So entspricht etwa der Anfang des ersten hier zitierten Absatzes, so will mir scheinen, deiner wiederholt geäusserten Überzeugung, dass sich die jetzigen Cashbesitzer ihren Reichtum nicht weginflationieren lassen werden und auf absehbare Zeit ein deflationäres Schuldensklaventum errichten werden. Ich halte mit Jesse dagegen, dass sich das politisch nicht wird durchsetzen lassen. Es geht also nur um Wahrscheinlichkeiten, denn in einem gesteuerten Fiat-Geldregime bleiben nur diese beiden Möglichkeiten - Inflation oder Deflation:
Da stimme ich Dur zu, Inflation-Deflationspolitik ist ein widerspruechlicher ewiger Dualismus und die Frage ist, wer am Ende gewinnen wird. Ein Blick in die Geschichte des Fractional Reserve Bankings zeigt, dass die Geldgeber/Finanziers (Cashbesitzer) sehr viel Macht besitzen und es in den Waehrungen nach angloamerikanischem Vorbild (von dem vom Kongress gedruckten Kriegsgeld 1775 einmal abgesehn) nie zu Hyperinflation kam, und starke Inflation drastisch bekaempft wurde, weil es Ihr Vermoegen entwertet. Andererseit sind die Schuldner an Inflation interessiert und ein Schluesselereignis mit extremen gesellschaftlichen Umbruechen kann dann zur Hyperinflation fuehren. Solange aber die Banken und ihre Organisation die FED die Kontrolle ueber die im Umlauf befindliche Geldmenge haben, wird es nie zu Hyperinflation kommen.