Übergriffe auf Flüchtlinge aus Simbabwe - Tote und Verletzte
Sie wurden verfolgt, verbrannt, erschlagen: Im südafrikanischen Johannesburg eskaliert die Gewalt gegen Zuwanderer aus Simbabwe. Hunderte Menschen flüchteten sich vor den Angreifern in eine Polizeistation - doch Dutzende wurden Opfer eines rasenden Mobs.
[Blockierte Grafik: http://adserv.quality-channel.de/RealMedia/ads/adstream_nx.ads/www.spiegel.de/politik/artikel/1954888072@Top1,Top2,TopRight,Left,Right,Right1,Right2,Right3,Right4,Right5,Middle,Middle1,Middle2,Bottom,Bottom1,Bottom2,Bottom3,Position1,Position2,x01,x02,x03,x04,x05,x06,x07,x08,x09,x10,x11,x12,x20,x21,x22,x70,VMiddle2,VMiddle,VRight%21Middle2] Johannesburg - Die Lage in Johannesburg ist dramatisch. Mindestens fünf Menschen sind bei fremdenfeindlichen Übergriffen getötet worden. 50 weitere wurden in der Nacht zu Sonntag in der Elendssiedlung Cleveland in der Nähe des Stadtzentrums verletzt, wie die Polizei mitteilte. Die meisten erlitten Schuss- oder Stichwunden. "Zwei Menschen wurden verbrannt und drei zu Tode geprügelt", sagte Polizeisprecherin Cheryl Engelbrecht der südafrikanischen Nachrichtenagentur SAPA. Zudem seien mehrere Geschäfte geplündert worden. Rund 300 Ausländer flüchteten sich demnach aus Angst vor der Gewalt in eine örtliche Polizeistation.