ZitatOriginal von GOLD_Baron
Der Thread explodiert bald vor lauter Bla-Bla!
Genau, wir brauchen wieder mehr Bildchen !
14. Februar 2026, 20:48
ZitatOriginal von GOLD_Baron
Der Thread explodiert bald vor lauter Bla-Bla!
Genau, wir brauchen wieder mehr Bildchen !
ZitatOriginal von weissgarnix
Sorry, aber das ist nicht irchtig. Zunächst ma resultieren aus diesem Minderumsatz direkte Einbußen bei den Nebenkosten, also Makler, Notar, etc., lassen wir die mal rund 5% sein, dann sprechen wir schon mal über mindestens 20Mrd. die direkt aus dem BIP verschwinden.
Das ist nicht richtig, denn der gesamte Haeuserbestands wird nicht jedes Jahr komplett verkauft. Nur ein kleiner Teil davon im niedrigen einstelligen Prozentbereich wird verkauft, was dann Auswirkungen auf die Maklergebuehren (1..6%) hat ( solange man ueber einen Makler verkauft). 5 Mio Haueser Umsatz/Jahr x 20.000 Preisrueckgang entsrpicht x 5% Gebuehren = 5 Mrd Umsatzrueckgang fuer die Gebuehrenindustrie (sorry fuer die Korinthenhackerei). Die Autoindustrie wird zum Vergleich in solchen wirtschaftlichen Flauten wesentlich schwerer getroffen. Der Umsatzrueckgang fuer die Real-Estate-Industrie fuehrt auch zu einer gesunden Konsilidierung diese Wirtschaftszweigs, denn der war voellig aufgeblaeht. Viele haben einen gutbezahlen Job geschmissen und als Makler mit wenig Arbeit viel Geld verdient (locker $100...200k/Jahr). Das wird jetzt alles auf ein gesundes Niveau zurueckgefahren.
ZitatOriginal von PMChris
[
Du ruinierst natürlich für ein paar Jahre deinen Kredit Score (FICO). Da wird es für die zweite Runde schwieriger einen grösseren Kredit zu bekommen.
Bei einem Foreclosure erreicht man nach ca. 3 Jahren bereits wieder Kreditwuerdigkeit, bei einem Bankrott nach 7 Jahren. Zudem duerfen Banken und die Credit Bureaus (die den Score erstellen und Daten aufzeichnen) Kreditdaten nie laenger als 7 Jahre speichern. Nach einem Jahr hat man auch meist einen FICO-Score von 700 aufgebaut, was fuer den Hauskredit voellig ausreicht.
ZitatAlles anzeigenOriginal von Echtsilber
Ich hoffe da gibt es noch Regelungen... sowas öffnet dem Missbrauch doch Tür und Tor.
Ich nehme einen Kredit, mit möglichst geringen Raten (unter Mietpreisen) mach das für Zeit X und dann stosse ich das Haus samt Kredit ab und gehe woanderst hin.
Damit könnte man sich frech und frei durchs Leben betrügen. Das geht bestimmt auch mit geleasten Autos... oder ähnlichem.
Das ist so bei Haeusern, allerdings nicht bei Autos oder anderen Finanzierungen. Die Restschuld ist von der Federal-Income-Tax steuerfrei . Diese Regelung wurde kuerzlich von der US-Regierung erlassen, um die Belastungen bankrottgegangener Hauseigentuemer zu mindern. In einigen Bundesstaaten ist es zudem ungesetzlich, Restschulden einzutreiben. Beides oeffnet natuerlich Tuer und Tor fuer Betrug. Da vergleichbare Mieten nur halb so hoch wie die Ratenzahlungen sind, Hauspreise verfallen und viele Haeuser noch 100% oder mehr in der Schuld stehen, werden "Hauseigentuemer" motiviert einen Bankrott vorzutaeuschen. Nach 3, spaetestens 7 Jahren ist man dann wieder kreditwuerdig und kann wieder als Hausbesitzer einsteigen. Hier auch ein interessanter Artikel dazu "Can't pay, just walk away"
ZitatOriginal von weissgarnix
Wollen wir schnell mal überschlägig nachrechnen, wieviel da in Dollars der Wirtschaft in 2008 verlorengeht, wenn die Zahlen auf diesem Niveau auch nur stagnieren und nicht weitereinbrechen?
Diese Dollars gehen der Wirtschaft nur zu einem Teil verloren. Naemlich wenn Kredite ausfallen und die hinterlegte Immobilie die Geld-Forderungen nicht mehr deckt.
Man kann jeden Gegenstand mit einem fiktiven Preisschild versehen, heute mit einem realen, morgen mit einem zehnfach ueberteuerten, uebermorgen wieder mit einem realen Preis. Da entsteht weder Geld, noch geht Geld verloren.
ZitatAlles anzeigenOriginal von BAAL
Hallo,
wer den offizielle Inflationsdaten trotz der angewandten hedonischen Preisbereinigungsmethoden glaubt, dem ist eh nicht mehr zu helfen
Nur dank dieser Tricks kann man Dummies ausnehmen, denn wenn sie wüßten, dass die Inflation höher wäre, würden sie gemäß der Fisher-Gleichung eine höhere Nominalverzinsung verlangen, nur dann würden aber weder Banken, noch Konzerne REAL richtig absahnen. Wer den Zins und die Statistik kapiert, der kassiert, wer das alles nicht kapiert, der zahlt, das ist das ungeschriebene Gesetz
best regards
BAAL
Ich kenne den Effekt der hedonischen Justierung. Die Inflation kann man aber rueckwirkend ziemich genau nachrechnen ohne auf manipulierte oder geschoente Daten angewiesen zu sein. Das machen unzaehlige Oekonomen nach verschiedenen Modellen ohne hedonische Methoden. Rueckwirkend kann man da kaum manipulieren.
Hier bei uns im Krisen-Mutterland heute morgen Kreditkarte durchgezogen, meine Postleitzahl eingetippt und dann gezapft.
ZitatOriginal von Hephaistos
Tollar
Offengestanden verstehe ich den Link nicht so ganz...was soll uns die Graphik sagen?
.
Den historischen Goldpreis in Sept 2007 Dollars ausgedrueckt (rote Kurve). Wenn man vor 20 Jahren $500 Dollar auf den Tisch gelegt hat, entsprechen das heute nominal $1000 (unter Beruecksichtigung der Inflation von Waren und Loehnen).
ZitatAlles anzeigenOriginal von BAAL
Hallo,
http://boerse.ard.de/content.jsp?key=dokument_283902
Wall Street feiert Eigenheimparty
Überraschend gute Zahlen vom US-Häusermarkt haben am Montag die Wall Street beflügelt. Die Zahl der verkauften Eigenheime stieg zum ersten Mal seit einem halben Jahr wieder an.
...
Steigende Umsaetze bei stark fallenden Preisen (-8.2%) suggerieren nur eins:
Das Sentiment der Verkaeufer bewegt sich langsam aus der Trotzphase heraus und in die Lernphase hinein. Das heisst die Verkaeufer akzeptieren fallende Preise und loesen den Abwaertszyklus nachhaltig ein.
Ja hier wurde man von Einigen Gold-Gurus regelrecht angemacht, wenn man den Goldaufstieg etwas kritischer sah. Wenn diese Daten stimmen, ist Gold heute inflationsbereinigt nicht unbedingt billig. Ich sehe mehr den Vorteil als Krisenwaehrung.
ZitatAlles anzeigenOriginal von mesodor39
Tollar: für eine Milion kriegst viele Häuser. Beispielsweis ein der Eifel.
Da zahlst auch keine so hohen Grundsteuern, wie in den USA.
Und vor allem: deutsche Häuse rhaben oftmals eine deutlich solidere Bausubstanz, als das Ami-Zeuchs.
Ein Sturm und alles ist wech....
vielleicht vom Kellerloch mal abgesehen.
Und dafür willst 4 Jahresgagen hinlegen?
2 Milionen, um bei einer Sturmflut nasse Füße zu kriegen?
wie bescheuert sind die da drüben eigentlich?
Jeder weis doch, spätestens seit dem Tsunami, wie gefährlich Immobilien in Strandnähe sein können.....
Ich stimme Dir da voll zu. Die Holzhaeuser sind nach 40 Jahren bessere Ruinen. Allerdings machen die Erstellungskosten (ca. $1000/qm) nur einen kleinen Teil des Gesamtpreises aus. Selbst wenn das Haus komplett wegfliegen sollte, hat man immer noch einen hohen Gegenwert (Grund und Boden). Dann setzt man eben ein neues hin.
ZitatOriginal von suppaflatsch
Ich bin schon selbst am Überlegen, ob ich mir eine kleine Wochenend-Villa in CA leisten soll. Kostet ja eigentlich kaum etwas, wenn man das so sieht, und mit einem Wochenendhäuslein mit 295 m2 würde man sich nicht sehr gegenüber der Holzhütte im Sauerland verschlechtern. Wir könnten dann bei einem leckeren californischen Shiraz face to face über die Subprime-Krise diskutieren.
Vergiss es, fuer etwas vernuenftiges musst Du in Kalifornien nach wie vor $1 Mio auf den Tisch legen, bei Haeusern mit Ocean View ab $2 Mio. Nach wie vor ist das Income-Home Price-Ratio bei 8, egal in welcher Gegend. Ich warte auf 4, dann ist es bezahlbar.
ZitatAlles anzeigenOriginal von suppaflatsch
Die Forschungsabteilung der Deutschen Bank (DBRESEARCH) sieht das aber ein wenig anders und widerspricht deiner Darstellung:
http://www.dbresearch.com/PROD…/PROD0000000000218883.pdf
Auf Seite 28 der Präsentation wird der Hypothekenmarkt auseinandergenommen und zwischen Subprime und Alt-A bis Prime differenziert.
Subprime wird hierbei wie folgt beschrieben:
Von dort kommen die von mir genannten Zahlen von ca. 2.5 BioUS$, die "irgendwohin" ausgebucht werden müssen. Aus einem Subprime-Schuldner wird nur selten ein Prime-Schuldner. Umgekehrt passiert das im Rahmen einer Rezession schon viel häufiger, so dass die 2.5 Bio US$ recht niedrig gegriffen sein dürften.
Auf Seite 30 wird dann darauf eingegangen, dass Stand 03/2008 zwar ein lokales Maximum erreicht ist, aber dass in 06/2008 ein weiteres lokales Maximum kommt, das höher liegt als das Maximum im März.
s++
Leider lese ich mir die Links immer genau durch. Die $2.5 Bil betraegt das Hypotheken-Volumen im Subprime Bereich, nicht die Ausfaelle der Banken.
In der selben Studie schreibt man auch:
"Die Banken haben derzeit schon Abschreibungen von über 40 Mrd. USD.
Marktschätzungen beziffern den Gesamtschaden auf 200 bis über 400 Mrd.
USD." ( siehe S.38 )
Selbst wenn man alle subprime-finanzierten Haeuser komplett niederbrennen wuerde, stuende aufgrund des Wertes von Grund und Boden noch ein Wert von 50% der Schuld gegenueber. In vielen Hochpreisregionen (z.B. Kalifornien wo das Subprime-Volumen sehr hoch ausfaellt) betraegt der Bodenwert meist mehr als zwei Drittel des Hauswertes (nachweisbar durch Erstellungskosten). Sicher wird der Bodenwert waehrend einer Rezession massiv verfallen. In Hochpreisregionen halte ich 50% fuer moeglich. Die Gegenwerte betragen dann immer noch mehr als die Haelfte des Kredits (wohlgemerkt in Regionen mit dem hoechsten Preisverfall).
Wenn man schon eine Kollaps-Theorie aufbaut, sollte sie auch auf nachweisbaren Fakten beruhen.
ZitatOriginal von Goldregen
In erster Linie ist doch der Ausichtsrat der IKB verantwortlich - man könnte doch genausogut die Aufsichtsratsmitglieder der anderen "Teilhaber" für die Versäumnisse in der IKB verantwortlich machen - bzw. Jene, die jetzt das Einschießen der Mrd. Steuergelder veranlaßten.
Nun, da sitzt im IKB-Aufsichtsrat sogar ein KfW-Vorstand, der zugeschaut oder verschlafen hat, wie Bundesvermoegen verzockt wurde.
ZitatOriginal von PMChris
Ist eigentlich egal ob die reinen USA Hypothekenverluste nun 1 oder 1,6 Billionen betragen. Für sich alleine könnte das die Volkswirtschft dort über die Jahre verkraften. Die in Deutschland in den neuen Bundesländer versenkte Kohle liegt in gleicher Grössenordnung.
Das eigentliche Problem ist, das mit diesen Hypotheken ein gigantischer Derivateberg gehebelt wurde (Grössenordnung auf jeden Fall reichlich zweistellige Billionen) der nun in sich zusammenfällt, und die Bilanzen der Banken belastet. Die herausgegebene Bilanzen vieler Investmentbanken sind daher zur Zeit eher Enron-Style.
Und noch ein interessanter Link zu Karl Deninngers Market Ticker.
Link
Dort beschreibt er anschaulich, warum er eher 5-10 Billionen Abschreibungen bei der Hypothekenkrise sieht und warum die FED nicht einfach Geld drucken kann.
Man muss zwei Dinge auseinanderhalten:
1. den Wertverlust der gesamten Haeuserbestandes
2. die damit verbundenen potentiellen Ausfaelle bei Hyptothekenkrediten
Beides ist nicht dasselbe und man kann den Wertverlust der Haeuser nicht mit Verlusten bei den Banken gleichsetzen (was im diesem Blog auch nicht behauptet wird ), denn der Immobilenbestand ist nicht zu 100% durch Kredite finanziert. So genau sollte man schon sein.
Ein Grossteil der Immobilien bzw. ein groesserer Teil vieler Einzelimmobilien sind bereits abgezahlt. Wenn der gesamte Haeuserbestand Werte von $36 Bil darstellt und die Hypothekenkredite $10 Bil ausmachen, entspricht das 27% der Haueser die entsprechende Verbindlichkeiten am Kreditmarkt darstellen. Der Wertgewinn oder Wertverfall eines abgezahlten Hauses stellt nur einen fiktiven Gewinn oder Verlust dar. Er beeinflusst lediglich den gefuehlten Reichtum der Eigentuemer, hat aber keine direkten Auswirkungen auf die Finanzsysteme. Man kann jeden Besitz mit einem fiktiven Preisschild versehen. Solange dieser Besitz nicht irgenwie verpfaendet ist oder als Sicherheit fuer geborgtes Geld dient, hat es wenig Auswirkungen was auf die Preisschilder geschrieben wird.
Wenn wie in diesem Blog von 27% Wertverlust ($10 Bil/ $36 Bil) ausgegangen wird, kann es im Worst-Case zu $2,7 Bil Ausfaellen bei den Banken kommen, und auch nur wenn saemtliche Immobilienkredite komplett ausfallen wuerden. Das ist allerdings unrealistisch.
Nicht zu vergessen, die private Altersvorsorge in Laendern wie USA und GB ist zu einem grossen Teil aus Wertpapieren erschaffen. Die Regierungen muessen einfach handeln, andernfalls wuerden sie nur zuschauen, wie sich die Rentenversorgung ihrer Bevoelkerung in Luft aufloest...mit weitreichenden sozialen und politischen Folgen. Ein Crash wuerde ausserdem das Vertrauen in dieses Altersvorsorgesystem nachhaltig erschuettern und die Regierungen waeren gezwungen, eine staatlich garantierte Altersvorsorge einzufuehren - finanziert durch mehr Steuern und hoehere Zwangsabgaben. Es wird fuer unsere Nachkommen so oder so teuer, fragt sich nur welches der beste Weg aus dem Dilemma ist.
Lustig ist auch das Bild-Interview mit Glos ([URL=http://www.bild.de/BILD/news/wirtschaft/2008/03/20/wirtschaftsminister-glos-geht-auf/bank-manager-los,geo=4064386.html] Wirtschaftsminister Glos geht auf Bank-Manager los[/URL]). Als Vorsitzender des Verwaltungsrats der KfW hat er dort vermutlich nur gepennt und fleissig Aufsichtsratgelder kassiert anstatt dem Vorstand beim Steuergeldverpulvern auf die Finger zu hauen (die KfW hat sogar einen Vorstand im IKB-Aufsichtsrat sitzen).
Seine Aeusserungen sind jetzt schon die Spitze....Michael Glos: "Es kann nicht sein, dass die Banken in guten Zeiten ordentliche Gewinne einstreichen und bei Missmanagement die Verluste sozialisieren wollen. So funktioniert Marktwirtschaft nicht!" Vor ein paar Wochen handelte Glos da noch ganz anders. Soviel zur Glaubwuerdigkeit dieses Politikers.
ZitatAlles anzeigenOriginal von Goldregen
Ich denke die 25 Prozent sind wohl sehr optimistisch.
Das Festmachen an dem Einkommens-Hauspreis-Verhältnis bedeutet ja letztendlich, daß in dieser Krise die Einkommens- Beschäftigungsverhältnisse annähernd auf diesem Niveau bleibt - dabei bleibt unberücksichtigt, daß die Verschuldung auch über Kreditkarten ein Maß angenommen hat, was einigen Haushalten auch so schon das Genick brechen könnte.
Desweiteren rührt eine große Fehlerwahrscheinlichkeit aus dem historischer Mittelwert des Hauspreis-Einkommens-Verhaeltnis in Höhe von 2.7.
Wenn Du 10 Jahre ein niedriges Verhältnis um die 2,3 hast, können schon 5 Jahre mit einem hohen Verhältnis von 3,5 dieses Durchschnittsverhältnis derart beeinflussen, daß die Wirkungen aus dem Übertreibungszeitraum das BIld einfach verzerren.
.
Sicher sind alle Statistiken gewissen Fehlern unterworfen. Wenn Du verlaesslichere Daten hast oder die Fehlerberechnung mit einfuegen willst, kannst Du hier gerne Deine Berechnungen aufstellen. Letztendlich kommt es dann auf Korinthenhackerei heraus, denn in einem Beitrag ging es um behauptete $10 Bil, die ueberschlagenen $1 Bil gegenueberstehen.
Das Hypothekenvolumen deckt sich ungefaehr mit meinen Informationen. Irgendwo hatte ich mal gelesen, das gesamte US-Hypothekenvolumen betrage $10 Bil. Bei Gelegenheit beschaffe ich den Link.
Die angekuendigten $10 Bil Verluste waeren also nur bei einem Atomkrieg drin, wenn 100 % der Haeuser zerstoert wuerden.
Einen Ausfall von 20% von dieser Summe halte ich immer noch fuer uebertrieben, denn dann muessten nahezu alle Hauskredite ausfallen, denn den Krediten stehen Werte von 78% des Hypothekenvolumens gegenueber (Preisverfall ueber die naechsten Jahre von 22% eingerechnet).
Ich schaetze bei 50% Ausfall aller Kredite (was schon extrem pessimistisch ist, wie gesagt die Ausfallrate betrug bei Subprime in 07/2007 lediglich 5.7%), was ca. bei $1 Bil rauskommt. Verteilt ueber einen Zeitraum von 5...8 Jahren ergibt das nach meinem noch aeusserst pessimistischen Szenario Ausfaelle von $125 ...200 Mrd pro Jahr. 200 Mrd betragen 1,5% des GDP der USA, was sicher nicht zum Kollaps ausreichen wird. Aber diese Ausfaelle tragen nicht nur US-Banken, sondern alle involvierten Banken weltweit.
Meine Ueberlegung beruht auf Zahlen, die ich so im Kopf habe. Um die berechtigten Zweifel auszuraeumen, hier mal genaue Zahlen mit Quellenangaben.
Mittlerer Hauspreis (2005): $214.000 link
Anzahl Haeuser (2000): 116 Mio (2005 geschaetzt 130 Mio) link
Hauspreis-Einkommens-Verhaeltnis (historischer Mittelwert): 2.7 link
Hauspreis-Einkommens-Verhaeltnis (2005): 3.5 link
Daraus resultiert ein begruendbarer Preisverfall: (3.5-2.7)/3.5 * 100 = 22 %.
Foreclosure-Rate Subprime (2007): 5.7 % link
Daraus ergibt sich ein totaler Wertverlust von $6,6 Bil (meine Schaetzung lag bei $ 4,4 Bil). Bei einem Totalausfall von 20% aller Kredite und wenn alle Haeuser zu 100% verschuldet waren (was schon sehr pessimistisch waere) kaeme man auf einen realen Verlust von $1,32 Bil.