Beiträge von Delphin

    Dass der POS bei über 40 steht wundert mich nicht besonders. Aufgrund der grossen Skepsis und der allseits erwarteten Korrektur war das schon zu vermuten. Aber WIE er momentan steigt, ist schon sehr seltsam. Stetig und gleichmässig. Jeden Tag 1 Dollar. Normalerweise laufen solche Bewegungen hektischer: 3 USD rauf, 2 runter. Ist das nicht (Aufwärts-)Manipulation?
    Die grossen Shorts dagegen verhalten sich ruhig. 1 kleine Aktion die zudem noch extrem auffällig war?

    Mir kommt es vor wie Gravitation, jeden Tag fällt der Dollar gegenüber dem Euro circa um einen Eurocent. Wie auf Schienen. Vom Euro aus gesehen 1,40, 1,41, 1,42, 1,43, 1,44... Der POS addiert da immer noch ein paar % oben drauf.


    Gibt es dann mal einen scharfen Absturz im POS, kann man inzwischen schon ganz beruhigt Long gehen. 'Es' holt nur schwung.


    Da ist was faul. Nicht dass ich der Meinung wäre, das würde schnell enden, aber wenn ich Intraday richtig liege, dann kann kein echter Markt mehr herrschen. Intraday - auch bei Aktien, bin ich der absolute Kontarindikator.
    Wäre es möglich, würde ich so richtig gegen mich wetten (all in). ;(

    Mit dieser Thematik beschäftige ich mich schon seit ca. nem 1/2 Jahr sehr intensiv.... habe auch schon mal versucht, hier drin nen entsprechenden Faden zu starten - das hat mangels allgemeinem Interesse aber zu nichts geführt....

    Ja, mich auch. Bei mir wird es wohl über kurz oder lang eine Immo sein. Sonst hab ich keine Garage für den Porsche. Nur was nützt mir eine Immo in der Radioaktivitätseinflugschneise? Und die ist in D überall.


    Bin ich deshalb Pessimist, Realist oder German Angst besessen? Wohl je nach Gesichtspunkt des Betrachters, was? Übrigens dachte ich auch schon vor Fukushima an dieses Teilaspekt.

    Schön, wenn man dabei ist - besser, wenn man schon immer dabei war. Mal sehen, wie viel real neben all dem Nominalwachstum zukünftig bei Silber möglich sein wird.


    MbG
    DMR

    hat leider recht. 2/3 des Si Anstiegs sind momentan dem Dollarfall - gegenüber Euro - geschuldet.
    Beim Goldpreis komplett. Gewinn in Euro aktuell = 0.


    UND ich frage mich wie hoch das Wirtschaftswachstum (gestern verkündet 2,8 % ) denn wäre, würde man die Inflationsrate korrekt berechnen. Denn rechnet man sich die Inflationsrate 1 % zu schön (zu niedrig) , hat man schon gleich mal 1 % BIP Wachstum generiert.

    Herzlichen Glückwunsch zum 40.
    mögest Du bald ins Rentenalter kommen!

    [smilie_blume]


    Mal sehen was schneller kommt, die Rente oder der POS mit 100.



    Auch für Lupus eine [smilie_blume]
    Solange Du nicht zum (Atom-) Kern der Dinge kommst, hast Du doch ganz vernünftige Ansichten. Und das sogar einen Tag vorher!


    PS: Ich hätte doch mal eine Unze kaufen sollen.... :whistling:

    Wirklich interessant, dass der Euro stark bleibt obwohl man für Griechenland offen einen Haircut diskutiert und Portugal unter den Rettungsschirm schlüpfen muss.


    Anscheinend scheint es für den Euro gut zu sein, wenn D gezwungen wird zu zahlen. Und das eventuell sogar gegen den Willen des Portugischen Parlaments und wohl auch des -Wählers. Vielleicht wollte man auch noch schnell Fakten schaffen, der Rettungsschirm musste ja beantragt werden, weil Portugal keine Anleihen zu zahlbaren Zinsen am Markt unterbringen konnte. Da feiert der Euro auch die Tatsache dass man die portugisiche Bevölkerung an den Kanthaken bekommen konnte, kurz bevor die vielleicht nach Neuwahlen beschliessen ebenfalls einen Haircut machen zu wollen.


    Brüssel wird erst Ruhe geben, wenn D ebenfalls zahlungsunfähig sein sollte, also für seine Anleihen ebenfalls 7-8% Zinsen zahlen muss. Das kann nicht mehr so lange dauern.

    Allerdings, einen Lösungsvorschlag habe ich auch nicht... :S Außer der Abschaffung aller Grenzen und der Bildung einer Weltgemeinschaft...was ebenso unrealistisch ist.
    Hatte mal die Idee einer Kolonie. Die Idee war, jedes reichere Land, wie z.B. Deutschland, kümmert sich um eine feste Region in Afrika bspw. Ähnlich wie bei einer Kolonie. Mit "Deutscher Gründlichkeit" werden Behörden aufgebaut, Infrastruktu geschaffen, Bildung, Impfkampanien etc. Alles finanziert mit der bisherigen Entwicklungshilfe.

    Alles, was man tun müsste wäre, alle Verträge mit Afrika aufkündigen, alle Brücken kappen, nichts mehr exportieren oder importieren und bald schon ginge es denen weitaus besser als jetzt. Sogar ohne Entwicklungshilfe. Einfach alleine lassen.
    Aber das können und werden wir nicht, weil man mit denen so lukrative Geschäfte machen kann. Die EU ist für Afrika kein Glücksfall, die EU ist die Pest. Schon immer gewesen.

    Insofern ist noch reichlich Luft momentan nach oben, aktuell ca. 8,89 ?, doch die Schrottlinge tue ich mir echt nicht an, allerdings kann man schon davon ausgehen, das die BuBa bei dem Pos knapp unter 26 ? vor der Entscheidung steht, entweder die Zehner einzustellen oder ab dann tatsächlich aufs Blech zu prägen.

    Tuts Posting vom 25.10.2010
    Tja so schnell kanns gehen.


    Ich hab schon andersrum ein Problem. Ich habe immer ein Silberzehner für Notfälle im Schlüssel-Etui. Seit mindestens einem Jahr, nicht mehr genutzt. Samstag ging mir das Bare aus. Ich grabschte mir den Zehner und freute mich schon auf das Gesicht der Bedienung und meine Standarderklärung: Sehn Sie das ist echtes Geld, das können sie bei jeder Bank für 10 Euro umtauschen und das hat aber auch einen Silberwert und wenn der Preis noch genug steigt, dann ist es mehr als 10 Euro......... Da kratzte dann etwas von Innen am Kleinhirn... mhm mit dem Silberwert war doch was? Das wirkt sich doch auch auf die Silberzehner aus? Doofmann! Jeden Tag 5 mal nach dem POS gucken und das übersehen!


    Also, so gut kannte ich die Bedienung dann doch nicht - Kreditkarte.

    existieren diese Kredite derzeit noch? Also hat die Depfa derzeit noch 2.5 Bio Dollar Schulden bei der Fed?


    Oder waren das kurzfristige Gelder, also z.B. Overnight Kredite? Oder einmonatige, so dass derzeit vielleicht noch der letzte Kredit in Kraft ist, wenn überhaupt?


    Davon abgesehen wäre es dann immer noch kritisch, aber nicht superkritisch.

    Aus meiner Sicht werden hier die Begriffe Sozialismus und Kapitalismus ganz schön durcheinander gewirbelt. Ich weiss nicht mehr wer da welche Position vertritt. Ich will es auch nicht mehr wissen, das ist mir zu anstrengend, weil man im Detail darauf schauen muss, was jemand sagt und dann noch darauf was jemand meint.


    Ich möchte das Ganze Problem mal ganz grob so einteilen. Als Versuch.


    Manche scheinen die folgenden Unterscheidung zu machen
    Sozialismus - regulierend - Böse und
    Kapitalismus - frei - Gut
    Geht man so vor, ist der Umkehrschluss naheliegend: Alles was Gut ist nennen wir Kapitalismus, alles was Böse ist Sozialismus.
    Dann haben wir Andere, die das genau umgekehrt definieren würden. Alles was böse ist, ist Kapitalismaus, alles was gut ist Sozialismus.


    Betrachten wir das Ganze dann z.B. aus Sicht der Bankenkrise, also aus der Historie, dann wird das Ganze sehr interessant.
    2000-2006 waren Unternehmen wie Lehmann, Morgan Stanley, DB, UBS, gar Goldman, DAS Sinnbild für den klassischen Kapitalismus. Einverstanden?
    Diese Unternehemn haben nichts anderes getan, als das, was eine AG sogar gesetztlich zu tun verpflichtet ist, sie haben Geld gescheffelt, für Ihre Aktionäre, wo immer das möglich war. Sie sind gewachsen, haben Konkurrenten ausgebootet, geschluckt, zentralisiert. Zentralisiert? Wachstum zentralisiert automatisch, Baby! Alles im Auftrag des Aktionärs.
    Sie haben die kapitalistischen aller Parteien, z.B. die Republikaner, z.B. die CDU unterstützt und gefördert, gespendet, beraten, wahrscheinlich geschmiert und darauf geachtet, dass wichtigen politische Funktionen mit Freunden besetzt werden. Das ist so geschehen, das heisst die Staaten haben Entscheidungen getroffen, die kapitalistischen Interessen folgten. Dann kam die Finanzkrise. Und die Staaten handelten im Interesse der Banken und stützten sie. Ihre Bürger mussten sie deshalb weiter verschulden.
    Circa ab diesem Zeitpunkt, sprachen nun viele Kritiker davon, das Problem wären ein sozialistisches und die Sozialisten in den Bankenzentralen hätten uns alle im Griff. Ich frage mich, wann Ackermann oder dieser göttliche Bote von GS plötzlich sozialistisch wurden? Über Nacht? Da steigt mein Verstand aus.
    Mir ist auch unklar, wie und wann die Demokratische Partei in den USA plötzlich sozialistisch wurden? Sozialistisch wäre doch eher, die Produktionsmittel gehörten allen, jetzt heisst es nur, die Schulden gehören allen.


    Ich bin auch nicht Antikapitalist, ich habe selbst ein Bauchladen und muss sehen wie ich über die Runden kommen. Mit Steuern und Abgaben schröpfen mich alle, die CDU genauso wie die Grünen, die einzige Konstante ist die Zunahme des Betrages, unabhängig von der politischen Ausrichtung.
    Deshalb wäre mein Ansatz zur Beurteilung einer Firma oder Institution eher einer der quer durchs System ginge und der mit Macht und Abhängigkeiten zu tun hätte. als mit Geld. Und eine Betrachtung die darauf schaut ob ein volkswirtschaftlicher Nutzen entsteht, oder eben nicht. Langfristig!


    Deshalb verstehe ich Euch des öfteren nicht so ganz.

    Ich mache da aber keine Ideologie daraus und entwickle keinen diesbezüglichen Missionarismus.

    Das ist halt leider genau der Unterschied zwischen einem einzelnen Menschen wie z.B. Dir und der Atomlobby.
    Die Atomlobby hat schon in unseren Kindertagen daraus eine Ideologie daraus gemacht, selbst in der Mittelstufe wurde uns beigebracht wie fortschrittlich und notwendig die Atomkraft ist. Das Wort Sicherheit hatte damals keinerlei Zusammenhang mit dem Wort Atomenergie. Die Frage existierte damals nicht einmal (In der Schule).
    Und den Missionarismus, also die gewalttätige und energische Verbreitung des richtigen Glaubens kann man heute in Fukushima sehen.


    Wir, die Gegner, sehen bzw. sahen bisher ja immer mit unserer Kritik etwas schrill aus, denn wo auch immer diskutiert wurde sass da mindestens ein staatstragender Politiker oder ein Lobbyist, die Gebetsmühlenhaft immer das Selbe sagten:
    Die Kernkraft ist sicher. Die Betreiber haben das im Griff.
    Tschernobyl zählte nicht. Warum? Weiss kein Mensch... Vielleicht wie hier jemand sagte, die Russen ja Kommunisten sind? Was ein sinnloser Quatsch.
    Jetzt müssen wir einfach weiter machen, damit es nicht irgendwann heisst Tepco, die haben ja gegen alle Sicherheitsvorkehrungen verstossen, die AKW's selbst waren sicher...

    hallo :?:


    ich hörte es im Radio
    von den acht abgeschalteten war die Rede, von der Prüfung des Rests und der Klage
    so wie ich es verstanden habe, würde zum Testen mal dies abgeschaltet, mal das, um den Ausfall zu simulieren
    glaube eigentlich nicht, dass es sich um einen Aprilscherz handelte

    Was, sind die noch ganz sauber? Mal eben Testen ob der Strom ausfällt? Beim Testen haben die sich Tschernobyl um die Ohren gejagt. Wir basteln uns einen Supergau. Wenigsten werden solche Tests von einer Spezialtruppe durchgeführt. Ich glaube die wissen was sie tun, allerdings behaupten die auch AKW's seien sicher und: da kann nix passieren. ich kenne da einen, der einen kennt.
    Ich hoffe mal die haben ein Plan B. Demut dürften sie inzwischen gelernt haben.

    Chessna


    Chessna, siehst den Smilie am Ende meines Beitrages? Der smiled nicht über das mangelnde technische Verständnis das ich Fragezeichen untergejubelt habe. Der smiled über den TÜV der schon vor dem Scan weiss, dass 'Alles Gut' wird. Die brauchen eigentlich gar nicht zu scannen, die müssen nur in die Gehaltstüte gucken, dann wissen die schon alles über Schweissnähte.


    Im Übrigen bin ich ganz Deiner Meinung.


    @Fragezeichen
    Ja, Geigerzähler sind doch DAS probate Mittel für Schweissnahttests. Wenns nicht so traurig wäre...




    Da der TÜV der ja ohnehin mit den AKW Betreibern eng verfochten ist, in der Prüf-Kommission auch sitzt, obwohl die Regierung in einem Dossier ja bereits dessen zu große Nähe und dessen evtl. mangelnde Unabhängigkeit, bemängelt hat, gehe ich nicht von gravierenden Prüfungen und Simulationen aus. Alles andere würde nach der Information, das eine Schweißnaht im Containment, die schwach ausgelegt ist und deshalb in Österreich dazu führte, daß das AKW nicht in Betrieb ging, hier in Deutschland aber bei den 4 fast baugleichen AKW nur vom TÜV alle 4 Jahre und nur von außen geprüft wird, doch stark erschüttern.


    Aber Fragezeichen, da scheint Dir als Frau jetzt doch das notwendige technische Verständnis zu fehlen. Es reicht doch, wenn es außen dicht ist. [smilie_happy]