Beiträge von eineunze

    Wir waren heute zur Hausbesichtigung in ostdeutscher Kleinstadt in Südbrandenburg.

    Baujahr 1982, Ölheizung von 1992, 140 m² Wohnfläche und ca. 2100 m² Grundstück direkt am Badesee. Ich wollte wegen des Preises von 580k schon gar nicht hingehen, aber meine Frau hat sich natürlich durchgesetzt. Die Nachfrage soll sehr groß sein. Auch Interessenten aus Stuttgart und Rostock waren da.

    Anzeige ist bereits deaktiviert. Bin gespannt, ob es später wieder auftaucht oder wirklich direkt weggeht.

    ETW werden bei uns jetzt auch wieder gebaut. Ca. 4000 Euro je m². 6 von 33 sind angeblich verkauft.

    Ich frage mich wirklich wie die Leute das bezahlen. Wir haben 2016 in Berlin Neubau zu 3000 Euro je m² gekauft und mit 1% finanziert. Jetzt soll es in der "Pampa" (naja es ist schon schön hier, aber eben nur ne Kleinstadt) 4000 Euro bei 4% Zinsen kosten. Da ist Mieten nun definitiv erst einmal günstiger.

    Derzeit lese ich einige positive Kommentare zum Immobilienmarkt.


    Deutsche Bank denkt, dass die Talsohle erreicht wurde - Immo Aktien bouncen ein bisschen nach oben.
    Baufis bei Sparkassen stabilisieren sich auf niedrigem Niveau.
    Immoscout rechnet mit Trendumkehr aber ohne neuen Boom.
    Und jetzt noch Ifo: Klick


    Mal sehen, wer am Ende besser lag. Die Leute hier im Forum oder die anderen.

    So lag der Quadratmeterpreis für ein Mehrfamilienhaus in Berlin im Jahr 2021 noch bei 3.000 bis 3.500 Euro, derzeit sind es 2.000 bis 2.500 Euro, berichtet Jürgen Michael Schick, der deutschlandweit Wohn- und Geschäftshäuser vermittelt und als Präsident des Immobilienverbands Deutschland (IVD) amtiert.

    Äh von welchem Berlin schreibt der Typ da?
    Wenn es in dem Berlin, das unsere Hauptstadt ist, jetzt MFH zu 2000 Euro je m² gibt, dann wäre ich interessiert :)


    Ah vielleicht das hier:


    https://www.immobilienscout24.…471&searchType=district#/


    oder das hier:


    https://www.immobilienscout24.…471&searchType=district#/


    [smilie_happy]

    Hat genau 2 Monate seit Registrierung gedauert:


    "Sehr geehrter Anleger, sehr geehrte Anlegerin,
    Sie haben der Stichting Wirecard Investors Claim eine Anmeldung übermittelt. Ihre Anmeldung wurde geprüft. Wir haben Ihre Anmeldung akzeptiert.


    Sie sind nun in vollem Umfang registriert. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt haben wir ausreichende Informationen von Ihnen erhalten. Falls wir weitere Informationen benötigen, werden wir per E‑Mail an Sie herantreten.
    Mit freundlichen Grüßen


    Stichting Wirecard Investors Claim
    Privatanleger"


    Die Anmeldung scheint indes immer noch möglich. Die Ankündigung der DSW von Ende April lautete:


    "Ausdrücklich hinweisen möchten wir insofern mit unserem heutigen Update vor allen Dingen darauf, dass eine Anmeldung zur Stiftung aller Voraussicht nach nur noch bis Ende Mai möglich sein wird."


    Also wieder nur getrommelt, dass man sich endlich und schnell anmelden soll...

    Ja das klappt und DHL wirbt sogar damit. Im Gegensatz zu deinen Briefmarken kaufst du ja nicht 4,99 Euro DHL Guthaben sondern jeweils eine Frankierung für ein (zum Bsp.5 Kg) 5 Paket.
    Ich hatte vor 13 Monaten 10 x 2 Kg Paketmarken zu 46,90 Euro gekauft. 9 habe ich schon eingelöst - alle nach der Preiserhöhung.

    Habe mich am 07.05. dann doch bei der Stiftung registriert, für die die DSW geworben hatte. Die Unterlagen die im Original zur Kanzlei nach Frankfurt mussten, habe ich mit dem Rad hingebracht, damit auch wirklich 0 Kosten anfallen ;)
    Seit dem habe ich nichts mehr gehört. Ich rechne mit nichts, da kann ich nicht enttäuscht werden. Und ich hab's wenigstens versucht und muss mich auch nicht ärgern, wenn's dann doch noch was gibt, dass ich es verpasst hätte. Hake das Thema für mich jetzt ab. Entweder oder - ich zahle jedenfalls keinen Euro mehr nach.

    Mit deiner Wettervorhersage konnte man leider auch kein Geld verdienen. Man erfährt immer erst hinterher ob der scheinbar Allwissende hier am Ende wirklich richtig liegt oder nicht.
    Es freut mich aber, dass viele von euch immer richtig liegen, alles wissen und nie Geld verlieren. Daher habt ihr bestimmt so viel Vermögen aufgebaut, dass ihr euch über die ganzen Probleme, die ihr hier tagein tagaus durchkaut, wenigstens selbst keine Sorgen mehr machen müsst.

    Das Ergebnis wird sein: 2 Varianten
    Variante 1, es gibt Geld (woher eigentlich, bei Milliardenschäden?). Von diesem Geld werden die Anwälte sich 98% einverleiben, man hat ja schließlich hart gearbeitet…


    Variante 2, man ist ganz ganz kurz vor dem grossen Durchbruch, nun benötigt man aber leider doch etwas cash für die Anwälte etc etc…. Das Kassiermodell entspricht so in etwa den nigerianischen Ölprinzen, oder den ghanesischen Loverboys.
    So, sprechen wir uns in einem Jahr wieder….

    So machen wir das.

    Ja, die Füllmich sind überall…. Sammelklage gegen bla bla… send me your money.
    Interessant, wie die Anwälte sogar noch mit dem Wirecard Kadaver diejenigen anlocken, die den Verlust geistig noch nicht realisiert haben.
    Macht doch einen neuen Faden auf „Leute, kauft euch in die Sammelklage ein“.
    Ich weiss jetzt schon, was da nach einem Jahr als letzter Beitrag steht.

    Ja unser Forum ist voll von Menschen, die genau wissen was passieren wird. Sie können die Härte des Winters vorhersagen, den Erdgaspreis, die Speicherfüllstände, den Kriegsverlauf, in welchem Jahr alle Geimpften via G5 Signal tot umfallen werden, die Immopreise und wer weiß was noch alles in Fäden steht, in die ich gar nicht reinschaue.
    Sei doch so nett und schreibe hier auf, was das Ergebnis bezüglich Wirecard in einem Jahr sein wird. Dann kann ich es in einem Jahr auch abgleichen.

    Moin,
    tragt es wie Männer mit Eiern: Haken dran, Grill raus und reißt Euch ein Bier auf. Das Leben ist zu kurz, um aufgrund einer eigenen Fehlinvestition zu darben. Erfahrung ist die Summe des gemachten Mistes und künftig lässt man es halt sein, mit den Lemmingen mitzulaufen.


    Grüße
    Goldhut

    Die Verluste sind längt abgehakt, bzw. im Rahmes des Gesamtdepots konnte ich trotz WC Gewinne realisieren.
    Wenn ich jetzt aber ohne viel Aufwand und ohne Kosten bzw. mit wenig Kosten die Chance habe, etwas vom Verlust zurückzubekommen, dann nutze ich die gern.

    Der Beitrag ist interessant. Für Aktiengeschädigte setzt die Stiftung eine Frist bis zum 31.05.2023. Hast du eine bessere Option gefunden?
    Edit: Am 03.05.2023 gibt es ein Webinar bei Schilp. Habe mich mal angemeldet.


    Hier der Link:


    https://schirp.com/de/wirecard…en-einladung-zum-webinar/

    Alternative ist halt noch die SdK. Allerdings dort nicht komplett kostenlos. Melde mich noch mal, wenn ich mir auch das angesehen habe.


    Update: hier die Optionen via SdK:



    1. Sammelklage mit anteiliger Kostenbeteiligung bzw. Rechtschutzversicherung
    In diesem Modell können Sie als Teilnehmer einer Sammelklage mit einer verhältnismäßig geringen Kostenbeteiligung Ihre Ansprüche selbst geltend machen und erhalten auch 100% des aus dem Verfahren erlösten Schadensersatz für sich. Sofern Sie über eine Rechtsschutzversicherung verfügen, übernimmt diese eventuell die Prozesskosten vollständig. Eine Deckungsanfrage übernehmen wir gerne für Sie.







    Dieses gemeinsame Vorgehen vieler Geschädigter ist deutlich günstiger als entsprechende Einzelklagen, da Anwalts- und Gerichtsgebühren degressiv steigen und irgendwann gedeckelt sind. Die mit uns kooperierenden Rechtsanwälte können diese Kostenvorteile an Sie weitergeben. Neben der geringeren Prozesskosten fällt noch eine einmalige geringe Vermittlungsgebühr in Höhe von 99 Euro inkl. Umsatzsteuer bzw. 49 Euro inkl. Umsatzsteuer für Mitglieder des SdK Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V. an.
    Die Gebühr wird nur fällig, wenn die Vermittlung erfolgreich ist.Die genauen Details können Sie den Vertragsunterlagen entnehmen, die Sie vorab erhalten, bevor Sie eine verbindliche Entscheidung treffen.


    Eine ausführliche Beispielrechnung mit den voraussichtlichen Kosten erhalten Sie im Rahmen eines Infoblatts nach Klick auf „Speichern“.


    2. Sammelklage mit Prozesskostenfinanzierung
    Das zweite Modell ermöglicht es Ihnen, Ihren Anspruch unter Einbindung eines Prozesskostenfinanzierers ohne eigenes Kostenrisiko geltend zu machen. In dieser Variante erhält der Finanzierer dafür einen Teil des erzielten Erlöses. Sie erhalten im Erfolgsfall 72% des erzielten Erlöses, der Prozesskostenfinanzierer behält 28% ein. Sollte die Klage verloren gehen, fallen keine Prozesskosten an.

    Für die erfolgreiche Vermittlung an den Prozesskostenfinanzierer fällt eine Vermittlungsgebühr von 199 Euro inkl. Umsatzsteuer bzw. 99 Euro inkl. Umsatzsteuer für Mitglieder des SdK Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V. an. Die Gebühr wird nur fällig, wenn die Vermittlung erfolgreich ist. Die genauen Details können Sie den Vertragsunterlagen entnehmen, die Sie vorab erhalten, bevor Sie eine verbindliche Entscheidung treffen.


    Vielen Dank für die bisherige Eingabe Ihrer Daten. Nach Klick auf „Speichern“ werden Ihre Daten rechtlich geprüft und Sie erhalten von uns dann eine vorläufige, unverbindliche und kostenfreie Einschätzung darüber, ob und in etwa in welcher Höhe Ihnen ein Schadensersatzanspruch zustehen könnte sowie ein persönliches Angebot.

    Die Stiftungslösung ist ganz kostenlos.
    Bei dem KapMugG gab es immer auch eine kostenpflichtige Anmeldung, aber die kann wohl auch übernommen werden und die wäre dann auch ganz kostenlos.


    Zumindest liest es sich bislang so.

    Ich habe mir das heute auch mal angeschaut und angefangen mich zu registrieren. Dann kamen die 48 Seiten mit den Bedingungen. Hast du dir das durchgelesen? Ich hatte da so meine Probleme. Mir ist auch bekannt, dass die SdK, die DSW Lösung nicht gut findet. Erstaunlich, dass sich unsere 2 "Schutzgesellschaften" hier gegeneinander arbeiten.


    Ich habe dann noch das hier gelesen und dann die Anmeldung bei der DSW abgebrochen:


    https://schirp.com/de/dsw-stif…n-vor-eine-einschaetzung/


    Man möchte sich zwar nicht vorstellen, dass man mit der DSW voll auf die Nase fällt, aber ich konnte mir so vieles nicht vorstellen und es kam doch... Ich schaue mir die Tage noch mal die SdK Lösung an, die ja etwas Geld kostet und entscheide dann, ob ich was versuche, oder es einfach sein lasse.

    Ist es eigentlich ein Problem für die Banken, wenn das Gros der Immobilienkredite über 4 % Verzinsung läuft, die Inflation aber 8 % beträgt. Bilanziell wird die Inflationsrate ja wohl nicht erfasst, ist es dann nur so, dass die Bank hinterher von der realen Kaufkraft schlechter dasteht als ursprünglich erwartet? Oder ist das untergeordnet, da die Bank ja eh keine Einlagen oder andere werthaltige Vermögensgegenstände verleiht sondern ausschließlich aus dem Nichts geschaffenes Giralgeld?

    Meine bescheidene Meinung dazu: Der Vergleich der 4 und 8% bringt nix. Die Bank verleiht zu 4% und refinanziert das Ganze. Übrig bleibt eine relativ kleine Marge. Von dieser sollte dann (auch unter Berücksichtigung von ein paar Totalausfällen) am Ende ein Gewinn übrig bleiben. Das dieser Gewinn dann real 8% p.a. weniger Wert ist, als ohne Inflation ist ja für jedes Unternehmen so.

    Aus dem Immoscout Zinskommentar:


    "Gehört die Immobilie energetisch zum alten Eisen und muss aufgrund von gesetzlichen Regularien demnächst grundsaniert werden, schmälert das ihren Wert. Unser Rat: Steht die Anschlussfinanzierung demnächst an, solltest du dich schnellstens mit der Bank deines Vertrauens zusammensetzen und ausloten, ob die Immobilie noch als Sicherheit akzeptiert wird. Weitere Aufschläge oder zusätzliches Eigenkapital könnten die Folge sein."


    Statt Grundbuchauszug ist dann der Energieausweis das wichtigste Dokument für die Finanzierung...

    Und das aus deiner Tastatur? Hattest du nicht vor wenigen Wochen noch geschrieben: "das wars für Immos!"?

    Hohe Anschlussfinanzierungen werden viele Eigenheime auf den Markt bringen. Bei rd. 10% der Besitzer laufen günstige 10-Jahreskredite in 2023/2024 aus. Die Raten werden mind. um 50% hochschnellen wg. hoher Zinsen.
    https://www.welt.de/finanzen/i…im-zur-Schuldenfalle.html

    Ich denke, die Leute die vor 10 Jahren gekauft haben, haben viel richtig gemacht. Die Kaufpreise waren deutlich niedriger als heute. Wer dank der niedrigen Zinsen mind. 4% anfängliche Tilgung gewählt hat, hat inzwischen ca. 43% getilgt und könnte notfalls die Tilgung beim Anschlussdarlehen senken. Die (nominalen) Einkommen sind seit dem auch gestiegen. Gutes Geld billig geliehen und das kann nun mit schlechtem (entwerteten) Geld zurück gezahlt werden. Meines Erachtens wird es nur die erwischen, die zu spitz kalkuliert haben. Meine Zinsbindungen laufen ab 2026 aus. Ich hatte ehrlich nicht mit diesem Zinsanstieg gerechnet. Aber es war genug Zeit Bausparer abzuschließen und direkt zu befüllen. Und falls doch alles schief geht, kann man sich bei Bürgergeld sorgenfrei entspannen und ab dann auch links wählen [smilie_happy]

    ihr werdet euch im jan/feb noch so richtig umschauen.

    In 2 Stunden und 40 Minuten sind Januar und Februar vorbei. Und ja wir haben uns noch mal richtig umgeschaut. Arschkalt gewesen und nur noch 70% in den Speichern. Also genau wie von dir vorhergesagt. Respekt.