zur Zeit meine größte Position, etwa 10% vom Depot. Und ich will sie behalten (Sinnesänderung natürlich stets vorbehalten).


    Da ist noch viel Gold zu finden, denke ich. Man sollte nicht nur auf das schauen, was bereits nachgewiesen ist. Der Einstieg von Gold Fields, großteils über dem damaligen Kurs, zeigt doch, was Fachleute von der Sache halten. Das joint venture mit Sumitomo sehe ich ebenfalls als Pluspunkt, auch wenn man da noch in einem frühen Stadium ist.


    Das management halte ich für gut. Sonst hätte es nicht solche Funde und solche Abschlüsse gegeben. An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen.


    Gruß! Fritz

    Woernie, gibt denn der XAU (und andere Indices) die Verwässerung der Minenaktien angemessen wieder? Wenn nicht, was ich mir gut vorstellen kann, dann würde das die Entwicklung der ratio XAU zu Gold erklären. Deine Erwartung der Rückkehr zu alten Relationen (post 1032) stünde dann vielleicht auf schwachen Füßen.


    Gruß! Fritz

    Edel, hatte das einfach aus meiner yahoo-watchlist kopiert.


    Aber Du hast anscheinend recht, denn unter "historical data" geben sie als gestrigen Schlusskurs 3,69 USD an.


    Yahoo wird leider immer unzuverlässiger, muss wohl mal umsteigen, war bisher zu faul.


    Die Frage bleibt trotzdem offen, aber eine verlässliche Antwort weiß wohl niemand.


    Gruß! Fritz

    Die USA schulden nur Dollar; davon können sie drucken, soviel sie wollen. Sie können also ihren Verpflichtungen immer nachkommen.


    Allerdings entwerten sie dabei ihre Währung. An den Märkten der Anlagegüter ist das schon deutlich ("asset inflation"). Die Hochstände von Aktien, Immobilien, festverzinslichen Werten usw. drücken doch nur den Wertverlust der Währung aus. Das gilt nicht nur für die USA, aber sie gehen voran.


    Im Konsumgüterbereich kommt die Inflation nur schleichend an, warum? Meine Antwort: Durch die Entmachtung der Gewerkschaften und die Prekarisierung großer Teile der Arbeitnehmerschaft haben wir einen faktischen weitgehenden Lohnstopp; die fehlende Nachfrage verhindert größere Preisaufschläge am Konsumgütermarkt. Im angelsächsischen Bereich läuft das seit Reagan und Thatcher, bei uns heißt es Hartz.


    Damit entsteht eine Situation der "zurückgestauten Inflation", ähnlich der in Deutschland ab 1936, damals hier mit dem vergleichsweise plumpen Mittel eines verordneten Lohn-Preis-Stopps. Risiken und Nebenwirkungen sind bekannt. Hoffen wir, dass es nicht wie damals endet.


    Gruß! Fritz

    Habe hier gestern kräftig aufgeladen, zu 2,20 USD. Die kommt schon wieder. Bei 2,70 (warrants) würde ich wohl einen Teil geben.
    Die Kapitalerhöhung finde ich auch verwunderlich und ärgerlich, aber McEwens Gründe kennen wir alle nicht.


    Gruß! Fritz

    Woernie, sicher haben die Chinesen viel Gold, sowohl öffentlich als auch privat. Aber ich denke, dass sie es behalten wollen. Bei einer Golddeckung des Yuan, d.h. Einlösbarkeit zu einem festen Kurs, müsste jeder Goldpreisanstieg außerhalb Chinas entweder zum Abfluss von Gold führen, oder der Yuan müsste mitsteigen, was den Export abwürgen würde. Beides kann die chinesische Führung nicht wollen.


    Gruß! Fritz

    Ihr habt recht, bei den 800 Mio Aktien ist mir eine Doppelzählung unterlaufen. Ich bitte um Nachsicht. Eine Silberunze im Boden teilt sich also nicht unter 10 Aktien, sondern nur unter 8. Der NPV (bei 5% Abzinsung) beträgt etwa 7 bzw. 11,5 US-cent je Aktie (ohne/mit Steuervergünstigung).


    Nebelparder, die Spanne von 8 CAD je Unze glaube ich nicht, jedenfalls nicht als Reingewinn. Sie passt nicht zu dem vom Unternehmen selbst angegebenen NPV. Sind da wirklich alle Kosten berücksichtigt? Zentralverwaltung, Börsengebühren, Steuern, Gutachten aller Art, Bestechungsgelder?


    Das soll natürlich nicht heißen, dass die Aktie nicht auch höher steigen kann. Der Kurs einer Aktie wird ja von denen bestimmt, die sie positiv sehen und kaufen, nicht von der Masse der Gleichgültigen und Ablehnenden. Insofern sind wir gar nicht so weit auseinander.


    Gruß! Fritz

    Was ist mit dem anderen Großaktionär, Aterra? Wenn der auch noch wandelt, kommen nochmal 100 Mio Aktien dazu. Und wenn auch da Zinsen rückständig sind, kommen wir ganz nah an 800 Mio Aktien insgesamt.


    Im Boden sind nach der jüngsten Präsentation:


    Reserve – 22.5 Moz at 852 g/t Ag
    Indicated Resources – 36.0 Moz at 1,079 g/t Ag
    Inferred Resources – 24.4 Moz at 504 g/t Ag


    Zusammen 82,9 Moz. Also etwa eine auf je 10 Aktien. Natürlich gibts dazu Explorationspotential.


    Die Ausbeute beträgt nach dem letzten update 78%, früher gabs höhere Werte.


    "Without Far East tax incentives, the post-tax NPV at a 5% discount is US$46 million." Mit diesen 77 Mio.


    Von dem für diesen Sommer avisierten Produktionsbeginn (nach Verschiebungen) habe ich noch nichts gelesen.


    Mehr als 10 cent würde ich für solch eine Aktie nicht bezahlen wollen.


    Gruß! Fritz

    Kurz gesagt es fließt ordentlich Kapital in die großen Goldminen.

    Vatapitta, dieses Argument habe ich noch nie verstanden. Jeder Kauf ist doch auch ein Verkauf. Es fließt also genau so viel Kapital heraus wie hinein (Ausnahme: junge Aktien). Bitte klär mich auf.


    Gruß! Fritz

    Hallo Vatapitta,


    in trevali bin ich seit 04.07.17 drin, mit einer mittleren Position zu 1,27 CAD. Über einen Verkauf hatte ich auch schon nachgedacht, mich aber bis jetzt dagegen entschieden.
    Trevali übernimmt das Zinkgeschäft von glencore und verdoppelt sich damit in etwa. Zink ist wegen der Erschöpfung großer Minen tendenziell knapp, die Bestände in den Lagerhäusern der Londoner Börse sind auf einem Tiefpunkt. (Das sage ich jetzt aus dem Gedächtnis, z.T. bestätigt das Dein link.)
    Daher halte ich trevali längerfristig für sehr aussichtsreich, auch wenn die letzten Quartalszahlen nicht berauschend waren. Eine andere Frage ist natürlich, ob man kurzfristig verkauft und auf einen günstigeren Wiedereinstieg hofft.
    Warum siehst Du den Anstieg der shorts als Verkaufsargument? Hat nicht die Masse meist Unrecht? Und müssen diese shorts nicht alle irgendwann eingedeckt werden?
    Danke jedenfalls für Deine Anregung, und schon jetzt für Deine Antwort.


    Gruß! Fritz

    Caldera, Deine Erklärung für den Kursverlauf bei Klondex (post 3577) spricht nicht für einen rationalen Markt. Der Wert einer Goldmine hängt vom Goldpreisverlauf über ihre Lebensdauer ab, nicht vom aktuellen Preis mit seinen kurzfristigen Zicken und Zacken. Wenn der momentane Preis so starken Einfluss auf den Kurs hat, so zeigt mir das, dass Mr. Market nicht weit über seine eigene Nasenspitze hinausschaut.
    Dass neue Minen Anlaufkosten verursachen, ist natürlich und kein vernünftiger Grund für eine Abwertung.
    Die Zukäufe hat der Markt wohl auch anders gesehen als das Management. Wobei das hochgelobte Management hier mehr gewusst haben dürfte als die Leute am Bildschirm zu Hause oder in der Firma.
    Welche Bewertung die richtige ist, weiß ich nicht. Sie wird wohl irgendwo zwischen drei und sechs USD liegen.


    Gruß! Fritz