Hallo LR,
ein Smiley ist zu wenig, um auszudrücken, wie wertvoll Dein Beitrag ist, vielen Dank dafür. Diese Art einer Expertise ist hier leider nicht mehr so häufig zu lesen. Danke! ![]()
Gruß
Rochade
12. April 2026, 21:35
Hallo LR,
ein Smiley ist zu wenig, um auszudrücken, wie wertvoll Dein Beitrag ist, vielen Dank dafür. Diese Art einer Expertise ist hier leider nicht mehr so häufig zu lesen. Danke! ![]()
Gruß
Rochade
Jubiläum der Anlagemünze "Wiener Philharmoniker":
Zweidimensionale Goldschicht:
Hallo 3g,
schön wieder von Dir zu lesen. Ist das als Foto in Deinem Beitrag #172 eingestellte Stück nie wieder aufgetaucht? Den Staubsaugerbeutel damals durchsucht? Was für ein Verlust.
Wünsche Dir alles Gute.
Wieder ein neuer Versuch. Verkauft doch die Goldreserven:
Silberschatz auf Rügen mit rund 6000 Münzen entdeckt:
Hallo GM,
zum aktuellen Fall kann ich nichts sagen, aber es erinnert mich an den Krügerrand in Silber, Jahrgang 2018. Damals hatte mir ein größerer Händler mitgeteilt, die Bullionmünze des KR in Silber konnte nicht verkauft werden, da sie in kürzester Zeit die bekannten "Milchflecken" bekamen.
Wurde hier schon dikutiert, als es um die Maple Leaf ging. Plötzlich und ohne jegliche Warnzeichen bilden sich weißliche Ablagerungen auf den Münzen. Insbesondere silberne Edelmetallanlagemünzen sind betroffen. Ohne Beschädigung der Münze lässt sich dieser Belag nicht entfernen. Aufgrund seiner trüb-weißen Erscheinung wird der unliebsame Effekt weitläufig als „Milchflecken“ oder „milk spots“ bezeichnet. Siehe die Erläuterungen unter diesem Link:
Gruß
Rochade
Gold-Klo "America"
Danke Dir vielmals für Deine Angaben. Wie immer zuverlässig
.
Ja, der von mir abgebildete Barren hat die von Dir genannte Sargform. Das Gewicht mit 1002g ist stimmig. Kurze Geschichte: Eine Nachbarin von mir hat im Jahre 1968 bei Degussa (alt) lange Zeit gearbeitet und nachdem ich ihr gestern den Barren gezeigt habe, hat sie gefragt, warum auf dem Barren keine Barrennummer zu sehen sei. Ohne diese Nummer sei ihr ein solcher Barren nicht bekannt. Daraus schließe ich, dass Deine These, der Barren sei in den 1960er Jahren gegossen, sich erhärtet.
@wuhamai
Dir ebenfalls vielen Dank für Deine Angaben und die Fotos der Barren. Leider kann Degussa (neu) zur Aufklärung der Geschichte dieser Barren nicht beitragen.
Gruß Michael
Degussa Silberbarren 1000 g
Goldbarren Wiki:
Entgegen den meisten Silberbarren mit rückseitiger Motivprägung, für die kaum ein Markt existiert, erzielen seltene alte Versionen häufig Aufpreise bei Auktionen und im numismatischen Fachhandel.
Die Vielzahl an unterschiedlichen Versionen machen die alten Degussa-Silberbarren zu einem interessanten Sammelgebiet. Im Bild ein seltener Kilobarren in der sogenannten Sargform.
Beim Buchstaben "R" (rechts neben dem Feingewicht) handelt es sich vermutlich um einen Schweizer Kontrollstempel vom Kontrollamt Romanshorn.
Gibt es dazu noch weitere Informationen? Wurden dieser Barren nach 1970 gegossen oder früher?
Für weitere Angaben wäre ich dankbar.
Gruß Rochade
Es handelt sich um die ursprüngliche Sammlung Rothschild, früher im Besitz von Grendon International Research Pty, Australien. Degussa hat vor ein paar Jahren diese Sammlung käuflich erworben und anschließend die Goldkammer gebaut, wo die Sammlung zu besichtigen war.
Nachstehend einen Link mit dem abgebildeten Katalog und Fotos von einem kleinen Teil der Barren:
https://www.yumpu.com/de/docum…mmlung-rothschild-katalog
Was Degussa mit der Sammlung plant, das ist mir nicht bekannt.
Gruß
Rochade
26.06.2023
22:20 Uhr
ARD Crime Time
Es ist vier Uhr morgens, als am 27. März 2017 bei der Berliner Polizei der Alarm ausgelöst wird: Die 100Kilogramm schwere "Big Maple Leaf" wurde gestohlen. Ermittler erzählen jetzt zum ersten Mal, wie sie die Diebe der Goldmünze überführen konnten. Und was mit der Münze passiert ist. Denn dafür haben Experten Beweise gefunden, die sie zum ersten Mal zeigen.
Glückwunsch !
Der gegossene kleine Goldbarren in runder Form, älterer Ausgabe, von einer halben Unze (1/2oz) wurde ab 1976 von der Perth Mint gegossen. Das Maß beträgt etwa 16,0 x 5,0 mm. Die ältere Ausgabe ist unter anderem daran zu erkennen, dass das Logo der Perth Mint, der goldene Schwan, nach links schaut.
Die australische Münzprägestätte Perth Mint hat dann ab September 2017 neue Gussbarren mit einem Feingewicht von einer halben Unze gegossen. Die neuen 1/2 oz Goldbarren haben einen Feingehalt von 99,99% Gold. Auf der Oberfläche ist das Logo der Perth Mint Australia, ein goldener Schwan, umrahmt vom Schriftzug "Perth Mint Australia" zu sehen. Der schaut im Gegensatz zur alten Ausgabe nach rechts. Auf der Unterseite finden sich die Angaben zu Feingehalt und Feingewicht.
Vielleicht hilft das etwas weiter:
Der Grendon schreibt:
Die Perth Mint ist die einzige große Goldraffinerie in Australien.
Ihr Raffinationsbetrieb ist das Ergebnis der schrittweisen Konsolidierung (seit 1995) von vier ehemals aktiven, von der LBMA akkreditierten Raffinerien in Australien: Australian Gold Refineries, Johnson Matthey (Aust) Limited, Golden West Refining Corporation und Harringtons Metallurgists Pty Ltd.
1988 wurde gemäß dem Gold Banking Corporation Act 1987 (Western Australia) die Gold Corporation (GC) als hundertprozentige staatliche Einrichtung gegründet. Die Western Australian Mint, zu der auch die Australian Gold Refineries (AGR) gehörte, wurde als neue Tochtergesellschaft der GC gegründet, die für alle Raffinationsaktivitäten, einschließlich derjenigen der Perth Mint, verantwortlich war.
Die Goldreporter schreiben:
Wirtschaftsprüfer sehen das Schreiben als nicht rechtskräftig an. Es ist zu erwarten, dass einige Shops mit ihrem Silbermünzen-Angebot wieder online gehen. GoldSilberShop.de will bis Dienstag weitere Informationen einholen und bis dahin keine Silbermünzen verkaufen.
https://www.goldreporter.de/si…esteuerung/handel/109365/
Bei einer Auflage von ca. 2,4 Mio. Exemplaren je Ausgabe für die jeweilige Variante "in Deutschland" und "in München" ein viel zu hoher Preis. Erklärung für den Unterschied:
Doch nicht nur die Produktion der Olympia-Gedenkmünzen stellte eine große Herausforderung dar. Obendrein überschattete noch ein kleiner Skandal um das Motiv der Gedenkmünze mit dem Emblem der 20. Olympischen Sommerspiele die Herstellung der Silbermünzen. Die Umschrift "SPIELE DER XX. OLYMPIADE 1972 IN DEUTSCHLAND" wurde vom Internationalen Olympischen Komitee nach einer Beschwerde der DDR beanstandet, denn die Spiele wurden an München und nicht an Deutschland vergeben. Deshalb stoppte man die bereits laufende Produktion der Münzen und änderte den Text entsprechend ab. Aus diesem Grund gibt es daher statt der ursprünglich geplanten fünf Olympiamünzen nun sechs verschiedene Ausgaben.