Beiträge von sakura

    dow hat bereits am fr gedreht. sollte sich um eine längerfristige wende handeln. intraday interessiert mich nicht so, sind ja doch noch paar optimisten unterwegs. schätze das wir am abend bzw morgen früh wieder weiter unten sind.

    Herde schichtet wieder mal vom DOW in AU um. Welle schon sehnlichst seit Fr erhofft :S Wenn alles "gut" geht sehen wir in den nächsten Wochen neue Tiefs im DOWn und Hochs im POG. Mal schaun ... Jedenfalls hat AU noch längst keine Eigendynamik. Kommt wohl erst später.

    War nur eine Anmerkung... Tatsächlich kann es jederzeit stark rauf oder runtergehen. Den Bereich "normaler" Zyklen haben wir imho schon längst verlassen. Derzeit treiben offensichtlich wieder der einbrechende dow/dax und die indischen Festivitäten trotz festen $. Es bleibt weiterhin spannend.

    Wir hatte ja auch schon eine Phase in der Leute ihr Vermögen komplett auf short gesetzt hatten ( Bekannter von mir ) und die im LAufe der Erholung jetzt dumm dastehen.
    Jetzt lockt die Erholung die Zocker möglichwerweise auf "long" und es geht kurz-oder mittelfristig wie auf ein Zeichen wieder martialisch abwärts.


    Tja, so sind sie halt die Wellen... Mal rauf und dann wieder runter. Wenn Du darauf surfen willst darfst Du nie einer Welle hinterherlaufen sondern musst Dich richtig positionieren und ruhig auf sie warten. Die Zuspätgekommenen werden immer abgezockt, ist genauso wie im real life. System oder hinterhältige Schurken kann ich keine erkennen. Das mit dem Warten auf die Welle ist leichter als man meinen könnte: Veränderung ist derzeit die sicherste Wette überhaupt. Zu gierig darf man halt nicht dabei werden und das es bloss ne suckers rally ist sollten die hier Mitlesenden eigentlich schon mitbekommen haben. :whistling:

    In was sollte man sein Geld jetzt anlegen?


    Wenn Du schon sofragst - bloss nicht überhastet. Lass Dir Zeit alle Optionen durchzudenken.


    Ein Sparbuch bzw. Tagesgeldkonto ist auch nur bedingt eine Alternative, da hier die Inflation nicht gerade positiv wirkt.


    Ja keine Bindung. Ansonsten sind Tagesgeldkonten derzeit keine schlechte Option. Auf alle Fälle das Geld auf mehrere Konten aufteilen. Inflation ist derzeit kein Problem. Du hast noch einige Monate vielleicht sogar Jahre Zeit Dich gegen das Endszenario zu wappnen.


    Wirklich viele Alternativen fallen mir nicht ein, vielleicht eine Immobilie, aber da müssten die Ersparnisse schon ziemlich groß sein. Über Aktien oder Fonds müssen wir gar nicht erst reden...


    Immobilie zum selber drin wohnen ist einigermassen sicher. Bei viel Geld Land in Südamerika 8) Fonds würd ich meiden - die werden im Zweifelsfall eingefroren und Du kommst ans Geld nicht ran. Abgesehen davon hast Du selber nahezu keinerlei Einfluss auf die Anlagestrategie. Aktien sind interessant wenn Du Dich damit auseinandersetzen willst: sichern sehr gut gegen Inflation und überstehen auch Währungsreformen. Derzeit aber nur empfehlenswert für Spielernaturen da ein längerfristiger Abwärtstrend existiert: Traden ja, Investieren nein. Einzelne Rohstoffaktien (derzeit Goldminen, später Öl,Uran,Düngemittel ) haben aber gute Chancen.
    Wichtig: Du hast als Privater genug Zeit abzuwarten welches Szenario eintritt. Spätestens diesen Herbst werden wir genaueres wissen. Ich würde in den nächsten Monaten sofern noch kein physisches Gold vorhanden langsam ~10% des nicht jederzeit verfügbar sein müssendes Vermögens in Münzen anlegen. Langsam kaufen da nicht so ganz klar ist wie weit die Korrektur beim POG runter geht. Allerdings kann auch der € an Wert verlieren. Es kann durchaus sein das trotz niedrigeren POG in $ der POG in € sich nicht wesentlich verändert.

    Natürlich. Ein Papier/Fiat/Giralgeld/Schuldgeldsystem basiert auf Inflation. Der angekettete Fenris steht btw für die DeDe die sich irgendwann die Götter holen wird ;)
    Die eigentliche Frage die sich stellt ist ob genug Inflation erzeugt werden kann. Dazu reichen keine Billionen in den Banken (Roubini hat glaub ich mal ~10Bio für notwendig erachtet), dazu muss Geld ausgegeben werden, dazu müssen Kredite vergeben werden, dazu muss mittlerweile (jaja die Zeiten ändern sich) ein kreditwürdiger Neuschuldner gefunden werden. Die stehen aber nicht mal auf der Artenschutzliste sondern als seltenes weil ausgestorbenes Gustostück im Museum. Warum? Weil das Realeinkommen schon seit langem sinkt, der nächsten Generation bleibt doch fast nix übrig. Das fiel die letzten Jahre nicht so auf da Deflation (in diesem Fall eine schönere Bezeichnung für ausnützen) per Billigplunder aus China importiert wurde. Der Lebensstandard wurde also nur per ausnützen + Kredite finanziert. Die Babyboomer gehen btw demnächst in Rente und müssen ihre Aktien gegen Geld zum Leben eintauschen. Wer soll die kaufen? Ist ein langfristiger Prozess sollte aber im Hinterkopf bleiben.
    Die Staatsblase ist tatsächlich die grösste Blase überhaupt. Die restlichen Sektoren sind aber immer noch teuer - Immos sind doch noch immer überteuert, da wurde in EU noch gar nix korrigiert. Was ist eine spanische Betonburg in der Pampa ohne Baugenehmigung denn wirklich wert? 1 oder 2 € wer bietet mehr? Was sind Autozulieferer wert wenn zB Opel nur mehr am Papier existiert und was ist eigentlich ein Auto wert wenn ich kein Geld dafür hab? Und warum sollte irgendwer der gerade Angst um seinen Arbeitsplatz hat sich einen Kredit dafür aufnehmen? Sofern die Bank ihn überhaupt für kreditwürdig hält. Und was sind Rohstoffe wert wenn die Industrie mal für ein paar Quartale Pause macht? Ich glaub Du weisst selber wie stark Rohstoffe hebeln.
    Ich zweifel sehr stark an einer schnellen Inflation. Und ich zweifel noch viel mehr an ihrer Steuerbarkeit. Einfach weil ich an den Steuermännern zweifel.

    Aber ansonsten ist mir die Stimmung bzgl. Aktien zu negativ


    Ich denke die Stimmung bei Standardaktien ist noch viel zu positiv:
    Bankenkrisen waren historisch immer schlimme Zeiten, Immobilienkrisen auch (Japan!). Wir haben das besondere Glück beide Szenarien zum Preis von einem ergattert zu haben. Und wir haben noch einen Extrabonus dazubekommen: normalerweise bildet sich immer eine Blase in EINEM Sektor während die anderen Assets deflationieren. Sofern diese Blase platzt kann man in andere Assets flüchten. Diesesmal haben wir in JEDEM Sektor eine Blase. Die Kunst besteht momentan also darin zu erkennen welche Blase länger haltet und RECHTZEITIG von einer zur anderen zu wechseln. Auch Gold bietet keine absolute Sicherheit.
    Kurzfristig mag sich die Stimmung bessern, bezogen auf Monate wird noch viel Luft abgelassen werden. Auch aus der Anleihenblase und gegen Ende auch aus der Geldblase.
    Rein fundamental gibt es aus meiner Sicht halt nix Positives zu berichten.


    Zitat von Milly

    Allerdings könnte die Reflationierung der Rohstoffe sogar amtlich gewünscht sein, weil sonst das debitistisch-deflationäre Game Over droht


    Nana, da wollen wir nicht gleich Den Gelben Fenris an die Wand malen ;) Für eine Zeitlang sind billige Rohstoffe auch amtlich beliebt um: die Restindustrie zu stützen, die Teuerungsrate zu drücken und damit den Frust der Bevölkerung in Grenzen zu halten. ABER: was kümmert die Wirtschaftszyklen die amtliche Befindlichkeit?

    Bilanzierungen wie es beliebt, in guten Zeiten mit aufgeblaehten Asset-Bewertungen war die M2M-Regel recht, um Kapital anzuziehen, bei unguenstigen Asset-Bewertungen schreibt man Buecher einfach nach anderen Regeln, damit man noch als solvent erscheint, auch wenn man laengst Pleite ist.


    War eigentlich zu erwarten. Ähnliche Bilanztricksereien soll auch während der Teqila Krise etliche bankrotte Banken gerettet haben. Das einige was Du Dir bei einem Geschäft mit einer Bank überlegen musst ist: Die Bank gewinnt immer. :thumbdown:

    Gibt's denn hier keine Austrians?


    Doch, doch. Bin allerdings etwas flexibel in der Auslegung :rolleyes: Soo schnell gehts halt nicht, die Leute checken lang nix, schon gar nicht in einem Giralgeldsystem (da muss nicht mal was gedruckt werden - ätsch) das noch eine gute Weile gestreckt werden kann. Zuerst müssen wir noch durch weitere Entlassunsgwellen, schlechte Q3 Zahlen etc. Erst wenn grosse Staaten und damit die Währungen kippen beginnt Dein Szenario. Bis dahin ist noch (hoffentlich sehr sehr viel) Zeit und bis dahin lege ich nur direkt in Au an (sofern es billig ist). Ein bisschen traden muss natürlich auch sein. Aber keine Rede von langfristigen investieren und schon gar nicht in Werte die einen Hebel auf einen Wirtschaftsboom darstellen. Institutionelle mit langem Anlagehorizont die unbedingt investieren müssen, sollten imho schon in Rohstoffe anlegen - bin ich aber glücklicherweise nicht.

    Im gaaanz späten Herbst so ab Nov wars eh günstig. Nachdem ich selber ein Hosensch*** bin hab ich aber erst ab Dez zugepackt. Die Zukunft kenne ich leider nicht. Allerdings neigen Trader (und wir haben immer noch einen Tradermarkt, wo haben sich bitte die Investoren versteckt?) nach den ersten Vervielfachungen mal die Gewinne mitzunehmen. Und bei vielen Werten sind wir genau an diesem Punkt. Der Dax, S&P etc interessieren mich auch nur soweit als ich vermute das ich sie dieses Jahr noch fest shorten kann. [smilie_blume]

    Milly, Du bist um einige Monate zu spät. Die grossen Sprünge sind einstweilen wieder vorbei. Ölwerte werden jahreszyklusbedingt noch ein bisschen weiter bis Sommer steigen, dann wars das auch wieder. Die grosse Rohstoffparty ist zumindest kurzfristig nicht drin. Ich jedenfalls schliesse den grössten Teil meiner Posititonen ab und warte auf die nächste Abwärtswelle im DAX.

    wenn du eine bessere anlage kennst, dann raus mit der sprache, ich suche auch noch nach der absolut sicheren anlage. am liebsten wäre mir natürlich auch eine absolut bombensichere wertsteigerung (gemessen in realwerten, versteht sich), wenns geht steuerfrei.


    U235 physisch: die "bombensichere" Wersteigerung ist gesichert, Uran wird die nächsten Jahre immer wichtiger. Die Anlage ist inhärent sicher: niemand klaut freiwillig angereichertes Uran. Blöd nur das es wegen des bösen Uranverbots so schwer erhältlich ist. ;)
    Es gibt aber noch andere schöne Metalle neben Au und U: Ag, Pt. Ein bisschen Wald und Ackerland kann auch nicht schaden - sofern man das nötige Kleingeld hat.

    Sry, dieser Artikel ist nicht bärisch er ist schlicht dumm. Behauptungen ohne Argumente aufzustellen ist etwas mau. Wenn den Bären nix besseres einfällt ist es schlecht um die eigentlich notwendige Korrektur bestellt. Da könnte man auch substanzhältigere Bärentheorien über bevorstehende bailouts, haus(s)ierenden Banken und einem daraus resultierenden Goldpreisverfall zusammenreimen.
    Indern Gold auszureden ist aber ohnehin ein sinnloses Unterfangen (hat wohl auch mit derWertbeständigkeit der Rupie zu tun), lassen wir es die Dame doch mal probieren :D

    Hab auch 1000 Kronen Scheine... Bei mir wars natürlich eine Spassaktion. Bei meinen Vorfahren nicht - die waren genauso hirngewaschen wie jetzt alle. Ab einem bestimmten Zeitpunkt war das Papier natürlich nichts mehr wert. Zur Info: es gab sehr wohl 100 Kronen auch als Goldkronen, allerdings musste man in der Praxis Aufpreis zahlen. Hat wohl auch deswegen fast niemand gemacht. Und auch damals verstand fast niemand wie das alles kommen konnte. Hab ne Menge Papier aus vergangenen Tagen: Heller, Kassenscheine, die ersten Schillingscheine, Reichsmark, Lebensmittelmarken,... zum Glück auch Silber RM [smilie_love]

    Diese Seite ist natürlich Schwachsinn. Er hat nicht mal ein ernsthaftes Argument. Hab sie nur aus rein pathologischen Interesse verlinkt.
    Cash? Ach ja cash. Da war doch was? Mal schauen was noch von unserem Familienvermögen übrig ist ... Hab unter anderem folgende Scheine gefunden:



    Steht zwar drauf das der Schein jederzeit in Gold eingetauscht werden kann ... funktionierte in der Praxis leider nicht, der Bänker hat mich etwas verdutzt angeschaut :D
    Soviel zum Thema SICHERES cash.

    Nachdem Infos zu JIN etwas dünn gesät sind, ein Auszug aus International Speculator:

    Zitat

    International Speculator says hold Jinshan for new-owner action


    2009-02-17 18:17 ET - In the News


    The International Speculator in its Jan. 28, 2009, issue, says hold Jinshan Gold Mines Inc. (53 cents). The newsletter said buy the China gold miner on March 1, 2006, at $1.04, and again on Oct. 2, 2006, at $1.26. It then said sell some -- half, perhaps -- on Jan. 2, 2007, at $1.53. Assuming an investment of $1,000 in each of the two buys, the half sell yielded a profit of $274. It then said sell again -- the other half perhaps -- in April 2, 2007, at $2.49. Again, assuming an investment of $1,000 in each of the two buys, this half sell yielded a profit of $1,109. The Speculator then said buy three more times between June 1, 2007, and July 3, 2008, at prices ranging from $1.98 and $2.74. A $1,000 investment for each of the three most recent buys is worth a minuscule $661. The writer goes over the press releases and declares Jinshan remains unchanged. This, he says, is disappointing. He also alludes to new controlling shareholder, China National Gold, saying he hopes new management will light a fire under these shares. That still makes sense to him, but clearly, there is a lack of action from the communist-run outfit. "The next set of financial results should be very telling," he adds. Until then, Jinshan is a "hold.


    Momentan ist noch unklar wie sich der Managmentwechsel auf die Strategie auswirken wird. Welchen Einfluss CNG gelten machen wird und welches Ziel CNG mit JIN verfolgt. Es gibt Gerüchte über mögliche Übernahmen ausländ Minen seitens JIN für CNG. Auf Gerüchte sollte man nicht viel geben, trotzdem der dazu gehörige Artikel:

    Zitat

    Asked whether China might invest in Canada, Robson suggested it could be a buyer for assets expected to be sold by Teck Cominco (TCKb.TO: Quote), and pointed to a company called Jinshan Gold Mines (JIN.TO: Quote), which is listed in Toronto, but is 42 percent owned by China.


    JIN ist aber nicht nur aus hochspekulativer Sicht interessant. Das Unternehmen liegt bei der Erweiterung der Chang Shan Hao Gold Mine im Zeitplan (crusher), bzw produziert bereits seit Sommer 2008.

    Man muss einfach nur die Schwankungen bei Gold ausnützen. Wusste ich natürlich immer schon, nur hab ichs Dummi bis jetzt immer genau falsch rum gemacht. Aber, Gott sei gelobt und gepriesen hat mir die WIWO die Augen geöffnet:

    Zitat

    Wir wollen dort Goldschmuck verkaufen – die ollen Ketten und Ohrringe trägt daheim keiner, und in Euro gerechnet gibt es für Gold so viel wie noch nie zuvor. Gold als Inflationsschutz zählt zurzeit nicht – die einzige Inflation, die wir derzeit spüren, ist die Inflation der Goldexperten. Die Scheine, die wir für den Schmuck bekommen, wollen wir in ein paar Wochen oder Monaten, wenn der Goldpreis wieder nach oben dreht, wieder in Gold tauschen – aber nicht in Schmuck, sondern in Krügerrand-Münzen.


    Alles klar? Wenn der Goldpreis niedrig ist: verkaufen, und wenn er wieder steigt: kaufen. So, und ab jetzt werd ich richtig reich [smilie_happy]