Den Thread-Titel finde ich nicht ganz treffend, allerdings das Thema sehr interessant. Klar ist, dass die privaten Banken durch beschleunigte Gelderzeugung ihre Profite durch erhoehte Zinseinahmen maximieren. In den resultierenden Korrekturen verlieren sie dann wieder, koennte man meinen. Diese Krisen dienen aber genauso zur Profitmaximierung, weil: - die auf die Inflation folgende Deflation fuer eine beschleunigte und ungerechte Umverteilung der Sachwerte zu Gunsten der Glaeubiger sorgt (z.B. Pfaendung), -weil sie die Konzentration beschleunigt, die die Macht der Grossen verstaerkt (Firmensterben, Bankensterben, Banken-Kannibalismus), - die Verluste der Bankgesellschaften teilweise der Steuerzahler erstattet und/oder die Banken re-kapitalisiert (Bankenrettung), - die geschaeftsfuehrenden Teilhaber (fuer mich die heutigen Banker) beim privaten Einkommen nur gewinnen, niemals verlieren. Letztendlich rechnen sich diese Boom-and-Bust-Perioden fuer die Banken mehr, als moderates und stetiges Wachstum. Dieses Geschaeftsmodell betreiben die Banken ja nicht erst seit der Gruendung der FED, sondern seit mehreren hundert Jahren (Stichwort Suedseeblase). Einzig die Banken koennen den Markt mit Liquiditaet fluten und ihn schlagartig wieder trockenlegen. Diese Krisen kommen also nicht von heiterem Himmel, sondern werden systematisch herbeigefuehrt. Weder Regierungen noch Wirtschaft koennen die Liquiditaet signifikant kontrollieren, waehrend die vom Staat unabhaengigen Zentralbanken lediglich Instrument der privaten Banken sind.