Beiträge von Tollar

    Die Gläubiger gehen den Banken doch am A... vorbei. Egal ob's US-Bürger sind, deren Pensionsvereine oder ausländische Staatsbanken.

    Das sehe icht nicht so. Es gibt solche und solche Glaeubiger. Die einen kann man ueber den Tisch ziehen, die anderen haben die Faeden in der Hand. Wer hat eigentlich die ganzen Banken gegruendet ? Pensionsvereine waren es bestimmt nicht.


    25% Deflation ist ein Extrem und waere zerstoererisch. Die Kunst besteht das System soweit auszunutzen, ohne es zu zerstoeren. Aber darin hat man ueber 400 Jahre Erfahrung. Ein stabiles Geldsystem wirft unzureichend Rendite ab. Erst das Auf und Ab Inflation->Deflation maximiert die Profite. In der Inflation wird investiert, in der Deflation wird Kasse gemacht.

    Das habe ich nie gesagt. Die Glaeubiger profitieren in der Deflation. Das ist logisch und das habe ich gesagt. Die Banken sind nur die Instrumente der Glaeubiger. Wenn eine Bank pleite geht, wenn es zu arg getrieben wird, hat man schon vorher kraeftig Kasse gemacht und gruendet einfach eine neue. Beispiel: Lehman ging pleite aber CEO Fuld ging mit 500 Mio nach Hause.


    Wie du feststellst, sind die Glaeubiger die Profiteure der Deflation. Wer sind die Glaeubiger der Banken ? Wer gruendet Banken ? Wem gehoeren die Banken ? Das sind am Ende natuerliche Personen. Die Bank ist eben nur die Huelle.


    Sicher, wenn die Deflation zu heftig wuetet, koennen auch die Glaeubiger alles verlieren. Das waere aber dann das Ende = Game Over = Reset ... Diese Gefahr ist natuerlich nicht von der Hand zu weisen. Bis dahin ist es aber unbestritten, dass die Glaeubiger profitieren.


    Privatinsolvenz: 7 Jahre abhängen, dann schuldenfrei!


    Ich sehe momentan eine deflationäre Situation bei meinen Kunden (die haben alle keine Kohle mehr), aber was an den Kapitalmärkten abgeht... :?:

    Den Rest muss die Bank aber von ihrem eigenen Kapital abschreiben, wenn sie kein anderer ersetzt (z.B. Versicherung). Schulden verschwinden nie.

    Da bin ich anderer Meinung. Schulden können verschwinden - das wäre aber deflationär.
    In 30ern sind hunderte Banken hops gegangen.
    Und auch bei Lehman haben viele verloren. Ich glaube nicht, dass der Staat da großartig etwas kompensieren konnte.
    Durch Lehmann ist z.B ein Loch entstanden.

    Schulden verschwinden nie. Irgendjemand muss sie ersetzen. Gerade deswegen sind faule Kredite deflationaer, weil sie Geld dem System entziehen.


    Wenn Banken pleite gehen, verschwinden nicht die Schulden der Schuldner bei der Bank, ein anderer uebrnimmt sie und treibt sie ein, da geht nichts verloren.


    Die bei Lehman verloren haben, waren die Glaeubiger (z.B. die Zertifikate-Investoren in Deutschland, z.B. der Rentner der 20.000 Euro verloren hat, so traurig die Geschichte auch ist). Die restlichen Bestandteile von Lehman habem Investoren uebernommen.

    dass niemend niemand niemand interesse an einer defation haben kann außer ganz ganz wenigen vermögenden privatleuten, ...



    tendenz für mich ist auch ganz klar ungeheuer stark deflationär aber ich glaube an die interessen der banken und unendliches gelddrucken. mit anderen worten: künstliche inflation.

    Es ist eine Minderheit die von der Deflation profitiert, aber diese Minderheit ist sehr maechtig. Dieser Minderheit gehoeren alle Schulden = Geld, weil ihnen die Banken gehoeren. Glaeubiger profitieren naturgemaess in der Deflation, die Banken sind somit in keinster Weise an kuenstlicher Inflation interessiert. Wenn sie aufkeimt, explodieren sofort die Marktzinsen, die Zentralbank wird die Zinsen hochsetzen und die Inflation reguliert sich selbst.


    Der Gegenpol ist der Staat, der der groesste Schuldner ist, und sich gerne ueber eine Inflation entschulden wuerde. Der Staat kann aber nicht einfach Geld drucken und es in Umlauf bringen, denn das wuerde das kapitalistsiche Grundprinzip aushebeln und die Banken enteignen, ihre Vermoegen=Schulden=alles Geld im Umlauf entwerten. Solange sich ein Staat zu einem kapitalistischem bekennt, wird das nicht passieren.

    Was ist wenn die Bank wirklich pleite geht? Wer zahlt dann die Schulden?

    Zuerst wird das Grundkapital geleert, dann die Aktionaere enteignet, dann die Glaeubiger und der Einlagensicherungsfond (FDIC) belastet. Wenn der alle ist, muss der Staat (Steurzahler) ran. Schulden koennen niemals verschwinden, andernfalls waere das die prinzipielle Aufgabe des kapitalistischen Systems.

    Hi Tollar,
    und was passiert wenn die Pleitebanken künstlich am Leben gehalten werden? Ist doch seit Monaten nur noch Beschiss und Bilanzfälschung. Kohle wird über die Druckerpresse reingepumpt um eben den Banken-Default zu verhindern. Also: Geldmengenausweitung oder -verknappung? :?:

    Bilanzierungstricks schieben die Bilanzierung nur auf, um den Banken Zeit zu verschaffen, damit sie nicht pleite gehen. Sie sind systemerhaltend und sollen die Banken stuetzen. Irgendwann muss aber abrechnet werden und dann kommt das dicke Ende. Die Rettungsgelder stammen aber aus der Geldmenge im Umlauf (am Markt aufgenommene Kredite = Staatsanleihen) nicht aus der Druckerpresse. Fuer die Geldmenge ist das ein Nullsummenspiel bzw. eine Umverteilung der Schulden auf die breite Masse. Aus Privatschulden werden Staatsschulden, Schulden aber bleiben Schulden.


    Sollte man von diesem Prinzip abkehren, waere das das Ende des Kapitalismus, aber auch der Banken und deren Eigentuemer. Ich glaube nicht, dass die Banken bzw. deren Finaziers sich ihre eigene Wirtschaftsgrundlage zerstoeren werden.

    Daran wird auch ein Dollar-gläubiger Tollar nix ändern können. Öl wird es nur noch gegen wahre Werte geben.


    Der Beitrag ist auch sonst druckreif!!! :thumbup:

    Weil populaer fuer diejenigen, die Wetten auf einen kollabierenden Dollar abgeschlossen haben, aber er geht an der Realitaet vorbei.


    Warum sind 50% der Kaeufer 30 jaehriger US-Staatsanleihen Auslaender ?

    Wenn aber der Kredit faul ist und nicht zurück gezahlt wird verbleibt die komplette ausgezahlte Summe. Oder hab ich da jetzt einen Hänger?

    Kredite werden immer zureuckgezahlt, immer. Wenn der Schuldner ausfaellt, begleicht es die Bank aus ihren Reserven. Das Geldsystem wird nicht durch "verschwundene" Kredite verwaessert, andernfalls wuerden Banken nie ins straucheln geraten und Banken koennten nie pleite gehen.


    Faule Kredite wirken sogar stark deflationaer, weil die Bank sie von ihrem Grundkapital abschreiben muss. Dadurch wird das Produkt der Geldmultiplizierung der Banken noch staerker dezimiert, als die "verschwundene" Kreditmenge selber.

    glaubst du nicht, dass es der fed völlig egal ist, ob sie auf 1 billion dollar zinsen erhält oder auf 10 billionen, die je nur noch ein 1/10 wert sind? die fed erhält einen zinssatz auf alles umlaufende geld. wieviel davon im umlauf ist, ist völlig wurscht. eine deflation aber gilt es zu verhindern, denn dann müsste man einige nicht mehr rückzahlbare kredite bei den eigentümerbanken der fed abschreiben.

    1. Kredite werden nie abgeschrieben, zurueckzahlen muss immer einer, am Ende die Bank aus ihren Reserven
    2. Die FED erhaelt keine Zinsen auf Kredite im Geldumlauf, sondern die privaten Banken, von denen wiederum ihre Eigentuemer profitieren
    3. Richtig, Deflation gilt es zu verhindern, nur leider sind die oekonomischen Gesetze staerker als alle Massnahmen

    Von Dollarstaerke habe ich nie gesprochen, lediglich von Inflation bzw. Deflation, ihr dreht mir hier die Worte im Munde um.


    Wenn der Dollar abwerten sollte, was ich durchaus fuer moeglich halte, werden die anderen Waehrungen schnell folgen wollen/muessen, denn andernfalls gehen diese Oekonomien unter, weil sie zu teuer produzieren. Wird der Dollar abgewertet, geht der Oelpreis hoch, doch dann werten Euro und Yen ebenfalls ab um ihre Oekonomien zu schuetzen, der Dollar steigt, der Oelpreis faellt = Nullsummenspiel.


    In einer Kreditkontraktion, wenn Geld knapp gehalten wird, ist es ausserdem voellig ausgeschlossen, dass es zur Inflation kommt.


    Persoenlich faende ich eine drastische Dollarabwertung sogar sehr vorteilhaft, weil global gesehen Investitionskosten in den USA sinken und Arbeitsplaetze in die USA exportiert werden. Die steigenden Rohstoffkosten werden durch steigende Produktivitaet kompensiert und Fiat, Volkswagen, BMW, Daimler usw. lassen dann Autos in den USA herstellen, die dann nach Europa exportiert werden. Also freut Euch nicht zu frueh auf den Dollarcrash.

    Zwangsanleihen habe wir doch laengst.


    Es ist die Staatserschuldung, besser gesagt die Steuern von Morgen.


    Hyperinflation wird es nie geben, weil die Glaeubiger die Kontrolle ueber die Geldversorgung haben, nicht die Schuldner. Nur eine sozialistsiche Revolution koennte das aendern. Aber das steht nicht zur Deposition. Ziel der grenzenlosen Verschuldung ist mehr Macht der Glaeubiger.


    Staatsschulden durch Inflation zu beseitigen, ist nur eine Beruhigungspille der Schuldenmacher fuers Volk.


    "The one aim of these financiers is world control by the creation of inextinguishable debts."
    -Henry Ford

    auratico


    Sehr lange Erklaerung auf eine einfache Fragestellung.


    Was man ausserdem auseinanderhalten muss: Staatsverschuldung und Geldmenge (alles Geld ist schuld). Wer sind die Glaeubiger, wer sind die Schuldner aller Dollars ? Jeder Dollar im Umlauf muss irgendwann zurueckgezahlt werden an die kreditschoepfenden Banken. Letztendlich bestehen Staatsanleihen zum ueberwiegenden Teil aus Geld der Dollar-Eminenten (Glaeubiger der letzten Instanz). Zudem sind die USA nur teilweise im Ausland verschuldet, zum groessten Teil aber immer noch im Inland. Das Szenario von einer inszenierten, hyperinflationaeren Dollar-Katastrophe kaufe ich einfach nicht ab.


    Im uebrigen legen selbst gefaelschte Statistiken einen (deflationaeren) Trend offen, der nicht zu leugnen ist. Und warum sollte die Regierung Deflation ueber getuerkte Statistiken verkuenden, wenn sie die Wirtschaft ankurbeln will nach dem Motto: "Alles wird billiger, hortet euer Geld !" ? Das erschliesst sich bei mir nicht.



    "The one aim of these financiers is world control by the creation of inextinguishable debts."
    -Henry Ford

    Keinen weiteren Druck auf den $ ausüben? :thumbup: :thumbup:
    Der ganzen Welt zu erklären?????, DASS US BONDS, IN STAATEN WIE DEN PHILIPINEN, GEFÄLSCHT WERDEN

    Da hast Du Recht. Wenn man die Bonds offiziell voreilig zu Faelschungen erklaert aber es sich herausstellt, dass einige doch echt sind, hat das boese Folgen fuer die Akzeptanz, denn jeder Halter dieser Papiere wird mit gewissen Zweifel an der "Werthaltigkeit" seiner Papiere konfrontiert, was nicht gerade fuer den Absatz foerderlich ist: "Sie haben US Bonds ? Das sind bestimmt Faelschungen, nehmen wir nicht" . Sollte man die Bonds als echt erklaeren, waere das unbestritten die Katastrophe des Dollars. Da muss man sehr vorsichtig und ueberlegt mit einer offiziellen Stellungnahme sein.


    Sicher stecken Halunken dahinter, die, vermutlich unbeabsichtigt, mit teilweise gefaelschen Staatsanleihen den Dollar in eine Schach-Matt-in-drei-Zuegen-Situation gebracht haben.

    Gesund ist eine Währung, wenn sie mit Goldreserven ausreichend gedeckt ist.

    Alles eine Frage der Umlaufgeschwindigkeit von Geld. 30% aller Unternehmensgewinne erzeugen in den USA die Banken mit sinnlosem Papierschaufeln. Hinter diesen Gewinnen steckt aber Null Schaffung von realen Guetern und Dienstleistungen, sie sind nur die Betriebsverluste des Systems. Ein grosser Teil der Liquiditaet fliesst nicht in reale Investitionen sondern versackt in endlosen Derivatesumpfen. Wenn man aber die Derivatesuempfe mit einer effizienteren Waehrung trockenlegt, steigt auf einmal die Liquiditaet fuer reale Investitionen. Je effizienter wir die Geldsysteme gestalten, mit desto weniger Geldmenge kommen wir aus, um die gleiche Menge an realen Guetern zu produzieren.


    Eine Goldwaehrung wuerde vermutlich die Konstruktion eines Grossteils der Derivate von vornherein nicht zulassen. Somit waere ein Goldwaehrung vermutlich effizienter als Papiergeld (natuerlich nicht mehr so eintraeglich fuer gewisse Parasiten), trotz der deflationaeren Entwicklung hervorgerufen durch Verwendung einer begrenzten Ressource als Geld.

    Stellt euch doch mal vor, die Märkte würden an die Echtheit glauben und dann noch den Japanischen Staat dahinter vermuten.
    Man, wär das ein Masaker für den $ und die Anleihen.

    Aber FED und Treasury huellen sich in Schweigen, auf Anfragen antwortet man "no comment". Warum schaffen die US-Offiziellen nicht Klarheit ? Stattdessen heizen sie mit Ihrer Passivitaet die Spekulationen nur noch an.

    die HRE war gegründet worden, um die faulen Papiere von Ackermann zu übernehmen, praktisch war sie von Anfang an eine Bad Bank.
    das ist alles nur Heuchelei jetzt

    Diese Vermutung hatte ich auch schon laenger. Ackermann persoenlich hatte Wieandt in die HRE geschickt. Warum schickt man ausgrechnet seinen besten Mann weg ?

    ...Als er im Oktober 2008 kam, war die Bank schon ruiniert. Es war ein Sonntag, und der damalige Deutsche-Bank-Manager war bei einer privaten Geburtstagsfeier, als der Anruf vom Chef kam. Josef Ackermannfragte, und Wieandt sagte ja....

    http://www.sueddeutsche.de/finanzen/39/470585/text/


    ... Diese Kombination wusste schon die Deutsche Bank zu schätzen, wo er zuletzt die Abteilung für Konzernentwicklung und Beteiligungen leitete. Dort hörte auch Bankchef Josef Ackermann bei Strategiefragen auf die Worte seines wichtigsten hausinternen Beraters.In der deutschen Bankenszene ist der promovierte Betriebswirt auch über seine Familie bestens vernetzt. Wieandts Schwager Martin Blessing leitet die Commerzbank....
    http://www2.informationweek.de/wirtschaftsnews/artikel/8024/



    So ist es. In der Panik wird aber zunächst alles verkauft. Und Goldminen gelten halt mal als spekulativ.

    Die Seniors korrelieren nur zu 37% mit den Standardindizes. Sie koennen mit dem Dow runtergehen, muessen aber nicht. In einem Crash kann natuerlich alles passieren, aber wer sagt denn dass ein neuer Crash kommt ? Sicher, spekulativ ist alles, selbst der Broetchenkauf fuers Wochenende. Relativ spekulativ sind sicher Juniors und Explorer, aber gut kapitalisierte Seniors ?