Beiträge von cyberworky

    Die Storie die Frank Meyer in seinem Artikel beschreibt lohnt sich m.E. weiter zu beobachten. Er Beschreibt die Gelegenheit für JPM die eigenen Shorts in Richtung Spekuanten abzuladen. Der Frank Meyer hat Zugang zu Leuten die von der Materie etwas verstehen.


    Aus den COT Daten kann man sehr wohl nachträglich ablesen welchen Trend die einzelnen Positionen eingeschlagen haben. Zusammen mit der Charttechnik kann man dann versuchen die wahrscheinlichste Richtung des Marktes zu bekommen. Schauen wir uns das doch die nächsten Freiage weiter an ob die comms weiter long aufbauen und ihre shorts in Richtung Spekulanten verlagern. Denn neue Positionen im OI kommen so gut wie nicht mehr dazu.

    Zu den COT Daten gibt es m.E. wiedermal nicht viel zu sagen. Das Bild der Vorwoche hat immer noch Bestand. Auch nach dem gestrigen Abverkauf sind die offenen Positionen nicht wesentlich runter. Allerdings ist wieder eine Zunahme von Longs bei den commerziellen Anbietern zu beobachten.


    Wef. Ich glaube nicht das JPM jemal in die Verlegenheit gerät liefern zu müssen. Ich glaube eher das wir in naher Zukunft sehen, dass die Shorts von JPM in die Hände der Spekulanten gewandert sind. Die Derivate Banken Hier: http://www2.occ.gov/topics/cap…ves-quarterly-report.html In Tabelle 9 sind die Edelmetalle und die Position von JPM ersichtlich. Leider gibt es den Quartals Report mit Monaten Verspätung


    Schon seltsam - immer noch offene Kontrakte im Februar Futur?

    Ein diffusses Bild in den COT Daten:


    Kupfer:
    http://snalaska.com/cot/current/charts/HG.png


    Ein starker Anstieg der Shorts in der Gruppe der kommerziellen Händler und ein Anstieg im OI in der letzten Woche.


    Silber:
    http://snalaska.com/cot/current/charts/SI.png


    Kontinuierlicher Shortaufbau der comms und weiterer Anstieg des OI.


    Platin:
    http://snalaska.com/cot/current/charts/SI.png


    Die comms sind extrem short.


    Gold:
    http://snalaska.com/cot/current/charts/GC.png


    Sehe ich derzeit als einzigen Lichtblick bei den Metallen. Das offene Interesse ist schön zurück. Die Positionen zeigen für mich keine Extreme.


    EURO:
    http://snalaska.com/cot/current/charts/EC.png


    Hier baut sich ganz schön was auf. Die comms sind extrem short.
    Beim Yen und GBP hätte ich diese Positionierung erwartet. Aber da sieht es ruhig aus.


    Was daraus wird sehen wir die nächsten Tage. Für mich heißt das: Nach dem Chartbild und den Positionierungen derzeit noch kein Einstieg im Papiermarkt bei den Metallen. Günstige physiche Einkäufe sind den nächsten Tagen möglich. Ob uns das im Euro gelingt? Schauen wir mal.

    Hi Wef,


    schön das Du immer mit einem Ohr am Markt bist. Mir ist das noch nicht so aufgefallen. Werde das auch mit beobachten.


    Ich habe die letzten Tage zuviel Input bekommen, ich muss erst einmal sortieren.


    Welche Rolle spielt künftig die Deutsche Bank im Edelmetallmarkt? Als Shortbank wird man die wohl nicht antreffen.


    Wie gesagt ich muss erst mal sortieren.


    Wenn die Zeit da ist unterstütze ich Dich gern weiter bei der COT Analyse. Ein Kontra ist auch ein Reh!!! 8)

    Wef Du hast vollkommen recht. Auch mir sagen die Analysen zu den COT Daten nichts. Ich habe noch nie einen wirklichen Handlungsimpuls daraus ableiten können.


    M.E. ist die klassische COT Analyse für den Handel mit Agrarrohstoffen gut geeignet. Hier wird beantwortet wie sich die Händler und die Spekulanten positionieren. Es findet eine tatsächliche Preisfindung in der physischen Ware statt. Die Frage wie sich die Preise künftig entwickeln kann hier zum Teil beantwortet werden.


    Bei den Währungen sehe ich das ähnlich.


    Allerdings ist da die COT Analyse auch nur ein Puzzele unter vielen.


    Die COT Daten für Gold und Silber sind in ihrer Struktur nicht mit den anderen Metallen vergleichbar. Die kommerziellen Händler dominieren die Shortseite und bestimmen mit der Erzeugung von neuen Papierkontrakten den Preis.


    Auf Grund weiterer im Internet veröffentlichter Daten liegt die Vermutung nahe, dass JPM alleine die Shorts hält. HSBC ist vermutlich der Gegenspieler auf der Longseite. Die anderen Großbanken mischen vermutlich nur im Rahmen eigener „normaler“ Handelsaktivitäten mit.


    Für mich einzig wichtig an den COT Daten ist das Verhalten der Banken in der Gruppe der kommerziellen Anbieter. Verändert sich hier der Trend vom Aufbau der longs hin zum Abbau der shorts? Wann hat es JPM endlich geschafft aus der Shortfalle zu entkomen?


    Bei Gold ist dies im Moment zu sehen. Bei Silber ist für mich kein klares Bild vorhanden.


    Bei Gold sind auch zuletzt die offenen Positionen wieder deutlich zurück gegangen. Hier ist wohl auch der ablaufende Februar Kontrakt der Auslöser.
    Im Übrigen lieferte am 1. JPM 6.000 Kontrakte an HSBC und die Deutsche Bank und am 2. die Nova Scotia 1.000 Kontrakte wiederum an HSBC und die DB. 117 Kontrakte gingen am 2. auch an JPM aber diesmal auf das Kundenkonto.


    Wie auch in den Charts zu erkennen spitzt sich die Lage an den Gold- und Silbermärkten deutlich zu. Die Währungen geben uns Signale auf zunehmende Turbulenzen. Andere Rohstoffe steigen bereits deutlich im Preis. Japan hat das Jahr mit einer Inflationierung begonnen. Die anderen werden folgen. Auch die EZB wird in diesem Jahr gezwungen sein weitere deutliche Schritte zur Abwertung des Euros zu tun.


    Das Zeitfenster zur Eindeckung mit günstigen Edelmetallen wird m.E. immer kleiner. Auch gehe ich davon aus, dass wir noch einige Überraschungen an den Aktienmärkten sehen werden. Die werden wohl möglich weiter steigen und die Leute werden sich mehr und mehr darüber wundern.

    http://stockcharts.com/freecharts/gallery.html?s=%24vix


    Wieviel Zeit bleibt noch? Was kann man daraus machen? Ich denke auch diese Welle kann man reiten. Der VIX verfällt auch nicht wertlos.


    Quelle Wikipedia:


    Zitat daraus:


    "Ein Tsunami (jap. 津波, wörtlich ‚Hafenwelle‘), deutsch ehemals Erdbebenwoge genannt, ist eine besonders lange Wasserwelle, die sich über sehr große Entfernungen auszubreiten vermag, beim Vordringen in Bereiche geringer Wassertiefe gestaucht wird, sich dadurch an einer flachen Küste zu einer hohen Flutwelle auftürmt und so das Wasser weit über die Uferlinie trägt; beim anschließenden Zurückweichen wird das auf dem überschwemmten Land mitgerissene Material oft weit ins Meer hinausgespült. Ein Tsunami entsteht infolge plötzlicher Hebung oder Senkung von Teilen des Meeresbodens bei einem unterseeischen Erdbeben oder durch das Hineinrutschen großer Erdmassen ins Wasser, äußerst selten auch durch den Einschlag eines Himmelskörpers."

    Sorry, Metaller


    Die Fragestellung erinnert an eine Umfrage. Für was auch immer. Soziologie Studenten gehen in der Weise vor.


    Altes Geld wie auch das Gold von den preussischen Königen wird noch immer akzeptiert. Derzeit ist es einfacher Lunare in einer Sammlung zusammen zu bekommen, als diese Münzen. Der Preis für die Willis ist im Handel m.E. ist viel zu billig. Es ist schwer wirklich gute Stücke zu bekommen. Die damaligen Auflagen sind in der Zeit sicher schon 1.000fach den Weg in die Schmelze gegangen. Ich glaube der 20 Mark Willi ist seltener als die 1 Unze Silber Lunar Drache 2012.


    Du solltest bei Degussa alle Stücke aufkaufen um sicher zu gehen das meine These stimmt. [smilie_blume]

    Wef


    Sage ich doch, JPM kennt Ort und Zeit für die Radarfalle. An Tagen wo die Falle nicht steht fahren die wohl sogar mit 120. Wichtig ist für JPM keine Spuren zu hinterlassen. Das stimmt gewaltig.

    Mit dem COT Daten wurde Gestern nun auch wieder der monatliche Bank Participation Report veröffentlicht.


    Im Gold reduzierten die US Banken ihre shorts von 144.183 auf 117.414 Kontrakte.
    Das sind vom Stichtag 04.12.2012 bis Gestern 26.769 Kontrakte weniger.


    Aus den COT Daten in der Gruppe der kommerziellen Händler ist dieser Rückgang ebenfalls in dieser Größenordnung ersichtlich. Hier zeigt sich ein Rückgang von 353.483 auf 330.575 Kontrakte.


    Aber auch die longs der US Banken wurden leicht von 37.790 auf 35.210 zurück gefahren.


    In der Gruppe kommerzielle Händler stiegen die longs von 135.887 um 16.216 auf jetzt 152.103 Kontrakte.


    Das offene Interesse stieg leicht von 434.416 auf aktuell 441.304.


    Im Silber ist das Bild noch viel diffuser.


    Der Bank Participation Report zeigt uns die Daten vom Börsenschluss am 04.12.2012 und am 08.01.2012. Er zeigt uns nicht was in den vielen Handelsstunden dazwischen passiert. Und er zeigt uns nicht was tatsächlich in den Büchern der Teilnehmer ist. Die COT Daten und auch der Banken Report sind für mich nicht dazu geeignet eine verlässliche Handelsstrategie zu entwickeln.


    Oder anders ausgedrückt: Wenn ihr wisst das an jedem Dienstag 20:00 Uhr die Polizie in einer 30iger Zone die Geschwindigkeit kontrolliert, würdet ihr da mit 100 Sachen dort lang fahren? Anders sehe ich das mit den Daten eben nicht.


    Allerdings zeigt der Report auch noch nicht dass sich die Banken aus den shorts in die longs bewegen. Schade, auf dieses Bild hatte ich gehofft. Es müssen wohl die Produzenten (Satire) sein die in die longs gehen? Dies allerdings würde mich arg wundern.


    Was man allerdings im Bankenreport deutlich sieht ist die Tatsache das nur bei Gold und Silber, im Gegensatz zu den anderen Rohstoffen, bei den Banken auf der short Seite das Übergewicht besteht.


    Also alles wie gehabt.

    Leider nur Feiertagshandel und Nebelkerzenen 8) Die aktuellen COT Daten werden wohl wiedermal nicht weiter helfen.


    Wenn man die Teilnehmerzahlen sieht kann man davon ausgehen, dass ggf. zu den Stichtagen 24. und 31.12.2012 nicht alle gehandelt haben. Die Umsätze an diesen Tagen waren sehr dünn. Nach wie vor sind Änderungen in der Strucktur zu erkennen. Bei den comms geht der Aufbau von long Positionen weiter die shorts werden abgebaut. 1.372 Kontrakte long sind optisch wenig, allerdings sollte das auch in diesem Tempo weiter gehen. Die Shortbank braucht die Zeit um Markt schonend die Position tauschen zu können.


    Der Handel in dieser Woche wird da auch wieder einiges an Veränderungen mit sich bringen. Die Umsätze waren schon recht ordentlich.


    Allerdings haben wir Heute einen schönen Hammer im Silber. Stimmts woernie? Und den Hammer haben wir mit sehr schönem Volumen gebastelt bekommen.


    Um einen näheren Einblick in die Geschäfte von JPM zu bekommen hilft auch ein regelmäßiger Blick auf die Seite der US Aufsichtsbehörden.


    http://www2.occ.gov/topics/cap…ves-quarterly-report.html


    JPM ist die Derivate Bombe Nummer ONE. JPM ist fast alleine für den Derivatebestand in Edelmetall verantwortlich. Wer sich die Mühe macht und die Quartalsberichte vergleicht, erkennt den Rückgang in den Beständen seit 2010. Für alle anderen Banken ist es kein Problem sofort auf der richtigen Seite zu stehen.


    "Schön" zu sehen ist auch das Verhältnis zwischen Assets und Derivaten. Die 4 großen US Banken haben ein mehrfaches ihres Vermögens in Derivaten. Wenn man noch dazu bedenkt das, dass Vermögen nach gut Dünken bewertet ist....

    Pandadler
    Würden die Sparer anfangen ihr Geld aus dem System zu holen hätten wir das Thema Bank Run. Bei den Sparern wurden die Staats- und Bankschulden aufgenommen. So lange die Sparer glauben ihr Geld zurück zu bekommen geht es noch.
    Aber Du kennst das doch, Du bist doch auch schon lange hier im GSF unterwegs.