Beiträge von Peter7
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Die Spekulation gegen den Euro ist eine konzertierte Aktion von Hedge Funds aus den USA. Der Angriff wurde laut einem Bericht im Februar während einem Dinner in einer New Yorker Privatwohnung geplant.
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Ein Geldgeber des des Hedge-Funds von Multimilliardär Steven A. Cohen (SAC Capital Advisors) habe seine Kollegen an jenem Abend dazu gedrängt, auf einen weiteren Kursverlust zu setzen: Der Euro könne sogar die Parität zum Dollar erreichen. Weitere seien Gesandte von Greenlight Capital, Soros Fund Management und dem Paulson Hedge-Fund vor Ort gewesen.
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Staaten in Not ziehen Spekulanten an, wie Kuhfladen die Schmeissfliegen. Das zeigt sich auch wieder im Fall von Griechenland. Besonders beliebt sind Währungsspekulationen. Marktnahe Internetseiten berichten bereits von rekordverdächtigen Wetten gegen den Euro.
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Die Probleme des Balkanlandes können mit anderen Mitteln viel besser ausgenützt werden: In den Fokus sind sogenannte Spekulationen auf «Spreads» geraten – hier spekulieren Hedge-Funds oder Banken auf Unterschiede in den Bewertungen von Anleihen.
Wetten sie darauf, dass die Ängste um Griechenland zunehmen, werden Staatsanleihen von Griechenland stärker an Wert verlieren als jene von Deutschland. Das bedeutet, dass der Renditeunterschied (der «Spread») zwischen griechischen und deutschen Anleihen zunimmt. Hedge-Funds machen sich das zunutze, indem sie die griechischen Anleihen leer verkaufen und das Geld in deutsche Anleihen investieren. Die Folge für Griechenland: Die Anleihen geraten erst recht unter Druck und die Kosten für die Bedienung der Staatsschulden steigen an.
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Großbritanniens Geschäftsmodell ist nicht haltbar
Scammel hält Großbritanniens starke Abhängigkeit vom Finanzsektor für künftig nicht mehr tragbar - die Industrie werde zulegen müssen, um das Vertrauen der Investoren zu stärken. Und das ist besonders wichtig, denn eine Rating-Herabstufung des Landes werde immer wahrscheinlicher. In der Vergangenheit habe Großbritannien jedoch bewiesen, dass es seine Schulden bezahlt, sagt Schammel. Ob diese Tatsache und die höheren Zinsen das Überangebot an Anleihen werden ausgleichen können?
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In diesem Jahr ist eine Kapitalaufnahme in Höhe von 220 Milliarden Pfund geplant, in den kommenden drei Jahren eine von 550 Milliarden Pfund.
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http://www.faz.net/s/Rub09A305…Tpl~Ecommon~Scontent.htmlDiese Idioten haben das Finanzsystem selbst mit eingeführt und kennen deren einfachste Regel nicht. Regelmäßige Insolvenzen einzelner Akteure zuzulassen. Aber das gilt natürlich nicht für die City. Jetzt werden alle alles verlieren und die Welt wird sich anschließend neu ordnen.
Der Countdown geht weiter.
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... Pangalos kennt die Geschichte nicht...
... Das Gold, 18,86 Tonnen, wurde vielmehr im Frühjahr 1941 beim Vormarsch der Deutschen zunächst auf die Insel Kreta gebracht. Als deutsche Fallschirmjäger auch dort landeten, transportierte der britische Kreuzer „Dido“ das Gold der Griechen nach Alexandria in Ägypten.
Von dort wurde es später nach Pretoria und schließlich nach London gebracht, wo es die Bank von England für die Griechen verwahrte. Nach Kriegsende wurde das Gold nach Athen zurückgebracht und in den Tresoren der Bank von Griechenland eingelagert. Dort liegt es heute noch...
http://www.handelsblatt.com/po…gold-der-griechen;2536415
Das ist echt das Letzte!
Jetzt erst recht keinen Cent für die Pleitegriechen! Letztes Jahr hatte ich noch überlegt, Urlaub in GR zu machen! Kommt jetzt nicht mehr in Frage!
Seh' ich auch so! Zudem ziemlich teuer und null Service. -
Also:
-> Binnenmarktaktien in Starkwährungsländern
-> Exportaktien in Schwachwährungsländern
Da hast Du natürlich völlig recht, wenn man wie gewöhnlich an den Aktienmärkten investieren möchte.(unter allem Vorbehalt, so nützt die schwächste Währung nix, wenn die wirtschaftspolitische Ordnung zusammenbricht)
Eben für dieses Szenario war mein Beitrag gedacht. Ich suche noch immer eine kleine Beimischung zu EMs, wobei EUR in bar ja nicht wirklich das Wahre ist. Vielleicht ein paar Statoil-Aktien in NOK oder Rio-Tinto-Aktien in AUD? Bin mir da nicht ganz sicher. -
Comments would be appreciated.
"German ProSieben TV Channel Finds 500 Gram Tungsten Bar At W.C.Heraeus Gold Foundry With Bank Origin"
Alles andere wäre tatsächlich eine Überraschung. Natürlich werden Barren immer mal wieder gefälscht und nicht nur von Kleinkriminellen.In fact, everything else would be a surprise. Of course, bars are forged from time to time and not just by petty criminals.
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Die Koalas & Kängeruhs, schreiten bei ihrer Zinsanhebung weiter vorran. Da wird die Währung bald zum Carrytrade einladen.
Man könnte zumindest an Rio Tinto und BHP Billiton denken, die ja schließlich an der Heimatbörse in AUD anstatt in wachsweichen EUR gehandelt werden. -
Edel Man, ganz Unrecht hatte the_brain aber nicht.
War doch ein bißchen viel in letzter Zeit.
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Edel, das Bild vom Permabären ist super!

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Ich denke einfach, dass viele nicht verstehen wie sich das Kapital bewegt. Die grossen Kapitalanleger denken ganz anders als 90 % der Teilnehmer hier, teilweise muessen sie es auch.
Genau! Die Spekulanten in London und New York interessiert doch nicht was in einem oder gar in drei Jahren ist. Und die bewegen die Märkte aufgrund des Eigenhandels und nicht der Privatanleger. Denen ist egal, ob die Lage hier oder dort schlecht ist. Es kommt nur darauf an eine Differenz zwischen Bewertung und Realität zu finden. Und das jeden Tag aufs Neue. -
http://www.marketwatch.com/sto…bs-europe-woes-2010-02-04
ZitatNEW YORK (MarketWatch) -- U.S. stocks opened lower Thursday as concerns over unemployment and Europe's national debts outweighed an upbeat earnings report from Cisco and better-than-expected January sales from a number of retailers.
Wird wohl der Auslöser dafür gewesen sein. -
"China ist clever, kauft Gold, kann US über Dollarverkäufe abstürzen lasen etc. "
China ist eine Diktatur, versaut die Umwelt, schikaniert Andersdenkende und manipuliert sämtliche Nachrichten und Fakten.
Denen kann man noch weniger glauben als der FED.
Die Chinesen sind voll und ganz in die Kapitalismusfalle getappt und brauchen bei einem Volk von mehr als 1,2 Milliarden Menschen ewiges Wachstum von mindestens 9% pro Jahr. Der pure Wahnsinn! Das kann nicht gut gehen.Jetzt wird in China aus Angst vor Aufständen sogar "Avatar" abgesetzt werden. Die sind sowas von am Limit!
Japan ist Pleite, der Euro ein künstliches Produkt kurz vor dem Versagen und China stehen Aufstände bevor. Dem Dollar geht's schlecht, aber dank Rohstoffdeckung immer noch am besten.
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Falls es noch keiner gefunden haben sollte ... passt ja fast zu jedem Thema.
http://www.welt.de/finanzen/ar…hina-Crash-fuer-2010.html
ZitatAlles anzeigenAnalyst prophezeit China-Crash für 2010
Von Daniel Eckert 18. Januar 2010, 18:04 Uhr
Wie entwickeln sich die Märkte in diesem Jahr? Investment-Gurus basteln derzeit an spektakulären Szenarien. Hedgefonds-Manager James Chanos glaubt, dass die Super-Staatsblase China platzt, weil die Regierung Wirtschaftsdaten bewusst manipuliert. Auch von anderen Analysten kommen alarmierende Prognosen.
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Die vielleicht beunruhigendste Prophezeiung für das neue Jahr kommt von dem Hedgefonds-Manager James Chanos. Während alle Welt bass erstaunt auf das Wachstum in China blickt und hofft, dass das Reich der Mitte die Welt in eine neue Phase des Wohlstands führt, sieht Chanos in der Volksrepublik eine Art Super-Staats-Bubble. „Peking manipuliert die Zahlen. Das ist wie Dubai – nur tausendmal schlimmer“, polterte er unlängst auf dem Fernsehsender CNBC. Chanos wurde dadurch bekannt, dass er die Pleitefirma Enron lange vor der Wall Street als groß angelegten Betrug erkannte. Nun hat er China ins Visier genommen: Seiner Einschätzung nach ist die Zukunft der Milliardennation nicht die Weltmacht, sondern der Crash.
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Gegen den zuletzt an Anhängerschaft gewinnenden Optimismus wendet sich auch David Karsbøl von der dänischen Saxo Bank. Wider alle Erwartungen werden sich die Kräfte der Geldverknappung (Deflation) gegen die Kräfte der Geldentwertung (Inflation) durchsetzen, argumentiert der Volkswirt. Das führt dazu, dass am Aktienmarkt das große Zittern umgeht. Gleichzeitig gewinnt die Rallye am Rentenmarkt trotz der staatlichen Kreditorgie noch mal an Fahrt. Bis Ende des Jahres wird die zehnjährige Bundesanleihe seines Erachtens einen Kursanstieg um fast zehn Prozent verzeichnen.
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Meiner Meinung nach könnte es so ähnlich ablaufen. Was meint ihr? -
Wenn ich nicht irre, ist das "fallende Messer" endlich aufgeschlagen.
Ja, sieht ziemlich überverkauft aus. Aber wer weiß das schon. -
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Hallo,
angenommen, ich hätte im November zum Höchstkurs (1 EUR = 1,51$) dollars gekauft (also für 1000 EUR => 1510 $).
jetzt ist der POG (in $) auf teilweise 1120$ (pro 1 oz) gefallen (leider der $-kurs auch auf 1EUR = 1,46$).
meine Frage dazu: gibt es keine Möglichkeit, Gold (in deutschland oder per internet) direkt in $ zu kaufen? also für meine (in diesem beispiel) 1510$ hätte ich 1,35 oz bekommen (im vergleich dazu hätte ich nur 1,25 oz für die 1000 EUR zum november gold / dollar kurs bekommen). denn aktuell ist der EUR-POG immer noch bei ca. 770 EUR / 1oz.
noch eine weitere Frage: ist der POG in EUR immer fest an den POG in $ gekoppelt (durch den EUR-$ Kurs)? oder haben die Banken einen "eigenen" EUR-POG?
danke im voraus.
Du könntest ganz einfach ein zweites USD-Konto bei Deiner Bank eröffnen und ...1. bei EUR/USD zu 1,51, Dollar kaufen
2. bei EUR/USD zu 1,46, Euro kaufen
3. bei POG/EUR zu 765, Gold kaufenAlles klar?

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Vielleicht stehen wir ja tatsächlich vor einem neuen Goldrausch. Aufregende Zeiten! -
Meiner Meinung nach wird man sich in ein oder zwei Jahren sehr ärgern, wenn man bei der Aktie nicht etwas Geduld beweißt. Wenn die (kleine) Korrektur beim POG vorrüber ist, sehe ich keinen Grund für weiterhin so niedrige Kurse bei der Aktie.
Naja, immerhin gibt es etwa genau so viel Warrants insgesamt wie Aktien. Dennoch: Die Zukunft wirds erweisen, ob und daß dies hier was wird.
Um ein KGV zu berechnen, muss man dann die Warrants miteinbeziehen?ZitatAs previously stated in the October 14, 2009 news release; by milling a combination of available stock piles and recommencing mining activity, the Company is targeting a total production of 150,000 ounces of gold in the first full year of production at a cash cost of US$465 per ounce after re-start of operations and after the mill establishes steady state operation.
http://www.yukon-nevadagold.co…-At-Jerritt-Canyon-NevadaBei einem POG von 1000 USD wäre das dann ein Gewinn von 80.250.000,- USD geteilt durch 388.821.887 "Shares" oder 671.864.019 "Shares Fully Diluted"?
BtW. Heute in FRA 50 000 Stück B vs 2 000 000 G, interessant!!
Da wollte wohl jemand seinen Einstiegskurs aufbessern.
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Jein, nach meiner Erinnerung gibt es hier Zeitlimits, bin zu bequem, das zu recherchieren. Diese böse Spiel, das wir nicht vorhersehen konnten, geht aber nicht bis zum Nimmerleinstag.
Mich würde mal interessieren, wie ihr euren Anlagehorizont für diese Aktie festlegt. Spekulation auf Wochenbasis oder investment auf 1 bis X Jahre?10 Mio. neue "Aktien" zu 0,125 CAD sind sicherlich ärgerlich, aber bei insgesamt 670 Mio. "Fully Diluted Shares" doch nicht so schlimm, wenn die Zukunftsaussichten noch stimmen. Denn wenn die wieder produzieren, dann sind doch 80 oder 90 Cent wieder drin?
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LongDongSilver, der Vortrag ist ja eine ganz hervorragende Zusammenfassung zum Finanzsystem und zur Finanzkrise!Hier noch der fast gleiche Vortrag vom 27.02.2009: Träumen Sie noch oder wissen Sie schon?
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Anmerkung: Natürlich geht das nicht schnurstracks dahin, aber auch hier zeigt sich etwa 1000 $ als markante Unterstützung.
Ich glaube allerdings nicht, dass man die Charts von 1978-1980 auf heute übertragen kann. 1978 befürchtete man einen unmittelbar bevorstehenden Systemcrash und es war auch viel weniger spekulativer Kredit im Umlauf. Ich denke eher, dass sich der POG nach der "Unterwasserkollision mit dem Eisberg" (Titanic) im Frühjahr 2008, so wie die VW-Aktie im letzten Herbst (1000 EUR) verhalten wird, wenn allen (nicht nur uns) bewusst wird, dass es kein zurück mehr gibt. Es wird nicht nur alles in physische Werte fliehen, sondern es wird sich auch wie bei den VW-Aktien herausstellen, dass gar nicht so viel Gold existiert, wie ursprunglich angenommen. D.h. es werden absolut unrealistische Preise geboten und in dem Chaos wird für den ein oder anderen die Chance bestehen das Geschäft seines Lebens zu machen.Allerdings braucht keiner glauben, dass bei einem POG von X USD alles plötzlich stoppt und man kann dann wieder sein Gold zu einem 10, 100, X-fachen in USD tauschen. Meiner Meinung nach folgt dann entweder eine Währungsreform oder eine neue Währung, was auf das gleiche hinausläuft. Die neue Währung wird sich dann wieder an der Arbeitskraft eines Menschen, an Lebensmitteln, Grund und Boden, Öl, Edelmetalle usw. orientieren und der Goldbesitzer kann sich glücklich schätzen sein (kleines) Vermögen in die neue Zeit gerettet zu haben, falls kein Goldverbot oder ähnliches kommt.