Beiträge von bob

    @ 0711


    Sozialistisch ist laut KR, wenn der Markt nicht mehr spielt. Das ist in einer Planwirtschaft der Fall, bzw. in einer (Staats-)Monopolwirtschaft, wie auch bei anderen Monopolen. Und daher ist auch Beides sozialistisch gemäss seiner Definition. Das noch zu Deiner Frage, welche Du noch nicht als beantwortet gesehen hast. Ergibt sich aber eigentlich aus KR's Definition.


    Interessanterweise ist es nicht der "Kapitalismus", welcher Monopole entstehen lässt (entgegen Marx), sondern es sind die (staatlichen) Rahmenbedingungen. In einem System ohne sinnlose Reglementierungen und Gesetzen zum Schutz der Grosskonzerne ist ein Monopol nämlich nicht möglich, da die grossen Firmen wenig flexibel sind und daher früher oder später von agileren, kleinen Firmen konkurrenziert werden. Es kann aber sein, dass die Rahmenbedingungen dies unterbinden. Als Beispiel kann man ein übertrieben ausgestaltetes Urheberrecht nennen, welches die Grosskonzerne vor Konkurrenz schützt, bzw. kleinen Firmen den Markteintritt fast unmöglich macht.


    Dies reflektierend wird einem auch bewusst, dass der Unterschied zwischen staatlicher Monopolwirtschaft (in dem, was laut Wikipedia "Sozialismus" ist) und der Monopolwirtschaft von privaten Konzernen kein grosser Unterschied besteht. Beides ist sozialistisch (nach Definition von KR).


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    Hier wird eine dummdreiste Begriffsverwirrung betrieben, die Frage ist nur warum.


    Vielleicht weil die landläufige Definition à la Wikipedia sicht schlicht ihren Nutzen nicht mehr tut? Oder KR's Definition besser ist - s.o.

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    Nein, das habe ich sinngemäß bei Marx abgeschrieben.


    Das merkt man. Diesen geistigen Müll schreiben sich heute Linksextremisten, Globalisierungsgegner und andere Extremisten (eben Sozialisten :D ) auf die Fahnen. Deswegen wird die Sache nicht besser.


    VWL-Theorien sind eben Theorien und als solche unbewiesen/nicht beweisbar. Da hilft es nicht, Links auf irgendwelche Quellen zu geben oder Namen zu nennen (und schon gar nicht Marx!). Jeder darf seine eigene Theorie und Definitionen erstellen - wie das KR machte. Ich halte seine Definition deutlich besser, als die von Marx - als Quelle nimm doch einfach KR. Auch wenn der Namen weniger bekannt ist... :D :rolleyes:

    Hallo


    selbst unter VWLern sind hier die Begriffe umstritten. Wikipedia zeigt wie das KR zutreffend sagt, eine gängige Kompromiss-Definition. Persönlich teile ich KR's Definition.


    Ist übrigens das gleiche mit der Inflation - es gibt eben unterschiedliche Schulen, die einen sehen in der Inflation die Geldmengen-Ausweitung an und für sich, die anderen nur die Teuerung an den Lohn-, Güter- und Dienstleistungsmärkten, wieder andere beziehen die Vermögensinflation mit ein. Ist auch bis zu einem gewissen Grad Ansichtssache.


    Gruss,
    bob

    Hallo Ageka


    klar das ist natürlich ein weiterer Punkt, den man nicht vergessen darf - der Goldpreis hängt natürlich nach wie vor auch stark am EUR/USD-Verhältnis. Mal stärker, mal weniger stark. Kann sich aber auch wieder lösen, wie es schon vor ein paar Monaten der Fall war (gilt natürlich für beide Richtungen).


    Gruss,
    bob

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    Zum Teil ist es mir recht, einige Kauflimits sind schon erreicht worden


    Hallo


    mit Kauflimits wäre ich jetzt vorsichtig... wir sind immer noch im Kurs-Dreieck. Zusätzlich hat der Kurs heute stark Momentum gewonnen. Schlägt es jetzt bei 609 durch, dürfte der Abverkauf erst beginnen... mit deutlich tieferen Kursen auch bei den Minen.


    Klar wie immer, kann, aber muss nicht. Aber die Wahrscheinlichkeit ist erhöht - diese dreieckigen Strukturen stehen im Markt für sich selbst erfüllende Prophezeiungen... 8o

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    Das war doch HEUTE EIN MUSTERTAG für die KAMPAGNE DER HOCHFINANZ!


    Ich würde das nicht so eng sehen... als vorgestern der Goldpreis derart stieg, sagte niemand etwas. Kaum gehts wieder runter, wird wieder Zeter und Mordio geschrien und Manipulation gewittert... :rolleyes: :O
    Die Volatilität nimmt nun eben einfach wieder zu, nach der Sommerpause - ganz normal eigentlich. Charttechnisch ist der Kurs immer noch im Dreieck, bei etwa 640 USD/Unze abgeprallt, worauf Verkäufe einsetzten - auch das macht eigentlich Sinn - ganz ohne Manipulation. Langfristig ändert sich deswegen nichts.


    Was den IWF betrifft, so hat er bei den Basismetallen (und darum geht es ihm ja hauptsächlich!) nicht unrecht. Die aktuellen Kupferpreise sind trotz aller Inflation etc. übertrieben - ein Rückgang der Preise mittelfristig zu erwarten. Das ändert nichts an der Tatsache, dass wir in einem langfristigen (säkulären!) Rohstoffboom sind!


    Gruss,
    bob

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    Ich vermute, dass Ihre Reaktion im Affekt geschrieben wurde und kann Ihnen den Stil daher nachsehen, wenngleich ich Ihre Schweizer Preise als Deutscher nicht verstehen kann, da fühle ich mich schon fast wie ein Schotte


    Hier von "Schweizer Preisen" zu schreiben wäre nicht fair den Schweizern gegenüber. Ich fände es schlimm, wenn wegen einer solchen Preisgestaltung (um es absichtlich diplomatisch und nett auszudrücken) die Schweizer und die Schweizer Preise in Verruf kommen. Auch in der Schweiz kann man Edelmetalle durchaus zu günstigeren Preisen kaufen.
    Tatsache ist, dass sich auch mancher Schweizer wie ein Schotte vorkommt bei den Preisen von Herrn Meier, wobei allerdings hier Herr Meier jeweils wenig Verständnis zeigt (schliesslich zahlt man bei ihm eben für die Qualität, was auch immer damit gemeint ist... :O ).


    Noch was: Auch die angesprochene Hochnäsigkeit und arrogante Haltung ist ziemlich untypisch in der Schweiz und wird gerade von vielen Schweizern gar nicht goutiert.

    @ Saccard


    Ich finde Deine grundsätzlichen Überlegungen interessant und teile sie auch in vieler Hinsicht. Was mich etwas irritiert: Du scheinst doch öfters die Meinung zu wechseln. Ich beziehe mich jetzt auf unsere kürzlich geführte Diskussion über Newmont. Damals meintest Du, Newmont sei keinesfalls zu teuer, eher günstig bewertet. Nun sagst Du:


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    Newmont hat derzeit ein KGV von 35 bei einem durchschnittlichen Goldpreis von vielleicht $650 im letzten Quartal, bei $300 cash costs. Der Gewinn sollte 2.5 mal so hoch sein, damit Newmont normal bewertet ist im Vergleich mit anderen Unternehmen. Das wäre bei einem dauerhaften Goldpreis von $1175 der Fall.


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    Sowas wie Newmont nur als proxy für Gold braucht kein Mensch mehr seit den ETFs.


    Der Meinungswechsel muss ja nicht grundsätzlich schlecht sein, ich frage mich aber, was Dich dazu führte. Ich selbst bin auch eher kritisch gegenüber der Bewertung der meisten Minen im Moment, inkl. Newmont; sie erscheinen mir im grossen Ganzen zu teuer.


    Gruss,
    Bob

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    Wenn ich mich nicht verrechnet habe, dann entsprechen 2.500.000 t Gold ca. 400 Billionen Euro (400.000.000.000.000). Ich weiss zwar nicht wieviel die Schweizer gespart haben, aber die Deutschen und Österreicher sicherlich nicht soviel


    Die Schweizer haben definitv auch nicht soviel gespart, auch nicht 40 Billionen. Entscheidend ist aber, dass Herr Meier offensichtlich mit heutigen Goldpreisen gerechnet hat. Im Falle einer derartigen Investitionswelle (20% der Ersparnisse in Gold) würde der Goldpreis derart explodieren, dass man da ganz andere Zahlen nehmen müsste. Übrigens würden schon 2% reichen...


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    Wir beraten unsere Kunden gerne! Aber der Kunde muss auch Zeit mitbringen! Quickies brauchen wir nicht. ZPMO AG ist kein Discount-House! Wir sind nicht billig! Wir handeln Qualität! Den am Ende des Tages, zählt Qualität.


    Das schreibt er Herr immer wieder, auch auf seiner Homepage. Aber was soll mit "Qualität" eigentlich beschrieben werden? Wenn ich mir ein Känguruh oder einen Goldlunar bei einem so genannten "Discounter" kaufe, so erhalte ich das genau Gleiche wie bei ZPMO. Wenn ich mir einen Silberbarren kaufen möchte, erhalte ich auch anderswo Silber. Also hier von Qualitätsunterschieden zu sprechen, halte ich für Augenwischerei. Natürlich immer vorausgesetzt, es handelt sich um echte Ware.


    Ein anderer Punkt ist die Beratung. Ich gehe davon aus, dass die Mehrzahl der Kunden weiss, wieso sie etwas Gold und Silber kaufen wollen. Ich jedenfalls brauche weder Beratung zu Edelmetallen, noch brauche militärstrategische Analysen oder die Weltsicht von Herrn Meier zu kennen. Wieso soll ich also die teilweise deftigen Aufpreise zahlen? Wie rechtfertigen sich Preise von 35 CHF (23€) für einen simplen Silber-Eagle, 45.- (30€) für eine Silber-Lunarmünze? Wie rechtfertigt sich ein Preis von 35 CHF für Silbermünzen der Swissmint, wenn ich diese bei der Swissmint selbst zum Nennwert von 20.- beziehen kann? Oder ein Preis von 550.- CHF für eine Goldmünze, welche von der Swissmint seinerzeit zum Preis von 260.- zu beziehen war?


    Klar ist es wünschenswert, dass Neukunden gut beraten werden. Doch das versteht sich für mich eigentlich von alleine. Schliesslich werden auch Neukunden mal zu Stammkunden, sofern sie nicht durch zu hohe Preise und/oder Launenhaftigkeit vergrault werden.
    Von mir aus kann Herr Meier auch eine Beratungspauschale von 50.- für Neukunden verlangen. Das ist immer noch günstiger, als die teilweise astronomischen Aufpreise dadurch zu rechtfertigen.

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    Gegen das, was da in den letzten 50 Jahren abgelaufen ist, nimmt sich nach meinem Verständnis die aktuelle Krise eben gerade NICHT als Krieg aus. Aufgesetzte sorgenvolle Minen von Nachrichtensprechern im TV und dem anderen Medienrummel zum Trotz (Meint etwa irgend jemand, die würden nur noch so rumlaufen, wenn die Kamera wegschwenkt?).


    Genau, schwelen ist noch untertrieben.
    Und was die aufgesetzten Mienen betrifft, so k**** mich das auch an. Gerade bei den Medienleuten sind ohnehin die meisten abgehärtet, ist ja auch verständlich, schliesslich gibt es fast jeden Tag über Konflikte oder Katastrophen zu berichten. Aber beim deutschen Gutmenschen kommt es eben gut an, wenn "Anteilnahme" gezeigt wird, selbst wenn diese nicht immer vorhanden ist.


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    Ich würde wegen dieser Krise übrigens nicht ein Gramm Gold mehr kaufen oder verkaufen. Diese Aussage habe ich lediglich umschrieben, um unserem Hausfrauentroll zwischen den Zeilen zu antworten.


    Darüber hatten wir es ja schon; Einflüsse von Krisen auf die Finanzmärkte sind sowieso praktisch immer kurzfristiger Natur. Aber selbst wenn Du deswegen was gekauft oder verkauft hättest, wäre das m.E. völlig in Ordnung - deswegen gibt es nicht einen Flüchtling mehr dort (und wenn wenn man aus pseudo-moralischen Bedenken darauf verzichtet, ändert das ebenfalls nichts an der dortigen Situation).

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    Mitgefuhl ist unerlässlich und sollte dem Menschen nicht abgehen, leider leben wir mittlerweile in einer Welt, die vorwiegend am Computer simuliert wird und das ist doch sooooo schöööööön unpersönlich.


    Mitgefühl ist da unerlässlich, wo man persönlich helfen und etwas verändern kann. Dort wo das nicht möglich ist, ist das Mitgefühl verschwendet.
    Leider hat nun mal keiner von uns die Telefonnummer von Olmert, um ihn anzurufen, und ihm zu sagen, er solle seine Truppen zurückpfeifen. Und wenn, würde er kaum auf uns hören.

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    Und wann wir hier auf Kurse schauen oder Posten oder am "realen Leben teilnehmen", das lass mal unsere Sorge sein. Vom Kurse schauen und posten ist jedenfalls noch niemand umgekommen.


    Mal abgesehen davon, dass es keinem Menschen dort nutzt, wenn wir hier Trübsal blasen, keine Kurse mehr anschauen, nicht mehr arbeiten, kein Gold kaufen, keinen Trade machen, etc.: Ist unser Leben nicht real, nur weil wir uns nicht die Köpfe einschlagen?
    Oder alternativ gefragt: was bringt es diesen Flüchtlingen im Libanon, wenn wir am "realen Leben" teilnehmen, was auch immer das ist?


    Abgesehen davon ist es nicht unrichtig zu sagen, dass im nahen Osten die Konflikte schon seit mehr als 50 Jahre schwelen. Da man offensichtlich nicht viel dagegen tun kann, bleibt einem wirklich nur noch der (schwarze) Humor. Zumindest denen, welche ihn noch nicht verloren haben.

    @ Gundi


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    2. Gold stieg durchaus in den ersten Tagen des Krieges


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    5. Idioten, die sofort verkaufen wenn irgendein Politiker sagt "es könnte bald wieder Frieden geben" - gilt natürlich auch andersrum.


    Entscheidend ist, dass diejenigen, welche wegen einer Krise in Nahost Gold (bzw. in den meisten Fällen wohl Goldkontrakte) kaufen (und nicht aus langfristiger, fundamental begründeter Überzeugung) eben auch diejenigen sind, welche das Gold schnell wieder auf den Markt werfen. Und tatsächlich stieg der Goldpreis in den ersten Tagen des Krieges; da dann aber alle schnellstens gekauft hatten, welche von so einem Ereignis motiviert kaufen wollen, ergab sich danach kein weiterer (nennenswerter) Kaufdruck mehr von dieser Seite. Wie schon vor wenig Zeit geschrieben.


    Ein weiterer Punkt ist, dass wir beim Goldpreis m.E. seit Mai im Korrekturmodus sind und von Mitte Juni bis Mitte Juli nur eine Gegenbewegung innerhalb der übergeordneten Korrektur gesehen haben. Aber hier gehen die Meinungen auseinander, wie es die verschiedenen Beiträge hier im Thread zeigen.

    @ KR


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    Und zwar rein spekulativ, weil ich Gold nach wie vor für extrem unterbewertet halte. Wenn ich mir angucke, auf welchen "Werten" die Papierberge fußen, wie leicht der Staat oder Geheimdienste Papiervermögen lokalisieren, wie der Staat im Moment Geld "druckt", dann müsste Gold bei 10000 USD pro Unze liegen.


    Ich denke, die meisten hier sehen das so, eigentlich auch ich - daher gehe ich langfristig von einem intakten Bullenmarkt aus und von deutlich höheren Kursen.


    Der Goldpreis wird allerdings nach wie vor in erster Linie am Terminmarkt gemacht - und man kann sich kaum vorstellen, wie wenig die Händler da eine Ahnung von Gold haben. Für die ist Gold einfach nur ein Rohstoff wie Weizen oder Schweinebäuche, den sie anhand ihrer Handelssysteme und Algorithmen (mehr oder weniger erfolgreich) handeln.

    Hallo Saccard


    grundsätzlich Zustimmung, allerdings zwei Fragezeichen:


    - Wo siehst Du die Probleme in Mexiko zur Zeit? Beziehst Du Dich auf die Anfechtung der Wahlen?


    - Was ist an der ehemaligen Wheaton River nicht gut? Die Minen gehören ja heute zu Goldcorp und Silver Wheaton...


    Gruss,
    bob

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    450 USD? Naja, wer weiß, vielleicht zaubern unsere Polit-Profis morgen ein Kaninchen aus dem Hut, das goldene Eier legt, senken den Ölpreis auf unter 20 USD, schließen überall Frieden, zahlen die Schulden, hören mit ihren dreisten Lügen u. a. einer 2%igen Inflation auf, ...


    Vor einem Jahr standen wir bei einem tieferen Preis als 450 USD/Unze. Hatten wir da einen Ölpreis von 20 USD, überall Frieden, etc.? Ich denke nicht...


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    Dann wäre alles seit einem halben Jahr reine Spekulation gewesen.


    Davon gehe ich grösstenteils aus! Wie es Saccard sagte - Gründe für den Goldpreisanstieg gab und gibt es genug. Das Problem ist, dass es bisher aus den "falschen" Gründen stieg, eben der Spekulation.



    Zitat

    Du gehst von der Illusion aus, daß es einen Goldmarkt gibt. Aber wie soll das möglich sein, bei weltweit vielleicht 25 Anbietern, deren Interesse darin liegt, einen möglichst geringen Preis zu erzielen?


    Nun, wie dem auch sei - ob es nun einen funktionierenden Goldmarkt gibt oder nicht - wir sind uns jedenfalls einig, dass die gestrige Kursbewegung in erster Linie vom Terminmarkt aus kam und kein oder nicht viel physisches Gold auf den Markt geschmissen wurde.


    Zitat

    Von welchem Goldpreisrückgang redet Ihr eigentlich? Der Goldpreis betrug am Freitag € 525 und gestern € 520. Das ist marginal. Und schon machen sich einige in die Windeln. Lebt Ihr etwa in den USA? Ich muß leider feststellen, daß Ihr fast alle der Geldillusion unterliegt und nicht zwischen nominalen und realen Größen unterscheiden könnt (und schon gar nicht in relativen Preisen denkt). Wie sollen aus Euch einmal richtige Goldwanzen werden? Ihr argumentiert so, als wenn es Euer Ziel wäre, möglichst viele Euro anzuhäufen – einer Währung, die bald mit den anderen Währungen untergehen wird. Wenn es um finanzielle Ziele geht, kommt es doch darauf an, möglichst viel Gold zu besitzen, einer Währung, die einen phänomenalen Aufstieg vor sich hat!


    Nein, das sehe ich grundsätzlich wie Du. Ich gehe aber davon aus, dass wir bald weniger Papier brauchen, um Gold zu kaufen. Bzw. das Papier in Gold kurzzeitig teurer wird. Nur temporär natürlich, langfristig verliert das Papier weiter an Kaufkraft ("Wert" hat es ohnehin praktisch keinen).
    Übrigens denke ich das nicht, weil der Goldpreis gestern ein paar Euros einbrach. Schon im Mai schrieb ich mal in einem Thread, dass ich dies erwarte.


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    Ansonsten halte ich es so wie bob, auch wenn ich 450 als Kursziel einer mittelfristigen Korrektur sehe, Ende 2006 bis Mitte 2007 evtl.


    August würde die Chance bieten, ein Tief auszubilden. Das aber nur dann wenn Aktien steigen und sich Gold wieder 100%ig konträr verhält - auch zu den Basismetallen.


    Denke ich auch so. Entweder gibt es ein Tief gegen Ende August - das dürfte dann um 500 liegen m.E. Oder die Korrektur dauert bis Ende Jahr, dann erleben wir weniger heftige Kursverluste in den nächsten Wochen, dafür werden sie sich hinziehen, und wir dürften bis Ende Jahr tatsächlich nochmals deutlich unter 500 USD/Unze gehen.
    Übrigens sind Korrekturimpulse fast immer dreiteilig - soeben haben wir den 2. Puls abgeschlossen.


    Im Übrigen will ich hier niemanden meine Meinung aufdrücken, man kann es natürlich auch anders sehen. Wer richtig lag und wer falsch werden wir spätestens bis Ende Jahr sehen.


    Gruss,
    Bob


    P.S. Habe nur ich hier Probleme beim posten, oder ist der Server hier extrem unstabil (SQL Database Error)?