auf deine Frage Dr_Meyer nach dem 'Gelben' ist folgendes zu sagen:
- www.DasGelbeForum.net
- beschäftigt sich mit Wirtschaftsfragen
- beschäftigt sich mit Eliott Wellen (gibt auch hier in den Goldseiten einen Thread zu dem Thema.
- beschäftigt sich mit Debitismus
- wird von manchen Usern als Schwesterforum zu den Goldseiten bezeichnet.
- hat derzeit wohl gerade eine Krise, einige Herausragende Köpf scheinen dort - derzeit - nicht zu Schreiben. Deshalb bisher auch keine (gute) Antwort auf eine Verlinkung deines Textes. (wurde parallel von jemand abderem verlinkt).
- das Forum hat natürlich auch eine Tagesform, gute Diskussionen und Grundsätzliches wird in 'Sammlungen/Literatur' gesammelt (http://www.dasgelbeforum.de.org/sammlung/sammlungen.htm). Dort geht die Post ab!
- Dort gibt es paar sehr gute Kenner zum Interbankengeschäft und den Zentralbanken. Allen voran natürlich Dottore (Dr. C. Martin) der mehrer Bücher zum Debitismus geschrieben hat und schon vor 20 Jahren darauf hingewiesen hat, dass unser Wirtschaftssystem crashen wird und warum. Imho hat er absolut recht. Weissgarnix kommt auch oder geht auch in diese Ecke.
- das Einzige womit die Debitisten nicht gerechnet hatten, ist, das die Volkswirtschaft bzw die Neoliberalen, alle ihre eigenen, hochheiligen Thesen (kein Staat, alles privatisieren) ganz pragmatisch in die Ecke werfen werden und sich vom Staat, von uns, den Hintern retten lassen. Nur um dann, sobald gerettet, die alten Thesen, die gerade so schön widerlegt wurden, weiter zu verbreiten. (von Bilanzaufweichungen, Bad Banks, usw.) ganz zu schweigen. (Das ist ungefähr so, als würde der Papst verkünden, wir haben jetzt zweifelsfrei herausgefunden, dass es Jesus nicht gab, und würde nach 6 Wochen ergänzen, kein Problem, Paulus übernimmt jetzt eben eine wichtiger Rolle. Also weiter wie bisher mit der Katholischen Kirche. Kann man das so? - Klar, seht Euch unsere Wirtschaft an! Alles ganz anders, aber alles so wie bisher.)
- die Rolle des nicht mehr vorhandenen Nachschuldnern - musste nun der Staat, also wir alle - übernehmen. Dieser Trick - wir übernehmen die Schulden der Aktionäre der geretten Unternehmen - und nehmen neue Schulden auf um die nächste Rally starten zu können, wird sich nicht allzuoft wiederholen lassen, so dass Dottore usw. doch noch recht bekommen werden. Die Wahrheit bahnt sich ihren Weg. Nur werden wir sie als solche erkennen?
- was Dottore und andere übrigens ebenso glasklar beschreiben und was mir - als Machtkonstellation - komplett neu war ist die Rolle des Staates (wem der gehört ist eine andere Frage) in dem ganzen Gemauschel. Ob stark oder eher eine Staatssimulation er erzwingt einige ganz entscheidende Dinge.
- ohne den S. gibt es kein Eigentum. Er garantiert es und setzt Eigentumsrechte durch. Täglich, unmerklich. Zur Not auch gegen die Interessen der Mehrheit seiner Bürger! (siehe auch dein Beispiel aus Argentinien).
- er sorgt dafür dass sein Geld durchsetzbar ist und von allen benötigt und somit anerkannt werden muss. Wie? Du musst Steuern in der Währungseinheit des Staates zahlen. Kannst Du das nicht, --> Knast.
- damit hat der - von vielen als schwach betrachtete Staat (weil wir von schwachen Politikdarstellern, auf einen schwachen Staat schliessen) - uns alle am Arxxx. Er muss nur ein paar Schräubchen drehen und schon gehen wir - finanziell - am Gängelband.
- Denn es gilt auch: Ohne Eigentum keinen Kredit (deshalb auch die 'Kreditschwäche'.) und weiter: Ohne Kredit kein Geld, denn nur bei der Vergabe eines Kredites einer Privatbank an private, öffentliche oder juristische Personen entsteht Geld. Nur bei diesem Vorgang.
Und das, Dr_Meyer ist derzeit das grosse Problem der Inflation. Solange die Banken (private) auf dem Geld hocken und keine Massive Neuverschuldung anstossen, kommt es hierüber auch nicht zu einer Inflation. Dafür wäre es notwendig genug 'gute' Kreditnehmer zu finden, die 'erfolgversprechende' Geschäftsmodelle haben und bereit sind Eigentum besichern zu lassen. Daran happert es, denke ich, derzeit massiv.
Aber vielleicht auf anderem Weg, nämlich einem Vertrauensverlust der Marktteilnehmer in die Währungen selbst. Das könnte zu einer ganz schnellen Inflationierung führen. Aber nichts anderes schreibst, Du bzw. ihr ja die ganze Zeit schon.
Soweit