Beiträge von Tollar

    Vielleicht stellt sich Ghost_gods Optimismus ja als guter Riecher raus. Mich wuerde nur mal interessieren, wie sicher er sich da ist bzw. wie hoch er die Wahrscheinlichkeit 1) vs. 2) einschaetzt. Entscheidend ist auch der dabei betrachtete zeitliche Horizont.

    Also ich schlucke schon lange kolloidales Silber, mir hat es immer gut geholfen. Und mener Mutter auch. Ich scheiss auf Studien. Für mich zählt Erfahrungs-Medizin mindestens genauso! Und was das Foto betrifft: Der Mann hat`s halt übertrieben... Wenn ich 10 kg Antibiotika schlucke darf ich mich ja auch nicht wundern, wenn ich davon krank werde. Warum sollte das bei einem Naturmittel denn anders sein? Die Dosis macht halt das Gift.

    Ja klar, man darfs nicht uebertreiben. Mal 'ne andere Frage. Was weisst Du ueber kolloidales Gold ? Hast Du irgendwo Infos ? Danke.


    (1) Die Aktienmaerkte haben in ihrem Crash, bei dem die meisten Dax Konzerne 60-80% ihrer Marktkapitalisierung verloren haben, das Ausmass der kuenftigen Rezession noch unterschaetzt und es wird noch schlimmer kommen als bisher erwartet


    (2) Die Aktienmaerkte haben - verursacht durch kollektive Panik, Deleveraging und aggressive Leerverkaeufe diverser Hedge Funds - in ihrem Abverkauf uebertrieben und die aktuelle Rezession faellt schwaecher aus als durch die Kursverluste impliziert

    Wuerdest Du darauf auch Haus und Hof verwetten, wie Du neulich schon mal angedeutest hast ?

    ...Doch auch bei dem erfahrenen Manager in London steigt der Angstpegel: Denn einen solchen Einbruch hat der Chef von Lloyd's Register noch nie erlebt. Im Oktober vergangenen Jahres bestellten die Reeder dieser Erde noch 378 Schiffe. In diesem Oktober waren es 90 Prozent weniger - nur noch 37. Leung in Guangdong und Sadler im fast 10.000 Kilometer entfernten London aber wissen: Wer den Puls des Welthandels nehmen will, der braucht nur auf die Zahlen der Reeder zu blicken....Mehr als ein Dutzend ihrer Containerschiffe hat die Reederei Neptune Orient Lines in Singapur vor Anker gelegt - keinen Kilometer entfernt von der Straße von Malakka, der wichtigsten Schlagader des Welthandels. Angesichts des einbrechenden Exports werden die Schiffe nicht mehr gebraucht....
    aus faz

    ..gibts bei euch dann eigentlich eine extra LKW-Spur?

    Habe ich noch nirgends gesehen. Allerdings sind einige Highways fuer Commercial Trucks (dicke LKWs) gesperrt. In den USA werden auch mehr Gueter auf Schiene und Wasser bewegt, man sollte es kaum glauben im Land des Autos. Jedenfalls sind bei uns die Strassen nicht so mit Trucks verstopft, wie in Deutschland.

    schaffen dann die produktiven Elemente es nicht, diese Exzesse zu beenden - ein für alle Mal. Die sind doch auch nicht auf den Kopf gefallen ... oder haben die vor lauter im Hamsterrad laufen keine Zeit und Luft mehr ?

    Abschaffung des Fractional Reserve Banking waere der Anfang - siehe Ron Pauls Initiative. Leider nur ein lebensgefaehrlicher Job, siehe Lincoln, Garfield, Kennedy.

    Freitag ist ja Weltfinanzgipfel. Die ganzen verbrecherischen Leerverkaeufer bekommen langsam Panik. Die Aera der Deregulierung mit Bush als letzten Vertreter der Reagonomics geht zu Ende. Dieser Weltfinanzgipfel wird der Startschuss sein. Spaetestens ab 20. Januar blaest ein neuer frischer Wind aus dem Weissen Haus. Man wird bei SEC und DTCC hoffentlich mal richtig aufraeumen.

    Man kann diesen Punkt nicht oft genug wiederholen!!! Die verantwortlichen aus Politik und Finanzen haben diese Entwicklung seit Jahrzehnten ermöglicht und gefördert! Und nun glaubt ein Teil der Menschen, dass ausgerechnet diese unheilvolle Klique aus Politik und Finanzen die Karre wieder aus dem Dreck ziehen soll - z.B. G20 15.11.2008 - Was für eine fatalistische Denke! Diese Klique wird alle weiterhin auf die nur maximale mögliche rücksichtslose Art und Weise ausnehmen wie die Weihnachtsgänse - bis nur noch die restlichen Daunen herumliegen und die werden auch noch abgezockt. :cursing: :cursing: :cursing:

    Das ganze hat System. In einer stetig wachstenden Gesellschaft, koennen alle mit produktiver Arbeit ihren Reichtum mehren. Aber erst durch Blasen und Krisen koennen die unproduktive Elemente sich maximal bereichern. Sie ertraenken Maerkte bewusst mit Liquiditaet um Preise fuer Sachwerte (Ergebnis produktiver Arbeit) zu inflationieren, um hinterher durch Abzug der Liquiditaet (Kreditklemme) die Schuldner in den Ruin zu treiben um sich damit selbst die Sachwerte guenstigst einzuverleiben. Dieser Zyklus ist seit Hunderten von Jahren gut bekannt und erfolgreich. Es ist dabei der unproduktiven Elemente ureigenster Instinkt, diese Exzesse bewusst zu schaffen.


    http://video.google.com/google…id=-515319560256183936&hl

    Mein Szenario ist, dass die USA die europäischen Ansinnen hinsichtlich weitgehender Regulierung der Finanzmärkte blocken wollen

    Die USA koennen aber nicht die Gesetzgebung in Deutschland blocken. Merkel koennte ja mal richtig durchgreifen und einen 1A Finanzplatz in ihrem eigenen Land schaffen, und den erst in der letzten Regierung moeglich gemachten Handel mit Ramschpapieren innerhalb Deutschlands unterbinden. Die staerkere Regulierung wird aber so oder so in den USA kommen. Die Aera der Deregulierung ist zu Ende und die juensten Ereignisse machen genug Druck zur Schaffung von mehr staatlicher Kontrolle. Wenn man hier die Kommentatoren (Politiker, Wirtschaftsprofessoren usw.) so hoert, ist das schon fast ausgemachte Sache. Ich befuerchte, da wird Europa mal wieder hinterherhinken.

    Ich bin ja keiner, der immer und überall Manipulation sieht. Aber in diesem Fall ...
    Dow unter 8000 geht gar nicht vor dem Weltfinanzgipfel. Und bei den derzeit dünnen Umsätzen zahlt das PPT den Kick aus der Portokasse.

    Den Markt noch mal mit Dow unter 8000 oder 7000 vor dem Gipfel sich richtig in Panik zu bringen, waere doch ein gutes Druckmittel fuer weitere steuerfinanzierte Industrie- und Bankengeldberegungsprogramme.

    Dass der Verkehr besser rollt bezweifel ich stark. Du kannst doch eure mit unserer Bevölkerungsdichte nicht vergleichen. OK, in den Städten sind bei euch viel Leut, aber abgesehen von der 2,5 fachen Einwohnerzahl auf der selben Fläche haben wir nebenan Holland, Frankreich, usw und halb Osteuropa fährt durch. Ihr habt Oregon und Nevada.

    Ich lebe nicht in der Wueste, sondern in einem dichtbesiedelten Gebiet (SF Bay Area, 6 Mio Einwohner, Siedlungsdichte vergleichbar mit Ruhrpott), wo 90% mit dem Auto taeglich um die 30 Meilen im Schnitt zur Arbeit pendeln. Pro Jahr stecke ich vielleicht 3 mal im Stau, der Verkehr ist immer dicht, aber er fliesst bestaendig. Fuer Bauarbeiten abgesperrt wird nur ueber Nacht, naechsten Morgen ist alles geraeumt. Kilometerlange Baustellen mit Sperrungen von Spuren gibt es hier sehr selten. Dazu kommt, dass staendig kleinste Schaeden sofort repariert werden, sodass Generalueberholungen viel seltener notwendig sind. Wenn neue Viadukte gebaut werden, fliesst unten drunter der Verkehr uneingeschraenkt weiter (natuerlich geschuetzt unter gigantischen Holzabdeckungen). Trotzdem hat man in den letzten 15 jahren sehr viel Aufwand in die Erdbebensicherheit gesteckt. In Deutschland ueberlaesst man die Autobahnen sich selbst ueber Jahre dem Verschleiss, bis man sie komplett erneuern muss.
    Dazu gibt es hier auf den Highways eine besseres Verkehrsmanagement. Die Auffahrten haben Ampeln, damit der Verkehrsaufkommen auf dem Highway nie die Kapazitaet uebersteigt, somit immer im Fluss bleibt. Speed limits (an das sich alle halten) und die Moeglichkeit auf allen Spuren zu ueberholen bzw. vorbeizufahren fuehren zu einem gleichmaessigeren Verkehrsfluss.

    Ganz so ist das ja auch wieder nicht. Weite Teile des deutschen Straßennetzes nähern sich schön langsam entwicklungsländischen Zuständen an.
    Wenn man mal im großen Stil alleine die Schlaglöcher beseitigen würde, die durch die Verwahrlosung und Vernachlässigung in den letzten 15 Jahren entstanden sind, da haben schon ein paar Dutzend Leute zu tun.

    Du hast die High-Ways in Kalifornien noch nicht gesehen. Auf diesem Belag mehr als 75 Mi/h zu fahren ist nicht gerade sicher, trotzdem rollt der Verkehr besser als in Deutschland und man kommt mit einem Bruchteil der Kosten weg.