Beiträge von Zweifler0815

    Ich zumindest zaehle woechentlich nach, ob meine Vorraete an Koernern, getrockneten Spinnen und Gold-Talern noch stimmen.


    Das K.

    Mmm, Körner und getrocknete Spinnen - was für ein Leckerbissen... da läuft mir doch glatt das Wasser im Munde zusammen


    Zitat

    Wobei mich als deutsches Kueken schon interessieren wuerde, ob die 3500 Tonnen Bundesbank-Gold eigentlich noch da sind.

    Daran glaub' ich nicht, aus verschiedenen Gründen... Hierzu finden sich auch interessante Artikel auf Goldseiten (z.B. "Das Gold der Deutschen" v. Bruno Bandulet)

    PS: Es ist auch besser für dich, wenn du keine österr.€ 10,- nimmst, die wiegen nur 16 Gramm!!!

    Stimmt ja, die sind 2 g leichter als die deutschen, hatte ich vergessen - irgendwie mag ich die österreichischen Silberlinge dennoch (Prägequalität, Motive)...hab eine 10 EUR von St. Paul im Lavatal mal als Mitbringsel zu 10 Euro bekommen, völlig ohne Makel (obwohl nur Stempelglanz)...

    Zitat

    BUNDSCHUH


    Du weisst aber (anders als die Kassiererin), dass z.B. der deutsche Zehner in Österreich kein gesetzliches Zahlungsmittel ist?
    Für Gedenkmünzen gilt das nur im Ausgabeland.
    Also wohl Glück gehabt, ich würde (in D) kein österreichisches Stück annehmen.

    Ja, das ist wirklich seltsam mit der Begrenzung der ohnehin schon eingeschränkten Annahmepflicht der Gedenkmünzen auf das Ausgabeland - wieder mal ein Beschiss, da haben wir nun schon unsere Einheitswährung, jahrelang bekam man eingetrichtert, die Münzen aller Mitgliedsstaaten werden in der gesamten EU als Zahlungsmittel akzeptiert, und dann nimmt diese gutmütige Kassiererin eine italienische/deutsche/spanische Silbergedenkmünze an und bekommt abends vom Chef dafür einen Satz warmer Ohren verpasst - ich meine, immerhin steht der beschissene Euro drauf... beim nächsten Mal wird die arme Kassiererin leider auch die Silbermünzen des eigenen Landes nicht mehr annehmen... naja, vielleicht tauscht sie die ja selbst ein, trotzdem schade um die Münzen... zum Nennwert hätte ich die auch genommen..

    Historische Goldmünzen mag ich auch... die sind für mich authentischer als frisch geprägte, glatte glänzende Münzen. Ich kaufe mir keine Sammlerstücke, von denen ich eh keine Ahnung habe, würde da sowieso nur über's Ohr gehauen werden ;) - muss man realistisch anerkennen...
    Ich hab's eher so mit Reichsmark, Vreneli, Dukaten.... als normale Anlagemünzen - aber mit diesen Münzen mit US-Grading könnt ich eh nichts anfangen - so wie ich es verstehe, kann man die niemals als diesen riesigen Plastikboxen rausnehmen? Traurig, traurig.... ;(

    Zitat

    wäre doch mal schön wenn die die welche besitzen ihre bilder hier
    reinstellen könnten,dann kann man mal sehn was so im umlauf ist bzw.wer
    welche aufpreise gezahlt hat für die münzen.

    Anschrift der Besitzer/Aufbewahrungsorte wäre auch nicht schlecht... damit man auch mal Besuch vorbeischicken kann. :S


    Zitat

    Ich kann nur jedem abraten, sein GOLD zwecks Umschichtung zu verkaufen. Das, was man nahe dem Spotpreis an guter Ware bekommen könnte...... da reichen 600 bis 1200 EUR je Jahr völlig für aus......


    Ich kann nichts unvorteilhaftes oder gar negatives daren finden, wenn jemand derzeit auch auf ganz schnöden Krügerrändern sitzt........

    100%ige Zustimmung... Das mit den unterbewerteten Sammlermünzen ist ja schön und gut, aber der Kreis derer, die diese Münzen bewerten und Marktwerte realistisch einschätzen können, ist doch recht begrenzt...
    Ich gehe davon aus, dass Gold und Silber als inflationssicheres, wertstabiles und zugriffsfreies Anlagemedium und Tauschmittel von immer mehr Leuten nachgefragt und von breiten Bevölkerungskreisen akzeptiert werden - da kommt man eben immer auf den Metallwert/Bekanntheitsgrad als faires, objektives und untrügliches Kriterium der Wertbestimmung - das gibt dem skeptischen Otto Normalverbraucher eben mehr Sicherheit... sonst ist man doch ganz schnell wieder bei Papier (COA, Zertifikate) bzw. bei Münzen mit einem hohen Katalogwert, der aber nicht realisierbar ist...
    Na ja, aber vielleicht kommt auch alles ganz anders...

    Danke für die Links...

    Dank für die Links, GB, von dem Gesetz wusste ich noch gar nichts.... Im Grunde lässt sich damit, je nach Auslegung, der gesamte Münzhandel und die Sammlergemeinde kriminalisieren... wer entscheidet denn, was als schützenswertes Kulturgut definiert wird - das lässt sich locker mal im Rahmen einer Durchführungsbestimmung ändern:
    Aufzeichnungspflichten lassen sich erweitern -> Papierkrieg ohne Ende
    Die Bagatellgrenze 1000 Euro - lächerlich
    Gold-/Silbermünzen (je nach Alter/Auflage/Wert) können willkürlich zu besonders schützenswerten Objekten erklärt werden, deren Verbringung nicht erlaubt ist.
    Die Beweislastumkehr soll Gesetz werden, d.h. der Besitzer schützenswerter Güter muss nachweisen, dass er das Objekt rechtmäßig erworben hat.
    Der Erwerber und Verkäufer müssen auch lückenlos nachweisen, dass zum Zeitpunkt des Erwerbs sämtliche Steuer- und Abgabenpflichten (EkSt) erfüllt waren, keine sonstigen Rückstände oder Verbindlichkeiten bestanden, keine Sozialleistungen bezogen wurden, dass er bei der letzten Bundestagswahl eine der "demokratischen" Parteien gewählt hat und testamentarisch seine Sammlung der Willy-Brandt- oder Konrad-Adenauer-Stiftung vermacht hat...


    Irgendwie erinnert es mich schon wieder an die DDR: Damals wurden Sammler und Antiquitätenhändler schon mal gezielt kriminalisiert, zu Haftstrafen verurteilt und enteignet, wenn Devisen gebraucht wurden, um mit dem Besitz die maroden Staatsfinanzen aufzupeppen. Alles vergessen und vergeben...

    Zitat

    Die Metro- oder C&C-Preise sind wirklich nicht gerade rekordverdächtig niedrig - das ist oft nur reiner Dummfang.

    :thumbup: Ja, so deutlich wollt ich es nicht sagen, sonst schreibt wieder jemand,ich würde meine Aggressivität gegenüber Metro-Kunden auslassen...

    Zitat

    7% waren es, als die MwSt. 14 % war; immer die halbe MwSt dachte ich

    Der ermäßigte Mehrwertsteuersatz liegt immer noch bei 7% - gilt u.a. für Lebensmittel, auch für Hundefutter - wenn's hart auf hart kommt, kann man sich mit dem geliebten Schnuffeltier ums Essen streiten... soll ja auch gar nicht schlecht schmecken, aber auch nicht mehr billig...
    So fragte ein bekannter deutscher Politiker vor kurzem: "Würden Sie ausschließen, jemals Hundefutter zu essen?" hmm..

    Es wird weder an der Kasse gefragt nach Steuer oder nicht, noch ist mir etwas von 9% USt. bekannt. Wo habt ihr diese Räubergeschichten her? Habe immer brav meine 7% bzw 1x% an der Kasse löhnen müssen. Alles andere würde mir auch sehr merkwürdig vorkommen.

    Ja, genau... alles normal... Meine Metro-Karte verstaubt auch irgendwo, jahrelang nicht gebraucht - bringt auch nicht viel, die und bessere Preise bekommt man in Berlin in vielen Fällen hier locker auch beim Discounter um die Ecke... nur sinnlos Sprit verfahren... aber natürlich, eine Tonne Milchpulver sollte man mindestens einlagern... Kann mich noch an die Zeit Anfang der 80er Jahre erinnern, mein Bruder hatte damals haufenweise Konserven eingelagert....

    Zitat

    Zum Amt gehen, anmelden, dem Finanzamt erklären, dass du niemals Umsätze machen wirst (oder nur klitzekleine - ein Telefonat), fertig.

    Nur wegen 'ner Metro-Karte :wall: Aufwand und Kosten entstehen immer... (Gewerbesteuerpflicht, Steuererklärung) und wenn keine Gewinnerzielungsabsicht besteht, werden die dir schon was husten...

    Na ja, aber wir wissen doch gar nicht, ob es tatsächlich unversichert war... er kann es weiß der Geier wo oder wie versichert haben...
    Irgendjemand hat sich eben zur Übernahme einer gewissen Gefahr (Diebstahlrisiko) seitens des Versicherten verpflichtet - gegen Entrichtung einer bestimmten Summe (Prämie). Der Schadenfall ist aber auch nicht eingetreten, also verfällt die Prämie so oder so, spielt auch keine Rolle mehr und geht mich nichts an...

    Ja, auf jeden Fall interessant die Geschichte, Wayne... und auch korrekt und nachvollziehbar....das sollte ja keine Wertung darstellen...
    Ich liebe diesen Satz:

    Zitat

    Im Rahmen der konkreten Schadensberechnung kann auch eine ausbleibende Vermögensmehrung geltend gemacht werden

    :rolleyes:
    Bei der konkreten Schadensberechnung wäre man sicher gut beraten, den Mittelpreis zu akzeptieren, würde ich mal tippen...
    Vor Gericht und auf hoher See...

    Zitat

    Ein DHL-Paket über 10 Kilo kostet ohne Zusatzversicherung 11,90 Euro ; mit einer zusätzlichen Höherversicherung also noch mehr. Weiterhin hat der Verkäufer Kosten für Verpackungsmaterial, Lohnkosten und für sonstiges Handling. Meiner Meinung nach hat der Verkäufer nicht sehr viel abgezockt ( wenn überhaupt ).


    Außerdem kannte der Käufer die Versandkosten von 25,00 Euro im vorhinein aus der Artikelbeschreibung ( nehm ich mal an ). Ich halte es dann aber nicht für richtig, wenn die Leistung korrekt erbracht wurde, noch einmal wegen der Versandkosten zu meckern.

    Ich seh das auch so... Ich hab zwar als ebay-Abstinenzler keine Ahnung, ob eine neutrale Bewertung eine Rufschädigung oder gar einen Geschäftwertverlust bedeuten kann, könnte es mir aber vorstellen - daher wohl die giftige Reaktion...
    Aber das Geschäft wurde doch zu deiner Zufriedenheit abgewickelt, das ist der Punkt, nun lasst es doch gut sein.. Ich find's nicht so schön, da noch nachzukarten...

    Versteh ich das richtig: Dein Freund hat nichts gezahlt, somit auch nichts erhalten und klagt auf fiktiven Schadensersatz, der sich aus der Differenz zwischen Ersteigerungspreis und den Kosten eines unterstellten Ersatzkaufs bei einer Bank ergibt? Du schreibst "eigentlicher Schaden", aber der Ersatzkauf hat nicht stattgefunden oder, somit ist kein echter Schaden eingetreten? :huh:
    71 Euro abstrakter Schaden? Wie hoch sind denn eigentlich da die Rechtskosten (Anwalt, Gericht, Schriftkram)?
    Ist ja echt interessant, wofür Leute so Zeit haben... :D
    Aber wenn man so argumentiert, wüsste ich auch nicht, wieso man jetzt gerade den Bankverkaufspreis und nicht beispielsweise den Proaurum/Geiger/MP-Preis oder sonst irgendeinen Preis eines alternativen Verkäufers oder eben den gemittelten Preis (als Marktwert) als Basis für die Schadenersatzermittlung heranziehen sollte...
    Aber wie gesagt, ich finde es schon etwas seltsam, deshalb ein Gericht zu bemühen... kann man sich da nicht vorab vergleichen?

    Tja, unter 13 Euro die Unze hätte ich auch noch Interesse... :rolleyes:
    Merlin:
    Übrigens gibt's hier die Cook Islands Münzbarren zu 429,00 Euro... den von dir genannten Anbieter kenne ich nicht...
    http://www.silber-philharmoniker.de/

    Wieso unbedingt 1 kg Cook Island für 430 wenn man bei Proaurum die Unze Philharmoniker für 13,16 Euro bekommt ? Da macht dann 1 kg gerade mal 423 :D


    ist aber jetzt Korinthenkackerei :]

    Das meine ich auch, ich würde auch zu kleineren Münzen raten - kauf z.B. Silberphils... ein günstigerer Preis, und du bekommst den Vorteil der kleinen Stückelung gratis.... da hat z.B. ein Anbieter bei muenzauktion.com auch immer mal Silber-Phils eingestellt... auch Geiger, MP oder PA sind nicht schlecht ;)

    Der Markt, der Markt - der hat immer Recht...
    Es entspricht eben den Markterwartungen, dass die Krügerrands mit einem Abschlag notieren, daher wird auch weniger gezahlt... ob das gerechtfertigt ist, wage ich zu bezweifeln, aber es spielt keine Rolle - Gründe lassen sich im Nachhinein immer finden, ist doch müssig... Es gab im letzten Jahr kurzzeitig eine Phase, in der sich alle auf Krügs gestürzt haben und diese ohne Abschlag gehandelt wurden...
    Es gibt halt viele Einflussfaktoren, die den Preis eines Stück Metalls mit Prägebild beeinflussen - Geschmack, Verfügbarkeit, Aussehen (Prägequalität), Feinheit, Preis, u.U. Sammlerpotenzial, auch persönliche Einstellungen zum Ausgabeland... Akzeptanz aus welchen Gründen auch immer... man schaue sich auch mal die deutschen Goldmünzen an - die gehen teilweise günstiger als eine 1/2 oz. KR über den virtuellen Ladentisch...
    Deutlich lässt sich das auch bei den Silberunzen (Maple, Eagle, Phils) beobachten....

    Zitat

    also mit politisch unverfänglich meinte ich eigentlich, daß es VIELLEICHT sein KÖNNTE, daß sich abnehmer in krisenzeiten an nem goldadler oder einer kaiserreichsmünze stoßen KÖNNTEN.

    Das ist nicht dein Ernst oder? ;) in Krisenzeiten hat man sicherlich andere Probleme als sich am Aussehen einer Münze zu stören.... Weil der Adler an die militaristische Vergangenheit der Deutschländer Würstchen erinnert - oder die Kriege, die all die bösen Deutschen vom Zaun gebrochen haben? Die guten Schweizer Vrenelis sind aber unbedenklich - gebe zu bedenken, dass die Veronika unverschleiert ist... könnte künftig zu Problemen mit der Akzeptanz in einer mult-kult. geprägten Mehrheitsgesellschaft führen ... Also Leute, lasst mal die Kirche im Dorf - das ist doch Humbug... alles Geschmackssache, alle gehandelten Goldmünzen sind Gold wert... :thumbup:

    Danke Admiral, ich konnte mich nur noch dunkel daran erinnern, dass jemand diese Frage schon mal gestellt hatte...
    Mal sehen, ob ich noch mal ein Eagle-Vergleichsstück aus den 80er oder 90er Jahren auftreiben kann... Denke aber, das Stück ist auf jeden Fall authentisch..


    Nachtrag: Stimmt, es muss sich wohl doch um eine unterschiedliche Prägetechnik handeln... Mein Eagle von 1988 sieht auch so wie auf den beiden Bildern aus....

    Zitat

    Da verweis ich mal auf einen alten Faden, da wurde das Gleiche Thema schon einmal besprochen, die Münzen von 86-90 sind alle so glänzend.


    unterschiedliche Eagle's ?

    Ich hab die beiden Eagles nochmal genau verglichen (1988 und 2007) - abgesehen von der glänzenden Prägung des 88ern gibt es noch einen feinen Unterschied... das Sternenbanner, mit dem die Liberty umhüllt ist, weist ja im Hintergrund der Sternchen eine ganz feine Kreuzschraffur auf, die bei dem alten Silver Eagle von 1988 fehlt bzw. nicht zu erkennen ist... hmm, seltsam....berieben sieht sie eigentlich auch nicht aus...