Beiträge von Golden Earring


    ADAC-Mitglieder haben es besser. Sie erfahren solche Sachen immer als Erster. :D
    Als Optimist hätte man erwartet, das der ADAC dies vielleicht öffentlich zum Thema macht, und nicht in der hauseigenen Postille als Nachricht wiedergibt. Sie warten wohl darauf, das einige Mitglieder in den Kommentaren in der nächsten Ausgabe ihren Unmut zum Ausdruck bringen, sodas sie ein Grund haben aktiv zu werden. :D
    Da der Beschluss dazu auch erst im Januar stattfindet, ist keine unnötige Eile geboten :D


    Andererseits, es ist ja auch ok! Nutzvieh ist ja dafür da, um gemolken zu werden, geschoren zu werden und um es das Fell über den Ohren zu ziehen. Tierrechte hin, Tierrechte her! Manche Sachen sind halt nur Bestimmung! Und manche finden es sogar lustig.

    Hallo Daisygold,
    die edle Schatulle plus eine "Original-1-DM-Münze" runden das Angebot perfekt ab und machen es zu einem einzigartigen Angebot ;)


    "aufwändig im mitgeliefertem edlen Etui in Szene gesetzt mit einer 1 DM Umlaufmünze von 1950"

    Interessanter Beitrag! Respekt, Fragezeichen. Indiens Stellenwert bezüglich Gold, war mir in dieser Grössenordnung und diesem Ausmass nicht bewusst!
    Intelligent und zugleich sympathisch, diese Inder;-)


    "Im Jahr 2007, das ein Rekordjahr werden dürfte, wird Indien über 900 Tonnen Gold importiert haben - etwa 30 Prozent mehr als im Vorjahr und mehr als ein Fünftel des gesamten Weltabsatzes.
    Dies trotz des höheren Goldpreises, den die Inder mit ihrer Nachfrage im Herbst und Winter jeweils eigenhändig in die Höhe treiben.
    Insgesamt horten die Inder Schätzungen zufolge etwa zehn Prozent des weltweiten Goldbestandes, das wären rund 15 000 Tonnen.
    Wahrscheinlich ist es noch viel mehr, gut versteckt vor den Steuerbehörden.
    Vom jährlichen Goldbedarf des Landes stammen nur zwei Tonnen aus heimischen Gruben, der Rest muss eingeführt werden."

    aus...http://www.nachrichten.at/wirt…b8024d0a91b57d72beb94c7bc


    Auch Gold glänzt wie noch nie.
    ...Die meisten Analysten sehen die 900-Dollar-Marke in Griffweite. (Was für Analysten! 900usd vorauszusagen- bei einem Goldpreis von 870usd- Inzwischen kann man wohl jemanden bereits verunglimpfen, in dem man in/sie als "Analyst" tituliert, andere Schimpfwörter braucht man den Clowns nicht zu geben)
    Der Goldexperte der Sparkasse Oberösterreich, Roland Öhler, prognostiziert heuer den Fall der 1000-Dollar-Marke. „Gold ist noch unterbewertet. Inflationsbereinigt liegt es bei 1500 Dollar“, sagt Öhler.


    Mehrere Faktoren sprechen für eine Fortsetzung des Aufwärtstrends. Eine Aufwertung des US-Dollars, die den Goldpreis belasten würde, dürfte sich in die Länge ziehen. Die US-Notenbank wird an Zinssenkungen nicht vorbeikommen. Diese machen Anlagen in den USA weniger attraktiv und belasten damit den Dollar.


    Zudem ist Gold eine klassische Absicherung gegen Inflation. Zuletzt haben sich die Inflationsängste als begründet erwiesen. Ein Ende der Preissteigerungen ist nicht in Sicht. (und das Ende der negativen Realverzinsung!)


    Langfristig wird zudem die höhere Nachfrage und die sinkende Goldproduktion den Goldchart laut Analysten weiter nach oben treiben. In acht von zwölf großen Förderländern lässt sich die Produktion nicht erhöhen oder sinkt sogar. Hat Südafrika 1970 noch tausend Tonnen Gold pro Jahr gefördert, waren es 2007 nur rund 270 Tonnen.


    Besonders in Schwellenländern (Indien, China) hat Gold hohen Stellenwert.
    Dort steigt die Nachfrage nach Gold mit dem wachsenden Wohlstand. Zudem ist China in den Goldhandel eingestiegen...

    http://www.welt.de/wirtschaft/…Euro.html#article_comment
    4. Januar 2008, 07:12 Uhr
    Teuerung
    Experten rechnen mit Benzinpreis von vier Euro


    Wirtschaftsforscher in Deutschland befürchten einen Anstieg des Benzinpreises auf vier Euro je Liter.
    Die Experten begründen die Erwartung mit dem weiteren Anstieg des Ölpreises. Laut dem Mieterbund müssen die Verbraucher bald auch für Heizung und Warmwasser deutlich mehr zahlen.


    Laut einer Prognose des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) droht in den kommenden zehn Jahren eine Verdreifachung des Benzinpreises. „Sollte sich der Ölpreis verdoppeln – was nicht unwahrscheinlich ist – und der Dollarkurs normalisieren, würde der Liter Super vier Euro kosten“, sagte DIW-Energieexpertin Claudia Kemfert der „Bild“-Zeitung

    Zitat

    Original von Pauli
    @ GoldenEarring


    In der Tat. Weinberg war einmal gut und mutig. Mittlerweile ist er fast völlig im Mainstream angekommen, was man zB daran sieht, dass er seit etwa 70 $/Barrel bei Öl von einer spekulativen Übertreibung spricht und jede PeakOil-Mutmaßung weit von sich weist. Ähnlich vorsichtig ist er bei Gold geworden (900 $ sind noch gut 3,5% weg...).


    Hallo Pauli,
    Bezüglich der Aussage: "Genau wie damals könnte es nun zu einer Beschleunigungsphase mit einer anschließenden Korrekturbewegung kommen" aus dem Artikel, hat "Rolf Nef" auf den Goldseiten einen sehr interessanten Vergleich vorgestellt: http://www.goldseiten.de/conte…/artikel.php?storyid=6148


    Einmal aus dem Jahr 1869: Der Goldpreis ging in der letzten Beschleunigungsphase vom Basispreis aus mit dem Faktor 5,25 auf die Spitze! (in rund 1-2 Jahren)
    Zweites Beispiel aus den Jahren 1976 bis 1980: Da ging der Preis mit dem Faktor 8,5 hoch (1,618 - ein fibonacci Verhältnis - mal die 5,25= 8,5).
    Die Angst und Panik sagt er, wird diesmal größer sein wie früher, ein Multiplikator von 8,5 mal 1,618 (= 13,75) ist nicht auszuschliessen, um nicht zu sagen, wahrscheinlich.
    Der Start liegt bei 640 US$. Nimmt man den unteren Multiplikator von 5,25, kommt man immerhin auf 3.360 US$. Mit dem oberen von 13,75 kommt er auf 8.880 US$/Unze, gut ziemlich mechanisch gerechnet und zugleich utopisch! :)
    Dagegen nimmt sich die 900usd-Prognose von Weinberg an wie Fliegenschiss!


    Er untermauert seine These bzw. seine Voraussage allerdings auch fundamental und relativ sachlich, durch die folgende historischen Zahlen (allerdings mit den willkürlich angenommenen Multiplikationsfaktoren (Summe aller Kredite geteilt durch Summe der umlaufenden Geldmenge) von Faktor 4 aus dem Jahr 1864 oder von 10 aus dem Jahr 1942


    "Der Run nach cash hat bei den Banken begonnen, nicht beim Publikum, sie leihen einander nicht mehr, cash ist King. Historisch betrachtet ging im 19. Jahrhundert (1864) das Verhältnis aller Kredite zum umlaufenden Geld auf "vier" herunter. Bei heute gleichbleibender Monetärer Basis von 850 Mrd. US$ würde das einer Kreditmenge von nur 3.400 Mrd. US$ entsprechen gegen einem aktuellen Niveau von 55.000 mrd usd. Faktor 65 statt Faktor 4) Es müssten also rund 52.000 Mrd. US$ Kredite verschwinden, durch Verkäufe der Sicherheiten oder durch Pleiten. (Gut, die Wirtschaftsleistung hat sich auch fast sehr stark erhöht)


    Es könnte im andern extrem auch die Monetäre Basis steigen. Um das Verhältnis von 4 zu erreichen, müsste sie auf 13.750 Mrd. US$ steigen, also um rund 12.900 Mrd. $. D.h. das Fed müsste soviel neues Papiergeld kreieren.
    1942 sank dieses Verhältnis auf 10, bevor es wieder stieg. 10 würde bedeuten, dass die Monetäre Basis bei stabiler Kreditmenge auf 5.500 Mrd. US$ steigen müsste, bei gegenwärtig 850 Mrd. US$ (das wäre inflationär) oder die Kreditmenge müsste auf 8.500 Mrd. US$ sinken, runter von den gegenwärtigen 55.000 Mrd. US$, also ein Abbau von 46.500 Mrd. US$. (Das wäre deflationär).
    In Realität wird wohl eine Mischung aus Deflation und Inflation auftreten, angefangen mit der Deflation und aus Angst vor Bankzusammenbrüchen zur Inflation schwenkend."



    Ok, schon seine Überlegungen zu der Entstehung von inflationären oder aber von deflationären Tendenzen sind bereits lesenswert, und versucht die ganze Thematik auf quantitative Füße zu stellen, sodass man durch gewisse Annahmen, ein Gefühl für die Zahlen bekommt.


    Dagegen können einem alle "Weinbergs" dieser Welt gestohlen bleiben, mit ihren armseligen, nachträglichen Erklärungsversuchen der Preisbewegungen!

    http://www.faz.net/s/Rub09A305…Tpl~Ecommon~Scontent.html
    03. Januar 2008 Am Euro-Geldmarkt hat sich die Lage am ersten Handelstag im neuen Jahr leicht entspannt. Von einer Normalisierung sei der Markt aber noch weit entfernt, sagten Händler. Bis der Markt ein neues Gleichgewicht finde, das dem Zustand vor Ausbruch der Kreditkrise im Sommer ähnele, dürften noch Monate vergehen. Wie schon in den Tagen zuvor hat die Europäische Zentralbank (EZB) den Geschäftsbanken auch am Mittwoch wieder angeboten, überschüssige Liquidität bei ihr für einen Tag anzulegen. Mit diesen kurzfristigen Geschäften zielt die EZB darauf, den Zins für Tagesgeld (overnight) nahe dem Leitzins von 4 Prozent zu halten.


    Wichtige Marktteilnehmer verschwunden


    Händler zeigten sich am Mittwoch erleichtert, dass der Jahresultimo letztlich ohne nennenswerte Zwischenfälle verlaufen ist.
    Im Vorfeld war befürchtet worden, dass einzelne Banken aufgrund des allgemeinen Misstrauens in bedrohliche Liquiditätsnöte geraten könnten. Um dem vorzubeugen, hatten mehrere Zentralbanken seit Mitte Dezember in einer koordinierten Aktion in großem Stil Liquidität bereitgestellt.
    Nach Angaben von Händlern wurde in den vergangenen Tagen kein kein Fall bekannt, dass ein größeres Institut in Liquiditätsnöte geraten wäre.

    Titel: Aufschwung- und Reformpropaganda läuft mal wieder auf vollen Touren. Abgehoben von wichtigen Fakten.
    Rubrik: Strategien der Meinungsmache
    Verantwortlich: Albrecht Müller


    Zur Zeit sind wir wieder einmal Opfer massiver Propaganda. Und es wird immer wieder eingebläut: erstens wir hätten einen richtigen Aufschwung, und zweitens, diesen hätten wir den Reformen zu verdanken. Bedauerlicherweise passen die Fakten nicht so richtig: die Arbeitslosenzahl geht nur wenig und nicht nachhaltig zurück und dem Einzelhandel und den Konsumenten geht es ziemlich schlecht. Siehe dazu die heutige Pressemitteilung des statistischen Bundesamtes: „Einzelhandelsumsatz im Juli 2007 real um 1,5% gesunken.“ Albrecht Müller.


    Im heutigen Hinweis Nr. 1 hat Wolfgang Lieb auf einen Beitrag von Thomas Fricke in der heutigen FTD hingewiesen. Fricke bezweifelt, dass die Hartz-Reformen viel zum so genannten Jobwunder beigetragen hätten. Wolfgang Lieb bezweifelt zusätzlich mit Recht, dass wir ein Jobwunder erleben. Weil seine Begründungen und die Fakten eigentlich nicht in einem Kommentar zu einem Hinweis auf einen Artikel versteckt bleiben sollten, hänge ich sowohl den Hinweis auf Thomas Frickes Artikel als auch Wolfgang Liebs Kommentar hier noch einmal an und füge meinerseits noch einige Bemerkungen an.



    http://www.nachdenkseiten.de/wp-print.php?p=2602

    ....sowie niedrige Realzinsen für den Anstieg des Goldpreises verantwortlich seien.


    Weit haben wir es gebracht, das sogar Commerzbank öffentlich zugeben muss, das negative Realzinsen für die momentanen Gold-Alltimehighs verantwortlich ist.
    Nachträglich Bewegungen "erklären", können die Analysten wohl immer noch am Besten. Zu einer Analyse der nächsten Monate bezüglich der Richtung der Realzinsen hat er sich nicht leider entschliessen können oder wollen. Da muss sich jeder wieder selbst aus dem Fenster lehnen können.

    auf der gleichen website...http://www.handelsblatt.com/News/Konjunk...en-wachsen.html


    HANDELSBLATT, Montag, 8. Oktober 2007, 09:23 Uhr
    Zinssenkung gefordert

    Frankreich macht wieder Druck auf Trichet
    Frankreichs Regierung lässt nicht locker. Aus Paris sind erneut Forderungen an die Europäische Zentralbank (EZB) laut geworden, die europäische Konjunktur mit einer Zinssenkung anzukurbeln.



    EZB darf aber aber jederzeit vor der Inflation warnen, und ihre Sorgen zur Sprache bringen:-)

    Hallo coolhand,
    ich denk' solche Verhältnisse (Gold:Silber) sind relativ langfristig zu sehen! Klar kann der Wert "prinzipiell" bis Ende des Jahres unter 50 rutschen. Wer kann das schon voraussehen?
    Aber Fakt für die "kleinen Leute" bleibt: Gold ist Pflicht, und Silber die Kür. Bei Gold ist die Lage eher fundamental voraussehbar. (Noch mal, meine persönliche Meinung, ohne irgendwelche Fakten, braucht keiner zu widersprechen) Silber ist auch schlechter voraussehbar und volatiler/spekulativer. Es kann ruckzuck auf 19usd gehen, was ca 30% wäre. 30% bei Gold ist wohl schwieriger zu erreichbar. Deshalb mischt man ja auch beide. Was weiss ich 50:50 oder 70:30, zugunsten Gold. Muss dich nur dabei wohlfühlen. Erzählen wird dir jeder was. Wie ich gerade. ;)


    Achso, das der FED die Zinsen anheben könnte, halte ich auch für ein übles Gerücht :) Warte nur ein, zwei Quartale, wo Europa bei der Rezession USA folgen wird! Dann wird die klassische Notenbankpolitik betrieben: Wasser predigen, Wein trinken! Und die Zinsen werden gesenkt! Denn, Konjunktur kommt immer vor der Preisstabilität! War bei der ehrwürdigen Bundesbank (Gott hab sie selig) auch nicht anders!
    Über Inflation wird öffentlich gejammert, und geklagt, hintenrum wird die Geldmenge erhöht, bleibend. Nicht wie die Tenderangebote,vom Ende des Jahres, die haben sie natürlich zürückgenommen! War ja auch nur um die Bilanzen zu schönen, damit sie die faulen Papiere kurzfristig (Stichtag: Jahresende) mit Wert hinterlegen konnten. Jetzt haben die Banken wieder 3 Monate Zeit, die Liquiditätslücken, wie auch immer zu schliessen. Die Amis sind da realistischer: Fix in den sauren Apfel reingebissen und ob von Arabern oder asiatischen Tiger frisches Kapital reingenommen und halt ein Teil des Kapitaleigentums mal überschrieben. Ändert sich im Endeffekt nichts. Sie bleiben am Steuer.
    Also viel Erfolg, mit deinen "Absicherungsgeschäften". Mehr solltest du eh nicht erwarten 8)
    Bezüglich, dem Glauben an unbegrenztem Gelddrucken oder "Geldverschenken" durch die Notenbanken an die beteiligten Banken und Finanzinstitute, wäre ich auch vorsichtig. Es herrschen knallharte Regeln, bezüglich zusätzlicher Liquiditätsbeschaffung. Und geschenkt wird nichts! Es wird die Zeit kommen, das die ersten Institute über die Klinge springen werden, ohne das es zu einer Kettenreaktion kommt. Dann sind die Notenbanken wieder eiskalt! Im Moment haben sie nur zuviel Angst, weil sie die Folgen der ganzen Misere nicht voraussehen können und nicht ungewollt ein Systemzusammenbruch initieren wollen.

    Verfasst von Rainer Sartoris am 03.01.2008 um 9:03 Uhr
    Goldpreis-Future (USD/Unze): Vor dem großen Sprung
    Anfang November 2007 stieß der Goldpreis bis auf 848 USD vor. Damit reichte der Impuls bis in den Dunstkreis des Hochstands vom Januar 1980 bei 875 USD - ein Sprung über diese Hürde blieb jedoch noch aus. Die seither anhaltende Ruhepause hat sich in einer abwärtsgerichteten Flagge vollzogen, deren obere Begrenzung Ende Dezember nach oben verlassen wurde - dies werten wir als Bestätigung des übergeordneten Aufwärtstrends.


    Damit steht nun ein Angriff auf den Widerstandsbereich bei 848/75 USD an. Mit einem Sprung über diese Hürde wäre ein Vorstoß in "unchartered territory" gelungen, d.h. der Goldpreis hat sich zuvor noch nie in diesem Bereich bewegt. Als nächste potentielle Anlaufmarke ist dann die Parallele zum seit Mitte August existierenden Aufwärtstrend anzuführen, die derzeit bei rund 925 USD und damit noch in einiger Ferne verläuft.


    Selbst wenn ein nachhaltiger Ausbruch nicht im ersten Anlauf gelingt, würde es eine Weile dauern, bis der konstruktive Ausblick ins Wanken gerät. Dazu wäre ein Abgeleiten unter das Tief vom 20. November bei 773 USD notwendig. Vor einem Test des Tiefs schützt insbesondere der mittelfristige Aufwärtstrend (akt. bei 809 USD). Von Seiten der Indikatoren spricht wenig gegen einen weiteren Vorstoß des Goldpreises. So weist der MACD ein Kaufsignal auf, und die Oszillatoren bieten noch Spielraum für weitere Kursgewinne.


    Der gestrige Anstieg über 848 USD stellt in unseren Augen ein erstes prozyklisches Kaufsignal dar. Positionen können dann bei einem Sprung über 875 USD verstärkt werden.


    http://www.goldseiten.de/conte…/artikel.php?storyid=6147

    Hallo coolhand,
    wer gegenwärtig keine Ersparnisse hat, hat auch keine Probleme mit dem Kaufkraftverlust seiner Ersparnisse oder die Betroffenheit, unverdient im Alter Armut erleiden zu müssen!! Ist also von dem Problem erst mal nicht betroffen! Wenn man keine Ersparnisse hat, kann man auch einer Spekulation nicht teilhaben!
    Was die Einstiegsphase in Edelmetalle betrifft, könnte man mal eine Umfrage starten, wo jeder mal angibt, in welcher "Euro-Phase" er mit dem "grössten Teil" seiner Ersparnisse eingestiegen ist! Ich denke, die eingefleischten paar goldbugs mal ausgenommen, sind die Meisten hier im Forum nicht unter 350 Euro eingestiegen. Und etliche, die nach dem Sommer 2005 eingestigen sind, haben auch durchschnittliche Einstiegspreise über 500 Euro.
    Also, ich bleibe dabei: Relax! Das eigentliche steht noch bevor! Wenn die Zinsen anfangen wieder nach oben zu drehen (und natürlich die negative Realverzinsung!), können wir uns darüber unterhalten, ob Edelmetalle überbewertet sind und auszusteigen oder Bestand runterzufahren sinnvoll ist!


    Aber für die nächsten 6 Monate steht diesbezüglich alles auf Grün!


    Zu dem "Superspike": Vor einem kurzfristigen Anstieg (2008 ) auf 1.200-1.500€ , denke ich nicht, das wir von einer Goldblase reden können.
    Nur meine unmassgebliche Meinung!

    Hi mesodor,
    bis auf die Aussage, das es für den Einstieg schon teilweise schon spät ist, kann ich dir absolut zustimmen. Im Moment beschäftigt das Problem mit dem Fiat-Money auch alle Mainstream-Analysten und spätestens über die negativen Realzinsen werden auch die Skeptiker und System-Mitläufer in Zugzwang gebracht, quasi genötigt in Gold einzusteigen.


    aus Rethfelds Wellenreiter vom 30.12.2007: http://www.wellenreiter-invest.de/
    Nur dreimal in den vergangenen 35 Jahren herrschte ein negativer Realzins vor. Diese seltene Situation ist jetzt wieder eingetreten. Der Realzins erlaubt Investoren in Anleihen und anderen festverzinslichen Instrumenten, den realen Wert ihres Investments zu erkennen. Beispielsweise verbleibt bei einem Zinssatz von 5 Prozent und einer Inflationsrate von 2 Prozent ein Realzins von 3 Prozent. In diesem Fall „rentiert sich“ die Anleihe. Steigt hingegen die Inflationsrate – wie aktuell – auf 4,3 Prozent, während der Zinsatz für 10jährige US-Anleihen auf 4,2 Prozent fällt, wird der Realzins negativ. Die Anleihen rentieren unterhalb der Inflationsrate (Realverlust)! (Die Rechnung geht inzwischen sogar bei den geschönten und gefälschten Inflationraten auf :)


    Die hohe offizielle Inflationsrate dürfte in den kommenden Monaten anhalten, sodass der Realzins ebenfalls bis ins zweite Quartal negativ bleiben sollte. Der negative Realzins macht die Fortsetzung der Aufwärtsbewegung in Gold und die Überwindung des Allzeithochs von 1980 wahrscheinlich.
    In solch einem Fall gewinnen Investments in Edelmetalle mangels Alternative an Attraktivität. Wie der folgende Chart zeigt, stieg der Goldpreis im Falle eines negativen Realzinses jeweils deutlich an.



    Erst jetzt wo die Spatzen es von den Dächern pfeifen, und wirklich bald in jedem Mainstream-Media Hinweise aufs Gold erfolgt, wird eine breitere Mehrheit angesprochen. Klar wäre es lukrativer gewesen Mitte 2005 noch bei 350€ einzusteigen, um den Anstieg auf 550€ mitzunehmen. 60% in zweieinhalb Jahren. Aber, nicht jeder ist so voraussehend und verpasst ist nichts! Seit anderthalb Jahren dümpelt der Goldpreis zwischen 500 und 550 Euro. Und 2008 geht es in die entscheidende Runde, wo wir trotz weiterem Dollarverfall, Preise über 700€ erwarten können. Solange sich die Mentalität bezüglich Inflation und Geldmengenausweitung bei den Notenbanken nicht ändert, sehe ich keinen Grund Goldpreisrückgang zu befürchten.


    Interessant auch dazu die Zeilen aus Hamiltons Artikel:


    Verfasst von Adam Hamilton am 27.12.2007 um 7:16 Uhr
    Euro-Gold Rekorde


    ...Im Fall von Euro-Gold scheinen die 550 € nicht mehr so hoch zu sein und 500 € ist nun die untere Grenze der Handelsspanne. Ein materieller und ausschlaggebender Ausbruch über 550 € ist technisch nicht schwer vorstellbar. Es bräuchte nicht viel Investment in Gold, um Euro-Gold in nie erlebte Dimensionen zu steigern.
    Das ist eine faszinierende Aussicht, da es vielleicht sehr wohl den Start des nächsten Stufe 2-Aufschwungs markieren könnte.


    ...Nun, wenn die 550 €-Grenze fällt, wird das Interesse internationaler Investoren in Gold zu Investieren erneut steigen? Es würde mich kein bisschen verwundern. Nur wenige Dinge faszinieren die Vorstellungen von Investoren so sehr wie neue Hochs. So ein Euro-Gold-Ausbruch könnte auch Hand in Hand mit einem Rückgang des Euro selbst gehen. Wenn europäische Investoren beginnen, sich Sorgen zu machen, dass eine Euro-Korrektur fällig ist, wird das ihre Motivation Gold zu kaufen noch steigern, um einer Euro-Flaute zu entkommen


    Heute schwebt Gold um die 550 €, jeder Anstieg der Goldkäufe würde es schnell darüber treiben und das Potential für einen 550 €-Ausbruch bieten. Ich denke, das ist aufgrund der irrationalen Ängste, die Edelmetall-Investoren heutzutage quälen, noch wahrscheinlicher.


    Also hier gilt für alle Späteinsteiger, wie Oasis schon sang, "My soul slides away, But don't look in anger" ;)


    Ich wünsche Allen im Forum ein Frohes Neues Jahr und einen ganz besonders Guten Rutsch!

    http://www.wallstreet-online.d…ity/thread/1136749-1.html
    Der "Merkel - Aufschwung" in Zahlen


    Preise steigen, Einkommen schrumpfen. Was Millionen fühlen, ist jetzt amtlich: Die Bundesregierung räumt ein, dass das verfügbare Einkommen der Privathaushalte von Ende 2005 bis heute um 0,4 Prozent gesunken ist.


    * Heizöl: plus 24 Prozent
    * Benzin: plus 20 Prozent
    * Strom: plus acht Prozent
    * Vollmilch: plus 37 Prozent
    * Butter: plus 46 Prozent
    http://www.derwesten.de/nachri…/westfalen/2007/12/20/...


    Trotz alledem verkünden viele Medien wie von der Politik gewünscht dass die Absenkung der Arbeitslosenversicherungsbeiträge von 4,2 auf 3,3 Prozent einen wahren Kaufrausch auslösen wird. Immerhin wird ein Arbeitnehmer pro 1000 € Einkommen mit 4,50 € /Monat entlastet. Immerhin sind das 3 L Benzin oder 5 L Vollmilch rund 9 L Heizöl; 22,5 KW Strom; ich fürchte das diese 4,50 €/Monat das Konsumklima nicht nachhaltig verbessern werden. Mann sollte nicht übersehen das denn Rentnern nach einer Rentenerhöhung von 0,54 % in 2007 bei einer Inflation von 3,x % erhebliche Kaufkraft verloren gegangen ist.


    Das eine ist der Wunsch von Medien, Wirtschaftslenkern und der Vordenker der Politik das ganz andere die Wirklichkeit der Realität.
    Die Frage für das Jahr 2008 ist ob die mediale "Märchenstunde" wie von der Politik gewünscht, fortgesetzt wird oder ob sich die Wirklichkeit der Realität durchsetzen kann.

    aus...http://www.goldseiten.de/conte…/artikel.php?storyid=6127


    Verfasst von Adam Hamilton am 27.12.2007 um 7:16 Uhr
    Euro-Gold Rekorde
    Obwohl Washington und die Fed mit wilder Geschwindigkeit daran arbeiten, das internationale Vertrauen in den US-Dollar zu zerstören, bleibt dieser immer noch erste Wahl für die Preisfixierung vieler internationaler Märkte. Darunter befindet sich auch Gold. Unabhängig davon, wo sich die Mine befindet, erfolgt die Preisbildung und der Verkauf fast immer in US-Dollar.


    Wenn Sie ein amerikanischer Investor sind, ist das toll. Der Wert von Gold war schon immer in Dollar angegeben, und es ist schwer vorstellbar, das in einer anderen Art und Weise zu sehen.
    Wenn Sie aber außerhalb der Vereinigten Staaten leben, ist es wichtiger, wie der Goldpreis in der eigenen Währung notiert. Ihr Verstand ist darauf eingestellt, in der eigenen Währung zu rechnen. Deswegen lassen sich verschiedene Investment-Optionen nur innerhalb dieses lebenslangen, mentalen Bezugssystems vergleichen.
    Investoren auf der ganzen Welt betrachten die Attraktivität eines Investments in Gold zu Recht nur aus Sicht der eigenen Währung. Allgemein werden Investoren von Märkten angezogen, die in ihrer Währung stark und im Steigen sind. Einschließlich Gold.


    Aber dank der Abweichungen vom US-Dollar kann der Gold-Chart der lokalen Währung sich stark vom Dollar-Gold-Chart unterscheiden.


    Deswegen ist das, was wir Amerikaner im Dollar-Gold-Chart sehen, nicht immer das, was Investoren weltweit in ihrem eigenen Gold-Chart sehen. Wenn der US-Dollar ziemlich stabil ist, wird sich Gold in anderen bedeutenden Währungen um ähnliche Prozentsätze verändern. Aber wenn der US-Dollar instabil ist, wie es die letzten 15 Jahre war, kann das den Goldpreis in lokalen Währungen beeinflussen. Um die Sichtweise der internationalen Investoren auf Gold zu verstehen, müssen wir es von ihrer Lage aus betrachten.


    Wir bei Zeal haben Gold in bedeutenden Währungen jahrelang beobachtet. Wir erhalten quartalsweise aktualisierte Langzeit-Gold-Charts in 10 großen Währungen für die Abonnenten auf unserer Website. Um beispielsweise Gold wie ein asiatischer Investor zu betrachten, sehen wir es uns in Japanischen Yen, Chinesischen Yuan und Indischen Rupien an.
    Aber aus Gründen, die später noch klar werden, war ich lange Zeit am meisten fasziniert von Gold, bewertet in Euro...



    Sehr empfehlenswerter Artikel, der die gesamte Goldpreisnotierung in Euro von 2002 bis jetzt sehr differenziert und auf technisch/psychologischer Basis kommentiert. Absolut lesenwert!

    aus...http://www.wallstreet-online.d…en/nachricht/2221366.html


    ...Tatsache ist: Die Geldentwertung hat sich in Europa längst vom EZB-Ziel bei rund zwei Prozent verabschiedet.
    Die auf Basis des Wachstums der Geldmenge berechnete Inflationsrate von rund 8 Prozent entspricht sehr viel besser der „gefühlten“ Inflation.
    In den USA wird aktuell und offiziell eine Teuerung über 3 Prozent p.a. ausgewiesen. Legt man das Wachstum der Geldmenge zugrunde, wären etwa zehn Prozent zu veranschlagen.
    Auch das entspricht wesentlich mehr den Tatsachen als der Wert der offiziellen Statistik....


    ...Ich rechne mit einer Rezession der Weltwirtschaft, die etwa zur Jahresmitte 2008 beginnen und in Stärke und Länge die jüngsten beiden Rezession übertreffen dürfte.


    ...Mittelfristig: Der systemimmanente Weg ist, die skizzierte Situation durch Entwertung der Schulden über anhaltende Inflation in den Griff zu bekommen.
    Es sieht so aus, dass in der jüngeren Vergangenheit die durch die konsequente Notenbank-Politik des billigen Geldes angeheizte Asset-Inflation in die Gütermärkte übergesprungen ist, wobei inflationäre Tendenzen bei Nahrungsmitteln/Energie und deflationäre bei Industriegütern divergieren.



    Der Artikel ist komplett lesenswert, trotz manch kontroverser Ansichten (...Faktor dürfte der übergeordnet erstarkende Dollar sein) ;)