Beiträge von Delphin

    Der Dow ist unter 10000 gefallen,
    der noch wichtigere S&P kratzt - von oben - an der 1000 Grenze.
    (Dax deutlich unter 6000.


    Da darf Gold kein sicherer Hafen sein und das wesentlich leichter versenkbare Silber sowieso nicht. Sonst wechseln vielleicht noch ein paar weitere Schafe die Wiese, oder gar ein paar Fonds, Versicherungen usw.


    Wer kann der kann........

    einen Businessplan zu erstellen.


    Sie Dir an was Dein Geschäftsfeld ist, wie Deine Tätigkeit oder die Ware bezahlt wird, wann sie bezahlt wird und wieviel Geld Du investieren musst.
    Einnahmenrechnung
    Ausgabenrechnung
    Liquiditätsrechnung


    Es gibt für sowas Existenzgründungsprogramme, also Software.


    Voraussichtlich wird jede Bank einen solchen Businessplan von Dir verlangen bevor Du über einen Kredit verhandeln kannst. Ohne eine solchen Plan geht imho gar nichts.


    Egal ob Du deine Geschäfte als Privatperson tätigen willst oder ob Du einen Firma gründest, für einen Kredit wirst Du - so kenne ich das - privat haften müssen. War bei mir immer so, obwohl auf dem Firmengiro der doppelte Betrag lag, musste für den Autokredit privat gehaftet werden. Dafür gab's dann einen vernünftigen Zinssatz von der Bank und 17 % Rabatt beim Händler. Und zu diesem Zeitpunkt existierte das Unternehmen schon einige Jahre.

    Vier Europäer, ein Grieche, ein Portugiese, ein Spanier und ein Italiener, besuchen ein Bordell. Welcher bezahlt?» – «?» –


    ..........................


    ..........


    .......



    ....



    ..



    .


    «Der Deutsche.»


    schlecht erzählt, aber....

    ..... meiner wurde genehmigt. ich kopiere ihn hier mal hinein, in der hoffnung, dass andere auch einen kommentar hinterlassen. solche aussagen, wie sie krugman macht, kann man nicht einfach so stehenlassen. es haben übrigens viele deutsche geschrieben und briten.

    Glückwunsch Dein geposteter Text ist Klasse.

    reingezappt, hängen geblieben. Interessantes Diskussionsformat zum Thema, PIIGS, Euro, Staatsschulden. Sehr kompetente Diskussion ohne die üblichen Parteiengeplänkel, da der einzige Politiker der Moderator (Schick) selber war. Deshalb sehr fruchtbare und informative Diskussion.


    Es diskutieren :
    ein Politiker (jung, im Saft, alles zu verlieren! und deshalb sehr mutig) als MODERATOR! - Gerhard Schick
    Podiumsdiskussion mit Christian Kopf (Finanzanalyst),
    Christiane von Hardenberg
    (Financial Times Deutschland) und
    Jeromin Zettelmeyer
    (Europäische Bank für den Wiederaufbau)


    es fallen Sätze wie (sinngemäss):
    - Es kann nicht sein, dass die riskanten Investments der Anleihenkäufer von der Allgemeinheit garantiert werden. -
    - Die Verschuldung Griechenlands ist für Griechenland überhaupt kein Problem. Sie kann, da 95% der Griechischen Anleihen nach griechischem Recht ausgegeben wurden, vom Griechischen Staat mit einem Federstrich, bereinigt werden. (Er kann also jederzeit anordnen: 1. alles wertlos und zweitens einigen wir uns jetzt auf die Zahlung eines %-tualen Abschlags mit den Gläubigern).
    - es wird angesprochen was eine geordnete Insolvenz eines Staates ist, warum man das diskutiert und weshalb eine internationale Regelung sinnvoll wäre.
    - es wird angesprochen wie Zahlungsausfälle der Staaten normalerweise abgehandelt werden.
    - Tenor und Konsenz war, das GR kaum eine Chance hat, der Insolvenz zu entgehen, dass es hauptsächlich um einen Zeitgewinn geht.
    - gut tat der Satz: Griechenland ist ein souveräner Staat und er muss und kann alleine entscheiden was er tut und wie er mit seinen Finanzen weiterhin umgehen wird.


    45 interessant Minuten (siehe Programmpunkt: Die Diskussion - 17.00 Uhr)


    http://www.phoenix.de/content/…1?datum=2010-06-20&skip=2

    Perez-Santalla said when people put excessive amounts of money into gold, they ?are actually hurting? the economy overall. ?If the globe continues to invest heavily into gold, it?s actually shooting yourself in the foot,? he said.

    Hat er da recht?


    Unter der Prämisse, dass die Wirtschaft sich erholen muss und dass man das schuldengetrieben wirtschaften fortsetzen muss, weil es erstens die Beste mögliche Art des wirtschaftens ist und es dazu keine Alternativen gibt:
    Ja, dann hat er recht und wir sollten alle raus aus Gold und rein in Staatsanleihen, denn nur so bleibt uns die kleine Chance unsere Renten, Riester, Rürüpp usw. doch noch zu retten, weil wir den Dollar, den Euro usw. retten. Allerdings auch nur vorläufig.


    Unter der Prämisse, dass man einen Zusammenbruch unserer Geld und Wirtschaftssysteme auch nur für möglich hält, liegt er komplett falsch.


    Entscheiden Sie selbst!

    Was würdest Du sagen, trenntWände wo und wann neues Geld entsteht?


    Bei der Vergabe eines Kredits einer Geschäftsbank? Natürlich, abzüglich der Kosten bestehend aus eingesetztem Eigenkapital, eingesetzen Kundeneinlagen und reduziert um den Verwendungszweck(da ja wieder eingezahlt in Bank2)?


    Würdest Du sagen, dass die Geschäftsbanken in Summe mehr Kredite ausgeben als Sie an Eigenkapital + Einlagen zum Zeitpunkt x haben?


    Falls ja, wie schätzt Du den Hebel insgesamt ein. Derzeit und in D. (natürlich unter Berücksichtigung, dass eine Auszahlung eine Einzahlung bei einer anderen Bank bedeutet, also sich der Hebel dadurch reduziert)


    Oder bist Du der Meinung, es gibt keine Geldschöpfung durch den Vorgang der Ausgabe von Krediten an Bankkunden? Dann wäre meine Frage, wie, wo wird denn dann 'Geld' geschaffen?

    Was ich schon mal schrieb und was denen, die noch im Lagerdenken verhaftet sind, die Schädeldecke heben muss:


    http://www.ftd.de/politik/deut…s-ungerecht/50124457.html


    Nun verlangen auch die CDU-Verbände ein Anheben der des Spitzensteuersatzes!
    Nur die CDU als Partei kapiert es leider nicht. Diese Schuldenkrise ist nur zu bewältigen wenn die Grosseinkommen einen höheren Beitrag als bisher. Ist das in ihrem Interesse? - Für Spitzenverdiener die weiter als bis zur nächsten Ecke denken muss die Antwort uneingeschränkt: 'JA' lauten. Denn was nützten einem Spitzenmanager seine Villa, sein Mietshaus und seine 1 Mio Cash, wenn ihm das Geldsystem oder gar der soziale Frieden um die Ohren fliegt? Da ist ihm doch lieber, er hat ab sofort 5 % weniger netto, er schwimmt immer noch oben auf der Suppe. Und nur so, mit einem Ende der Umverteilung, lässt sich die Wirtschaft wieder (falls nicht schon zu spät) etwas in Schwung bringen. Es muss mehr Nachfrage erzeugt werden, innerhalb von D. Das geht zuverlässig, gibt man mehr Geld an diejenigen die es ausgeben werden/müssen. Und nur so.


    Vielleicht kapieren das auch endlich die, sich im Dauersitzstreik befindenden, Regierungsparteien!!!!!

    Falls man nach Brasilien heiratet sollte es mit der Deviseneinfuhr ganz unproblematisch gehen.


    Vermögenszusammenlegungen zwecks Heirat seien steuerfrei, hörte ich. Man muss es die Beträge wohl angeben, es sol aber Steuerfrei sein.


    Kann also sein, man muss Gold in Fiat wandeln, um es dann wieder in Gold wandeln zu können. Um das zu umgehen würde ich mir darüber mal Gedanken machen:


    http://goldmoney.com/index.html


    Das könnte für Transferzwecke ideal sein, eben weil nichts zu transferieren wäre. Aber noch habe ich mich damit nicht beschäftigt.


    Da liegt aber der Hase im Pfeffer, denn die Crimex verfügt über Bestände , die einen Bruchteil der ETF "Bestände" ausmachen. Und über die Bestände des London Warehouse kursieren abenteuerlichste Infos, hier auch diskutiert...


    Zustimmung, daß bei aufkommenden echten Problemen flugs die Regeln geändert würden,was in der Geschichte wiederholt vorkam, man denke nur an die Gebrüder Hunt, liegt etwas anders, aber da schaltete sogar das US Government mit...
    .

    Da wurde ich jetzt vielleicht falsch verstanden. Natürlich wäre ein Default der Comex wegen nicht lieferbarer Goldbarren ein Betrug und ein Verbrechen der groben Art.


    Ich denke und wollte nur deutlich machen, dass die herrschende Finanzelite sich mit Ihrem Denksystem, bei einem Golddefault genauso herauswinden kann und wird, wie sie das bei dem Default der CDO's tat. Es wird bei einem Default eben wieder so sein, dass die Geschäftsbanken auf die Comex zeigen werden. Die werden sich darauf herausreden, dass ihr 'Geschäftsmodell' ja schon immer funktioniert hätte und dass 'es ja keiner wissen konnte'. Ausserdem gibt es da bestimmt Verbindungen zu FED und/oder SEC, deren Prüfungen ja immer keinerlei Risiko aufzeigten. Und schon ist der Staat mit im Boot. Das heisst, die derzeitigen - in meinen Augen Preismanipulationen - können von den Akteuren fast risikolos weitergeführt werden. Und würde ich in diesem Rahmen Geschäfte tätigen, hätte ich mit Sicherheit eine schriftliche Anweisung in der Schublade, in der meine Behörde oder meine Firma, mir die Verantwortung für meine Tätigkeit abnimmt.


    Und genau das, macht ein Default der Crimex noch wahrscheinlicher, allerdings zögert es ihn auch länger hinaus. Das heisst wenn er passiert, wird er plötzlich geschehen.


    ausser das Publikum entschliesst sich die Barrikaden zu stürmen,

    APu, anwir :thumbup: .


    Lass mal das Bundesverfassungsgericht wegen den 170 Milliarden noch ein wenig rumzicken, dann kann man auf Spanische, italienische, Französische Anleihen irgendwas um die 300 - 1000 Zinspunkte (3 - 10 %) addieren. Dann fällt deren Euro ruck zuck in den Keller, unser Euro wird dann zwar stabiler, aber wenn da mindestens 3 dran ziehen und auch noch zwei drücken (GB, USA), dann sind wir bald unter einem 1:1 Verhältnis.


    Das würde bedeuten, der Nagel an der Wand würde rund 20 % höher hängen. (1240 €).

    The precious metal may rise to as much as $1,700 an ounce over the next year on concerns that budget deficits will weaken major currencies, Lewis said in an interview yesterday in Lima. Exchange-Traded Funds, known as ETFs, where gold futures make up 80 percent, are also having an ?enormous impact,? he said.

    Wahrscheinlich versucht man nun, was man Jahrelang als Verschwörung abtat, als Normalfall hin zu stellen.


    Nach dem Motto: "Wie, unser ETF kann ihr Gold nicht ausliefern? Ja das ist schade, nicht wahr. Aber es konnte ja keiner wissen, dass der Goldpreis sich so schnell entwickeln würde. Klar haben wir versprochen. ihr Geld in physischem Gold anzulegen und das haben wir ja auch getan. Unsere Goldfutures, sind ja bei der Comex physisch hinterlegt. Das ist das gängige Businessmodell. Alle haben der Comex vertraut, da sind wir jetzt ebenso betrogen, genauso wie Sie" usw.....


    Selbst so ein Default werden die Geschäftsbanken wahrscheinlich sehr einfach aussitzen können. Die Comex würde neue Regeln bekommen und weiter gehts. Zumindest gegenüber Privatenleuten. Anders wird es sein, falls Staaten über ein ETF und über die Comex kaufen würden, die bekommen dann halt eine Sonderregelung.

    Mein erster Gedanke beim Lesen der Schlagzeile war: "Wenn Dein einziges Werkzeug ein Hammer ist, beginnen alle Probleme früher oder später wie Nägel auszusehen."

    :!: :!: :!: prima Definition :wall:


    Wir fassen zusammen, und wir schlagen hiermit die menschliche Rasse für den 'Universal Darwin Award' des nächsten Zykluses vor. Unser Vorschlag bezieht sich auf die unfreiwillige Vermischung zweier Flüssigkeiten im grossen Stil, zweier Flüssigkeiten, die dadurch beide unbrauchbar werden und sich selbst und alles was darum existiert - verderben bzw ausrotten.


    Über Jahrzehnte hat diese intelligente Lebensform, sogenannte Ölfirmen - deren Geschäft es ist, eine ölige schmierige giftige Substanz aus irgendwelchen Verstecken hervorzubuddeln - gefördert, belohnt und Ihre Geschäftsmodell in Stein gemeiselt. Die schmierige Substanz wird eine Weile gekocht und man extrahiert eine weitere Flüssigkeit namens 'Benzin' aus dem Grundstoff. Dieses ebenfalls hochgiftige, leicht brennbare Zeugs schüttet man in sogenannte Automobile, bewegliche Transportbehälter mit eigenem Antrieb. Sie sind nach Belieben lenkbar von einem dieser Intelligenten Lebewesen und erreichen bis zu 1/6 Schallgeschwindigkeit.


    Alternative Trarnsportmethoden wurden nach und nach eliminiert, so dass dieses 'Benzin', zum Inbegriff der Freiheit werden konnte, weil es, im Zusammenhang mit einem 'Automobil', den Transport eines Lebewesens zwischen zwei Orten, sicherstellt.


    Witzigerweise sei erwähnt, dass die meisten dieser 'Automobile' Platz für 5 Personen bieten, meist aber nur ein Lebewesen, die Transportmöglichkeit nutzt. Vielleicht ist das der Gefährlichkeit dieser Transportart geschuldet, um bei häufig auftretenden Unfällen nicht den gesamten Genpool einer Gruppe auszurotten. Immerhin ein aufblitzen von - wen auch verquerer - Intelligenz.


    Da die schmierige Flüssigkeit bei der Nutzung verbraucht wird, werden jetzt die Resourcen knapp. Man muss also an schwerer zugänglichen Stellen suchen und bohren. Gerade hat man in einem 'Meer', hauptsächlich bestehend aus glasklarem H2O, gebohrt und zwar in einer Tiefe, in der der Druck so gross ist, dass die Lebewesen dort nur noch eingeschränkt agieren können. Dort bohren sie Löcher, ohne jede Ahnung, wie man sie, sollten sich die schmierige giftige Flüssigkeit mit der Klaren vermischen und sie vergiften, wieder schliessen könnte. Anscheinend spezialisiert sich ein Teil dieser 'Ölfirmen' auf das Bohren, der für das Schliessen zuständige Teil wird dann langsam aufgebaut, wenn die Vermischung voll im Gang ist.


    Die politische Organisationsform dieser Lebewesen nennt sich Regierung und meist sind ist sie nach Regionen unterteilt. Ihr Beitrag der Problemlösung bestand in den letzen beiden Monaten darin, der Ölfirma zu sagen, sie solle jetzt endlich schnell das Loch verschliessen, bzw. am Rand der klaren Flüssigkeit so zu tun als würde das braune. klebrige, stinkende Gift weggetupft und als könne man Teile der Kollateralschäden entsorgen. Nun will diese Regierung das Heft selbst in die Hand nehmen und zwar mit dem folgenden genialen Plan.


    Sie wollen eine Nuklerbombe in 1500 m Tiefe zünden um das vorhanden Loch zu schliessen. Man sagt dort, sie wollen Feuer ins Öl giessen. Keiner weiss, welche Auswirkungen das haben wird. Sicher ist nur, man erzeugt an einer Stelle eine ziemlich grosse Glasplatte und jede Menge Schutt. Ob die Schmierflüssigkeit dann woanders hin fliessen wird oder ob neue Löcher entstehen, weiss kein 'Mensch'.


    Wir, die neutralen Beobachter des Planeten. meinen, das Vorgehen, ist einer primitiven intelligenz, die sich für den UDA bewerben möchte, absolut würdig. Die Kausalketten zeigen das klar an:
    - ein Umweltproblem (Ölförderung) schaffen.
    - das Problem über den ganzen Planeten ausweiten (Bedarf schüren, Konkurrenzmethoden eliminieren).
    - Problem verkomplizieren bzw. anspruchsvoller gestalten (Tiefenbohrungen).
    - auf keinen Fall prophylaktisch über Lösungsmöglichkeiten nachdenken.
    - falls der Schadensfall eintritt - Einfach mal alles in die Luft jagen!


    Wir bitten darum die Species für den diesjährigen Wettbewerb aufzunehmen. Jedenfalls ist es ein Spass ihnen zuzusehen. Galaktische Grüsse:

    Faktisch befindet sich die USA schon seit fast einem Jahrzehnt in einer Rezession.


    Nur die Marketing Abteilung mit Ihrem Creative Statistics Ableger rechnet sich das Bruttoinlandsprodukt seit Jahren schön.


    z.B. hat man steigende Hauspreis immer in das BIP einfliessen lassen. Für Häuser die tatsächlich verkauft werden, ist das ja normal, aber man hat auch den Bestand eingerechnet. Den Bestand der nicht verkauft wurde, ist ja jetzt wertvoller, ne. Aber ich glaube seit 2007/08 ist man von dieser Praxis abgerückt. :rolleyes:


    in die Preisinflationsrate der USA werden ja, wie wir alle wissen, weder Lebensmittel noch Energiekosten eingerechnet. Also rechnet man ebenfalls seit Jahren die Inflationsrate kleiner, da sie vom BIP abgezogen werden muss, vergrössert das prozentual das BIP der USA.


    Echtdaten, siehe "shadowstatistics".

    Also, so wird es doch noch was mit der Preis-Inflation im Euroraum.


    Die hoehen Preise für die Rohstoffe, vor allem Öl werden die Energiekosten treiben. Damit wird, oder kann alles teurer werden.


    Das Ganze wird dann eine Runde Sache. Die höheren Preise stossen das BIP an. Die Steuereinnahmen steigen, eventuell schaffen die hier und da noch starken Gewerkschaften (Metall) einen höheren Tarifabschluss und manche Löhne steigen. Schade nur dass in vielen anderen Bereichen, die Löhne stark fallen. Aber Europa ist nicht Deutschland und wenn sich Spanien, GR, Italien aus Ihren Schulden inflationieren können ist das doch auch hilfreich.


    Schade nur, dass das was dem Staat hilft, dem Volk schadet, schade, schade.

    ja das wollte ich ja damit auch nur sagen - dass es sowas gibt - ist doch genau zu verteufeln wie alle andere Ausbeutung - wieso fühlt sich jetzt jeder sofort angegriffen?
    Ich habe auch ein bisschen Gold - und werde es weiterhin haben - deshalb muss man doch seine Augen nicht zu machen oder?

    Nein, Du sollst Deine Augen nicht dichtmachen. Im Gegenteil, Du sollst sie öffnen, ganz weit.


    Siehe meine vorheriger Beitrag.

    Ich gestehe mir den Artikel vom Spiegel gechenkt zu haben. Ich kenne solche Artikel, ich denke dieser Spiegel Artikel wird ähnlich wenig 'fundiert' sein, wie der Rest.


    NIEMAND stirbt für Gold. Die Leute sterben, weil sie Ihren Lebensunterhalt unter unmenschlichen Bedingungen verdienen müssen. Weil sie eventuell keine andere Überlebenschance haben oder keine andere kennen. Dass dieses Thema den Spiegel betrübt, finde ich erstmal positiv. Soll es allerdings zu einer grundsätzlichen Haltung dieser Zeitung werden, dann muss sie gegen jede Art von Ausbeutung einzelner Arbeitnehmer anschreiben. Sowohl hier als auch in Afrika. Tut sie das?


    Nein, sie denkt nicht daran. Erstens weil sie sich seit mindestens 2000 dem Neoliberalismus verschworen hat, also für eine Angleichung der Löhne und Gehälter an internationales, bzw. chinesisches Niveau schreibt. Also der Ausbeutung das Wort redet. Grundsätzlich. Ausreisser gibt es, mal wenn es gerade passt und keinen grösseren Schaden beim gängigen Neoliberalen Konzept anrichtet.


    Zweitens, würde der Spiegel ernst machen mit einem Konzept für mehr Menschlichkeit, würden ihm die Anzeigekunden von Bayer bis Volvo, von BMW bis EON weglaufen. Sie sind aber alle noch da, die versammlte Finanzmafia und ihre realpolitischen Ableger, werden im Spiegel gehegt und gepflegt.


    Also die Story vom schmutzigen und tötlichen Gold ist reine Stimmungsmache, für das Konzept der Ausbeutung, ist der Spiegel mit Verursacher und eine aktive Unterstützung.

    Vielleicht in dem man erst dann baut oder kauft wenn man es sich auch nachhaltig leisten kann,

    Ja, Tut, das ist imho gerade das Problem. Die Kapitalansammlung wird meiner Meinung nach immer schwieriger. Aber vielleicht täuscht mich das auch oder ich sehe da einfach zu schwarz. Ich habe jedenfalls das Gefühl ich muss immer mehr strampeln um bei gleichbleibendem Brutto (seit 5 Jahren gleich) einen monatlichen Batzen auf die Seite zu legen. Irgendwie wird der Batzen immer kleiner.

    Die Zahlen zu der Altersstruktur der Hausbewohner/-Besitzer stammt nicht von mir. Ich gehe davon aus, dass sie wenigstens in der Größenordnung stimmt. 65 und älter, heißt, dass die in 20 Jahren 85 und älter sind. Nun werden wir alle älter und viele sind auch im Alter fitter. Aber das ändert nichts daran, dass die große Mehrzahl der EFH Besitzer innrhalb der nächsten 20 Jahre ihr Haus loswerden müssen oder wollen.


    Der geburtenstärkste Jahrgang in D war 1964. Die sind oder werden dieses Jahr 46. Damit ist der geburtenstärkste Jahrgang raus aus dem wichtigsten Hausbau/-kauf Alter. Ab jetzt gehts abwärts.

    Gute Argumente. :!:


    Was ich mich zusätzlich Frage ist, welcher Normalbürger soll denn heutzutage in der Lage sein ein Haus zu bauen? Durch Steuerprogression, Abgabenprogression usw. wird die Schere zwischen dem Kaufpreis eines Hauses und den verfügbaren Nettoeinkommen immer grösser. Und die Banken, Makler usw. halten die VK's künstlich hoch. Runter gehen die Preise derzeit nur langsam, auch wenn manche Objekte wie Blei in den Annoncen stehen.


    Hier - Ballungszentrum - bekommt man ein Reihenhaus mit 165 qm Grundstück - Stichwort urbanes wohnen - für 350000. 50 km ausserhalb in der Pampa kostet ein Fertighaus - Weberhaus - auf einem 35000 Euro Grundstück (1300 qm) ebenfalls 350000. (Gut, einiges an modernener Haustechnik, Garagen, Regenwasserzisterne, Terrassen, teiweise angelegter Garten, aber Einfacharchitektur, nur 120 qm). Welcher Normalbürger soll das zahlen können? Mit einem Einkommen? Mit 2000 Netto?

    Aber ich habe auch weder den Satz "Machs doch erstmal besser..." noch "man, du must alles kritisieren..." je vernommen. Nur, daß ich die Dinge zu pessimistisch sehe. :hae:


    Und das schließe ich zumindest nicht völlig aus.

    seit 3 Jahren hoffe ich dass ich die 'Dinge' zu pessimistisch sehe. Ich muss mir das auch öfters sagen lassen. Dabei war ich gemessen an der Realität, eher Optimist.