so rechnen in deutschland leider die meisten käufer von eigenheimen. genaugenommen bekommen sie gerechnet, denn selbst rechnen können die meisten leider nicht. 90% aller privaten hauskäufe sind unter dem gesichtspunkt "pure wirtschaftlichkeit" fehlinvestitionen. hauskauf lohnt nur wenn man bereit ist entweder für das haus/die wohnung einen ideellen mehrwert zu bezahlen damit es das eigene ist oder wenn man sich wirklich auskennt und sehr lange sucht, wobei von neubauten grundsätzlich die finger zu lassen ist, denn die sind alle überteuert, wenn man nicht vom fach ist und selbst bauen lässt.
größtes problem bei der wirtschaftlichkeitsberechnung ist, dass grundsätzlich die instandhaltungsrücklage nicht bedacht wird, die bei mietern der vermieter zahlt. desweiteren sind bei einem kauf schon mal grunderwerbsteuer, notarkosten, grundbuchkosten, finanzierungskosten, etc verloren. dann kommen unter umständen noch verwaltungskosten hinzu, die man als mieter nicht zu zahlen hat. und dann könnte man natürlich auf die idee kommen, die entgangenen zinsen für das eingesetzte eigenkapital hinzuzurechnen.... das läppert sich ganz schön.