Alles anzeigen3 teilige Stahlform als Negativ angefertigt,
die FORM habe ich auf ca. 500º C vorgewärmt,
geschmolzen, Borax auf das geschmolzene Gold gestreut
oje, sehr unkonventionell
die Stahlform wird bei Gold und Silber normal nicht vorgewärmt! (bzw. nur ein wenig, um das aus der Luftfeuchtigkeit eingelagerte Wasser auszutreiben)
und Trauringe werden niemals in komplett starre Metallformen gegossen
es gibt etliche andere über Jahrhunderte bewährte Verfahren dafür
das mit der starren Metallform nutzt man nur für dicken Draht (Stäbe) und Blech, beides zum walztechnischen Bearbeiten bis Endmaß
das Borax kommt schon auf das kalte Metall vorm Schmelzbeginn, um Oxidbildung beim Erwärmen zu verhindern
bei deiner Konstruktion mit starrer Umfassung könnte die Erwärmung der Form allerdings sogar die einzige Lösung sein, die enormen Spannungen abzumildern, die beim Erkalten und Schrumpfen des heißen Goldes in der Form auftreten würden und die zum Zerreißen führen würden, indem auch die Form und damit der "Kern" innerhalb des Ringes schrumpft
ja, es gab vor 100 Jahren Trauringeingüsse aus Metall und gibt sie für die Hobbyistenszene neuerdings wieder, aber die haben ein rundgebogenes Federblech als "Kern", das beim Erkalten und Schrumpfen des Ringes nachgibt
und klar: die Form muß eingerußt sein oder dünn mit Silikonspray als Trennmittel behandelt
Alternativ halt 2 Ringe in der geplanten Endform in Messing drehen und per Sandguß in Gold umformen
ich finde die Technologie zwar auch nur semi, aber wenns nicht auf Lunker-und Porenfreiheit ankommt und unbedingt selbstgemacht sein soll.....
im Übrigen ist das hier kein Goldverarbeiterforum, sondern eins vorrangig für Anlageedelmetalle
Edelmetalle zu verarbeiten kommt hier nur sehr am Rande vor