Das hatte ich auch nicht mitbekommen:
(Zitat aus: Rohstoff Daily von Miriam Kraus) :
"Was war die wichtigste Nachricht in dieser Woche, die leider in etwa so oft kommentiert worden ist, als wäre ein Sack Reis umgefallen?! Richtig:
China hat die Geldschleusen geöffnet
Die Nachricht der Woche ist, dass die chinesische Notenbank nun Liquidität ins Bankensystem pumpt. Über verschiedene Geldmarktgeschäfte hat die Notenbank somit in den letzten 3 Tagen 365 Milliarden Yuan (ca. 45 Milliarden EUR) in die Märkte gepumpt. So viel wie nie zuvor innerhalb einer so kurzen Zeit.
Was das bedeutet? Es ist eingetreten, worauf alle gewartet hatten: China packt die Geld-Bazooka aus, genauso wie die EZB und die FED.
Dazu muss man zudem wissen, dass diese Art von Geldpolitik zwar für FED und EZB ein alter Hut, aber für die Peoples Bank of China eigentlich ein komplettes Novum ist.
Verstehen Sie mich nicht falsch: natürlich hat auch die Peoples Bank of China schon in der Vergangenheit im Geldmarkt operiert. Bislang allerdings immer auf die gegensätzliche Weise, soll heißen, bislang war die Notenbank lediglich immer mal wieder gezwungen gewesen Liquidität abzuschöpfen, anstatt sie zuzuführen. Generell aber wurde die Liquidität vor allem über die Mindestreservesätze gesteuert. "