Beiträge von bob

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    Genau deshalb haben es nahezu alle Fiatgeldproduzenten,allen voran die USA mit ihren Vasallen und Systemen, fast geschafft, Gold als den einzigen,seit Jahrtausenden bewährten Eckpfeiler für den ökonomischen Wert, als "Barbarisches Relikt" verächtlich und relativ wertlos zu machen!


    Genau so sehe ich das auch, daher muss man aufpassen, Gold nur über den Fiat-Geld-Wert zu definieren. Würde ich Gold nicht mehr Wert zubilligen als dem Papiergeld, mit dem ich es kaufe, würde ich kein Gold kaufen.


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    Gold ist einfach das Wert, was man dafür kaufen kann. So wie alles Geld. Das Fundamentaldatum Dow/Goldratio versucht dabei den fairen Wechselkurs zu finden.


    Kann man so sehen. Gestern hast Du Gold aber noch keinen Wert zugebilligt? ?(


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    Vielleicht kann man sich in der Fundi/Realo - Diskussion darauf einigen, dass die Fundamentaldaten für den aktuellen Tagespreis an der Börse absolut nichts bedeuten, oder wieso sinkt der Ölpreis seit ein paar Wochen, wo Öl doch nur schon wegen des anstehenden Winters im Herbst teurer werden sollte?


    Genau so sehe ich das auch.

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    DeBeira ist der größte Schrott den ich in 8 Jahren bei den Minen gesehen habe.


    I second that...


    Und Mr. Siebholz hat für mich dadurch Einiges an Glaubwürdigkeit eingebüsst.

    Hallo Saccard


    was genau "Wert" ist, ist eine philosophische Diskussion, welche einen eigenen Thread füllen würde. Dennoch: wie definierst du Wert, wenn nicht über die physische Nachfrage? Über Anwendungsmöglichkeiten?


    Gold ist nach Deiner Aussage stabiles Geld. Firmen nehmen Geld ein und sind daher Geld wert. Wenn Gold nichts wert ist, sind also auch die Firmen nichts wert? ?( ;)

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    Wie du vielleicht weisst, bin ich der Auffassung, dass die Charttechniker unseriöserweise
    dagegen eine Sicherheit oder zumindest höhere Wahrscheinlichkeit ihrer Kursprognosen
    durch ihre (zeit-)aufwendigen Techniken (z.B. ElliotWaves u.a.) vortäuschen,
    die aber gar nicht gegeben ist. Weder die Empirie noch die theoretischen Grundlagen
    bestätigen diese Techniken.


    Von EW halte ich auch nichts, im Gegensatz zur "klassischen" Charttechnik. Diese funktioniert in weit mehr als 50% der Fälle, wodurch sie legitimitiert ist. Wobei allerdings klar die Bedinung "kurzfristig" gesagt werden muss - was auch immer das ist. Jedenfalls ein Zeitraum, in welchem sich die Fundamentaldaten kaum auswirken (langfristig werden sich diese immer durchsetzen).


    Der Markt ist weder effizient, noch chaotisch. Kurzfristig zu 80% Psychologie, langfristig zu 100% Fundamentales.


    Das Neue-Markt-Phänomen hätte es nie gegeben, wenn nicht die Massenpsychologie eine entscheidende Rolle spielen würde.

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    ..z B.. tausche deine etwas hellere Freundin gegen eine schwarze ein damit du bleiben kannst.


    ....An deinen Haenden ist Blut... gib denen nun dein Gold, DU WEICHEI !.. etc etc.


    Ich hatte diese Beleidigungen so oder ähnlich gestern Abend auch gelesen und wollte wegen Zweitem an uzf gerade etwas schreiben, als ich merkte, dass schon alles gelöscht war. Was im Falle der Beleidigungen ja auch richtig ist, leider gingen aber auch wertvolle Beiträge z.B. von Eldorado durch die undifferenzierte Löschung "verloren", wobei ich annehmen, dass diese aus Gründen der politischen Korrektheit ebenfalls gelöscht werden sollten.


    Wie dem auch sei, wenn mir jemand nach einem Erlebnis wie dem, das Eldorado leider gerade hatte,sowas wie


    Zitat

    ....An deinen Haenden ist Blut... gib denen nun dein Gold, DU WEICHEI !.. etc etc.


    schreiben würde, wäre ich wohl auch gegangen. Zumal wenn dann vom Moderator auch die eigenen Beiträge gelöscht werden und unverhohlen zum Ausgang gewinkt wird. Verstehen kann ich dich also, Eldo. Dennoch, schade finde ich es natürlich auch, wenn du dich nicht mehr blicken lässt.


    Was HW's "zurück zum Thema" betrifft, so können wir das wohl zumindest in diesem Thread vergessen, wenn Eldo wirklich keine Beiträge mehr schreibt. Wer sonst aus dem Forum lebt in SA und könnte ebenso Erfahrungen aus erster Hand beschreiben (in wohltuendem Kontrast zum gesüssten Einheitsbrei, den man in Deutschland über Südafrika hören kann)?!


    Gruss,
    bob

    @ Alchemist


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    Verglichen mit dem Risiko im Gold (gemessen durch die Volatilität) ist das erheblich zu wenig. Selbst wenn Gold risikolos sein sollte (also 0% Vola) müsste es mindestens den Zinssatz von risikolosen Staatsanleihen erwirtschaften.


    Drei Punkte:


    - Risiko ist nicht gleich Volatilität. Zumindest dann nicht, wenn Du das Goldinvestment langfristig anschaust, dann kann dir nämlich das kurzfristige Auf und Ab egal sein. Ich weiss, Risiko und Volatilität wird oft verwechselt, sogar von Profis.
    - Risikolose Staatsanleihen ist ein Widerspruch in sich selbst. Zumindest bei überschuldeten Staaten (also den meisten Staaten). Risiko ist eben nicht Volatilität, auch hier. Entscheidend ist u.a. das Ausfallsrisiko.
    - Es muss nicht den Zinssatz von Staatsanleihen erwirtschaften, sondern wenn schon, deren Rendite. Aufgrund der Inflation ist die Real-Rendite der Staatsanleihen der meisten westlichen Staaten derzeit negativ (man mache nicht den Fehler und rechne mit der offiziellen, durch zahlreiche Tricks "geschönten" Inflationsrate).


    Als Fazit kann man daher festhalten, dass Gold langfristig das Kapital erhält; angesichts der Tatsache, dass dies mit Staatsanleihen aktuell nicht gelingt und diese dennoch ein deutliches Ausfallsrisiko beinhalten, ist Gold offensichtlich die bessere Wertanlage.

    Horstwalter,


    zurück zum Thema kann ich nur unterstützen. VIelleicht habe ich ja einige Beiträge, die nichts zum Thema beitrugen nicht gesehen, weil sie zu recht schon gelöscht wurden.


    Sicher ist aber, dass Eldo zwei Artikel direkt zur Situation in Südafrika hier hereinstellte (beim einen Artikel ging es um die Gründe für die signifikante Abwanderung der Weissen in den letzten Jahren, beim anderen Artikel u.a. um die Behandlung schwarzer Frauen).


    Da diese Artikel offensichtlich in einem direkten Bezug zum Thread-Thema Südafrika stehen, kann ich mir die Löschung nur aus Gründen (falsch verstandener) politischer Korrektheit erklären.

    Zitat

    Abfällige Bemerkungen egal von wem, bin ich auch zukünftig bemüht so gut es mir möglich ist zu unterdrücken. Wenn du damit nicht leben kannst, Eldorado, dann mache das was du hier gelegentlich androhst und verschwinde.


    Tja, und schon wieder wurde Information aus erster Hand auf dem Opfertisch der politischen Korrektheit dargebracht. Informieren wir uns doch in Zukunft alle bei Quellen aus Deutschland. Laut Lucky Friday (sein Beitrag fiel wohl auch der Löschung zum Opfer) läuft ja im Rundfunk gerade ein Beitrag über die Schönheit von Südafrika...

    Ja klar, Goldcorp ist und bleibt natürlich eine Qualitätsaktie. Und gerade, wenn man auf eine Abstimmung (und Ablehnung des Glamis-Deals) hofft, kann man jetzt ziemlich günstig kaufen... ich warte noch etwas auf eine Kursstabilisierung, dann schlage ich wohl auch zu.

    Im Übrigen ist Die Attitüde von Goldcorp, die Aktionäre nicht zu Wort (und zur Abstimmung) kommen zu lassen, mehr als bedenklich und arrogant. Das ist unabhängig von der Rechtslage schon mal ein klarer Minuspunkt für das Management (das ich sonst für gut halte!).

    Das Silber von Glamis sehe ich nicht als Problem, das kann Goldcorp an Silver Wheaton weitervermitteln. Dennoch bin ich klar gegen die Übernahme, da Glamis schlicht viel zu teuer ist, dazu in Ländern operiert, die mir nicht passen. Dazu zähle ich übrigens auch die USA. Was mir an Goldcorp gefällt, ist die Zentrierung auf Kanada (ok, leider kamen mit Wheaton River auch noch einige andere MInen rein, aber immerhin haben sie mit Placer Dome's Minen das Kanada-Standbein gestärkt).


    Ich hoffe, McEwen kann sich durchsetzen.

    @ KR


    Was ich damit sagen wollte: Auch der beste Investor ist vor Fehleinschätzungen und "faulen Eiern" oder Ramsch, wie Du es ausdrückst nicht gefeit.



    Zitat

    Und wie Saccard schon schrieb. Es soll jeder mit seiner Strategie glücklich werden. Muss ja niemand nachmachen. Dogmen helfen jedenfalls nicht weiter.


    So ist es. Und was ich sagte, war übrigens kein Dogma, sondern eine Erfahrungstatsache. Aber gewisse Erfahrungen muss wohl jeder selbst machen.


    @ Saccard


    Zitat

    old wird niemals einen blow-off auf $2000 oder 3000 erleben


    Woher nimmst Du diese Sicherheit?


    Gruss,
    bob

    @ KR


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    sondern bspw. Computerhandel


    Gerade beim Computerhandel würde das nicht funktionieren. Ein Computer, der nicht verkauft wird, verliert sehr schnell an Wert, da lohnt es sich auch, rechtzeitig mit Verlust zu verkaufen.


    Zitat

    Ich würde nur dann Probleme bekommen, wenn ich wirklich nur Ramsch kaufe. Ich kaufe aber keinen Ramsch. Ich schaue nach Werten, die zwar unterbewertet aber fundamental solide und langfristig vielversprechend sind.


    Klar, wer sucht nicht nach unterbewerteten, fundamental soliden und langfristig vielversprechenden Titeln? Der entscheidende Punkt ist, dass jeder auch immer wieder Fehleinschätzungen aufsitzt. Die Aussage "ich kaufe keinen Ramsch" ist daher entweder naiv oder arrogant (wahrscheinlich beides).
    Den kleinen aber feinen Unterschied macht, wie man mit diesen faulen Eiern umgeht. Verkauft man sie rechtzeitig, oder lässt man sie zu ewigen Depotleichen werden. Hier halte ich Saccards Vorgehensweise (die auch die Meinige ist) für klar besser.

    Zitat

    Da kommt nur steckend etwas positives raus in ihren Aussagen, und wenn ist es schon bekannt.


    Wie gesagt, es geht hier nicht um GFMS. Es geht um die einbrechende Nachfrage nach Gold von Seiten des Schmuckmarktes, welcher sich aufgrund des Anteils am Gesamtmarkt ungleich stärker auswirkt, als ein Anziehen der physischen Investitionsnachfrage. Zumal sich die Mittel der "Goldbugs" ja nicht alleine auf das physische Metall konzentrieren, sondern auch auf Minen, Zertifikate, etc.


    Klar gibt es auch immer Käufer, wo Verkäufer sind, die Frage ist, zu welchen Preisen.. :O


    Ich bezeichne mich ja auch als Goldbug, weil ich langfristig an steigende Goldpreise aufgrund steigender monetärer Funktion und Investitionsnachfrage glaube. Das werden dann die Zeiten sein, wo die Nachfrage der Schmuckindustrie vielleicht 20% ausmacht und die Invesitionsnachfrage 75% (Rest: übrigen Anwendungen). Bis dahin geht es aber m.E. noch länger - und der Weg kann durchaus durch tiefe Preistäler gehen beim Goldpreis.
    Ich verstehe nicht ganz, wie auf der einen Seite fast alle Goldbugs von Konjunktureinbrüchen ausgehen, und auf der anderen Seite glauben, das gehe am Goldpreis spurlos vorüber (oder trage sogar zu dessen Hausse bei!). In einem Szenario mit Einbruch der Weltwirtschaft wird der Goldpreis zuerst mal kräftig unter die Räder kommen m.E.; schliesslich verzichtet man zuerst auf Schmuck, wenn die Finanzlage des Haushalts kritisch wird.

    Ganz unrecht hat Knudolf meiner Ansicht nach nicht; jedenfalls sollte man das nicht mit so einer Pauschalantwort abtun.
    Was man auch von GFMS hält; ein Nachfragerückgang der Schmuckindustrie ist nicht von der Hand zu weisen. Und mit sich verschlechternder Konjunktur in den USA & Europa wird sich das zumindest im Westen nicht ändern.
    Bei den Indern wiederumj ist schon seit Jahren zu konstatieren, dass sie sehr preissensitiv sind. Kein Wunder daher, dass sie bei USD 600/oz weniger kaufen als bei USD 400/oz.


    Bleiben noch die Chinesen... hier droht mittelfristig eine kräftige Yuan-Aufwertung, was Gold für die Chinesen von einem Tag auf den anderen günstiger machen wird. Ein chinesischer Goldbug, der damit rechnet, ist daher vielleicht auch gut beraten, noch etwas mit dem Kauf zu warten.
    Und die Schmuck-Nachfrage in China hängt ebenfalls auch stark an der Konjunktur. Sollte diese in den USA einbrechen, hätte das durchaus auch für die chinesische Volkswirtschaft Konsequenzen, da diese nach wie vor sehr stark exportabhängig ist.

    @ Saccard


    Zitat

    Sag bloß du hast vor zwei Jahren geshortet, bob.


    Nein, nein, keine Angst! ;)
    Das Thema war damals mehr Zertifikate ja oder nein. Das war mehr eine grundlegende Diskussion im Zusammenhang mit der damals stark aufkommenden Werbung von ABN überall, eben auch auf den Goldseiten. Wenn du mal im alten Thai-Thread zurückblätterst, wirst du sicher fündig, falls es dich interessiert.

    @ Saccard


    Du sprichst mir aus der Seele. Zum Short gehen, was manchmal kurz- und mittelfristig sinnvoll sein kann, halte ich OS trotz den bekannten Nachteilen für viel besser und 'ehrlicher'.
    Long geht man besser auf andere Weise als mit Derivaten. Erst recht in einem Bullenmarkt, wo man die langfristige Perspektive hat.


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    Hände weg von den Schwindelzertifikaten.


    Kann ich so nur unterstützen (kommt mir in der Deutlichkeit auch bekannt vor - Déjà vu von vor zwei Jahren ;) )!


    Aber nun ist gut, sonst kriegen wir von den Mods eins aufs Dach. X( ;)