Beiträge von Tollar

    mußte nur mal schnell im Börsen-Lexikon nachschauen, was ein Reverse-Split ist. Das würde also bedeuten, daß man heute Abend kein schnelles Geld verpaßt hat. Schon beruhigend.


    Viele Grüße, GoldMarie

    Reverse-Split waere eine Erklaerung. Jedoch wird sowas vorher offiziell angekuendigt, ist aber m.W. nicht geschehen. Angeblich wurden in FRA heute 38.004.128 gehandelt. http://de.finance.yahoo.com/q/bc?s=IFX.F&t=1d

    Die Hybrid-Technik ist doch nur wieder eine Nebelkerze! Der VW-Lupo verbrennt (ohne Hybrid) weniger Treibstoff als der Toyota und hat, glaub ich, mehr Zuladevermögen! Alles verarsche... im Stadtgebrauch eventuell etwas effizienter, auf der Autobahn (durch das höhere Gewicht) für*n Arsch... bitte mal aussagekräftige Zahlen, um mich davon zu überzeugen!

    Der Prius kommt mit 4..5l/100 km Benzin aus. Zuladung ist 5 Erwachsene + Gepaeck oder ca. 400kg. Bei Dieselfahrzeugen muss man nochmal ca. 15% draufschlagen, da der Energiegehalt der gleichen Menge Dieselkraftstoff um ca. 15% hoeher ist, als der von Benzin. Ausserdem wuerden vergleichbare Abgaswerte zu einem Benziner den Verbrauch des Diesels nochmal leicht erhoehen.


    Nicht zu vergessen auch die besseren Fahreigenschaften eines Hybrids im Vergleich zu einem auf Verbrauch getrimmten Diesels.

    Vielleicht ist das der Reverse-Split 1000:1 ?

    Aber die Statistik wird es wohl schon hinbiegen können und es als technische Innovative-Neuerung mit großem Einsparpotential präsentieren !

    Nur kann die Statistik jeder nachrechnen. Irgendwann muessen die GM-Executives zur Rechenschaftsablegung nach Washington. Es geht nicht nur um V8 zu V6 sondern auch um Hybrids und Elektroautos. Ein 6-Tonner-Nutzfahrzeug kann man wohl kaum mit einem 4-Zylinder ausstatten. GM wird aussserdem 15 Hybrid-Modelle anbieten. Wieviel Hybridmodelle hat eigentlich VW und Daimler im Programm ?

    ...Ausländische Zentralbanken zählten zuletzt zu den größten Käufern von Staatsanleihen...
    ...Verblüffend ist, dass die Nachfrage nach amerikanischen Staatsanleihen von Seiten ausländischer Zentralbanken und anderer internationaler Investoren trotz schwindender Renditen nicht nachgelassen hat. Solch unattraktiven Erträge würden einen Markt normalerweise uninteressant werden lassen, doch stattdessen erlebte die Nachfrage in den vergangenen Wochen einen wahren Boom....
    ...Die Stärke des Dollars deute darauf hin, dass es außerhalb der Vereinigten Staaten noch weitaus größere Probleme geben dürfte, so DiGaloma. Ausländische Zentralbanken vertrauten nach wie vor auf den Greenback als Reservewährung, derweil die wirtschaftlichen Aussichten in Europa noch viel düsterer ausfielen....
    ...Einige Marktstrategen prognostizieren eine Phase, in der zunächst Deflation vorherrsche, die im Jahr 2010 jedoch in eine beschleunigte Inflation münden werde....


    http://www.faz.net/s/Rub09A305833E12405A808EF01024D15375/Doc~EE27CBB2CE10348EA903C99513E137D39~ATpl~Ecommon~Scontent.html


    Der Markt liegt eben immer richtig.


    Danke fuer diese Infos aus erster Hand. Dieser Credit-Squeeze ist auch fuer Aussenstehende, zumindest hier in den USA, zu beobachten.


    Wenn die Banken das Risiko auf Null bringen wollen, muessen sie auch das Volumen massiv druecken. Allein die Kreditkartenindustrie in den USA will die Kreditlinien um $2 Billionen streichen. Alles hat verhehrende Auswirkungen auf die Volkswirtschaft. Auch wenn Deine Kollegen diese einfachen makrooekonomischen Zusammenhaenge heute nicht verstehen, sie werden es in den naechsten Jahren ganz bestimmt in der Praxis LERNEN.

    an dir war z.B. nervig, dass du der Meinung warst durch wiederholtes Vortragen des Garfield-Zitats das Wissen auf deiner Seite zu haben. Zitate sind jedoch keine Wahrheiten, sondern Meinungen. Oder dürfte ich folgendes Zitat vortragen und behaupten im Recht zu sein?:


    Also Du hast eben nicht aufmerksam durchgelesen. Ich habe weit mehr geboten, als das Zitat eines US-Praesidenten. Sogar wissenschaftliche Arbeiten habe ich angehaengt mit entsprechender Zusammenfassung der Aussage. Mit Verschwoerungstheorien hat dies ueberhaupt nichts zu tunb sondern mit WISSENSCHAFTLICH NACHWEISBAREN FAKTEN. Fractional Reserve Banking ist eben ein Ponzi-Schema, welches der Bereicherung einer Minderheit dient. Logisch, dass ein Banker so tut, als ob er es nicht versteht. Man muss sich eben die Muehe machen, das sich zumindest anzuschauen, bevor man jemanden vorwirft, die Argumente waeren einfach nur nervig.

    Chapter 11 wuerde GM vermutlich auch von den Pensions- und Sozialkosten befreien, und dann waeren die gesunden Elemente nach einer GM-Zerschlagung auf einmal wieder profitabel. Eine solche Loesung bietet in der gegenwaertigen wirtschaftlichen Lage allerdings mehr als reichlich sozialen und politischen Brennstoff. Ob man wirklich soweit gehen wird ?

    Zumal im Fall Chrysler gewisse Kosten der Pleite als ?out-gesourst? eingestuft werden können, da Daimler, laut ?Scheidungsvertrag?, im Pleitefall mit 1 Mrd. für Pensionsverpflichtungen von Chrysler einspringt ?. http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,483971,00.html

    Das ist naemlich ein grosser Teil des Problems fuer Ford, GM und Chrysler. Die Pensions- und Sozialkosten belasten die Big 3 stark. Ein Arbeitsstunde (Arbeiter) kostet $70, waehrend der ausgezahlte Lohn nur einen Bruchteil davon ausmacht. Jeder Arbeiter finanziert die Pensionen und Krankenversicherungen ehemaliger Auto-Arbeiter mit - im Gegensatz zu Deutschland oder Frankreich wo der Staat die Sozialkosten traegt. Dies ist auch ein Argument der Big 3 fuer Staatshilfen, weil es den Wettbewerb angeblich verzerrt, da VW oder BMW solche Kosten kaum haben. Unter solchen Gesichtspunkten wird man versuchen, die nationale Industrie zu stuetzen. Wenn man dann noch ein Teil dieser Kosten einem auslaendischen Konkurrenten ueberhelfen kann, warum nicht. ;) Insofern stimme ich zu, man wird die Moeglichkeit nicht ungenutzt lassen, die Chrysler-Pleite-Kosten an Daimler "out-zu-sourcen".

    die Baudienstleister werben da um Kundschaft und wollen eigentlich immer eine Menge Geld dafuer;

    Preise sind 1. Verhandlungssache. 2. selber machen ist immer viel billiger. Man muss einen guten Architekten fuer den Genehmigungskram haben, Subunternehmer usw. selber beauftragen.

    denn die meisten anderen Laender, aus denen die Filme stammen, sind vermutlich freier in der Hinsicht (in USA gibt's wohl sogar noch freies Land, das man sich vom Staat zuteilen lassen kann

    In den USA ist das in jedem Bundesstaat anders. Kalifornien hat mit die schaerfsten Baubestimmungen weltweit (wegen Erdbeben, Hochwasser, Waldbraende). Baugenehmigungen sind hier aufwendiger als in Deutschland, denke ich. Selbst die Feuerwehr will beim Bau mitreden. Trotzdem sind hier etliche Container-Homes realisiert worden.

    Wie sieht's denn in D aus mit der Nutzung solcher Container als Bude ? Ein 12 m langer (40 foot) hat immerhin 12 m*2m (ca.) == 24 m^2 GrundFlaeche; das ist manchem sein Ganzes ...
    Welche GesetzesLuecken erschweren den Buerokraten vom Ordnungs- u. Bauamt das Aerger-machen ?

    Leider kann ich Dir zu den baurechtlichen Dingen in Deutschland keine Angaben machen. Es gibt aber etliche realierte Projekte, die aus Containern Einfamilien-, Wohnhaeuser und sogar Hotels gemacht haben. Ich habe Projekte in England, Holland, USA, Kanada und Australien gefunden. Einfach mal nach "Container Homes" googeln. Auf Youtube gibt es da auch etliche Filmchen zu einzelnen Projekten. Prinzipiell sind solche Gebaeude stabiler und sicherer (besonders in Gebieten mit Naturkatastrophen) als in konventioneller Bausweise und auch billiger. Container werden auf Yards in fuenf bis sechs Etagen ohne weitere Sicherung gestapelt. Wenn man sie dann noch miteinander verschweisst oder verschraubt, sollte das bombenfest sein. Ein 100 qm Haus kostet mit 20 Fuss Containern $13.000 (Containerkosten gebraucht). Dazu Modifikation, Fundament, Aufbau, Tueren und Fenster plus Innenausbau. Es gibt etliche Firmen, die Container nach Mass modifizieren (Tueren und Fensterausschnitte, Raustrennen von kompletten Waenden). Wichtig ist die Naehe zu einem Container-Terminal, da die Transportkosten ab Terminal nicht unerheblich sind. Container-Terminals gibt es aber auch Abseits von Seehaefen, z.B. an Binnenhaefen und Bahnstrecken.

    Dass Amiikaaner ein prinzipielles Problem mit Zahlen und Mathemik haben, dürft in diesem Board zu den Gemeinplätzen zählen.
    Der Tollar treibt's aber gar zu tollar. Für Amiikaaner soll der Kauf eines neuen chinesischen Containers billiger sein als das Verschippern eines leeren (deutschstämmigen wahrscheinlich).
    Wir bemühen mal die viel geschmähte Mathemik. Ein TEU-Container (von twenty-foot-equivalent-unit - Amiikaaner haben immer noch nicht mitbekommen, dass seit geraumer Zeit ein SI-System gilt, welches gewisse Einheiten weltweit standardisiert - mit der Nachsicht gegenüber cognitiv Zurückgebliebenen lässt die Welt die Amis in dem Glauben, foot sei die SI-Einheit der Länge) - also ein TEU-Container wiegt selbst knapp 4 Megapond, volkstümlich besser bekannt als 4 Tonnen. Er besteht aus Stahl mit gewichtsmässig vernachlässigbaren Farbanteilen. Wir halten fest: TARA vier Tonnen.


    4 Tonnen Stahl bringen beim Altmetallhändler meines Vertrauens selbst momentan noch mehr als XXX Euro. (Nachforschungen stelle jeder selbst an). Übliche Schiffe sind 2.500 TEU-Contaimerschiffe (die wurden in Massen weltweit gebaut). Im Intercontinental-Verkehr sausen 5000+ TEU-Schiffe rum. Jetzt guckt mal nach dem BDI und rechnet, ob ihr für den Schrottpreis ... Selbstverständlich erfordert die Herstellung und der Vertrieb...


    Rest bleibt jedem selbst überlassen. Toi Toi Toi.

    Es ist ein Fakt, tut mir leid, wenn es so ist, aber es ist so.


    Ein 20' Container ist nach ISO standardisiert, da sind sowohl die Abmasse metrisch (uebrigens auch in den USA gesetzliche Masseinheit) als auch imperial festgelegt. Ein 20' Container wiegt leer nach ISO 2.200 kg, und nicht 4 t ! http://en.wikipedia.org/wiki/Shipping_container . (beim naechsten mal bitte informieren, bevor man beleidigt, sonst ist es eben nur peinlich fuer Dich)


    Ein neuer Container kostet hier in den USA ca. $3.000, ein Gebrauchter ist ab $1.500 zu haben. Bei den Frachtkosten war eben die Anschaffung in China billiger, als die Leerverschiffung zurueck dorthin. Heute mag das mit den guenstigeren Frachkosten sich etwas geandert haben, jedoch werden die Container in China in Folge der zurueckgehenden Nachfrage auch billiger. Wie es momentan aussieht, weiss ich nicht genau. Jedoch findet man an der US-Westkueste riesige Container-Yards auf der gruenen Wiese (nicht an Terminals oder Haefen), wo die Lagerung spottbillig ist - einfach ein Ergebnis der einfachen Mathematik mit Dollars. Glaube mir, beim Geld koennen die Amis schneller rechnen, als Du denken kannst.