Beiträge von Delphin

    Heute morgen war ich kurz davor - beim steilen Absturz auf 42,70, nochmal ein KO Silber nachzukaufen, dachte das könnte dem Muster entsprechen. War mir aber unsicher und liess es bleiben. Auch wegen dem starken Euro Absturz.


    Momentan gesehen wars ein Einstiegspunkt.

    Solange - bei dem ganzen Prozess der Kernenergieerzeugung - keine Radioaktivität freigesetzt wird, sind Kernkraftwerke ziemlich sauber. (*1)


    (*1) - nun neigen AKW's aber mit Vorliebe dazu, immer mal wieder kleinere oder grössere Mengen an Radioaktivität freizusetzen. Überall, auch hier.
    Um jetzt nur mal die letzten beiden Beispiele zu nennen.
    Vor einer Woche Fessenheim - Bedienerfehler.
    Vor 4 Tagen Asse - Radioaktivität sammelt sich im Grundwasser. (Manweissnochnichtwarum....)


    chefboss: Also, dann wäre es im Hinblick auf Radioaktivitätsvermeidung am optimalsten, man würde in einer Holzhütte leben mit lauter massiven Kernreaktorblöcken um einen rum, die die radioaktiven Kohlekraftwerke abblocken? Habe ich das richtig verstanden?

    [smilie_blume] You made my day......


    Was Chefboss allerdings jetzt noch stören könnte wären die Luftverwirbelungen, die so eine 'Rundrumversorgung' behindern könnte. Jedenfalls stört ihn das bei Windturbinen massivst.


    chefboss, nix für ungut, aber wer sich so engagiert immer wieder am Kern der Sache vorbei drückt .....

    Ja, Delphin, zu den Kosten werden einige Aspekte schlicht nicht erwähnt:


    [list][*]die AKW-Betreiber versprachen einst - während der Verhandlungen zum Ausstieg - die Netze auszubauen und einen Teil der "Rücklagen" in Erneuerbare zu investieren. Fast nix ist passiert, das wurde nonchalant "ausgesessen" und nun berappt wieder einmal der Steuerzahler den Ausbau der Netze
    wirtschaftlichen Auswirkungen der Fukushima-Katastrophe wären.


    Netzausbau ist wohl auch so eine Lachnummer. Teilweise scheinen die Konzerne die den Ausbau selber hinauszuzögern. Da steht quasi der Winpark, soll für Summe X vom Konzern angebunden werden, Der kommt aber nicht in die Pötte, also schliessen die privaten kleinen Windparkbesitzer die Dinger eben selber an. Und weit billiger als vom Konzern angeboten. Das muss so einen Konzern natürlich verwirren, wollte er doch so gerne den Anschluss vermeiden um über eine Stromlücke klagen zu können.


    Klein, Mittel, dezentral, intelligent und weg mit den Betonköpfen und Monopolen.

    die Zahlen längst vor.


    Im Rahmen des Austieg's aus dem Austieg wurde wohl von der Bundesregierung detailliert berechnet was das bringen wird. Also weiß man – im Umkehrschluss – eben genauso detailliert was der Weg zurück zu dem Ausstiegsplan von Rot/Grün kosten wird.


    Meldung gerade aus dem Presseclub von ARD Extra.
    Die Bürger würde das pro kw/h zwischen 0,7 und 0,1 Cent kosten, je nach Ausstiegsjahr. Also circa 1,50 Euro pro Monat und Haushalt.


    Am schlimmsten würde es die Energieintensiven Unternehmen treffen. Sie verbrauchen pro Jahr in D 100 Mrd. kw/h. Sie müssten in Summe pro Jahr eine Mrd. € mehr zahlen, sie haben reduzierten Energiepreis und zahlen nur 0,1 Cent mehr.


    Eine Milliarde mehr sind im Rahmen der 320 Milliarden die die Bundesbank allein seit 2007 an die EU überwiesen hat ein Treppenwitz.


    Auch müssen die Investitionen die in Ersatz Kraftwerke gesteckt werden, wohl sowieso geleistet werden. Sonst ebnen in AKW's.


    Quelle: ARD Presseclub, Hr. Vorholz, Die Zeit, mit Bezug auf die Studie der Bundesregierung



    Na ja, es wäre vielleicht ein bischen mehr als Glück. Wenn man mal davon ausgeht, das ich mich zu dem Thema EM seit 5 Jahren jede Woche mindestens 10 Stunden informiere, Analysen lese, Wirtschaftsteile, Bücher, Blogs, usw. Aber Glück wäre es schon, das stimmt.


    Mal in kurzen Merksätzen zusammengefasst. Warum m.M. das Silber weiter steigen wird.
    Gold ist Geld. Siber könnte wieder dazu werden.
    Warum?
    Weil der Dollar stark an Wert verliert. Viel mehr als wir wahrnehmen.
    Weil der Euro auch an Wert verliert. Ebenfalls viel mehr als wir wahrnehmen.
    Indizien.
    Brasilien (ehemalige Bananenrepublik) hat Problem den Dollarzufluss in das Land zu begrenzen. Brasilien hat derzeit eine Inflationsrate (Verbraucherpreise) von 6 %. Trotzdem fliessen die Dollars nur so ins Land. Meist in Aktien).
    Letztens habe ich versucht Euros in Real zu tauschen, bei der Zentrale der Sparkasse. War nicht möglich, der Real scheint nicht stabil genug zu sein (so die ungefähre Antwort), deshalb hält man ihn nicht vorrätig. Man kann ihn wohl noch nicht mal besorgen. Wie sieht die Realität aus? Vor circa 2 Jahren bekam man für einen Euro 2,6 Real. Vor einem halben Jahr gab es noch 2,3 Real. Aber in unseren Köpfen ist der Real instabil. Kein Wunder bei 6 % Inlation.



    Jetzt wird es doch etwas länger....sufz....
    Ich denke, im Gegensatz zu Dir wef, dass die Käufer an der Comex das Recht haben, eine physische Auslieferung zu verlangen. Sie müssen anscheinend 2-3 Wochen vor Kontaktfälligkeit anzeigen, dass sie dies wünschen, kann sein inzwischen müssen sie sich von Anfang an festgelegen, es gibt ja immer mal Vertragsänderungen. Ich selbst kenn mich mit den Verträgen der Comex nicht aus, ich werde mich in diese Thematik auch nicht einlesen, ich halte das für fruchtlos, da die Regularien schneller geändertn werden, als ich lesen kann.
    Trotzdem halte ich die Aussagen für korrekt, weil ungefähr ein halbes dutzend Analysten, die ich für sehr kritisch halte, die auch seit Jahren Wirtschaftsverläufe bei G+S, Geld, Anleihen usw. richtig prognostizieren - natürlich nicht auf den Tag und nicht jedes Detail - aber den grossen Fluss - davon srechen ein physisches Settlement wäre forderbar. Kann sein derzeit muss es bei der Initialisierung eiens Kontarktes schon verlangt werden, die Regeln werden ja gerne mal geändert.


    Ich denke es wird zwar zu keinem Short Squeeze kommen, denn die Long Seite will ja letztlich auch nur Geld, aber die Tatsache, dass die Shorts in Bedrängnis kommen könnten, wird sie vorsichtiger werden lassen müssen. Und die Tatsache, dass sie zurückstecken müssen - möglicherweise - wird natürlich Spekulanten anziehe wie die Fliegen. Es könnte also auch eine wunderbare Bullenfalle sein.


    Ich bin mir sehr sicher, dass das 'Imperium' alles tut damit der Goldpreis nicht zu schnell steigt.Man darf das nicht als Maipulation betrachten, das ist eine Art Hege. Wer Gottes Werk tun darf, hegt und pflegt nur, er manipuliert nicht. Ausserdem ist es, seit Paul Volcker die Sache in die Hand nahm (er gab das mal in einem Interview zu) , gute amerikanische Tradition. Dafür hat man schliesslich Notenbanken.


    Solange die Notenbanken Geld drucken und verschleudern werden sie zum Einen immer einen Deckel auf G+S drücken können, zum anderen werden die beiden Währungen (G+S) trotzdem steigen. Das billige Geld kauft auch G+S, wenn nicht direkt, dann indirekt. Mittelfristig steigen, imho, die beiden deshalb gemächlich, jedes jahr so 10-20 %. Solange bis die Notenbanken ihr Vorgehen radikal ändern. Oder ändern müssen. Wie auch immer.
    Allein schon die Exponentialfunktion zwingt die Notenbanken zur Geldvermehrung und natürlich ihr eiserener Wille keine Deflation zuzulassen.


    Ich bin also normalerweise kurzfristig weder sonderlich bullish noch neige ich zu Kurzfristinvestitionen. Momentan ist Ausnahmezustand, bei mir. Ein solche Ausnahme mache ich derzeit bei Si weil ich der Meinung bin dass der Markt, die 50 $ will. Schnell. Die Charts deuten mir auch darauf hin, selbst steile 1 Dollar Abstürze werden binnen 3 Tagen wieder wettgemacht, so der Anstieg ruhig(!) verläuft. Wie ein Ochse zieht es nach oben, langsam und beständig. Ausbrüche nach unten sehen für mich zur Zeit ganz oft so aus, als würde jemand Schwung holen zum nachkaufen. Es geht immer so 20-40 Cent steil nach unten, binnen 15 Minuten, dann etwas seitwärts um dann steil wieder anzufahren. Aber das ist reines Bauchgefühl, genährt aus der fundamentalen Lage. Würde man mir zwei Tages-Charts vorlegen, einer von sagen wir 2008 in der Zeit wo es Silber eher schlecht ging und einen von heute, beide natürlich an positiven Tagen, könnte ich sicherlich keinen Unterschied ausmachen (ausser jemand hat vergessen die Preise auszublenden). Also pures Bauchgefühl. Nicht nachmachen, jeder Bauch ist anders.


    Ich musste in meinem Leben schon schmerzlich anerkennen, dass ich besser auf mein Bauchgefühl höre, auch wenn der Kopf etwas anderes empfiehlt.


    Ansonsten wären da noch die letzte Analyse von Jim Willie zum Thema Deflation und Infaltion. (der Teil 2, Teil 1 ist wohl eine Reaktion auf wüste Angriffe aus dem Mainstream und kann man sich schenken). Er hat mal wieder super Informationen zu G+S und bekommt wohl auch hier und da aus dem Netzwerk des Mainstreams Informationen zugesteckt. Das Imperium scheint wohl nicht mehr ganz dicht zu sein.

    Wenn es das nur wäre, dann hätten wir gar keine Probleme.


    Das Problem ist doch, dass hier einige alles versuchen grosse nukleare Pötte herbeizureden. Das ist ein muss, darunter tut man es einfach nicht.


    Die 17 restlichen AKW's produzieren zusammen - circa 17 Gigawatt.


    2009 wurde von VW und Lichtblick ein Projekt angekündigt, in dem 100.000 Klein-BlockheizWerke mit einer Gesamtleistung von rund 2 Gigawatt erichtet werden sollen.
    In Mannheim entsteht gerade ein neuer Block eines KohleKW's mit 900 Megawatt Leistung.
    Das neue Kohlekraftwerk in der Nähe von Hamburg wird gebaut werden. Bestimmt auch ein Gig Leistung.
    (und ich habe jetzt gerade mal 10 Minuten gesucht)

    Im letzten Jahr wurde alleine in Ostdeutschland neue Windkraftwerke mit einer Leistung von 1 Gigawatt errichtet.


    Wie lange wird es wohl dauern, bis die 17 Pötte komplett ersetzt sein können? Dei prozesse zur Ablösung laufen doch bereits.


    Wie wir heute wissen, haben sich die regenerativen Energien und dezentrale Lösungen (BHW) schneller weiterentwickelt als vorgesehen, d.h. es wäre wahrscheinlich sogar ein schnellerer Ausstieg möglich als vorgesehen.
    Also warum jetzt neuen AKW's bauen? Wer will das und warum willst Du das, @cheffboss? Warum?


    Um den Strombedarf zu decken, kann es nicht sein.

    Bingo.


    Aus meiner Sicht müsste die Presse, die FAZ macht das derzeit Ansatzweise, hier und da, in alle Bundesstaaten hinaus trommeln. Aber leider sind grosse Teile der Medien in angloamerikanischer (wenn nicht noch schlimmerer) Hand.

    Beim Ausstieg habe ich aber bisher krass versagt! Meines Wissens gibt es dafür aber auch überhaupt keine vernünftigen Strategien. Der COT hilft momentan definitiv nicht weiter. Wobei es seit längerem auch überhaupt keinen Grund gibt auszusteigen!

    Ich hab mir vor Jahren einen Ast gelacht. Ein Reporter fragte einen sehr erfolgreichen Aktien-Spekulanten nach seinem Erfolgsrezept.
    Er antwortete: Ich bin immer zu früh ausgestiegen! [smilie_happy]

    Als ich schrieb - ich bin jetzt auch in Derivaten UND ich habe noch fast keine Ahnung, dachte ich mir schon was kommt! 8|


    Ich wollte mal Hallo sagen und ich wollte wissen ob ich die KO's richtig verstanden hatte. Zumindest die Verlustchance. Denn aus dem Grund habe ich mir KO's rausgesucht, eben weil es Kontrakte gibt, bei denen Du plötzlich mit dem Vielfachen Deines Einsatzes in der Kreide stehst. Das wäre für mich absolutes Ausschlusskritirium.


    Also im Einzelnen und nacheinander okay?

    Warum mache ich sowas?


    Erstmal, keine Angst ich werde nicht abtrünnig, aber das Verhältnis von physischem Investment und Fiat ist zur Zeit zu sehr auf der Seite des physisches Investment. Das hat zwei Gründe.
    Ich habe schon 2007/2008 in physisches investiert und das hat sich leider so gut entwickelt (hehehe) dass ich %-tual zuviel physisches habe.
    Ich musste seit einiger Zeit beim Gehalt auf den Halbtagsmodus schalten, weil ich einen schlechten Auftrag annnehmen musste (bei einem Kunden bei dem ich über 4 Jahre lang einen superguten Auftrag hatte).
    Das führte dazu, dass ich im letzten Monat ca. 15 Tage arbeitete und 3 gezahlt bekam. Der Monat war allerdings extrem.
    Das heisst mein frei verfügbares Fiat ist knapp, aber ich habe meinem Patenkind einen Urlaub versprochen.


    Ich werde also:
    - entweder etwas verkaufen müssen. (Wahrscheinlich mache ich das eh.)
    - oder den zu vermutenden Silberaufstieg auf 50 $ so mitnehmen, dass er aus dem spärlichen Fiat etwas mehr macht.


    Das Ganze wird sich in einem Rahmen von unter 10 % des physischen abspielen (genauer möchte ich nicht spezifizieren) und ich habe vor nur long zu gehen. Damit ist jedes Schindludertreiben der Papierzocker auf meinen Einsatz begrenzt, d.h. ich wette nicht mit Papier gegen meinem physischen Bestand.


    Zu der Vermutung mit den 50 $ schreibe ich später noch genauer etwas - muss weg.


    und Goldie08 - Danke für Deine Antwort!

    So ich bin jetzt auch an Bord. Noch ohne gross Ahnung. Aber das barucht man als Passagier ja nicht, oder?


    Erstmal Danke für Eure Beiträge, bin noch hauptsächlich am lesen.


    Habe zwei KO Zertifikate gekauft. Auf den POS. Long. Hebel 2,3 und 6,0 (circa) WKN reiche ich nach. Komme gerade nicht dran, (scheixx JonDo, nein es ist klasse, aber ich setzte es jetzt zum ersten mal ein und Die Anmeldung zu Internetbank misslingt)
    Erfahrungen mit KO's? Habe die letzten Wochen ein wenig rumprobiert mit EON, Nikkei, Silber Short und fast immer verloren. Geringe Beträge.
    Nun fokussiere ich mihc auf G+S
    1. Kauf DE3FHP 50%
    2. Kauf DE5SQE 50%
    Sollte der POS weiter steigen und dann abrutschen, möchte ich Protionsweise DE5SQE (oder falls ihr etwas besseres wisst, für Tipps bin ich dankbar).nachkaufen. Nun immer 10 % weise.
    Sollte der POS fallen gehe ich - wenn ich schnell genug bin - bei -20 % des jeweiligen Kauf's raus. Gnadenlos.
    (Das habe ich vor Jahren bei Aktien lernen müssen, nichts aussitzen, auf manchem sitze ich heute noch).


    Aber jetzt erstmal eine Frage. Wenn ich ein KO Zertifikat kaufe - endlos. Long Basiswert 36. Kann ich dann mehr als den Einsatz verlieren wenn der POS fallen sollte. Ich hatte das so verstanden, dass bei KO's egal bei welchem Hebel der Verlust auf den Einsatz, also den Kaufpreis reduziert ist. Ist das so korrekt?


    (mit dem verlust meines Einsatzes kann ich (schlecht) leben, mehr darf ich nicht riskieren.