Eine Wunderkugel braucht man da nicht. Solange das Papiergeld wie bisher vermehrt wird, Gold und Silber aber nicht, werden die Preise weiter steigen - wenn auch unter heftigen Schwankungen.
Nur wenn wir eine andere Währungspolitik, oder gar eine neue Währung, bekämen, könnte der Trend enden - oder wenn der Gold-Asteroid gefunden und geborgen wird. Damit ist auf Sicht nicht zu rechnen.
Die Staaten haben sich bei der Bankenrettung und an anderen Fronten völlig übernommen. Vor allem die USA, und diese vor allem mit ihrer Rüstung, die seriös niemals zu finanzieren gewesen wäre. Ein gigantisches Handelsdefizit haben sie auch noch.
Gegenwärtig retten die Zentralbanken die Staaten. Hinter ihnen steht niemand mehr. Würden sie damit aufhören, so würde die Beschäftigung mangels Nachfrage einbrechen, die Zinsen würden steigen, und die Staaten wären im Handumdrehen pleite. Vor allem wieder die USA, die schon jetzt sehr nahe daran sind, wenn man die Einzelstaaten, Städte usw. in die Rechnung einbezieht. Das will niemand, vor allem nicht die großen Gläubiger. Deshalb wird weitergemacht wie bisher.
Übrigens, Blindfisch: Wenn Du der Chef der chinesischen Zentralbank wärest, auf riesigen Bergen von Papierdollars säßest und Dich verzweifelt fragst, wie Du noch etwas reelles dafür bekommen kannst, würdest Du da wirklich bis 800 € warten, ehe Du zugreifst? (natürlich gut getarnt - dort kein Problem.) Hättest Du nicht Sorge, dass Dir jemand zuvorkommt? Entsprechendes gilt für andere große Papiergeld-Besitzer.
Die Papierchen des Neuen Marktes ließen sich nach Belieben vermehren. Deshalb führt jeder Vergleich mit den Edelmetallen in die Irre.
Gruß! Fritz