Beiträge von sakura

    Ich bin aus praktischen Gründen gegen eine Vermögenssteuer. Zum einen sehe ich ebenfalls das Problem der aufgehenden Schere bei den Vermögen bzw. der ungleichen Vermögensverteilung die historisch gesehen in irgendeine Form von Revolution führen muss. Von daher ist auch der Überwachungswahn der Elite bzw. der von ihr bezahlten Politik erklärbar.


    Andererseits, sollten gerade uns hier die Konsequenzen klar sein. Vermögenssteuern können nur von deklarierten Vermögen erhoben werden und das schließt den Besitz von anonymen Assets wie z.b. Edelmetalle aus. Und ja klar, diese Lücke würden die nur zu gerne schließen. Sobald aber keine anonymen Assets mehr existieren ist der einzelne dem System schutzlos ausgeliefert. Alles was bekannt ist kann im Zweifel auch enteignet werden. Und historisch waren die Begehrlichkeiten bei System Umbrüchen immer hoch. Der Staat geht nicht einfach freiwillig unter oder reduziert freiwillig seine Ausgaben. Das wird niemals passieren. Das was kommt ist, der Staat holt sich alles was er irgendwie bekommen kann um die eigene Existenz zu sichern. In der Anfangs Phase gelingt dies durch Inflation über Verschuldung, Sonderbudgets etc. und das Erfinden neuer Steuern auf z.b. CO2. Wir sind gerade am Ende dieser Phase. Danach wird der direkte Vermögenszugriff kommen.

    Dieser Vermögenszugriff wird aber sicher nicht die oberste superreiche Schicht treffen. Die sind ja die eigentlichen Akteure die sich die Politik längst gekauft haben. Nein, das wird die noch vermögende obere Mittelschicht betreffen, diejenigen die gut verdienen weil sie gut ausgebildet diszipliniert arbeiten, sparen, investieren. Das sind die letzten bei denen leicht Geld zu holen ist und daher werden die richtig viel verlieren.


    Es ist gar keine Frage ob eine Vermögenssteuer kommt und wer die bezahlen wird. Das ist eine fixe Notwendigkeit. Unklar ist nur der Termin.


    Und der einzige Schutz sind (neben Auswandern) anonyme physische Edelmetalle. Und Geduld, Ruhe und Klappe halten.

    langfristig ein Träumchen

    Das wäre auch mein Traum, nicht nur wegen kostengünstiger Zukäufe. Je länger die Korrektur desto stabiler der Deckel der eingezogen wird. Damit hätten wir eine langfristige Basis für richtig hohe Ziele [smilie_blume]

    Gold könnte seiner Prognose zufolge bis ... auf 6.800 $ je Unze klettern, Silber sogar auf bis zu 180.$ oder mehr. Danach rechnet er jedoch mit einem dramatischen Markteinbruch von bis zu 80%.

    ...

    ... nach einem möglichen Crash ... bei Gold ... langfristig auf 20.000 $

    Deckt sich in etwa (Preisziel und grobes Zeitziel) mit meiner Erwartung, das ist genau die Langfristig Zählung von A.T. und der Fahrplan den ich seit paar Jahren handle.


    Nachdem ich kein zusätzliches Risiko eingehen kann setze ich das rein physisch und mit sehr viel Geduld um. Nur Zukäufe und kein Verkauf bis Preis und Zeitziel in etwa passen. Das kostet Rendite ist aber angesichts des zu erwartenden Chaos imho ein sinnvoller Weg. Bin also im Team Hunter.

    Also nie

    Währungsreform oder Ausbuchen aller Schulden: absolutes Chaos und möglicherweise Deflation die sie mit Neudrucken nicht in den Griff bekommen. Daher möglicherweise Krieg oder extreme Kontrolle. In jeden Fall Kapitalverkehrskontrollen. Das wird nicht schön werden. Mir ist physisches Edelmetall daher viel lieber als alle anderen Assets. Weil es anonym und unsichtbar ist.

    Frage was besser ist, Edelmetall, Axtien, Land oder Cash

    Mein Indikator ist das Dow zu Gold Verhältnis. Nicht in Stein gemeißelt sondern als ungefähre Richtung. Aktien werden wieder interessant sobald die bekannten Probleme der Verschuldung und der Inflation in den Griff bekommen wurde und echtes Wirtschaftswachstum, also ohne Inflationierung möglich ist. Das kann erstens dauern und zweitens darf man sich auch von einer sehr hohen Vola nicht verwirren lassen.

    Mein Weg ist mit physischen Edelmetall diesen Affenzirkus aus zu sitzen und erst wieder dann in die Wirtschaft zu investieren wenn sich diese Wirrtschaft bzw. Gesellschaft normalisiert hat. Ja, man braucht Geduld.

    als EM Bug

    Wir sind außerhalb dieses Forums absolute Exoten, so was wie Einhörner. Sagt dir kein Banker und keine Versicherung und in den Medien wird höchstens vor dem viel zu hohen POG gewarnt. Sind also nur ganz wenige die diese Belohnung bekommen werden. Ja werden weil das beste kommt erst noch.

    Leiterbahnen komplett aus Silber

    Ist aber so, zumindest bei meinen Panelen sind auch die langen Leiterbahnen durchgängig mit Silber gefertigt. Zumindest soweit ich es optisch erkennen kann und dem Hersteller trauen darf.

    Das Problem mit Kupfer ist das es chemisch mit dem Silizium der Solarzelle regiert. Es diffundiert in das Halbleitermaterial und beschädigt die Zelle. Es soll aber fertigungstechnisch schwierig sein die langen Leiterbahnen mit Kupfer und nur die Kontaktierung mit Silber zu bauen weil das in einem Schritt per Siebdruck erledigt wird. Es wird allerdings daran gearbeitet nur wird das dauern bis man genug Daten wegen Alterung hat und die Fertigungsstraßen um baut.


    Hier die alten Daten, irgendwas um 10g oder auch mehr pro Panel https://manuel360finanz.de/sil…eckt-in-einer-solarzelle/


    und ein neuerer Artikel https://www.solarpowerworldonl…less-silver-is-that-wise/ meint 10 - 22 mg pro W also 5 bis 12 g pro 550W Modul wobei es mittlerweile auch 730W Module gibt.


    Also selbst wenn die ersten aus Kostengründen auf Kupfer zu wechseln bedeutet das nicht das ab morgen kein Silber mehr verwendet wird und wie haltbar diese Module sind wird man erst nach paar Jahren sehen.

    Silber würde für 'Solarzellen" gebraucht

    Er meint natürlich Solarpanele, also in der Sache hat er recht weil man damit grob den Silberverbrauch schätzen kann. Etwa 10 - 20 g pro Panel, grössere und neuere brauchen etwas mehr und es ist schlecht substituierbar auch wenn man versucht die Leiterbahnen aus Kupfer zu machen. Haltbarkeit irgendwas um 30 Jahre, vermutlich sogar länger weil sie zwar paar % Leistung verlieren, das rechtfertigt aber nicht unbedingt ein gesamtes repowering. Ich denke man wird einfach paar Panele zusätzlich dazu schalten und gut ist es. Also dieses Silber ist für sehr lange Zeit weg vom Markt.

    Und der Bedarf ist weltweit riesig, wir stehen erst am Anfang. Und ich glaube das Krisen oder Rezessionen das zeitlich maximal etwas verschieben können weil Energie ebenfalls teurer wird und der Bedarf gross ist.

    Noch etwas längerfristiger gedacht sollte Silber ähnlich wie Gold schon am Produktionsplateau liegen. Viel mehr wirds nicht mehr werden.


    Sobald das die mit den tiefen Taschen kapieren werden wir wesentlich höhere Preise sehen. Aber ich bin gar nicht unglücklich das es so langsam geht. So bleibt Zeit noch das eine oder andere kg zurück zu legen.

    Das soll jetzt nicht überheblich klingen, das ist schon ordentlich Geld und vermutlich die Lebensersparnisse eines langen Arbeitsleben.

    Aber vom Volumen her betrachtet eine überschaubare Menge die man eigentlich in mehreren Verstecken aufgeteilt im eigenen Haus unauffindbar lagern können sollte. Einmauern z.B. Im Artikel steht natürlich nicht die ganze Geschichte, was ich sagen will ist: Holzauge sei wachsam. Man sollte seine Bestände wirklich sicher lagern und vor allem nicht darüber reden. Und sicherheitshalber bei solchen Arbeiten dabei sein.

    der dollar wird ja nicht verschwinden oder nix mehr wert sein, das ist ja illusorisch

    Kann sein oder auch nicht. Falls China und der Rest der Welt weiter Gas Solar & Windkraft etc. geben, dann löst sich langfristig auch der schöne Gasdollar auf. Und es stellt sich die Frage ob die BRICs dem Spiel weiterhin untätig zuschauen wollen. Wenn sie weiterhin nix dagegen tun wird auch der Vorsprung von China bald egalisiert. Und ich kann mir nicht vorstellen das die das nicht wissen. Die sind sicher besser informiert als wir.

    link stammt wie so oft von drüben ausm gelben

    Mir kam eigentlich vor das Du schneller warst als die gelben. Bin mal gespannt was die davon halten. Für mich war das jedenfalls erhellend.

    Top, das ist Richtig gutes Zeug:thumbup: und erklärt gut die aktuelle Lage. Man könnte interpretieren das der Dollar noch für einige Zeit stabil bleiben wird, für den Euro schaut das aber eher schlecht aus.

    Gold kann auch in diesem Szenario vor der Abwertung des € bewahren.

    Höchstens für private, schwer nachweisbare Transaktionen auf dem Land

    Genau dort bin ich ja. Es gibt vielleicht ein paar Lücken. Wenn es hier rappelt dann wird durch unsere Abhängigkeit vieles nicht mehr erhältlich sein ausser privat oder über Gebrauchtwarenbörsen. Es wird dann z.b. an chemischen und pharmazeutischen Produkten mangeln. Die bekomme ich aber mit Gold im Ausland. Also mit etwas Kreativität kommt man so an notwendiges Fiat. Ja, das ist aufwendig und möglicherweise riskant wird aber vielleicht auch geduldet damit die Versorgung einigermaßen funktioniert. Wenn man das aus sitzen will wird es imho auch wichtig sein die eigenen Ansprüche herunter zu fahren um nicht auf zu fallen.