Beiträge von Golden Earring

    Negative Verzinsung auch in China !!!


    Die Wahl zwischen Cholera und Pest! Negativzinsen oder Aktienblase?


    aus http://www.boersennotizbuch.de…n-olympischen-spielen.php
    Chinesischer Aktienmarkt: kein Sturz vor den Olympischen Spielen?
    14. November, 2007
    Der Aktienmarkt in China ist heiß. Das ist keine Neuigkeit. In letzter Zeit erlebt er eine Schwäche-Phase, die noch recht mild ist in Anbetracht der vorherigen Höhenflüge.


    Ich habe noch vor Monaten meine große Skepsis gegenüber der Entwicklung der chinesischen Aktienbörsen geäußert. Wie es ziemlich normal ist in Phasen eines Booms — die Warnungen kamen zu früh. Was ich nicht ganz berücksichtigt habe ist, dass trotz hoher Bewertungen und senkrechter Kursverläufe, die Liquiditätssituation in China für weiteres Aufblasen der Kurse zu positiv war/ist.
    Die reale Rendite im Reich der Mitte ist praktisch Null, oder sogar negativ.
    Das treibt die (großen) Ersparnisse der Chinesen in die Aktienmärkte, denn die Renditen der Festverzinslichen können die Inflation kaum decken.....
    Die China will sich im besten Licht vor der Welt präsentieren und nimmt Geldentwertung in Kauf, um eine heiß wachsende Wirtschaft und euphorische Börse aufrechtzuerhalten. Der Inflationsdruck wird wohl auf diese Weise irgendwann zu Schwierigkeiten führen (vielleicht auch soziale), man spekuliert aber darauf, dass es dazu nicht zu früh kommen wird. ....


    Nun, ja, wie kann es China besser ergehen als den anderen "Künstlern"

    Weiter mit Informationen aus den "Mainstream"-Medien, die das bisher erfolgreich geleugnete Phänomen "NEGATIVE VERZINSUNG" doch zugeben und zu erklären versuchen!
    heute: aus der Tagesspiegel 15.11.2007 0:00 Uhr


    Das Gespenst der Inflation
    Wie Anleger von der Geldentwertung betroffen sind – und wie sie sich davor schützen können http://www.tagesspiegel.de/wir…t/Finanzen;art130,2420263
    Von Nils-Viktor Sorge und Henrik Mortsiefer

    Die Inflationsangst ist wieder da. Mit 2,4 Prozent lag die Geldentwertung zuletzt so hoch wie seit zwei Jahren nicht mehr. Und den Notenbanken, die sonst mit Zinserhöhungen gegensteuern könnten, sind wegen der Finanzkrise die Hände gebunden (siehe Kasten). Wer sich nicht schützt, verliert Geld: Ein Anleger, der 25 000 Euro mit drei Prozent verzinst bekommt, hat nach einem Jahr zwar 750 Euro erspart. Doch davon zieht die Bank ab 2009 Abgeltungsteuer und Solidaritätszuschlag in Höhe von etwa 28 Prozent ab – es bleiben also noch 540 Euro. Das entspricht einem effektiven Zins von 2,16 Prozent. Bei einer Inflation von 2,4 Prozent verliert die Anlage daher beständig an Wert. Nominal ist sie nach 20 Jahren zwar auf 38 332 Euro gewachsen, i
    nflationsbereinigt ist der Wert jedoch auf 23 830 Euro gesunken.
    Anleger sollten daher gegensteuern....


    Sogar der bürgerliche "Tagesspiegel" hat endlich das Problem erkannt und versucht seine "Schäfchen" aufzuklären!
    Die Erscheinung "Negative Verzinsung" scheint doch keine Fata Morgana zu sein. Auch wenn hier das Problem mit den geschönten, irrealen Zahlen noch eher verniedlicht wird!


    Achso, die Lösungen, erspare ich euch, bis auf das:
    GOLD
    Das Edelmetall ist der Klassiker in Sachen Inflationsschutz. An der Preisentwicklung des Goldes, das weder Dividende noch Zinsen abwirft, ist dies ablesbar: Der Wert einer Feinunze ist binnen zwölf Monaten um mehr als 30 Prozent auf zuletzt 810 Euro gestiegen. Halten der Inflationsdruck und die Unsicherheit an den Aktienmärkten an, dürfte das Metall noch teurer werden. Auch der schwache Dollar treibt die Notierungen nach oben.
    Bisschen verschämt zwar. aber man ist auch über kleine Tipps dankbar
    !

    Zitat

    Original von nepton
    Der Preis vom echten, mit den Händen angreifbaren Gold wird ja über Papierhandel bestimmt.


    Wäre irgendwie seltsam, wenn da diese Kopplung verlorgen gehen würde.


    Würden echte Zweifel an dem Vorhandensein beim "Papier-Metall" durch die Mehrheit herrschen, müsste der Preis des physischen Edelmetalls automatisch höher liegen! Da über jeden Zweifel erhaben! :)

    Apropos "Bank hints at rate cut"
    http://news.independent.co.uk/business/n...ticle243189.ece


    Wieder was gelernt: Zinssenkung hilft gegen Maul- und Klauenseuche:o) Oooh, Bank of England, weit hast du es gebracht.
    Und auch gut: US-Probleme stehen mit Maul-und Klauenseuche auf der gleichen Wichtigkeitsstufe. Werden da die US Finanzprobleme verniedlicht oder die MK-Seuche zu einem weltumfassenden Armageddon hochstilisiert? Man waas es nicht.

    Ich denke man kann sich dem Glauben nicht entziehen, das Silber sehr unterbewertet, um nicht zu sagen billig ist, und der Gewinn beim Silber erheblich höher sein wird.
    Im Endeffekt weiss man es nicht, und die Wahrscheinlichkeit, das Silber im Falle eines Falles schneller abzieht, ist nicht mal unwahrscheinlich.
    Die gleichen Gedankenspiele habe ich auch gemacht, ergo versucht man sich in Beiden zu engagieren.
    Achso, das Volumen ist schon ein Problem:-)

    Hallo alfy,
    Und nicht zu Vergessen das Allerwichtigste: Dank Forumsmitgliedschaft ist Gold-/Silberbesitz jetzt eine sehr LIQUIDE INVESTITION, im Gegensatz zu landläufiger Fehlmeinung.
    Und noch wichtiger: Kauf-, Verkauf- und Tauschwünsche laufen ohne Spread oder Kommisionsverluste! In Zahlen: 0 Kommision!
    Prinzipiell: Kaufpreis entspricht je nach dem, exakt oder etwa dem Verkaufspreis, (ca. Mittelkurs Proaurum) abgesehen für Sammlerteile oder abrupt steigende oder fallende Preise. Halt Angebot und Nachfrage!
    Brauchst nur Angebots- und Nachfragethreads zu verfolgen: Lange bleiben die Wünsche nicht unerfüllt!
    Die Liquidität und fehlende Ankauf/ Verkaufskommissionen sind meiner Meinung nach einmalig und bietet sonst kein anderer Markt. Achso, auch die Integrität und die Ehrlichkeit der Forumsmitglieder ist auf einem nicht mehr zu schlagenden hohen Niveau. Der Empfehlungsthread beweist es, ich hätte es vor 4 Wochen auch nicht geglaubt. Da ist ebay-Kauf schon "Russisches Roulett", relativ im Vergleich zu den Forumsgeschäften!
    Und die Käufe bei den "Hauslieferanten" Proaurum, Argentarius, Westgold o.ä. sind mit einem Aufpreis von ca. 4-6 % ebenfalls moderat

    Ja, bei 6,5% "stabilisierter Inflation!
    Die Liquiditätsschwemme, sei es die inländische oder die von den Ausländern, ist ja auf dem Höhepunkt! Wenn die Börsenblase dort platzt, sind wieder "Pseudo-Abermilliarden" in den Sand gesetzt. Und das Geschrei und Gejammer unter den Banken riesengross. Jeder spekuliert, das es bis nächstes Jahr zur Olympiade noch gut geht und versucht die Welle bis zum Schluss zu surfen. Irgendeiner wird dabei wohl nicht vergessen, "wen auch immer" dabei zu warnen.

    Na, an den Chinesen werden sich die Europäer wohl auch die Zähne ausbeißen. Das die freiwillig ihre Währung aufwerten, glaubt wahrscheinlich keiner!


    Mit überflüssigen und banalen Äusserungen lässt sich halt keine Glaubwürdigkeit erkaufen, auch wenn man so einen tollen Titel wie Notenbank-Governeur besitzt., nicht mal bei denen, die ein Mindestmass an guten Willen mitbringen.

    aus http://www.europolitan.de/cms/?s=ep_rssf...f79f141271b008&
    "Mit Blick auf die jüngst starke Abwertung des Dollar und das hohe Leistungsbilanzdefizit der USA sagte das EZB-Ratsmitglied,
    dass die Geldpolitik durch "scharfe und abrupte Wechselkursbewegungen" erschwert wird."


    "scharfe und abrupte Wechselkursbewegungen" ? gegenüber Dollar?
    Seit Anfang des Jahres fällt der Dollar, ziemlich gleichmässig, wie auch von jedermann erwartet! Wo ist da der Witz? Wenn man solche "qualifizierten° Äusserungen hört, hat man unwirklich Angst um den Euro!

    Fragezeichen, das war kein Vorwurf dir gegenüber.Sondern nur die Frage in die Runde: Wie soll man so eine Meldung auffassen? Oder was soll es bezwecken? Das sie mit dieser Meldung aus dem Schneider sind, glaubt doch wohl keiner.


    Und jetzt warnt HSBC, "wen auch immer"! Heisst das Spiel, wer zuletzt warnt, verliert?

    ...EZB warnt vor erhöhten Risiken für Banken in "Folge der Krise an den Kreditmärkten".


    Da fällt mir nur ein: Sag bloss!
    Im Ernst solche "abstrusen" Nachrichten sind es, die die Reputation und Renommee der EZB in Frage stellen. Die ganze Aussage ist so "seriös", banal und überflüssig, wie ein Kropf!
    Wie kann einer, der für das Bankensystem grösstenteils mitverantwortlich ist, vor den Risiken der Banken bezügl. Kreditrisiken warnen! Wen warnen sie?


    Also, ich kann keinem Goldbug es verdenken, wenn sie die Fiatwährungen incl. Euro bereits abgeschrieben haben bzw. den Kapitel abgeschlossen haben, solange solche "Kapazitäten" für den Euro verantwortlich sind.
    Ist hier einer im Forum dabei, der halbwegs erklären kann, warum EZB die Öffentlichkeit "warnt," statt adequate Schritte dagegen zu unternehmen.
    Oder versuchen sie, höflich wie sie sind, die europäische Regierungen zu irgendwelchen Gesetzesvorlagen gegen Kreditauswüchse animieren? Oder drohen sie unterschwellig gegen die Banken?


    Irgendein Sinn muss doch so eine banale Meldung, die auch noch wirklich jedem bekannt ist, doch haben?
    Ich will`s doch nur verstehen und keine unnütze Polemik lostreten.

    aus http://www.finanznachrichten.d…07-11/artikel-9459950.asp


    Europa als Investitionsstandort oder nur als Schutzhafen?
    Offensichtlich ist, dass viel Geld in die europäischen Börsen fließt. Ob es Petrodollar, Asiaten, oder US-Anleger sind, ist mir egal, ich nenne dieses Geld, welches renditehungrig den Globus nach geeigneten Investitionen absucht, das „vagabundierende Geld“.
    Es ist höchst flexibel und immer bereit hier und da ein Päuschen zu machen, um ein paar Prozent mitzunehmen.


    Die Frage ist nur, will das Geld nur einen kurzen Zwischenstopp in Europa einlegen, dient der Dax also nur als Schutzhafen, oder handelt es sich um längere Investitionen?


    Der Einbruch in den USA, die Kreditmarktkrise, die Gefahr eines deutlich schwächeren US-Wirtschaftswachstums haben natürlich für große Unsicherheit gesorgt. Unsicherheit mag Geld überhaupt nicht. Was liegt also näher, als in eine starke Währung zu investieren?


    Wie erinnern uns: Früher investierten die Anleger, sobald es irgendwo eine Krise gab in den sicheren Hafen: Dollar.


    Es weist alles darauf hin, dass sich das nun geändert hat und der Euro (und der Euroraum) als sicherer Hafen entdeckt wird.



    Also Dollarweiterhin short und Gold=long, und Euro eher neutral. Ein direkter Anstieg Gold in Euro, wird wohl kommen, wenn fallende Eurozinsen zu Sprache kommen. (Vielleicht gegen nächsten Frühjahr/Sommer?) Zur Zeit profitiert Gold in Euro eher überwiegend vom schwachen US-Dollar. Aber die nächste Phase wird unbarmherzig kommen.

    Auch nicht uninteressant:
    aus http://www.be24.at/blog/entry/11191


    China: Inflation und Exporte eingedämmt
    Die Gestern in China veröffentlichte Inflation lag mit 6,5 % nur 0,2 % über den Erwartungen. Trotz des leichten Anstiegs ist es China gelungen die Inflation auf diesem Niveau nun schon das dritte Monat zu stabilisieren.
    Auch bei den Exporten hat China dem Druck von EU und USA nachgegeben und seine Handelsbilanz stabilisiert. Mit einem Überschuss von 27,1 Mrd. USD lag es deutlich unter den Erwartungen.


    Inflation bei 6,5% stabilisiert? Hä? Sind die Kommentatoren jetzt völlig durchgeknallt oder habe ich was verpasst? Die erwarteten 6,3%, wären in Ordnung gewesen?
    Achso, nur zur Info: wir reden von "offiziellen, geschönten" Zahlen! Der Anzahl der in Frage kommenden "Warenkorbszusammenstellungen" sind in China "naturgemäss" noch zahlreicher als in Europa.:-)

    Hört sich interessant an und gibt Zuversicht! ;)


    aus http://www.faz.net/s/Rub09A305…Tpl~Ecommon~Scontent.html
    Banken wollen Pfandbriefregeln aufweichen


    Von Stefan Ruhkamp
    13. November 2007
    Es ist nicht die erste Gesetzesnovelle in der mehr als zweihundertjährigen Geschichte des Pfandbriefs. Doch was sich die Banken für die nächste Überarbeitung des Pfandbriefgesetzes im nächsten Jahr vorgenommen haben, könnte das Gesicht der bei Sicherheitsfanatikern beliebten Titel verändern. Einige Hypothekenbanken wünschen sich, dass der Gesetzgeber die Regeln für die Bedeckung von Hypothekenpfandbriefen aufweicht.
    Im Gespräch ist, die Beleihungsgrenze für Wohnungskredite von 60 auf 80 Prozent anzuheben. Außerdem sollen die im Deckungsstock akzeptierten Länder, aus denen die Kredite stammen dürfen, um Australien, Neuseeland, Mexiko, Südkorea und die Türkei erweitert werden.


    Anleger und Analysten nicht restlos überzeugt
    Anleger und Analysten sind von diesen Argumenten aber bisher nicht restlos überzeugt. „Begeisterung lösen die Pläne bei den Investoren nicht gerade aus“, sagt Christoph Anhamm, Pfandbrief-Experte der niederländischen Bank ABN Amro.



    Der Kommentar - "Analysten nicht restlos überzeugt" - entbehrt nicht einer unfreiwilligen Komik!

    Klar, Kohle der Lobby´s ist auch wichtig. Aber der Anhängerschar hinter diesen Lobbys und Interessengruppen, wie Fundamentalchristen, Mormonen, Schwulengruppen, Landwirtschaftsverbände und und und sind wichtiger. Die Wahlen werden halt mit Stimmen gewonnen und nicht nur mit Geld. Es sei den man "investiert" das Geld direkt in Hacker, die die Wahlcomputer "günstig" beeinflussen können. Ja, dann braucht man nicht , für teures Geld die " Wahlvolk-Herde" zu überzeugen.

    Zitat

    Original von Osterhase
    Menschen bilden immer und ewig Blasen seit sie existieren.
    Um Götter, Führer, Waren, Orte, Werte.


    Blasen sind ein Ergebnis des Ausdenkens und der Kommunikation.


    Ich denke Blasen sind eher das Egebnis der Massenhysterie, aus der sich sehr Wenige heraushalten können. Das Gefühl etwas zu versäumen, wenn die ganze Welt hinterherläuft, ist wohl schlecht zu ertragen.


    Paar Thesen von Gustave Le Bon die durchaus "diskutionswürdig" sind. Aber prinzipiell gehören Blasen und Massen wohl zusammen. Auch wenn´s sich nicht reimt:-)


    "In seinem Buch Psychologie der Massen vertritt Le Bon die Thesen, dass


    die Masse im Gegensatz zum dazugehörigen Individuum ihre Kritikfähigkeit einbüßt.
    die Masse uneigennützig handelt. (der Einzelne ja, aber die Masse im Durchschnicht nicht?)
    die Masse nicht durch Argumente überzeugt werden kann.
    die Masse gegen Veränderungen ist.
    die Masse leicht erregbar ist.
    sich die Grundüberzeugungen der Masse nur sehr langsam verändern.
    die moralischen Urteile einer Masse (Geschworene) unabhängig von der Herkunft oder dem Intellekt ihrer Mitglieder sind."


    Das Trauige ist, das Blasen von den Meisten (damit sind die Fachleute gemeint, die Insider u.ä.) erst nach dem Platzen der Blase als solches erkannt und tituliert wurde:-)