Ein sog. "Diskriminator" kann zwar zwischen edleren und unedleren Metallen unterscheiden, Größe und Form des Objekts sind aber genauso beeinflussend. D.h eine Aludosenaufziehlasche gibt ein stärkeres Signal als eine Silbermünze, ein Hantelgewicht ein stärkeres als eine Goldmünze, usw. Das stärkste Signal geben große ringförmige Objekte, beim Material ist die elektrische Leitfähigkeit entscheidend.
Duennes Blechdosen-ALuminium hat vermutlich immer noch e. weit schlechtere Leitfaehigkeit als etwas massiveres Silber oder Gold, die beides sehr gute Leiter sind ...
Der bessere Detektor sollte aber neben der Leitfaehigkeit (ueber WirbelStromVerluste) auch die PhasenVerschiebung/FrequenzAenderung des Schwingkreise auswerten ... u. kann dann paramagnetisch vs. diamagnetisch unterscheiden ...
==> Gold, Silber, Kupfer, Blei: Diamagnetisch
==> Aluminium, Magnesium, Titan, Zinn, Palladium, Platin, Rhodium: Paramagnetisch
==> Eisen, Nickel: Ferromagnetisch (spezialfall von paramagnetisch) ...
... solche e. Detektor kann dann also schon mal Alu ausfiltern trotz der guten Leitfaehigkeit ... oder groessere EisenObjekte ignorieren ...
... geht noch ausgefeilter ... ; habe mal solche Detektor-Prototypen gebaut ... ; der beste fand mit e. 10-cm-Suchspule das 1-DM-Stueck auf 25 cm Entfernung (in Luft) ... (habe dann aber d. Entwicklung abgebrochen, da geerbt ... & mein weiteres know-how fuer mich behalten ... so auch hier ...
)
... je groesser die Spule, desto hoeher die Suchtiefe ... aber kleinere Objekte entgehen dann ... ... bei 1-kg-Barren oder 1-Oz-Stuecken aber egal ...
Anders schauts mit Bodenradaren aus, da sind Tiefen um die 2 m möglich, aber die können nur eingeschränkt etwas unterscheiden, ein Bild von der Form geben sie halt. Weiß aber nicht wie hoch da die Auflösung ist
Soweit ich weiss gibt e. BodenRadar keine besonders genaue Auskunft ... u. kann vermutlich nur unterscheiden, ob das Objekt mehr rund oder mehr laenglich ist ... ; man graebt wohl nach jedem alten Kochtopf ... 