Beiträge von cyberworky

    Danke resci! :thumbup: :thumbup: :thumbup: :thumbup: :thumbup:


    Sehr weise! 8)


    Zitat Mike Koch:


    """"Nicht Bullish heißt aber nicht automatisch Bearish. Doch letzten Freitag gab es das erste Short-Entry-Signal im Silber. Meine Kursziele bleiben bestehen 25,90 USD und das Tief bei 24,98 USD vom 16.11.2010.


    Fazit: Beide Märkte sind weit davon entfernt Kaufsignale deutlich anzuzeigen und kein COT Report wird dies schaffen. Mein sicherste Indikator für eine Gewinnmitnahme im Gold sind die Positionen der Privaten und im Silber sind es die bullishen Forumsbeiträge und Kaufempfehlungen.


    Kauf- oder Verkaufsignale werden durch die Fonds - den Trendtreibern - generiert und wann der beste Zeitpunkt dafür da ist, dies zeigen die Commercials mit ihrem Verhalten an. Wer den COT Report von Ihnen verwenden möchte, der sollte alle Zahlenreihen verwenden, die man erhalten kann und nicht nur bis 2010. Was aber viel wichtiger ist, der COT Report allein für sich betrachtet ist nichts wert, wenn es kein techisches Entry-Signal dazu gibt, in Richtung der Analyse!


    Meine persönliche Meinung zu Analysen kennen Sie ja schon:


    "Keine Analyse ist das Papier wert, worauf es steht (auch meine nicht), nur das richtige Risiko Management entscheidet über die Richtig und Falsch!""""""


    ----------------------------------------------------------------------------- Zitat Ende---------------------


    Anmerkung von mir:


    Zumal die COT-Daten kaum eine Aussagekraft für eine Handelsstrategie haben. Die Daten von Dienstag Abend, veröffentlicht am Freitag danach, sollen etwas deuten??????????


    Ja lieber Mike, Du liest hiermit! Mal von den COT daten abgeshen. Was geht nach Deiner Auffassung vor. Die Umsätze? Die Reduzierung der offenen Positionen? Die regelmäßige Berichtigung der Tagesberichte? Auch der Dienstagsberichte die Basis für die COT Daten sind.

    Die Rückgänge in den offenen Positionen. 81.752 Kontrakte a 100 Unzen Gold wurden noch nie an einem Tag einfach aufgelöst!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    http://www.cmegroup.com/daily_…ures_Products_2011015.pdf

    5.368 Silberkontrakte a 5.000 Unzen sind auch weg!

    498.998 Goldkontrakte sind es noch, das Hoch im Oktober lag bei 640.000, vor ein paar Tagen lagen wir noch bei rund 600.000

    Die Spekulanten bauen endlich ihre Positionen ab. Und hier geht es bei fallenden offenen Positionen um den Abbau der shorts der comms. Die Kurse wurden seit Anfang Januar immer wieder durch neue gezielte shorts nach unten manipuliert. Jetzt ist der Chart auf negativ und die shorties nutzen den Tag um aus zu steigen.


    Auch Heute wieder sehr hohe Umsätze, schon über 250.000 Kontrakte gehandelt. In der Regel handelt Gold um die 100.000 und Silber um die 40.000 Kontrakte.


    Auch wenn die PapierPreise fallen. Das sieht nach Endspiel der Drücker aus.


    http://www.cmegroup.com/trading/metals/precious/gold.html
    http://www.cmegroup.com/trading/metals/precious/silver.html

    [quote='woernie','index.php?page=Thread&postID=643486#post643486


    Sorry , Cyberworky , nix verstehen ! Also , ich nix verstehen.
    Wer oder was ist spica ? Was genau ist am Futures-Chart anders ? 4740 ? Da gibt es keinen Chart . Ich dachte wir reden hier über Silber. Was soll der Goldchart da ändern ?


    Falls Du Antworten möchtest, präzisiere die Frage(n).[/quote]


    Zur Ortsbestimmung. Ich meinte Deinen schwarzen Langfristchart zu Silber aus Post 4744 nicht 4740. Sorry!


    Natürlich sind die Indikatoren (MACD und RSI) deutlich im überkauften Bereich. Die Durchschnitte sind weit ab vom Kurs.
    Nun haben wir aber im Silber einen künstlichen Einbruch in 2008. JBM und HSBC wurden dabei erwicht über Futurs in dieser Zeit den Markt beeinflusst zu haben.
    Nach meiner Auffassung sollte man diese künstliche Situation (starker Einbruch 2008 und starker Anstieg 2010) nur als normale Gegenreaktion sehen.
    Mein vergleich zu Gold. Gold ist in der Zeit 2008 nicht so stark eingebrochen und 2010 nicht so stark gestiegen. Die Indikatoren sehen hier entsprechend anders aus.


    Für Silber gibt es auch keine Preisbildung an einer Börse. Die Preise werden durch Futurs und Optionen gemacht. Futurs und Optionen können auf Knopfdruck beliebig erzeugt werden.
    So wurde zum Beispiel der aktuelle meist gehandelte Märzfutur am 03. und 04. Januar mit einem sehr hohen Anteil von shorts beladen. Klar ist das ein Verkaufsdruck sich auch auf den Preis auswirkt. Und im Chart betrachte das Bild eintrübt.


    Viel Menschen sehen und glauben nun an den Chart und es tritt ein was der Chart sagt. Nur ist es immer wieder zu beobachten das andere Menschen diesen Chart mit zusätzlichem Angebot an Silberpapier für sich zurechtbiegen.


    Klar ist auch das meine Silberunze durch den Preis für Silberpapier beeinflusst wird. Dafür sage ich nur danke. Solange ich mir dann für mein Europapier wieder etwas günstiger Unzen kaufen kann.


    Spica lassen wir mal raus. Der war vor langen mal hier unterwegs und hatte uns was von den Sternen erzählt. (ist ein Insider Witz)


    Kannst Du einen Vergleich Gold / Silber und deren Indikatoren erstellen? Wäre mal Interessant die nebeneinander zu sehen. Gibt es im Netz eine Seite wo man auch die Umsätze mit einbinden kann? Ich nutze die Seite der Comex. Leider gibt es hier nur den Chart zum jeweiligen Fälligkeitsmonat. Jetzt gerade haben die Spieler angefangen die Kontrakte in spätere Termine zu rollen. Das verfälscht mir das Bild.


    Siehe hier: http://www.cmegroup.com/popup/…type=p#month=03;study=VOI


    Nach meinen Beobachtungen gehen hohe Tagesumsätze mit hohen offenen Positionen zusammen. Auch ist zu beobachten das dies meist an Tagen passiert an denen der Preis urplötzlich in sich zusammen bricht. Die vier Zacken in der Goldkrone sind im übrigen auch so entstanden. Die Positionen die dabei zusätzlich entstehen sind meist auf der short Seite der comms zu finden.

    woernie in 4740


    Würdest Du in diesem Silber Chart Gold zum Vergleich mit einfügen hättest Du ein anderes Bild. Ich gehe davon aus, dass der Druck in 2008 auf den Silberpreis (stärkeres Preistief als Gold), die kurzfristigen Indikatoren verfälscht. Diese Indikatoren sind ja nun mal nichts anderes als Näherungswerte.
    Ich bin immer noch der Auffassung das die EM auf Grund der vortwärenden Manipulation nicht richtig Charttechnich ausgewertet werden können. Viel eher sehe ich da mehr Treffer bei spica.
    Das Chartbild ab 03.01.2011 wurde nachhaltig durch die Futurs gebildet. Und das ist für mich Fakt!


    Schöne Grüße!

    Danke! Auf die paar Nullen kommt's ja nun nicht an. Oder? :thumbup: Habe es berichtigt.


    Auch ob es nun 4 oder 5 Banken sind ist in dem Zusammenhang nicht wichtig. Die 5 Banken sind die Spieler im Derivatemarkt. Nur HSBC ist mal mit dabei mal nicht. JPM hält den Hauptteil der Gold und Silberderivate.
    Der Bericht der occ bezieht sich auch auf den 30.06.2010. Ein neuer ist lange überfällig.

    Meister Kock gibt auch Aussagen zu Gold und Silber aus den COT. Du beschäftigst Dich doch mit den Daten und kannst Dir seine Ansätze anschauen. Musst nur mal blättern. [smilie_blume]

    Titelt http://www.godmode-trader.de/n…ichten,a2441345,b605.html


    Zitat und Anmerkung weil schlecht recherchiert:


    „Soweit, so gut. Doch ist Silber kein Metall, das in einem großen Index stark
    gewichtet wäre. Dennoch weißt die CFTC in ihrem neusten Committment-of-
    Traders-Report (COT-Daten) vom Freitag eine


    Short-Position von 201.800.000 Silberunzen aus,


    eine Position, die weniger als vier Banken zugeordnet wird.“


    Anmerkung: Die 4 Banken sind u.a. als dominierende Größe JP Morgan, Bank of America, City Bank, Goldman Sachs und HSBC America (Stand 30.06.2010)
    Siehe Bericht der US Geldwäsche Behörde: http://www.occ.gov/topics/capi…ing/derivatives/dq210.pdf
    HSBC ist mal dabei mal haben die keine Positionen. Die Short-Position von 201,8 Mio. berücksichtigt jedoch nur die Futurs. Optionen sind da nicht eingerechnet. OTC Geschäft auf Grund der fehlenden Kontrolle können schon mal gar nicht berücksichtigt werden.



    „Es wird spekuliert, dass J.P. Morgan die meisten dieser Short-Kontrakte hält.



    Der Gesetzesvorschlag sieht vor, dass die Positionslimits im Kontrakt zur
    baldigen Lieferung auf 25% des lieferbaren Angebots festgesetzt werden sollen,
    mit Ausnahme der rein gegen Barandienung fälligen Kontrakte:“


    A: Dies gelte für die Short Positionen:


    „Hierbei werden die Positionslimits auf 125% des lieferbaren Angebots festgesetzt.


    Ob dieses lieferbare Angebot von den Terminbörsen selbst festgelegt wird, ist
    nicht klar.
    Aber selbst wenn: An der Comex in New York werden derzeit
    104.100.000 Unzen bevorratet.
    125% diesesWerts beträgt 130,1 Millionen Unzen
    - der Marktmanipulation bleiben mit dieser Regelung Tür und Tor geöffnet.“


    A: Diese Lagerbestände sind jedoch ganz anderen Teilnehmern zugeordnet.
    Brink’s INC 23,6 Mio., Scotia Mocata 22,6 Mio., HSBC 34,2 Mio. und Delaware Depostory 24 Mio.


    A: Für die Long Anleger gelte:


    „Jeder, der die physische Ware wirklich haben möchte, wird aber auf 25% des Angebots begrenzt bleiben. Eine Gebrüder-Hunt-Marktmanipulation ist damit nicht mehrmöglich. Die Short-Manipulation der Edelmetalle wird damit noch verstärkt:
    Long-Investoren an den Rohstoffmärkten sind Short-Investoren mit dieser neuen Regelung um den Faktor fünf unterlegen.“


    Ich denke diese Geschichte ist positiv für den Silber und Goldmarkt. Die mögliche Manipulation liegt offen auf dem Tisch und wird hier gar noch unterstützt. Die Spieler der Manipulation sind ausnahmslos die US Großbanken. Mit jedem Tag an dem sich die wirtschaftlichen Rahmendaten dieser Banken und diesem Land abschwächen verlieren die an Kraft das Spiel weiter zu spielen.


    Die Menschen die von dieser Regelung erfahren und darüber nachdenken (sollte die Regelung wirklich so kommen) werden erkennen das sie im Papiergeldsystem mit dem Papiergeldpreis ganz schön über die Ohren gehauen werden. Damit steht die Frage ob das Papiergeldsystem mit all seinen Auswüchsen vertrauenswürdig ist.
    Der Preis für die physische Ware wird sich weiter vom Papiermarkt abkoppeln.


    Das Spiel geht nicht endlos. Die Banken stehen vor einer Zeitenwende http://www.handelsblatt.com/un…ler-zeitenwende;2733462;0 sagt der Artikel im Handelsblatt. Also auch das Umfeld zur Aufrechterhaltung der gigantischen Derivate Position vor allem für JPM ändert sich trastisch.

    @tut


    Aus eigenem Erleben kann ich da eine stärkere Kontrolle nur gut finden. Wenn zwielichtige Typen mit einer Küchenwage und einem Campingtisch in einem Einkaufzentrum dir dein Gold für cash abkaufen wollen. Mir drängte sich sofort der vergleich mit den Hütchenspielern auf.
    Hier in D habe ich sowas noch nicht mal auf einem Trödelmarkt erlebt. Auf der Insel schon oft.

    Gruß zurück auratico


    Ich gehe auch davon aus das neue Regeln und neue Positionsobergrenzen die Drücker nicht darin hintern ihr Spiel weiter zu spielen. Wenn ich als JPM halt nur einen Einsatz von X machen kann Begründe ich neue Mitspieler als JPM &Co. etc.


    Fakt ist aber das durch die neue Regulierung, die aufmerksame Öffentlichkeit und dem steigenden Preisen die Sache nicht mehr so einfach läuft.


    Die Manipulation im ab 03/04 Januar wurde jedenfalls durch Währungsswaps eingeleitet und am 04 Januar durch kräftige Umsätze bei steigendem OI gefestigt. Das Resultat waren der Stop der Aufwärtstrends in Gold und Silber.
    Gleiches Spiel am Donnerstag/Freitag erst die Währungen in Begründung der Rettung des Eurosystems. Dann heftige Umsätze und Hohes OI in folge fallender Kurse.


    Im Gold haben wir zum Beispiel ein dreifaches Hoch. An jedem dieser Hochpunkte das gleiche Spiel. Steigende Umsätze, steigende OI bedeuten mehr Druck auf der short Seite.


    Den Abverkauf haben jedes Mal über Nacht die Asiaten zurück gekauft.


    Trotzdem ist die Manipulation soweit am Ende das es nur noch reicht die charts kurzfristig zu lenken. Der Markt läuft bereits seit langen in seine eigene Richtung. Drückertage sei Dank für einen guten Einkauf.


    Noch mal zu meiner Randnotiz. Ab Ende November bis zum Jahresende wurden nach meinen Beobachtungen 25 Mio. Unzen Silber aus den Lagern der Comex entnommen. In diesem Jahr bereits 3,58 Mio. Bei Gold sieht man das nicht. Auch hier hat eine Bewegung begonnen die hilft die Manipulation zu beenden. HSBC ist dabei die Bank die in ein paar Wochen die Hälfte ihrer Bestände angeben hat.


    Das JPM endlos gefüllte Taschen hat glaube ich nicht. Die haben endlos viele kurze Hosen mit endlos vielen Löschern in den Taschen. Aber die haben auch einen Onkel Ben der immer wieder was in die Taschen schiebt. Aber auch der Onkel Ben kommt langsam an das Ende seiner Möglichkeiten.

    http://www.goldseiten.de/conte…artikel.php?storyid=15230

    Zitate daraus:

    „Einen weiteren wichtigen Aspekt gilt es in den nächsten Tagen zu beobachten - die Marktstimmung. In den letzten Tagen war bereits festzustellen, dass die Nervosität zunahm und sich die Stimmungslage eintrübte. Dieser nahezu bedingungslose Optimismus, der noch im Dezember zu beobachten war, ist etwas verflogen. Und das ist gut so, denn es hilft den Markt sich zu bereinigen und einen neuen Boden auszubilden.“

    „In den letzten Wochen lockte jede kleinere Preisschwäche neue Käufer in den Markt, so dass sie schlicht "weggekauft" wurde. Ob das auch dieses Mal so sein wird, bleibt die Frage.“

    Im Anhang der COT Bericht vom 14.01.2011 zum Stichtag 11.01.2011.

    Für die Vorwoche gibt dieser Artikel eine Erläuterung die mir jedoch nicht ganz stimmig scheint.

    http://www.goldreporter.de/gol…-positionen-ab/gold/4916/
    Er sagt: US-Banken bauen am Terminmarkt weiter Short-Positionen ab


    Hintergrund Info:


    Für die COT Berichte werden einmal die Woche jeweils dienstags nach Börsenschluss die offenen Futurs Kontrakte ermittelt. Die Halter der Kontrakte melden an die Börsenaufsicht zu diesem Stichtag ihre Positionsmenge und die Art der Kontrakte, long oder short.

    Also wichtig zu wissen ist, einmal die Woche am Dienstagabend werden diese Daten ermittelt und am Freitag veröffentlicht.

    Schaut man jetzt auf den COT Bericht sieht man unter commercial wie die longs aufbauen und die shorts abbauen. In der Gruppe der commercial sind die Banken enthalten. Daher könnte man meinen die Banken bauen ihre Short-Positionen ab. Die Manipulation geht zu ende.

    Aus der Saldierung von long und short ergibt sich das open interest. Open interest ist das offene Volumen an noch nicht ausgeglichenen Geschäften. Das OI wird täglich ermittelt. Leider nicht die Positionierung der Marktteilnehmer.

    Jetzt gibt es noch die Positionen der kleinen und der großen Spekulanten. Diese Positionen sind in eher stabil. Gerade ziehen die sich sowohl im long als im short zurück. Die commercials und damit die Banken dominieren somit das Geschehen.

    Auf Grund der Dominanz gilt nimmt die Summe der offenen Kontrakte (open interest) zu steigern die Banken ihre short Positionen. Fällt die Summe des OI gehen die shorts zurück.

    Ergo: Steigendes OI ist als Indikator für eine Zunahme von short Positionen zu sehen. In Verbindung mit hohen Umsätzen kommen nur die Banken als Verursacher in Frage.


    Aktuell:
    Am Dienstag den 11.01.2011 hatten wir eine OI von 588.179 Kontrakten und im Silber 136.331. Nach dem Trend der COT Daten bauen die Banken wie vermutet die Shorts ab und longs auf?
    Am Freitag nach Schluss der Börse 602.876 offene Kontrakte im Gold und 139.833 offene Silberkontrakte.


    Also wieder eine Menge Papiergold und Silber als zusätzliches Angebot auf dem Markt drückt den Preis. Die Daten um die Weihnachten herum würde ich nicht überbewerten. Wenig Umsatz, wenig Handel.


    Auch der Meyer hegt Zweifel an der Aussagekraft der COT Berichte.


    http://frank-meyer.eu/wp-blog/?p=570


    "Wie verlässlich sind die COT-Daten? Das Dumme an diesem Report in den letzten Monaten ist, dass die größten Bewegungen am Silbermarkt komischerweise immer am Dienstag stattfinden. Das passiert komischerweise nicht mehr um 14.20 Uhr, wenn die COMEX öffnet, sondern immer am Dienstag. Seltsam. Und das seit etlichen Wochen. Der Dienstag ist zufälligerweise auch der Stichtag der COT-Daten."



    "Es spricht sich inzwischen auch herum, dass in der Regel, wenn es ein sehr hohes Volumen gegeben hat, diese Daten nicht im aktuellen COT-Bericht enthalten sind, sondern erst eine Woche später auftauchen. Das bedeutet, dass die CME diese Positionen, die normalerweise am Mittwoch Morgen veröffentlicht sein müssten, und im COT-Bericht enthalten sein sollten, in der Regel auf den Donnerstag schiebt. Damit wird die Rutschpartie am Silbermarkt wahrscheinlich erst am 14. Januar sichtbar. Dieses Spiel läuft inzwischen seit fast einem halben Jahr."

    Die Silber Auslieferungen aus dem COMEX Lager saldieren sich im Januar 2011 aktuell auf 3.580.000 Mio. Unzen.


    Der Physische Markt koppelt sich allmählich vom Papiermarkt ab. Die Drücker sind am Ende. Phase III hat auch fast fertig.

    Die Drücker sind Heute nicht auf dem Posten. Heute sind es Schieber. Schneeschieber! :thumbup:


    TODAY’S NYMEX METAL REPORTS WILL NOT BE RELEASED, DUE TO WEATHER IN THE NEW YORK
    AREA. HOWEVER, REPORTS WILL RESUME TOMORROW AT THEIR NORMALLY SCHEDULED TIME.


    UND Damit machen wir Heute eine


    Ü 30 Party


    :thumbup: :thumbup: :thumbup: :thumbup: :thumbup: :thumbup: :thumbup: :thumbup:

    Hast Recht das ist nicht dramatisch. Ist ja auch nur eine Randnotiz. :thumbup:
    Und es sind ja auch nur die Comex Lager mit den Beständen die als Handelsgut für den Terminhandel hinterlegt sind. Da legen die eben einen Zettel rein wo drauf steht 10.000.000 Unzen Silber und schon passt das wieder. [smilie_love]


    Aber als Randnotiz finde ich es schon wichtig. Bisher gab es diese Bewegungen in dieser Form nicht. Die Bewegung hat jedoch begonnen. Es kommt was ins laufen. Mal sehen was daraus wird.


    Wenn das dramatisch wird dann schauen alle nur noch traumatisch hinterher! 8)

    http://www.cmegroup.com/cleari…ME,XCEC,XNYM&assetclass=8


    BLOCK TRADES vom 14.12.2010


    SOF1|3300C Silver Options OPT COMEX 1300 264 12:29:00 CT


    264 Kontrakte zu 5000 Oz = 1.320.000 Unzen


    Zufällig passend zum Lagerabbau vom 15.12.2010 in ähnlicher Höhe.


    Nur Dumm das es Optionen und nicht Futurs sind. Daher sollte man bei der Beobachtung der COT Daten zumindestens auch die Optionen mit einbeziehen. Nur so bekommt man ein Näherung an die Marktrichtung. Gänzlich werden wir es wohl nie erfahren da der ungergelte OTC Markt ja noch viel umfangreicher als Futurs & Optionen sein soll.


    Der erste Artikel den ich nun zum Thema gefunden habe mit einer guten und einfachen Erklärung der Zusammenhänge erst Heute.
    Quelle: http://klarblick.blogspot.com/…grenzen-fur-derivate.html


    Positionsobergrenzen für Derivate beschlossen


    Die CFTC hat gestern - entgegen meinen Erwartungen - einen Vorschlag für restriktive Positions-Obergrenzen von Derivaten im Termin-Handel an der COMEX vorgelegt. Wenn man die im CFTC-Dokument angegebenen Obergrenzen hernimmt, kommt man auf 5025 Kontrakte pro Händler - das sind 25 Millionen Unzen - etwa vier Prozent einer durchschnittlichen Silber-Jahres-Produktion.

    Open Interest: 130.000


    10% of 25.000 = 2500


    2.5% of 105.000 = 2525


    Silber-Limit: 2500 + 2525 = 5025 Kontrakte

    Kurze Erklärung dazu:
    Der Open Interest bei Silber beläuft sich aktuell auf 130.000 Kontrakte. Die maximale Anzahl Kontrakte pro Händler darf 10% der monatlichen Liefermenge nicht überschreiten = 2500 Kontrakte. Zusätzlich darf er maximal 2,5% des restlichen Open-Interests halten: ((130.000-25.000) x 2,5%) = 2525 Kontrakte. Beides zusammen entspricht 5025 Kontrakten. Das ist weitaus weniger, als das, was JP Morgan aktuell hält. [Quelle, Factsheet]

    Sollte dieser Vorschlag durchgesetzt werden können, wird es meiner Meinung nach aber wieder Ausnahmegenehmigungen für die großen Banken geben. Vielleicht ändert man auch die Regeln an der COMEX so, dass es nicht mehr offensichtlich wird, wie hoch die einzelnen Positionen sind oder wer sie hält. Denkbar ist auch, dass JPM seine Position auf mehrere Händler (Strohmänner) splittet. Denen wird bestimmt etwas einfallen! Lassen wir uns überraschen - mehr kann man als Zuschauer in diesem Kino ohnehin nicht tun.


    Sollte ich mich täuschen - was mich sehr freuen würde - und JPM sich an die neuen Grenzen halten muss, dann wird es zu dramatischen Lieferengpässen beim Silber kommen müssen. JPM's Position ist weitaus größer als eine Jahresproduktion Silber. Nun dürfen sie nur noch 4% einer Jahresproduktion halten oder leer verkaufen. Sie müssen die Differenz liefern. Wo wollen sie das her nehmen? Dieses Silber können sie nicht kaufen, weil es nicht existiert!

    Die Situation an der Comex ist aktuell schon alles andere als rosig, denn mittlerweile ziehen große Händler pro Tag eine Millionen Unzen Silber und mehr von der COMEX ab. Was sie wohl dazu bewogen haben mag? Die Lagervorräte der Comex betragen momentan etwa 105 Millionen Unzen Silber - das entspricht 21.000 Kontrakten. Dem gegenüber stehen aktuell 130.000 Long-Kontrakte. Sollten nur 15% der Halter dieser Longpositionen die Lieferung wählen, dann ergibt sich sofort ein Short-Squeeze in noch nie dagewesener Größenordnung! Dabei ist die massive ungedeckte Shortposition JPM's und anderer noch gar nicht berücksichtigt! Wenn der Preis in so einer Situation nicht signifikant nach oben geht - wann dann?

    Ich gehe davon aus, dass wir in so einer Situation Silber-Drückungen sehen werden, wie wir sie noch nie gesehen haben! Das System wird erst dann damit aufhören - wenn es das nicht mehr kann. Denn eines ist völlig klar - wenn die Massen gewahr werden, was beim Silber passiert und die Ursache entdecken - nämlich die langjährige Unterdrückung des Silberpreises, um damit die Wertlosigkeit des Fiatgeldes zu kaschieren - dann wird sie alles verfügbare Geld nehmen und versuchen Silber zu kaufen. Das darf nicht geschehen - aus Sicht des Systems.

    Letztendlich kann das System einen massenhaften Ansturm nur verhindern, wenn der Silberpreis nicht signifikant steigt. Sollte das jedoch fehlschlagen und die Massen sich auf das Silber stürzen - dann wird der Silberpreis explodieren. Dreistellig ist dann Minimum - nach oben gibt es keine Grenzen...



    Anmerkung von mir dazu!


    Am 15.12.2010 betragen die Lagervorräte an der Comex bereits nur noch 103,7 Mio. Unzen.


    Nach meinen Beobachtungen sind das in den letzten 8 Wochen Auslieferungen im Bereich um die 25 Mio. Unzen. (zwischenzeitliche Einlieferungen saldiert)


    Quelle: http://www.cmegroup.com/tradin…y/files/Silver_Stocks.xls


    Die Bewegung hat begonnen!

    Fin = die Drückung ist am Ende!


    Auch wenn man jetzt im Tagesrauschen auch immer wieder Rückschläge sieht. Die konzentrierten Shorts stehen mit dem Rücken zur Wand. HSBC hat noch ein Lager zum liefern. JPM steht nackend da.


    Ein steigendes OI im aktuellen Marktumfeld deuten auf weiteren Aufbau von shorts der comms. Im Verlauf der Woche war das OI sogar über 670.000 Kontrakte Gold gestiegen. Die Cot Daten für Gold hier http://snalaska.net/cot/current/charts/GC.png


    Die Cot Daten für Silber hier: http://snalaska.net/cot/current/charts/SI.png


    Die comms bauen long auf und short ab!


    Die shorts mit 84.461 Kontrakten entsprechen 422,3 Mio Unzen. Die Lagerbestände an der Commex liegen noch bei 107,4 Mio. Unzen. Würde man die long Positionen zur Deckung verwenden können stünden da 169,9 Mio.

    Da hier gerade das Thema Gewichtsabnahme akut ist.


    Ich habe seit über einem Jahr mal einen Langzeit Vergleich der täglichen Bewegungen der Commex Lager gemacht.


    Am 11.09.2009 waren im Silberlager 116.834.684 Unzen ausgewiesen. Heute sind es 107.435.489 Unzen. Und dies bei Beständen im Jahresverlauf von um die 110 Mio. Unzen.


    Auffällig die HSBC, hier wurden von 64,8 Mio. auf rund 38 Mio. in 2010 abgebaut. Heute sind es 35,4 Mio.


    Scotia Mocatta hat das Gewicht von ca. 28 Mio. Unzen nahezu die gesamte Zeit gehalten. Heute sind es noch 22,4 Mio. Unzen.


    Nur Brink’s und Delaware Depository haben die Bestände aufgebaut so dass aktuell unterm Strich 9,4 Mio. Unzen im Lager weniger sind.


    Allerdings brauchte man jetzt nur wenige Tage um Abflüsse vom 3,4 Mio. Unzen im Gesamtbestand zu haben.


    Bei den als registriert gekennzeichneten Beständen fehle gar 10,1 Mio. Dafür bauten die unregistrierten leicht auf.


    Bei HSBC waren es 2,1 MIO. seit letztem Donnerstag, Bei Scotia 3,1 Mio. Die anderen beiden bauten leicht auf.


    Bei Gold keine Auffälligkeit.