Beiträge von eineunze

    Nun ja es könnte ggf. auch so gemeint sein:


    Ein Teil der Bestände wurden inzwischen mit großen Gewinnen verkauft.
    Wenn man mag, kann man so rechnen, dass man diese realisierten Gewinne von den Anschaffungskosten der verbliebenen Bestände abzieht.
    Somit können sich sehr niedrige Anschaffungskosten oder gar negative Anschaffungskosten ergeben.


    Wie man es sich eben gern selbst auslegen möchte - entweder ich habe schon x Euro Gewinne realisiert oder ich habe meinen Einstand entsprechend gedrückt.

    Jaaaa, hier ist das Stöckchen - und hopp!


    Falls die Frage ernst gemeint war: mal nach der KIP-Formel gurgeln... :)


    Zweiflers Rat mit Verkauf und Neukauf, sowie der Rat, den Dispo in Anspruch zu nehmen -
    Top! Das hätte kein Banker geschafft (keine Ironie!) :thumbsup:


    Doch hätte ich! X(

    Hat man eurer Erfahrung nach bei Neubauprojekten in Großstädten die Change den Preis noch runterzuhandeln oder sind das i.d.R. Festpreise?


    Falls ja, wieviel % sind denn ca. möglich und wie fängt man das am besten an?


    Danke :)

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    Gern wieder.


    Danke.

    Goldmohr und alibaba: danke nochmals für eure ausführlichen Antworten!


    Goldmohr: ja OK es bleiben nur 150 Euro im Monat über - aber dabei zahle ich ja noch ca. 7000 Euro jedes Jahr ab ohne eigenes Geld in die Hand nehmen zu müssen - wenn also alles nach Plan laufen würde, wäre das trotzdem ein zufriedenstellendes Geschäft
    die Risiken wie Mietausfall, weniger Miete, Preisverfall wären in dem Fall aber besonders schmerzhaft


    @ali: vor so einem Mehrfamilienhaus habe ich immer Respekt weil ich weder Zeit noch Plan habe mich zu kümmern, wenn etwas ist - bei ner ETW hat man ja den Verwalter - aber vermutlich kann man auch für ein MFH einfach einen Verwalter engagieren
    das Thema, dass die Hütte nicht zu weit weg soll sollte ist auch korrekt. In Frankfurt bin ich nun ja leider dauernd... Im blühenden Osten dann ehr am Wochenende. Bei mir direkt vor Ort gibt es leider so gut wie nie etwas zu kaufen. Vor kurzem ist hier ein Haus Bj. 2000 ohne besondere Ausstattung mit 140m² WF und keinen 200 m² Grundstück für 270 TEUR weggegangen... Die spinnen langsam.

    Oki super, dass ihr euch meinen Beitrag angeschaut und sogar nachgerechnet habt. Ich schaue es mir gleich im Detail an. Aber irgendwie würde ich auch lieber für 500 Euro je m² kaufen statt für fast 4000 Euro je m².

    Ich habe mal versucht einen Kauf mit anschließender Vermietung durchzukalkulieren. Können die erfahrenen Miethaie und Großgrundbesitzer ggf. mal schauen, ob meine Annahmen korrekt sind? Danke.


    Bsp. ich kaufe eine 100m² große 3 Raum Neubauwohnung in Frankfurt Main für 375 TEUR inkl. TG Stellplatz. Mit Erwerbsnebenkosten sind es dann schon mal 400 TEURO.
    Ich gehe davon aus, dass 12 Euro Kaltmiete erzielbar sind - also 1200 Euro im Monat. Das ergibt dann eine m.E. recht bescheidene Bruttomietrendite von 3,6% (ich habe mal gelesen, dass die Rendite bei mind. 5% liegen sollte um nachhaltig einen Überschuss erzielen zu können).
    Nun sind aber ja auch die Finanzierungskosten sehr niedrig.
    Der Baufirechner offeriert mir gerade1,5x % Zinsen bei 10 jähriger Zinsbindung, 2% anfänglicher Tilgung und 100 TEUR Eigenkapital. Kredit also 300 TEUR - monatliche Rate ca. 900 Euro.


    Von den 1200 Euro Mieteinnahmen gehen dann ja noch Kosten ab, die nicht auf den Mieter umgelegt werden können (Verwaltergebühren, Instanthaltung, größere Reparaturen und sicher noch viel mehr). Ich schätze diese Kosten mal mit 100 Euro je Monat ein und hoffe, das ist großzügig bemessen. Also bleiben 1100 Euro über, wenn das nicht noch die Steuer wäre. Ich gehe davon aus, dass ich unter dem Strich die 1100 Euro, die tatsächlich über bleiben, versteuern muss? Wie ist das eigentlich mit der Instanthaltungsrücklage? Ah gerade ergoogelt: die wird erst als Ausgabe anerkannt, wenn diese "ausgegeben" wird. Also muss ich ca. 1150 Euro versteuern.
    Von den 1150 Euro kann ich jetzt 2% AfA abziehen. Die 2% berechnen sich von den Bruttokosten also den 400 TEUR - richtig? Also 666 Euro je Monat. Dann darf ich noch die Zinsen, die ich zahle abziehen. Bei 300 TEUR Kredit sollten das zu Beginn 375 Euro monatlich sein - aber mit der Zeit immer weniger werden. Bleiben zu Beginn also noch ca. 110 Euro je Monat zu versteuern. Bei 40% Grenzsteuersatz ca. 45 Euro Steuern. Also bleiben von den Mieteinnahmen nach "Eigentümerkosten" und Steuern zu Beginn ca. 1050 Euro über. Das reicht für die Rate und bringt sogar noch ein paar Quitscher für die 100 TEUR eingesetztes EK.
    Nach 10 Jahren sind dann noch 235 TEUR Kredit übrig und dann kommt es drauf an, was die Hütte wert ist und wie hoch die Zinsen dann sind.


    Habe ich etwas übersehen oder falsch kalkuliert?


    Die krasse Alternative dazu wäre in Chemnitz zu kaufen. Dort gibt es Nachwendebauten ETWs teilweise für ca. 500 Euro den m² zu kaufen. Der Preis für eine 60m² Wohnung ist also kaum höher als die Grunderwebssteuer in o.g. Bsp. Die Kaltmiete liegt bei ca. 5 Euro (ist in Chemnitz aber auch oftmals noch tiefer). Die Rendite ist also ungleich höher. Allerdings gibt es in Chemnitz scheinbar in so ziemlich jeder Eigentümergemeinschaft Hausgeldrückstände und wenn der Mieter einmal auszieht, muss man erst mal einen neuen finden.
    Vermutlich haben dort vor einigen Jahren auch viele zu deutlich höheren Preisen gekauft und hatten sich auch höhere Mieten erhofft. Und nun sind diese Käufer nicht mehr so recht zahlungsfähig.
    Nicht, dass o.g. Bsp. in Frankfurt dann auch so endet...


    Und dann geht mir noch ein Frage durch den Kopf. Ist es erlaubt, wenn ich meine derzeit noch selbst bewohnte ETW kostenlos meiner Freundin überlasse und sie diese dann an einen Dritten vermietet (ich bin dann natürlich ausgezogen)? Sie hat einen günstigeren Grenzsteuersatz und somit würde mehr übrig bleiben.
    Oder ist das dann schon "steuerliche Gestaltung"? :?:


    Da bin ich auf deinen Bericht schon sehr gespannt. Ich frage mich auch schon lange wie Anlagegold 24 die Münzen zum Nennwert inkl. Versand verkaufen kann. Die müssen die Münzen dann doch unter Nennwert bekommen damit es sich irgendwie rechnet.
    Die Aussage, dass man die Münzen in Paris in Cash tauschen kann, habe ich schon öfters gelesen. Es wäre aber gut, wenn es wirklich mal jemand erfolgreich getestet hat :)

    Und wenn man da kauft, wo es aktuell viel Leerstand und keine Blase gibt? Ostdeutsche Großstädte wie Chemnitz? Und auf dem ostdeutschen Lande ist es noch billiger. Dort ist das Risiko eben Leerstand. Aber das Risiko sinkt mit den aktuellen Gegebenheiten vielleicht?


    Sehe ich anders. Wenn jemand die Münze günstiger anbieten kann, soll er das auch direkt tun. Damit ist so ziemlich jedem geholfen außer demjenigen der einen höheren Preis erzielen wollte. Aber so funktioniert freie Marktwirtschaft und auch die Börse...
    Und wenn ich eine Münze im Angebot sehe, die ich auch besitze und deren Angebotspreis m.E. viel zu hoch angesetzt ist, setze ich auch gern ein günstigeres Angebot drunter :) Selbst wenn ich sicher bin, dass die Münze auch zu meinem Preis keiner kaufen wird.

    Naja niemand weiß wie sich die Kurse weite entwickeln und wenn man es wüsste, dann gäbe es bessere Möglichkeiten davon zu profitieren als 200 Unzen bei ebay zu verklingeln.
    Auf jeden Fall wird es durch die häufigen Aktionen für private Verkäufer im Moment schwer werden einen guten Preis für BU zu erzielen.