Beiträge von Rochade

    Ein weiteres Beispiel zum Thema Rothschild-Barren aus Silber. Ich verweise auf die Beiträge Nr. 2410/2411/2415 und folgende aus September 2019.


    Ein weiteres Indiz für die Herstellung von Silberbarren der Royal Mint Refinery im Auftrag der N.M.Rothschild & Sons. Man beachte unter dem Link die sehr guten und informativen Fotos des 1.000 Unzen Barrens RMR.


    Lot Description.


    Impressive Rothschild Royal Mint Refinery Silver Ingot1934 N.M. Rothschild & Sons Royal Mint Refinery Silver Ingot. No. 10. Lot R35889. 1,058.3 / 1,045.8 Ounces. 996 Fine.


    Trapezförmig: 297 mm x 100 mm x 88 mm oben, 332 mm x 135 mm x 88 mm unten. Dies ist sicherlich einer der beeindruckendsten und aufregendsten Barren, die wir je zur Auktion bringen durften. Kurioserweise hat die Unterseite für einen Silberbarren die größten Abmessungen und ist die Seite, auf der die meisten Stempel angebracht wurden. Auf der rechten Seite befinden sich die Herstellermarke und die Losnummer R35889, das Datum 1934 steht oben in der Mitte, ein Ausdruck des Gewichts 1058 3 befindet sich in der oberen linken Ecke, und die untere linke Ecke hat den Feingehalt 996. Alle Stempel sind fest und gleichmäßig angebracht. An einem Ende befindet sich die Barrennummer 10, am anderen Ende der Buchstabe T und ein weiterer Ausdruck des Gewichts 1 04 5 8. Auf dem Ende mit der Nummer 10 befindet sich eine abgeschnittene Ecke, auf der sich ein zweiter, wenn auch unvollständiger Abdruck der Herstellerpunze befindet, der das RMR-Monogramm am deutlichsten zeigt. Auf der Unterseite ist in der Nähe des Datums ebenfalls ein markanter Buchstabe E in Fett angebracht. Insgesamt dominante rosa-silberne Patina, hier und da etwas wärmere Tönung, kleinere Gussmängel und einige verstreute Handhabungsspuren.


    Die 1852 gegründete Royal Mint Refinery wurde mehr als 100 Jahre lang von N.M. Rothschild & Sons betrieben. Als sie 1968 ihren Betrieb einstellte, hatte die Raffinerie einen so guten Ruf, dass sie einen Großteil der Gold- und Silberbarren verarbeitete, die aus aller Welt nach London geschickt wurden. Nach einer 47-jährigen Pause hat die Royal Mint die Marke Royal Mint Refinery im Jahr 2015 wiederbelebt. Aus einer wichtigen Ära in der Geschichte der Royal Mint Refinery - der Zeit zwischen dem Ersten und dem Zweiten Weltkrieg - stammt dieser große und imposante Silberbarren, der ein Highlight in jeder Sammlung sein sollte. Er ist auch ein faszinierender Gesprächsgegenstand und wird sicher jeden beeindrucken, der das Privileg hat, ihn in natura zu sehen. Für den Versand mit UPS Ground innerhalb der U.S.A. wird eine zusätzliche Versandgebühr in Höhe von $75 berechnet. Kontaktieren Sie uns für die geschätzten internationalen Versandkosten. Abholung ist für diesen Artikel nicht möglich.


    Der Text wurde mit DeepL.com übersetzt.


    https://auctions.stacksbowers.…83-1-0458-ounces-996-fine

    Krügerrand 2021


    Ein weiterer Jahrgang des Krügerrand liegt in der Zwischenzeit vor.


    Wie die letzten Jahrgänge bereits aufgezeigt haben, ist das bekannte Sicherheitsmerkmal, der Schriftzug “KRUGERRAND“, deutlich im linken Gestrüpp auf dem Krügerrand 2021 wieder erkennbar (siehe Foto 1).


    Im Gegensatz zum Jahrgang 2019 und 2020 befindet sich unterhalb der Vorderhufe ein weiteres Sicherheitsmerkmal. Es handelt sich ähnlich wie in den Jahren 2017 und 2018 um den Hinweis auf die South African Reserve Bank. Der Schriftzug lautet jetzt SARB21. Allerdings gibt es eine Neuheit. Es ist ein Symbol/Buchstabe vor der Schrift SARB21. Ich lese dort ein großes „V“ (siehe Foto 2). Eine höhere Auflösung des Fotos ist mir leider nicht möglich, um das Zeichen klar zu definieren.


    Leider ist es mir mit meinen Kontakten nicht gelungen, über den Krügerrand näher Informationen, wie z. B. die Sicherheitsmerkmale oder auch die Auflagenzahlen nach dem Jahr 2013, zu erhalten.


    In diesem Zusammenhang verweise ich auf den Beitrag von mesedor39 (Nr.1.760), den ich gerne wiederhole: “…ganz kurz zu der Mikroschrift auf manchen Münzen: das wurde in England um 1850 unter Victoria erstmalig gemacht, weil man wissen wollte, wie lange Stempel halten. Ist natürlich - neben anderen heimlichen Echtheitsmerkmalen - ein Schutz der Wissenden gegen Fälschungen. So erkennt man mit einer guten Lupe auf den ersten Blick.....Deswegen wird auch nicht viel darüber gesprochen...".


    Die Qualität der Prägung ist wie in den vergangenen Jahren in Ordnung bzw. zufriedenstellend.


    Nur so am Rande, da kann ich meine Silberzehner in PP bald wieder zum Ausgabekurs von 15 Euro verkaufen, wenn das so weiter geht. Der Wert der Euro-Zehner, Ausgabe zwischen 2002 und 2010, liegt bereits bei ca. 13 Euro oder ähnlich...

    Eine Frage zum Produzenten PC Boschmans aus Antwerpen in Belgien.


    U.a. ist bekannt, die Firma wurde 1865 gegründet und seit 1939 wurden Goldbarren und später Silberbarren hergestellt.
    Auf der Vorderseite der Barren ist jeweils ein Kleeblatt mit den Initialen J.B. für Jozef Boschmanns zu sehen.
    Produziert wurden die Barren in den unterschiedlichsten Gewichten. Es existieren jeweils pro Gewicht verschiedene Prägeausführungen.


    Auf zwei Barren, die aktuell gerade bei einem Händler für gegossene Barren angeboten werden, befindet sich auf der Rückseite das identische Emblem einer/eines "Ente/Vogel" oder ähnliches. Auf anderen Barren von Boschmans ist diese Zeichen nicht zu sehen. Ein Zufall oder gibt es darüber irgendwelche Informationen? Was kann es sonst darstellen?


    https://numisworld.de/

    Hallo Hsv1896,


    eine gute und schwierig zu beantwortende Frage. Du meinst sicher die Bullionausgabe des Krügerrand.


    Falls Du Zahlen für das Jahr 2014 kennst, wäre ich dankbar, wenn Du mir diese mitteilen könntest.


    Meine letzte verlässliche Zahl habe ich für das Kalenderjahr 2013. Danach im Prinzip nur Fehlanzeige. Selbst der aktuelle Katalog "Hern's Handbook" South African Coins & Patterns 2020 führt die Zahlen nicht. Mir ist lediglich für das Jahr 2016 und 2017 eine Schätzung der Rand Refinery bekannt. Die beläuft sich auf 1,1 Mio. (2016) und 1,3 Mio. (2017) Exemplare für die Bullionausgabe.
    Erstaunlich, wenn selbst die Rand Refinery offiziell keine genauen Zahlen ab dem Jahr 2014 bekannt gibt oder geben möchte. Sie sollten die Zahlen doch genau kennen :hae: .
    Wie in einem anderen Zusammenhang bereits berichtet, sind belastbare Angaben aus Süd Afrika über Münzen und Barren schwer erhältlich.

    Die Tiefe der Minen ist ja bekannt als kostenerhöhender Faktor.

    Ja, das wurde früher mehrfach kommuniziert. Ich meine, es wurden sogar Tiefen von z.T. 5.000 Meter genannt, aus dem die Erze herausgeholt werden. Außerdem, wenn ich mich recht erinnere, wurde in den letzten Jahren aus Australien Gold dazugekauft, um die Krügerrand herstellen zu können. Die "eigenen" Goldaufkommen sollen nicht mehr ausgereicht haben, um die KR herstellen zu können.


    Ob das stimmt, das weiß ich nicht. Eine seriöse Quelle dazu konnte ich adhoc nicht finden. Aber wenn daran etwas Wahres sein sollte, könnte es Auswirkungen auf die Minen in SA haben.


    Wie gesagt, nur eine Meinung, aber danach wurde auch gefragt... :rolleyes:

    Sind die Kapseln so verkratzt oder etwa die Münze?

    Im Prinzip hatte ich mich von den Deutschen Münzen verabschiedet. Die Gründe dafür sind bekannt und wurden in diesem Faden oft diskutiert, dem ist nichts hinzuzufügen. Ich habe, um die Serie vollzumachen, jetzt nur noch die Serie "Heimische Vögel" (20 Euro) für dieses Jahr (Weißstorch) und für 2021 (Schwarzspecht) auf dem Zettel, dann ist Schluss.


    Den Weißstorch habe ich heute erhalten und bin in Sachen "Prägequalität" doch ziemlich enttäuscht. Der Storch ist nicht sehr filigran gearbeitet, eher einfach gestaltet, das ist kein Problem. Dafür ist die "freie, glatte" Goldfläche etwas größer und die bei mir vorhandenen "Bürstenstriche" in diesem Bereich der Münze sind eindeutig zu erkennen und einfach unschön und es mindert die Qualität der Münze insgesamt erheblich. Von einem Umtausch erhoffe ich mir keine wesentliche Verbesserung, ergo hake ich es ab und fühle mich noch einmal bestätigt, mit dem Sammeln dieser Goldmünzen (20, 50 und 100 Euro) aufzuhören.

    Der Bund der Steuerzahler mischt sich ein:


    https://www.schwarzbuch.de/auf…ndchen-bei-sammlermuenzen


    Schlusssatz des BdSt: "...Immerhin zeigt sich eine Einsicht: Der Bund gibt auf Anfrage an, dass Änderungen der Ausgabepraxis geprüft würden...".


    Mein Kommentar: Haben die nichts Besseres zu tun :evil: ? Das der Goldpreis am Ausgabedatum der Münze z. B. niedriger sein kann, kommt Ihnen nicht in den Sinn?

    @mesodor39


    Schön von Dir wieder zu lesen. [smilie_blume]
    Die neueren Jahrgänge des Krügerrand (ab 2017) haben in der Zwischenzeit ein bzw. zwei neue "Sicherheitsmerkmale". Die SA Mint hat wahrscheinlich auf die vermehrten Duplicate/Fälschungen reagiert, um den Fälschern die Arbeit zu erschweren. Diese Merkmale sind nicht immer mit bloßem Auge zu entdecken, aber wer sich auskennt, dem sollte eine gute Fälschung auffallen. Möglicherweise ist das ein "Hase- und Igelrennen", aber so leicht lassen sich die neuen Merkmale nicht fälschen bzw. es bedeutet einen hohen Aufwand und ob sich das lohnt?


    Zum einen handelt es sich um den Schriftzug KRUGERRAND der unterhalb des rechten Hinterbeines im Gestrüpp mit einer Lupe wieder zu erkennen ist. Das zweite Merkmal ist der Schriftzug SARB18 bzw. SARB19/SARB20 [South African Reserve Bank (SARB) ], das ist das Kürzel der südafrikanischen Zentralbank. Dieser Schriftzug ist nur mit einer hohen Auflösung sichtbar und auf den einzelnen Jahrgängen nach 2017 an unterschiedlichen Stellen sichtbar.


    Wer sich auskennt, der sieht die Unterschiede zwischen Original und Fälschung. Natürlich sind in der Bucht und auf anderen Plattformen nicht immer Spezialisten für den KR unterwegs und im Zweifel fallen die Käufer auf die Fälschungen rein. Ich vermute, dagegen ist kein Kraut gewachsen. Aus diesem Grunde ist das Goldseitenforum und die hier ausgetauschten Informationen durch ihre Mitglieder so bedeutsam und hilfreich.


    Siehe ab Seite 83 Krügerrand Sammel Thread

    Ja, das ist aus meiner Sicht korrekt. Nach einer Vergrößerung Deines Bildes erkenne ich tatsächlich den Schriftzug SARB20 [South African Reserve Bank] auf Deinem Silber-Krügerrand. Man kann also davon ausgehen, dass auf dem KR in AU, an einer anderen Stelle, es sich um den gleichen Schriftzug handelt. Alles andere macht sonst keinen Sinn. Vielleicht ist die Prägung an der Stelle des AU-KR nicht so gut ausgeführt (Stempelschwäche) wie auf Deinem AG-KR und deshalb schwer zu erkennen.


    In SA stehen die Uhren still und eine Bestätigung von dort wird voraussichtlich noch Monate dauern, wenn eine Aussage dazu überhaupt gemacht wird. Eine Quelle aus Deutschland, die in Südafrika gut vernetzt ist, hat mir mitgeteilt, dass diese Frage bisher noch nicht Thema war. Wir müssen uns also gedulden.


    bamboo one, Danke für Deinen Beitrag und die Aufklärung des Rätsels [smilie_blume] .