Beiträge von sakura

    Ist mit Verlaub grandioser Schwachsinn den Hr. Nadolmy da verzapft.

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    ... Der beste Indikator für das schwindende Vertrauen ist der steigende Goldpreis. ...


    Aha, und das Problem lässt sich lösen wenn wir den Indikator Goldpreis fixieren. Aber klar doch. :D

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    Was sollen Sie auch anders tun? Sollen Sie warten bis der Dollar in den freien Fall übergeht oder bis er von den Chinesen abgeschossen wird ? Das kann nicht im Interesse der USA sein, denn sie brauchen sowohl die Chinesen, als auch die Ölscheichs oder die Japaner als Gläubiger. Wer finanziert denn sonst ihre Schulden. Und die Gläubiger brauchen die USA zur Schuldentilgung.


    Da, ein Lichtblick im Artikel, das Problem wurde erkannt: Schulden! Wir haben eigentlich ein Verschuldungsproblem und DAS muss gelöst werden. Ein Währungswechsel alleine zahlt keine Schuld zurück! Dazu brauchts schon einen Schuldenerlass und den kriegt man auch ohne Währungswechsel hin.

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    Die USA bekommen einen großen Teil ihrer Schulden erlassen und zahlen die verbleibende Restschuld nicht mehr in Dollars sondern in einer neuen Weltwährung zurück.


    Ja wer es glaubt. Aber nochmals: wenn schon Schulden erlassen werden wozu noch die Währung wechseln. Und bitte was? Weltwährung? Die Asiaten wollen und werden imho die neuen Herren sein. Die werden einen Teufel tun und sich an einer von US Gnaden gesteuerten Weltwährung beteiligen um wieder den blöden Zahlmeister spielen zu müssen.
    Also bitte. Wenn ich jahrelang jemand Geld borge, das nie zurück bekomme und ihm die Schuld erlassen muss. Wie blöd muss ich dann sein denjenigen weiter Geld zu borgen?

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    An der Alternative, dem freien Fall des Dollars und dem Staatsbankrott der USA kann niemand Interesse haben.


    Doch, doch mittlerweile dürften einige so weit sein sich von der Zwangsbeglückung befreien zu wollen. Geht nur mehr um den Preis des Ausbuchens.

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    Auf keinen Fall werden die USA tatenlos zuschauen bis der Goldpreis auf 5000 $ gestiegen ist.


    Das ist in dem Zusammenhang komplett Wurst, da gehts um wesentlich grössere Probleme wie ein POG bei 5000$. Ich denke auch zB an Öl das durch eine POG Fixierung zu der neuen Fluchtwährung würde. Und ich glaube nicht das ein ebenfalls fixierter Ölpreis vom Markt akzeptiert würde.


    Schade, manche Artikel bei Godmode sind eigentlich ganz gut.

    Sie fuerchten Gefaehrdung ihrer Exportgeschaefte. Auch EZB will Dollar stuetzen.


    Passt und hat Luft :thumbsup: Ich wusste lang nicht wie die $ Rally initialisiert wird. Das dürfte der erwartetet Zünder für die Korrektur sein. Am 12.10 gehts los. Ich geh dann mal € short. Danke Tollar :love:

    Wieviele Skeptiker gibt es hier? 1-2?


    Darfst mich ausnahmsweise zu den Skeptikern rechnen: Diese Woche dürfte mal für längere Zeit das Hoch gewesen sein. Gut auf paar Punkte/Tage hin oder her kann ich mich nicht festlegen, aber jetzt ist Zeit für eine stärkere Korrektur.
    Das grosse Bild zeigt ungeachtet der kurzfristigen Situation weiterhin rauf. Trotzdem. Wer noch in irgendwas vor allem gehebelt long ist: SETZT EURE STOPS NACH!

    Nun entdeckt die Presse scheinbar dass Gold Geld ist, dass Edelmetalle das einzige Geld ohne Countepartrisiko sind.


    Sehr gut! Und wenn aller Augen auf Gold gerichtet sind wird es fallen. Und wenn dann endlich zweifelsfrei bewiesen ist das Gold eine schlechte Anlage ist muss man es kaufen, denn dann geht es endlich los. ^^

    1: es gibt immer mehrere Möglichkeiten zu zählen mit unterschiedlichen Eintrittswahrscheinlichkeiten. Und es gibt wenige die das können. Wie auch überall sonst schreiben die echten Könner selten Bücher/Analysen. Die Erklärung hast Du Dir ja schon selbst gegeben: warum teilen?
    2: Der Entdecker ist schon lange tot. Sein Skript vergammelte für lange Zeit in irgendeiner Bibliothek. Glaube Prechter war der erste der Elliott wieder etwas populärer gemacht hat. Und Prechter ist weniger trader als "Sozionomiker".
    3: Analysten glauben an unterschiedlichste oder auch an gar keine Techniken. Und das wird sich auch in Zukunft nicht ändern.

    resci: Schön wieder was von Dir hier zu lesen :thumbsup:
    @Rudolf: Was genau daran ist so unvorstellbar? Kann es sein das vor etwa einem Jahr ein Ölpreis unter 100$ auch komplett unvorstellbar war? ;) DOW/S&P... sollten um 50% korrigieren :evil:

    Nein, aber wenn die Zinsen jetzt hoch müssten, um den Goldpreis zu kontrollieren, dann bricht alles zusammen.


    Bitte nicht jedes Gerücht ungeprüft zu glauben welches Hr. Eichelbug in die Welt setzt. Niemand setzt Zinsen rauf wegen paar % Anstieg beim POG. Schon gar nicht in der jetzigen Phase. Die Welt hat auch den Ausbruch über die 700$ überlebt. ^^

    In vergangenen Wirtschaftsphasen ging Gold eher runter, wenn Aktien haussierten.


    Wir erleben keine vergangenen Wirtschaftsphasen wir sind mitten im Neuland. Momentan ist alles über Liquidität = $ korreliert.
    Aktien rauf -> $ runter -> Gold rauf. Bitte zu beachten das Du in dieser Welt alles per $ kaufen musst. Ist ja nicht umsonst die Leidwährung :huh:


    Wenn Gold jetzt mit steigenden Aktienmärkten mitsteigt, ist das ein Problem für diejenigen, die Gold als barbarisches Relikt verunglimpfen wollen.


    Wer behauptet denn das die Aktienmärkte weiter steigen, hmm? :evil: Man kann das lustige Spiel das seit Monaten gespielt wird durchaus umdrehen und das schaut dann weniger lustig so aus: Aktien runter -> $ rauf -> Gold runter ;)

    Denn ich las neulich eine Zeitung (ich meine HB oder Frankfurter) in der Stand, dass der Abbau einer Unze Gold zur Zeit ca. 700 Dollar kostet.
    Wie "zum Kuckuck" ... soll dann der Goldpreis auf 500 Dollar oder gar weniger, zurückfallen?


    Kurzfristige Übertreibungen gibts immer - nach oben und auch nach unten. Kurzfristig kann auch ein paar Jahre heissen - was nicht heisst das ich davon ausgehe.


    Das macht mit "Verlaub" keinen Sinn, denn dann würde ja von "heute auf morgen", kein Gold mehr abgebaut werden! :wall:


    Ja und? Stört exakt wen genau? Machen halt viele Minen dicht, fertig. Und einige Jahre später können die Überlebenden umso mehr Gewinn einfahren.


    Und der Dollar oder sonst eine "aufgeblähte" und endlos "gedrückte FIAT Währung", soll dann "Wertbestand" haben ...


    Solange Gold kein GEZ ist wird das auch so bleiben. Welche Regierung ist so blöd Gold als GEZ zuzulassen? Wenn überhaupt dann muss die Bewegung schon von unten kommen. Die finanzielle Durchschnittsintelligenz spricht leider nicht für eine starke Bürgerbewegung bzw leben doch viele recht anständig auf der durch FIAT möglichen Umverteilung.

    Danke für eure Meinungen. Demzufolge und besonders im Hinblick auf die Kursverluste von 4 bis 5% von Minenaktien wie z.B. Kinross, Barrick, Yamana, Harmony ect. an den letzten 2 Handelstagen, an denen der Goldpreis im Endeffekt gleichbleibend war und sogar noch am letzten Wochenhandelstag oberhalb der 1000er Marke geschlossen hat, ist für mich der Entschluss gefallen, einen Großteil meiner Minenaktien nun zu verkaufen.


    Dennoch muss ich sagen, dass sich "meine" Minenaktien langfristig absolut nicht verdoppelt oder vervielfacht haben. Ganz im Gegenteil. Die Bewertungen sind auch alles andere als zu hoch und werden bei diesem hohen Goldpreis und besonders bei Preisen wie 1.200 + sehr sehr niedrig sein. Und das macht mich so stutzig bei der Sache. OK, wenn sich solche Aktien einzig mit dem Gesamtmarkt (nach unten) bewegen,selbst wenn der Verkaufspreis ihres Gutes steigt und die Bewertungen exhorbitant fallen, dann sind Minenaktien wohl keine bessere Anlage als Aktien aus anderen Bereichen.


    Gute Entscheidung. Aus meiner Sicht steht ab Ende nächster Woche eine Korrektur ins Haus, wobei es noch ein letztes Mal raufgehen sollte. Würde erst wieder ab Ende Nov kaufen und dann Minen die besser hebeln. NG, RMX oder so. Und ab März wieder an Verkauf denken. Und natürlich sind Minen mit dem Gesamtmarkt korreliert. Wenn Du vom POG alleine profitieren willst musst halt auch direkt in Gold long gehen. Mit all den Vor/Nachteilen die Zertifikate besitzen. Und -20% bzw Teilverlust muss man leider auch aushalten können. Von nix kommt halt nix.
    Wenn Du Deine Papiere nicht verdoppeln konntest hast leider zum falschen Zeitpunkt gekauft. Wenn hier alle Zeter und Mordio schreiben dann musst Du kaufen, nicht wenn wie jetzt alle meinen Gold überspringt nächstes Monat die 1030 Grenze. Ach was, schon morgen und es werden gaanz sicher 1300 und übermorgen 2000 - mindestens. Und die commercials sind natürlich unfähige Blindschleichen. Oh, Mann! [smilie_happy]

    GoldmanSachse: Minen sind zyklische Werte. Die musst Du traden und zwar nach kurzfristigen bzw Jahreszyklen. Und Dir soll klar sein das solche Werte als erstes nach einem crash hoch kommen. Und danach solltest Du Dir was neues einfallen lassen. Und letztlich soll auch noch klar sein das sich die Minen verdoppelt, manche knapp verzehnfacht haben. Da ist natürlich mal Pause oder Korrektur angesagt. Noch eine wichtige Erkenntnis ist das Minen Aktien sind. Damit sie steigen brauchst Du einen steigenden POG + einen steigenden Aktienmarkt. Beides ist jetzt am (von mir vermuteten) Limit angelangt.

    Vielleicht ist ja ein Blick auf den seasonal chart hilfreich? Alles wird anders und doch bleibt vieles gleich ;)



    So gesehen sollten wir nächste Woche ein letztes top sehen, danach Korrektur bis Nov. Denke erst dann ist der Weg auf die >1100$ erstmals frei.
    bettelmann: POG hat sich eh schon wieder gefangen, ist nur die $ Bewegung. Man muss ab nun jederzeit mit einer kurzfristigen $ Rally rechnen. Schau mer mal ... [smilie_blume]

    Bis jetzt ging es ja eigentlich recht gemütlich dahin. Aber nun bricht ein wesentlicher Pfeiler der westlichen Zivilisation weg. Selbst Alan Greenspan verwendete den UHX als wichtigen Konjunkturindikator!
    quelle

    Wäre es nicht einfacher und billiger, in den Minenpositionen einfach drinzubleiben und sie ggf. einfach mit einem Bear-ETF bzw. Zertifikat auf den HUI abzusichern?

    Yo, kann man machen. Ich will aber nicht die Party meiner pelzigen Genossen verpassen. Nix da mit Winterschlaf.

    Ausgewält gute Minenaktien könnten dann auch stabil bleiben.

    Unwahrscheinlich. Man wird Gewinne sichern wollen, die Anleger sind ausserdem noch vom letzten crash konditioniert.

    Sollte gar größere Mengen Aktienkapital Sicherheit suchen und nicht in den Dollar mehr flüchten wollen, dann werden die Minen ganz stark

    Minen sind ein Minimarkt. Wenn die Flucht aus einem S&P ansetzt müssen nahezu alle in $. Minen werden erst wieder DANACH sehr interessant.

    wen es interessiert, der japanische Aktienmakrt dürfte erstmal im Eimer sein.


    Auch die restlichen Indizes schauen nach baldigem Einbruch aus. So zwischen jetzt und Mitte Okt.


    Wer sagt uns jetzt, was das für Gold bedeutet?


    Tja. :hae: Eigentlich müsste Gold vom dann stärkeren $ nach unten gezogen werden. Möglicherweise laufen aber $ und Gold gemeinsam rauf? Ich selber geh jetzt sicherheitshalber aus den Minen raus, schau mir das üble Spiel an und shorte gegebenenfalls den S&P/DAX. Dürfte für die nächsten paar Monate das einfachere "Investment" sein. Danach sollte DIE Einstiegsgelegenheit bei Gold&Minen folgen.
    Aber meist kommts eh ganz anders wie man sichs denkt ;)

    Was ist in 30 Jahren? Kalte Fusion? Andere heute undenkbare Energiequellen die nahezu nichts kosten? Damit würde die Angebotsseite aber ordentlich aufgemischt werden.


    Man sollte nicht in die Falle des linear interpolierten Fortschrittglaubens tappen. Meiner Meinung nach basiert sämtlicher techn Fortschritt auf billiger Energie - Öl. Falls diese mittelfristig nicht mehr für alle verfügbar ist haben wir andere Probleme als an langfristigen Forschungsprojekten wie der Fusion zu forschen. Man wird schnell improvisieren müssen.
    Ich möchte hier keine peak Diskussion anstossen, die gehört in geeignetere Foren. Tatsache ist aber das die letzten Jahrzehnte nur wenig in Bergbau/Ölförderung investiert wurde bei gleichzeitig steigender und reicher werdender Population. Ich kenne die tollen Einsparungsmöglichkeuten, alternative Energien, Kernkraft etc. Ist aber alles nicht schnell realisierbar. Auch wenn morgen DIE neue tolle billige Quelle gefunden wird dauert es sehr lange bis eine neue Infrastruktur/Motoren etc aufgezogen wird. In der Zeit dazwischen liegt die Herausforderung und die könnten wir schon bald sehen.
    Zurück zu Gold: die Mineralisierungsgrenze ist eine Systemgrenze. Es wird ab einem bestimmten Punkt ausserdem uninteressant sein weiter Gold zu fördern und die Energie in den Abbau technologisch wichtigerer Mineralien investieren.

    Zwar etwas OT und ins philosophische abgleitend, aber: Das schöne an technischen Umbrüchen ist, dass man sie eben nie so richtig vorhersehen kann. Technische Evolutionen schon. Momentan ist nicht abzusehen, wo sonderlich viel leicht zu gewinnendes Gold herkommen sollte.


    Nein es ist nicht OT. Gold gehört zu den sehr seltenen Mineralien. Auch wenn wir hier hauptsächlich über kurzfristige Szenarien diskutieren soll man nie die langfristige Perspektive (>10J) aus den Augen verlieren.
    Und nein es ist überhaupt nicht absehbar woher Gold und all die anderen seltenen Metalle in der Zukunft herkommen sollen. Da bräuchte es schon eine Art industrieller Revolution im Bergbau. Die ist aber nicht absehbar. Und wir wollen nicht vergessen das Bergbau langfristige Planung und Finanzierung benötigt die in unserem schnellen Zeitalter (noch) wenig interessant erscheint.
    Vor allem wollen wir nicht vergessen das Bergbau energieintensiv (hauptsächlich Diesel) ist und eine langfristige Versorgung billigen Erdöls nicht unbedingt als gesichert gilt.
    Und letztlich gibt es bei den seltenen Mineralien eine Art mineralogischer Grenze über die wir nicht fördern werden können.
    Wird hier schon länger besprochen.
    Ist kein Zufall das seltene Metalle meine privat gemanagte Pensionsversicherung darstellen. ;)