Beiträge von fritz

    Zitat von Pandadler:


    Zitat

    Kursziel SILBER: 36,22 USD. Weil dort die Abwärtstrendlinie verläuft.


    Kursziel GOLD: 1445 USD. Allzeithoch und Widerstand.


    Hallo Pandadler,


    jetzt ist wohl Abend. Der Silberkurs liegt mit 36,10 $ (nach kitco) ca. 1/300, 1/3 %, unter Deiner Ansage. Beim Gold sind es 1427,10 $, ca. 1,2 %.
    Bist Du mit dieser Genauigkeit zufrieden? Ich finde sie beachtlich.
    Die Häme einiger Kritiker in diesem thread fällt auf sie selbst zurück. Nun, man soll niemand an einer wahrheitsgemäßen Selbstdarstellung hindern.


    Gruß! Fritz

    Noch eine Stimme, Bob Hoye hier: http://www.321gold.com/editorials/hoye/hoye031611.html

    Zitat

    The pieces of the unending puzzle are coming together in the silver advance. Silver made another new weekly high close at $35.83 on Friday. It was the only commodity to do so. The daily ratio of Silver to Gold produced an overbought reading of 80 in the RSI(14); indicative of a price high in silver within three weeks... A violation of $33 would indicate this rally has concluded.


    Gruß! Fritz

    Zitat

    The bull market is not over. However, at present, a correction seems to be overdue.


    Zitat

    Implied Net Investment demand and demand for coins cause the silver price to increase. Without it, the silver price would never have performed as it did.


    Zitat

    In times of economic slow-down, the gold/silver-ratio reverses dramatically as can be seen in 2008. As the next economic crises will hit again – sooner or later, the present level of the ratio does not favour an investment in silver. Remember: the easiest way to lose money is to buy something expensive in the hope it will become more expensive.


    So der hier und anderwärts geschätzte Peter Zihlmann, Fundstelle:
    http://www.321gold.com/editori…hlmann/zihlmann031611.pdf
    keepitshort: So wie Du sehe ich es etwa auch. Keine Schnellschüsse, aber meine Silberwerte stehen unter verschärfter Beobachtung.


    Gruß! Fritz

    Hallo Vujan,


    ein Fondsmanager ist nicht Herr seiner Entschlüsse. Bringen ihm die Leute Geld, so muss er kaufen, auch wenn er nach seiner Markteinsicht verkaufen würde; die cash-Quote ist meist beschränkt. Schlimmer: Wenn die Leute Anteile zurückgeben, muss er verkaufen, auch wenn eigentlich kaufen angesagt wäre.


    Die Probleme wachsen mit der Größe, vor allem beim verkaufen (und das ist überhaupt das schwierigste). Wenn Du in einen Fonds einsteigst, erwirbst Du eine Menge Aktien, die der Manager heute nicht mehr kaufen würde, aber nicht schadlos abstoßen kann.


    Kleine Werte, die gerade im Edelmetallsektor die interessantesten sind, kann der Manager gar nicht kaufen, weil er sie wegen der Marktenge im Notfall nicht schnell genug los wird. Er muss ja immer mit Rückgaben rechnen. Weiter binden ihn die (je unterschiedlichen) Fondsregeln. Selbst wenn diese einst sinnvoll waren: Die Welt steht nicht still.


    Bei alledem habe ich stillschweigend vorausgesetzt, dass der Manager tüchtig ist und den Interessen der Fondsanleger dienen will. Die Mehrzahl ist wohl eher Durchschnitt. Sie gehen mit der Masse, weil sie sich darin sicher fühlen. Die Masse liegt aber meist falsch. Wer als kleine radikale Minderheit richtig liegt, wird dann womöglich noch von seinem Chef ausgebremst.


    Der Manager startet also mit einem Klotz am Bein, eine Hand auf den Rücken gebunden. Darum bleiben die meisten Fonds hinter ihrer benchmark zurück. Und das kostet dann auch noch satte Gebühren. All das gilt übrigens auch, wenn die Position mit einer Frau besetzt ist.


    Also habe und kaufe ich keine Fonds. Punkt.


    Gruß! Fritz

    Hallo totti,


    glaubst Du wirklich, dass die Verkaufsabsichten der Starken Hände aus dem Orderbuch ersichtlich sind? Ich nicht.


    Gruß! Fritz

    66,06 Mio Aktien sind ausgegeben (nach der Präsentation), 878.100 wurden am Freitag umgesetzt (nach yahoo), das sind 1,33 %. Da haben also auch starke Hände etwas abgegeben. Es wird ja wohl nicht der ganze free float an einem Tag umgeschlagen.
    Das ist ein interessanter Wert mit starken Pluspunkten. Aber gegenwärtig ist wohl eher Zeit aus- als einzusteigen.


    Gruß! Fritz

    Caza Gold verkauft zu 0,56/0,57 CAD. War Mikroposition, s.o. Hätte etwas mehr bekommen können.
    Prodigy (ex Kodiac) zum Verkauf gestellt zu 0,35 CAD, ging aber nur knapp 1/3 weg, ehe der Kurs sank. Auftrag steht. Kaufkurs war 0,2917 über Golden Goose.
    Carrick verkauft zu 0,58 AUD, gekauft zu 0,49 AUD im Oktober. Siehe Carrick-thread.


    Gruß! Fritz

    Heute Analyse von Martin Siegel, zugänglich über goldseiten.de. Danach dauert es noch etwas länger...
    Auch ich denke, dass die angekündigte Produktionsaufnahme zeitlich unrealistisch ist. Unglaubhafte Versprechungen sind kein Pluspunkt für das bisherige Management. In der Stunde der Wahrheit wird der Kurs wohl nachgeben.
    Daher habe ich meine Position zum Verkauf gestellt. Limit ist 0,58 AUD, Kaufkurs war 0,49. Mal sehen, was heute nacht in Melbourne geschieht.
    Natürlich bleiben sie auf der watchlist, Edels Gründe bleiben ja richtig. Wenn es kommt, wie ich erwarte, werde ich sie irgendwann billiger (relativ!) zurückkaufen. Wenn nicht - auch kein Beinbruch, es gibt ja genug andere Chancen, und ich habe eh zu viele Positionen.


    Gruß! Fritz

    @ Silberfinger:


    Die rund 1000 to sind die offiziell ausgewiesenen Reserven der BoC. Die Chinesen haben viel mehr, denke ich. Haben sie nicht vor einiger Zeit etwa 400 to aus einem staatlichen Investitionsvehikel zur BoC gebracht? Warum soll es nicht mehr solche verborgenen Schätze geben? Vorgezeigt wird nur so viel, wie politisch opportun erscheint.
    Blöde sind die Chinesen nicht. Sie wären es aber, wenn sie als Besitzer eines Dollarüberflusses nicht alle realen Werte kaufen würden, die sie kriegen können. Wem das Gold gehört, ist dabei nicht so wichtig, Hauptsache es ist im Land.


    Gruß! Fritz

    Hallo paypack,


    habe mir Dein posting einige Tage durch den Kopf gehen lassen, vor allem den Schluss.


    Wenn ich eine Aktie kaufe, gehe ich natürlich davon aus, dass sie steigt; sonst würde ich sie ja nicht kaufen. Den absoluten Tiefpunkt erwischt man dabei selten, wenn sie also noch etwas billiger wird, ist das kein Grund zur Panik. So habe ich golden predator (GPD.TO) für 60 cent gekauft, zeitweise waren sie bei 57, jetzt sind sie bei 73. Kein Problem.


    Aber natürlich kann man sich täuschen. Der ganze Markt kann einbrechen, oder die einzelne Aktie. Wie man sich dagegen schützt, das ist die Frage. Rechtzeitig verkaufen heißt die Antwort. Und wann ist rechtzeitig? Bis jetzt weiß ich es nicht.


    Eine optimale Entscheidung setzt voraus, dass alle zugänglichen einschlägigen Informationen verarbeitet wurden. Das halte ich für sicher, ja für banal. Darum bin ich skeptisch gegenüber allen Vorfestlegungen. Wenn ich einen Stopkurs setze oder einen Verkaufskurs festlege und dann stur daran festhalte, dann lasse ich alle Informationen außer Acht, die nach der Festlegung auftauchen - z.B. den Kursverlauf. Also bleibt nichts übrig, als von Fall zu Fall zu entscheiden.


    Zitat

    Wenn man der Auffassung ist, dass der Bullenmarkt für Minenwerte intakt ist, kann man meines Erachtens Korrekturen aussitzen.

    (goldstocks oben). Etwas Optimismus ist gerechtfertigt. Am Schluss wird der hohe Goldpreis sie alle nach oben ziehen, sofern sie was gefunden haben.


    Grüße! Fritz

    Den Rest "alte" ecometals bin ich heute zu 32 cent fast ganz losgeworden. Die große Position aus dem pp könnte ich noch nicht verkaufen, will ich aber auch gar nicht. Ecometals ist jetzt knapp 6 % vom Depot, ohne die warrants zu rechnen.
    Zum Depot dazugekommen sind GOR.AX (goldroad, ex eleckra, k) und SGC.V (sunridge gold, m). Jetzt ist erst mal Schluss mit neuen Werten.
    Das Anlagekonto ist leicht überzogen, ich sollte was verkaufen, aber was? Ich dachte an scorpio (SPM.TO), der letzte Bericht hat mich davon wieder abgebracht. Evtl. gebe ich caza gold (CZY.V), aber das ist eine Mini-Position, die ich als Abspaltung von canarc bekam, etwa 1/3 % vom Depot, löst das Problem nicht.
    Für Tipps und Hinweise bin ich dankbar.


    Grüße! Fritz


    Quelle: http://www.prophecyresource.com/news_2011_jan18.php
    Gruß! Fritz

    Bin wieder da und will mal versuchen, etwas zu antworten.


    Richtig ist sicher, was mehrere von Euch sagen: Eines schickt sich nicht für alle, es kommt auf die persönlichen Voraussetzungen an. Daher ein paar Worte zu mir. Aus Geld mache ich mir nicht viel (obwohl: Bei vier Kindern, alle verpaart, und bis dato 7 EnkelInnen ist es schon nicht schlecht, wenn der Opa ein Göld hat..). Was ich brauche (nicht viel), habe ich reichlich. Frei macht uns nicht der Besitz (oberhalb einer bestimmten Schwelle..), sondern das, was wir nicht brauchen. Von daher kann ich unbeschwert Risiken eingehen; auch meinen Nachtschlaf stören sie nicht. Aber ich will nicht Lotterie spielen ("Lotterie ist die Steuer der Dummen", sagte mein Großvater), schon gar nicht va banque.


    Was ich will: Gewinnen. Die Börse sehe ich als eine Art spannendes Strategiespiel, aber in Echt, ohne NEU LADEN oder sowas. "Und dafür setzt er das Familienvermögen aufs Spiel" höre ich rufen. Freunde: Keine Spekulation ist die gefährlichste Spekulation - ob nur heute oder schon immer, lasse ich mal offen.


    @ LF: Weitgehend bin ich Deiner Meinung, aber gegen vorher festgelegte Verkaufskurse bin ich skeptisch. Da lässt man doch u.U. wesentliche Informationen außer Acht, die sich in der Zwischenzeit ergeben. Die Gier muss man natürlich im Griff haben, das geht aber auch anders.


    @ Tristan 2066 und Miner2007: Eine Reserve ist schon nicht schlecht, aber nur, wenn sie auch zweckentsprechend verwendet wird. Die guten Gelegenheiten bleiben nicht aus, und werden sie genutzt, dann ist die Reserve eben weg. Um sie wieder audzufülen, muss man was verkaufen, womit wir beim Thema dieses Fadens wären. Wäre man dauerhaft nur zu 80 % investiert, würde man Performance verschenken. In der Kasse nützt das Geld nichts (sagte ich mal zu einem jungen Freund, dem ich beim Computerspielen über die Schulter schaute, als er das Geld hortete und das Spiel verlor).


    Morgen vielleicht mehr. Danke nochmals für alle Beiträge, besonders Dir, Edelman, alter Hase.


    Grüße! Fritz

    Liebe Leute alle,


    meine Selbstbeobachtung zeigt mir, dass ich beim Kaufen erfolgreicher bin als beim Verkaufen.
    Kaufen kann man alles was es gibt, da lässt sich immer was aussichtsreiches finden. Man muss nur kritisch genug sein, und das bin ich.
    Verkaufen kann man nur, was man hat (Leerverkäufe schließe ich aus). Und an dem hängt man, man hatte ja Gründe, es zu kaufen. Darum glaube ich, dass verkaufen generell schwieriger ist.


    Natürlich steige ich aus, wenn der Kaufgrund wegfällt (Projekt aufgegeben, zu wenig gefunden, usw.). Dann bleibt das timing ein Problem. Aber diese Fälle sind selten. Ist eine Aktie "schlachtreif", d.h. so weit gestiegen, wie das erwartbar war/ist, dann verkaufe ich sie auch. Dabei schaue ich auf die fundamentals, aber ergänzend auch auf den Kursverlauf.


    Meist bin ich voll investiert. Entdecke ich dann etwas neues tolles, dann muss ich Geld beschaffen. Was geben? Natürlich etwas, was seinen Anstieg hinter sich hat und nichts, was ihn noch vor sich hat. Da verkauft man dann leicht etwas zu früh und behält die Langweiler.


    Mit stoploss habe ich auch meine Probleme. Es geht mir schwer ein, dass ich etwas billiger geben soll, das ich teurer nicht verkaufen wollte. Und wo soll er denn hin, der stoploss? 25 oder 20 % drunter, Unterstützung, 3-Tage-low oder was sonst? Wenn ich es versucht habe, ging es regelmäßig schief: die Aktie verschwand aus meinem Depot, und dann stieg sie munter weiter. Aber im Rückblick sieht man viele Fälle, wo ein stoploss geholfen hätte.


    Das heißt nun nicht, dass ich total unzufrieden bin. Verglichen mit dem Tiefpunkt in der Krise sind 70 % des Depotwertes Gewinne (unrealisierte und realisiert-wiederangelegte zusammen). Aber es geht besser, ich will dazulernen, und andere sicher auch. Daher will ich eine Gedankenaustausch anstoßen.


    Also, lasst bitte wissen: Nach welchen Regeln oder Grundsätzen verkauft Ihr? Wann und wo setzt Ihr stoplosses?


    Grüße! Fritz