Beiträge von cyberworky

    Die Nettobetrachtung der COT Daten wurde ist noch aus der Zeit wo die Farmer ihre Produkte im Vorraus verkauft haben um Geld fuer die Samen zu bekommen. So ca. vor 100 jahren.


    Zusammengefasst werden die Nettopositionen der Gruppen. Sind die Comms z.B. Netto long in Baumwolle kann man am markt von guten Preisen ausgehen. etc.


    Die Nettobetrachtung hat noch nichts damit zu tun das einer long und einer short im Kontrakt ist. Hier wir nur die Positionierung betrachtet. Welche Gruppe ist longer? Welche ist short?


    Das open Interest gibt die Anzahl der offenen Kontrakte wieder.


    Auf Grund der Hoehe der gehaltenen offenen Kontrakte und der ueberwiegenden Positionierung auf der Shortseite dominieren die Banken die Edelmetalle. Auch haben die banken die moeglichkeit zu Zeiten zu handeln wo andere nicht mehr handeln koennen.


    Es gibt da unendliche handelsstrategien. Einfach mal gurgeln!


    Xray1 soweit i.O. :whistling:

    Den Vergleich ETF und Immobilienfonds finde ich gut. Das ist bei allen derart konstruierten Anlagen der Fall. Wenn alle gleichzeitig rauswollen..............


    Den Preis den Du ueberall siehst und fuer Deine Edelmetallgeschaefte zu grunde legst, wird von den Banken an der Comex gemacht. Die Produzenten haben da nur wenig Einfluss drauf.


    Mit deiner Sichtweise hast Du auch recht, wenn es bei dem geschilderten Verhalten bleiben wuerde waere die Welt auch o.K.

    Hi Knucki, die Theorie und die Praxis sehen sich oft nicht aehnlich. Eigentlich stimmt es auch das die Comms Haendler und Produzenten sind die sich ueber die Terminboerse absichern. Das waere dann normal und wir koennten auch auf die Signale der COT bauen.


    Seit es Banken gibt dominieren diese jedoch das Geschaeft an den Terminmaerkten. Die hoechsten Positionen an Kontrakten in der Gruppe der Comms werden von den Banken gehalten. Hier liegt nun das Problem. Die Menge der shorts von den Banken erzeugt ein kuenstliches Ueberangebot und druekt den Preis.


    Die Frage die sich aktuell stellt ist, gehen die Banken jetzt wieder in longs? Kann sich dadurch ein neuer UP Trend entwickeln?


    Siehe auch hier: (das ist jetzt eine Nettobetrachtung - Anzahl der Longs minus Anzahl der Shorts ist Netto Positiv = Netto Long oder Netto negativ = Netto Short)


    http://www.goldreporter.de/ter…dpreis-bremse/gold/30822/


    PS


    Es gibt Leute die glauben JPM ist allein fuer die hohen Shorts bei den Comms verantwortlich. 8) Allen anderen handeln normal.

    Dann fang mal am Anfang dieses Fadens an zu lesen. COT Analyse ist nicht fuer kurzfristige Handelsstrategien geeignet.


    Der Trend der Positionierung geht hier ueber viele Jahre. Die Comms waren zuletzt im jahr 2001 und nur wenige Tage im Jahr 2008 Netto Long.


    Hier kann man sich den Chart selber basteln und die COT Daten in allen Einzelheiten dazu fuegen. Viel Spass beim selber machen. BILD dir deine eigene Meinung. :thumbup:


    http://www.timingcharts.com/



    Ach ja, der Faden hier ist doch nicht der laengste :hae: es gibt noch viel laengere hier [smilie_love]

    Verluste auf der Shortseite sind erst dann schmerzlich wenn sie realisiert werden. Das war damals die perfekte Bullenfalle, genau so perfekt wie die derzeit gebaute Baerenfalle.


    Meine Prognose fuer Edelmetalle ist: Gold und Silber sind mehr WERT als die Papierpreise vorgeben.


    Nach meiner Weltanschauung unterscheide ich zwischen physischem Tausch Edelmetall gegen Scheingeld und dem Boersenhandel wie an der Comex. Was ist der Kontrakt oder die Aktie Wert die an einer Boerse gehandelt wird.


    Wir leben in einer Welt wo Geld scheinbar unendlich vorhanden ist. Edelmetalle sind jedoch nur begrenzt vorhanden. Siehe auch den Beitrag ueber die derzeitige Situation der Minen von woernie im Charttechnik Faden.


    Also sollten wir darueber dankbar sein das die Preise noch einmal ruter gekommen sind und wir weitere Moeglichkeiten bekommen um Geld in Wert zu tauschen.

    Sorry Spengler da liegst Du einige Meter daneben. In dieser Zeit wurde lediglich eine grosse Bullenfalle gebaut um den Chart in die heutige Richtung zu bekommen.

    Der Spengler hat aber auch ein bissel recht. [smilie_blume] Die COT Daten allein koennen uns wirklich nicht sagen wo die Reise hingeht. Allerdings koennen die Daten und die Charts uns moegliche Ziele zeigen.


    Sollten wir da eines Tages mal wach werden und JPM ist long :hae: haben wir es eventuell aus den COT Daten gelesen.


    Im Moment halte ich JPM Long realistischer als ein ueberrenen der Comms. Den BankRun haben wir auch schon lange nicht mehr besprochen.


    In der Welt in der wir gerade leben erhaelt Gold jeden Tag mehr an Bedeutung. GOLD ~ Geld ~ Vertrauen und Wert nicht Preis 8)

    Diesen Freitag gab es nun auch wieder einen montlich erscheinenden http://www.cftc.gov/marketrepo…cipationreports/index.htm


    Wenn man hier die Strukturveraenderung seit dem letztem Jahr verfolgt wird deutlich wie stark die Banken aus den Shorts aussteigen und sukzessive Long Positionen aufbauen. Damit besteht die Moeglichkeit einer Bodenbildung bei den Papierpreisen. Mal sehen wann hier genug Profit eingefahren ist und wann die Banken dann auch Netto Long sind.


    Waren die Banken noch mit 224.216 Kontarkten short so stehen Heute noch 159.469 Positionen offen. Im Silber waren es 72.325 shorts und jetzt 58.345. (In anderen Berichten werden dann wohl die Nettopositionen betrachtet.)


    Ein sehr guter Beitrag auf den Goldseiten dazu: http://www.goldseiten.de/artik…dem-Ruecken-zur-Wand.html


    Die Bedeutung von Gold sollte kuenftig wohl weiter steigen.


    Zu den Terminen:


    http://www.cmegroup.com/tradin…&FilterOn=//lcpcProductTO[cpcproduct/product_group + 'Metals']&PageStart=1&vertindex=0&page=metals


    Produkt auswaehlen und auf Produktspezifikation gehen:

    Die Storie die Frank Meyer in seinem Artikel beschreibt lohnt sich m.E. weiter zu beobachten. Er Beschreibt die Gelegenheit für JPM die eigenen Shorts in Richtung Spekuanten abzuladen. Der Frank Meyer hat Zugang zu Leuten die von der Materie etwas verstehen.


    Aus den COT Daten kann man sehr wohl nachträglich ablesen welchen Trend die einzelnen Positionen eingeschlagen haben. Zusammen mit der Charttechnik kann man dann versuchen die wahrscheinlichste Richtung des Marktes zu bekommen. Schauen wir uns das doch die nächsten Freiage weiter an ob die comms weiter long aufbauen und ihre shorts in Richtung Spekulanten verlagern. Denn neue Positionen im OI kommen so gut wie nicht mehr dazu.

    Zu den COT Daten gibt es m.E. wiedermal nicht viel zu sagen. Das Bild der Vorwoche hat immer noch Bestand. Auch nach dem gestrigen Abverkauf sind die offenen Positionen nicht wesentlich runter. Allerdings ist wieder eine Zunahme von Longs bei den commerziellen Anbietern zu beobachten.


    Wef. Ich glaube nicht das JPM jemal in die Verlegenheit gerät liefern zu müssen. Ich glaube eher das wir in naher Zukunft sehen, dass die Shorts von JPM in die Hände der Spekulanten gewandert sind. Die Derivate Banken Hier: http://www2.occ.gov/topics/cap…ves-quarterly-report.html In Tabelle 9 sind die Edelmetalle und die Position von JPM ersichtlich. Leider gibt es den Quartals Report mit Monaten Verspätung


    Schon seltsam - immer noch offene Kontrakte im Februar Futur?

    Ein diffusses Bild in den COT Daten:


    Kupfer:
    http://snalaska.com/cot/current/charts/HG.png


    Ein starker Anstieg der Shorts in der Gruppe der kommerziellen Händler und ein Anstieg im OI in der letzten Woche.


    Silber:
    http://snalaska.com/cot/current/charts/SI.png


    Kontinuierlicher Shortaufbau der comms und weiterer Anstieg des OI.


    Platin:
    http://snalaska.com/cot/current/charts/SI.png


    Die comms sind extrem short.


    Gold:
    http://snalaska.com/cot/current/charts/GC.png


    Sehe ich derzeit als einzigen Lichtblick bei den Metallen. Das offene Interesse ist schön zurück. Die Positionen zeigen für mich keine Extreme.


    EURO:
    http://snalaska.com/cot/current/charts/EC.png


    Hier baut sich ganz schön was auf. Die comms sind extrem short.
    Beim Yen und GBP hätte ich diese Positionierung erwartet. Aber da sieht es ruhig aus.


    Was daraus wird sehen wir die nächsten Tage. Für mich heißt das: Nach dem Chartbild und den Positionierungen derzeit noch kein Einstieg im Papiermarkt bei den Metallen. Günstige physiche Einkäufe sind den nächsten Tagen möglich. Ob uns das im Euro gelingt? Schauen wir mal.

    Hi Wef,


    schön das Du immer mit einem Ohr am Markt bist. Mir ist das noch nicht so aufgefallen. Werde das auch mit beobachten.


    Ich habe die letzten Tage zuviel Input bekommen, ich muss erst einmal sortieren.


    Welche Rolle spielt künftig die Deutsche Bank im Edelmetallmarkt? Als Shortbank wird man die wohl nicht antreffen.


    Wie gesagt ich muss erst mal sortieren.


    Wenn die Zeit da ist unterstütze ich Dich gern weiter bei der COT Analyse. Ein Kontra ist auch ein Reh!!! 8)

    Wef Du hast vollkommen recht. Auch mir sagen die Analysen zu den COT Daten nichts. Ich habe noch nie einen wirklichen Handlungsimpuls daraus ableiten können.


    M.E. ist die klassische COT Analyse für den Handel mit Agrarrohstoffen gut geeignet. Hier wird beantwortet wie sich die Händler und die Spekulanten positionieren. Es findet eine tatsächliche Preisfindung in der physischen Ware statt. Die Frage wie sich die Preise künftig entwickeln kann hier zum Teil beantwortet werden.


    Bei den Währungen sehe ich das ähnlich.


    Allerdings ist da die COT Analyse auch nur ein Puzzele unter vielen.


    Die COT Daten für Gold und Silber sind in ihrer Struktur nicht mit den anderen Metallen vergleichbar. Die kommerziellen Händler dominieren die Shortseite und bestimmen mit der Erzeugung von neuen Papierkontrakten den Preis.


    Auf Grund weiterer im Internet veröffentlichter Daten liegt die Vermutung nahe, dass JPM alleine die Shorts hält. HSBC ist vermutlich der Gegenspieler auf der Longseite. Die anderen Großbanken mischen vermutlich nur im Rahmen eigener „normaler“ Handelsaktivitäten mit.


    Für mich einzig wichtig an den COT Daten ist das Verhalten der Banken in der Gruppe der kommerziellen Anbieter. Verändert sich hier der Trend vom Aufbau der longs hin zum Abbau der shorts? Wann hat es JPM endlich geschafft aus der Shortfalle zu entkomen?


    Bei Gold ist dies im Moment zu sehen. Bei Silber ist für mich kein klares Bild vorhanden.


    Bei Gold sind auch zuletzt die offenen Positionen wieder deutlich zurück gegangen. Hier ist wohl auch der ablaufende Februar Kontrakt der Auslöser.
    Im Übrigen lieferte am 1. JPM 6.000 Kontrakte an HSBC und die Deutsche Bank und am 2. die Nova Scotia 1.000 Kontrakte wiederum an HSBC und die DB. 117 Kontrakte gingen am 2. auch an JPM aber diesmal auf das Kundenkonto.


    Wie auch in den Charts zu erkennen spitzt sich die Lage an den Gold- und Silbermärkten deutlich zu. Die Währungen geben uns Signale auf zunehmende Turbulenzen. Andere Rohstoffe steigen bereits deutlich im Preis. Japan hat das Jahr mit einer Inflationierung begonnen. Die anderen werden folgen. Auch die EZB wird in diesem Jahr gezwungen sein weitere deutliche Schritte zur Abwertung des Euros zu tun.


    Das Zeitfenster zur Eindeckung mit günstigen Edelmetallen wird m.E. immer kleiner. Auch gehe ich davon aus, dass wir noch einige Überraschungen an den Aktienmärkten sehen werden. Die werden wohl möglich weiter steigen und die Leute werden sich mehr und mehr darüber wundern.

    http://stockcharts.com/freecharts/gallery.html?s=%24vix


    Wieviel Zeit bleibt noch? Was kann man daraus machen? Ich denke auch diese Welle kann man reiten. Der VIX verfällt auch nicht wertlos.


    Quelle Wikipedia:


    Zitat daraus:


    "Ein Tsunami (jap. 津波, wörtlich ‚Hafenwelle‘), deutsch ehemals Erdbebenwoge genannt, ist eine besonders lange Wasserwelle, die sich über sehr große Entfernungen auszubreiten vermag, beim Vordringen in Bereiche geringer Wassertiefe gestaucht wird, sich dadurch an einer flachen Küste zu einer hohen Flutwelle auftürmt und so das Wasser weit über die Uferlinie trägt; beim anschließenden Zurückweichen wird das auf dem überschwemmten Land mitgerissene Material oft weit ins Meer hinausgespült. Ein Tsunami entsteht infolge plötzlicher Hebung oder Senkung von Teilen des Meeresbodens bei einem unterseeischen Erdbeben oder durch das Hineinrutschen großer Erdmassen ins Wasser, äußerst selten auch durch den Einschlag eines Himmelskörpers."