Jodtabletten machen nur Sinn wenn man sich in unmittelbarer Nähe eines kerntechnischen Unfalles befindet!
Das radioaktive Jod-131 hat eine Halbwertszeit von 8 Tagen. In Europa wird also im aktuellen Falle kein Jod-131 mehr in relevanter Menge ankommen.
Durch das verabreichte Jod soll die Schilddrüse vorab gesättigt werden, so das das radioaktive Jod-131 nicht mehr von der Schilddrüse aufgenommen werden kann.
Wer in der Nähe eines AKWs wohnt, kann sich diese Tabletten besorgen und für den Fall der Fälle einlagern.
Sollte es dann zu einer radioaktiven Emission in nächster Nähe kommen, die Einnahme handhaben wie in der PDF-Datei von "goldseitenrobin" beschrieben.
Wegen der aktuellen Situation diese Tabletten nicht einnehmen! Schon gar nicht ohne ärztlichen Rat. Es können erhebliche Nebenwirkungen auftreten!
Der Effekt der Jodtabletten ist auch eher psychologischer Natur. Bei rechtzeitiger Einnahme wird einem Schilddrüsenkrebs vorgebeugt.
Gegen die Auswirkungen von Plutonium, Strontium und Cäsium nutzen die Tabletten nichts.
Es nutzt quasi soviel wie eine Aktentasche überm Kopf unterm Wasserfall um nicht naß zu werden.