Beiträge von Rochade

    @mesodor39


    Schön von Dir wieder zu lesen. [smilie_blume]
    Die neueren Jahrgänge des Krügerrand (ab 2017) haben in der Zwischenzeit ein bzw. zwei neue "Sicherheitsmerkmale". Die SA Mint hat wahrscheinlich auf die vermehrten Duplicate/Fälschungen reagiert, um den Fälschern die Arbeit zu erschweren. Diese Merkmale sind nicht immer mit bloßem Auge zu entdecken, aber wer sich auskennt, dem sollte eine gute Fälschung auffallen. Möglicherweise ist das ein "Hase- und Igelrennen", aber so leicht lassen sich die neuen Merkmale nicht fälschen bzw. es bedeutet einen hohen Aufwand und ob sich das lohnt?


    Zum einen handelt es sich um den Schriftzug KRUGERRAND der unterhalb des rechten Hinterbeines im Gestrüpp mit einer Lupe wieder zu erkennen ist. Das zweite Merkmal ist der Schriftzug SARB18 bzw. SARB19/SARB20 [South African Reserve Bank (SARB) ], das ist das Kürzel der südafrikanischen Zentralbank. Dieser Schriftzug ist nur mit einer hohen Auflösung sichtbar und auf den einzelnen Jahrgängen nach 2017 an unterschiedlichen Stellen sichtbar.


    Wer sich auskennt, der sieht die Unterschiede zwischen Original und Fälschung. Natürlich sind in der Bucht und auf anderen Plattformen nicht immer Spezialisten für den KR unterwegs und im Zweifel fallen die Käufer auf die Fälschungen rein. Ich vermute, dagegen ist kein Kraut gewachsen. Aus diesem Grunde ist das Goldseitenforum und die hier ausgetauschten Informationen durch ihre Mitglieder so bedeutsam und hilfreich.


    Siehe ab Seite 83 Krügerrand Sammel Thread

    Ja, das ist aus meiner Sicht korrekt. Nach einer Vergrößerung Deines Bildes erkenne ich tatsächlich den Schriftzug SARB20 [South African Reserve Bank] auf Deinem Silber-Krügerrand. Man kann also davon ausgehen, dass auf dem KR in AU, an einer anderen Stelle, es sich um den gleichen Schriftzug handelt. Alles andere macht sonst keinen Sinn. Vielleicht ist die Prägung an der Stelle des AU-KR nicht so gut ausgeführt (Stempelschwäche) wie auf Deinem AG-KR und deshalb schwer zu erkennen.


    In SA stehen die Uhren still und eine Bestätigung von dort wird voraussichtlich noch Monate dauern, wenn eine Aussage dazu überhaupt gemacht wird. Eine Quelle aus Deutschland, die in Südafrika gut vernetzt ist, hat mir mitgeteilt, dass diese Frage bisher noch nicht Thema war. Wir müssen uns also gedulden.


    bamboo one, Danke für Deinen Beitrag und die Aufklärung des Rätsels [smilie_blume] .

    Die neue Ausgabe Prägefrisch Nr. 2/2020 ist erschienen. Auf den Seiten 9-11 werden die Goldmünzen 2020 besprochen. Die jeweilige Bestellfrist läuft vom 07. April bis zum 18.05.2020:


    https://www.muenze-deutschland…/praegefrisch_2020_02.pdf


    Die jeweilige Auflagenzahl beträgt maximal


    20 Euro Gold (Weissstorch) = 165.000 Stück
    50 Euro Gold (Orchesterhorn) = 120.000 Stück
    100 Euro Gold (Einigkeit) = 175.000 Stück

    Michasi, danke für Deine Mühe und die hohe Auflösung der möglichen Schriftzüge auf den KR Jahrgängen 2019 und 2020. [smilie_blume]


    Beim besten Willen kann ich nicht erkennen, so wie ich es bereits im Beitrag 1741 beschrieben habe, was sich unter diesen Zeichen verbirgt. Diese "Buchstaben" sind aus meiner Sicht gleich für 2019 und 2020. Ziffern kann ich nicht sehen. Wobei der Jahrgang 2019 noch besser zu erkennen ist. Es bleibt eine Leserei aus dem Kaffeesatz.


    Ich werde versuchen, wenn ich Deine Fotos nutzen darf, einen Kontakt in SA aufzunehmen und eine Anfrage starten. Ob ich eine Antwort bekomme, das ist nicht sicher, die Uhren ticken dort langsamer. Einen Versuch ist es aber Wert. Leider macht die Rand Refinery keinerlei Aussagen zu irgendwelchen Anfragen, zumindest hatte ich bisher keinen Erfolg, was ich in der Vergangenheit schon bedauert habe.


    Gruß
    Rochade

    Ich habe den Link aus dem Magazin Prägefrisch entnommen und denke, mit der Umstellung auf die Münze Deutschland (ab 31.01.2020) bzw. einige Tage später, wird es einen neuen Link geben:


    Wartungsarbeiten, bitte versuchen Sie es später noch einmal.
    Klicken Sie hier, um den Shop erneut zu laden.


    Ich gehe davon aus, dass die Statistik über die Prägungen die offiziellen Zahlen wiedergeben.


    Gruß
    Rochade

    Das Prägefrisch Magazin 01/2020 ist im neuen Design erschienen. Mit dem 31. Januar 2020 wird aus der bisherigen VfS (Verkaufsstelle für Sammlermünzen der Bundesrepublik Deutschland) die Münze Deutschland.


    Die Prägezahlen (Statistik) für das vergangene Jahr 2019 sind unter dem folgenden Link zu finden:


    https://www.deutsche-sammlermu…/Praegestatistik_2019.pdf


    Demnach haben sich die Zahlen der 100 Euro Münze und der 20 Euromünze im Bezug zu den früheren Jahren stabilisiert.

    Krügerrand 2020


    Wieder ist ein Jahr vergangen und der neue Jahrgang des Krügerrand 1 oz liegt vor.


    Das "Sicherheitsmerkmal", welches wir vom Jahrgang 2018 und 2019 bereits kennen, der Schriftzug KRUGERRAND, ist unterhalb des rechten Hinterbeines im linken Teil des Gestrüpps mit einer Lupe wieder zu erkennen. Dieses Merkmal scheint inzwischen obligatorisch auf dem Krügerrand vorhanden zu sein, siehe nachstehendes Foto.


    Der auf dem Krügerrand im Jahre 2017, scheinbar nur auf einigen Exemplaren vorhandene Schriftzug SARB17 (siehe Beitrag 1671 vom User michasi) und dem Jahrgang 2018 mit der Kennung SARB18 ist auf der neuen Ausgabe des Krügerrand 2020 -analog zur Ausgabe 2019- nicht mehr vorhanden. Auf beiden Jahrgängen wurde auf das Merkmal SARB [South African Reserve Bank] verzichtet. Eine Begründung weshalb dieser Schriftzug nicht mehr geprägt wird, ist nicht bekannt.


    Die Qualität des Jahrgangs 2020 ist meines Erachtens in Ordnung.


    Gruß
    Rochade


    100-Euro-Goldmünzenserie „Säulen der Demokratie“, „Einigkeit“, „Recht“ und „Freiheit“


    Die Bundesregierung hat beschlossen, eine dreiteilige 100-Euro-Goldmünzenserie „Säulen der Demokratie“ prägen zu lassen und dabei im Zeitraum 2020 - 2022 jeweils eine Sammlermünze pro Jahr zum Thema „Einigkeit“ (2020), „Recht“ (2021) und „Freiheit“ (2022) herauszugeben. Mit dieser Serie wird die im Jahr 2002 begonnene Ausgabe von deutschen 100-Euro-Goldmünzen mit einer thematischen Neuorientierung fortgesetzt.



    Unter dem nachstehenden Link die aktuelle Pressemitteilung des Bundesministerium für Finanzen:


    https://www.bundesfinanzminist…ign=Newsletter-15.01.2020

    Hallo derkolibri,


    zu Deinem Beitrag könnte man vieles schreiben. Ich mache einmal einen kleinen Versuch meine Meinung zu schildern, obwohl ich weiß, so gerne wird das Thema hier nicht erörtert.


    Die Preissituation für ältere oder sogar historische und gegossene Barren ist ambivalent. Hier spielen viele Dinge eine Rolle. Gold-Bob hat vor Jahren in diesem Faden sich insgesamt zur Problematik geäußert. Ich teile noch heute viele seiner Auffassungen.


    Als Beispiel nannte er damals einen großen Barren, der kaum verkäuflich sei. Es erscheint allen einleuchtend, dass das Aufgeld beim Kauf der großen Baren abnimmt, aber bei einem Verkauf ist es genau anders herum. Beim Kauf eines gegossenen Barrens liegt das Aufgeld zum Spotpreis teilweise erheblich darüber. Teilweise 50 % und mehr zum Spotpreis. Will man diesen Barren wieder veräußern, wundert man sich, dass die Abschläge erheblich sind und manchmal gibt es dafür noch weniger als den Spotpreis. Dazu kommt, der Abschlag steigt mit dem Gewicht nicht nur absolut, sondern auch noch prozentual. Einige Händler lehnen sogar den Ankauf großer Barren ab und verweisen darauf, dass es dafür zu wenige Käufer gäbe und dann für einen solchen Barren nur noch die Schmelze bliebe. So ist die Lage und ich glaube nicht, dass diese sich in den Jahren groß geändert hat.


    Dazu kommen die unterschiedlichen Sammlergruppen. Ein langfristiger Anleger, der einen größeren Teil seines Vermögens in Edelmetalle umwandeln möchte, den interessiert der genaue Preis wahrscheinlich weniger. Das ist eher der Investor, der sich die von Dir beschriebenen Bullion-Münzen in den Tresor legt und ja, der hat bei einem späteren Verkauf wirtschaftlich wahrscheinlich die besseren Karten.


    Der Anleger, der mittelfristig denkt, möchte womöglich in einigen Jahren wieder verkaufen, natürlich im besten Fall mit Gewinn, um sich etwas anderes dafür zu kaufen. Der schaut öfter auf die Preise und verschenkt ganz sicher beim Kauf nicht einen Prozentpunkt.


    Ein weiterer Typus ist der Anleger, der „all-in“ ist und ganz sicher ist, Gold ist das einzige und wahre Geld. Der wird versuchen, das Gold so günstig wie es überhaupt möglich ist, zu erwerben.


    Der Sammler von numismatischen Stücken, seien es Münzen oder gegossene Barren, der zahlt für seltene Stücke oder für eine Münze deren Jahreszahl ihm noch fehlt, „fast“ jeden Preis. Er hat Freude daran seine Sammlung zu komplementieren. Bei den gegossenen Barren kommt noch hinzu, es sind Einzelstücke und manch einer der alten Barren sind fast schon eine Art von Kulturgut und es ist wirklich schade, dass viele dieser Stücke in der Vergangenheit eingeschmolzen wurden. Teilweise sind ganze „Marken“ nicht mehr vorhanden, da die Raffinerien ihren Betrieb eingestellt haben. Dazu kommt, selbst noch aktive Hersteller führen keine Archive über die Typen der früher produzierten Barren, geschweige denn über deren Auflage, die natürlich wegen der Einschmelzpraxis sowieso nur ein sehr grober Anhaltspunkt für die Seltenheit eines Barrens ist. Es ist daher kein Zufall, dass es Münzenkataloge aber keine umfassenden Barren-Kataloge gibt. Ausgenommen sind die alten Grendon-Kataloge oder speziell der Standard-Katalog über die Rothschild-Goldbarren von Rainer Ahlers.


    Deine wesentlichen Fragen, die Du gestellt hast, kann aus meiner Sicht nur jeder für sich selber beantworten, je nach Sammler-/oder Anlegertyp wie oben von mir geschildert. Das die finanzielle/wirtschaftliche Situation in Deutschland nicht zum Besten steht, diese These teile ich. Nicht umsonst steht das von Dir angegebene Buch „Der größte Crash aller Zeiten“ von Marc Friedrich und Matthias Weik in der Bestenliste auf Platz 1. Selbst bei Thalia war das Buch ausverkauft und der Verlag kann zur Zeit nicht liefern.


    Viele Grüße
    Rochade

    @Hsv1896


    Danke für das Foto. Ich gehe davon aus, es ist kein Fehler auf der Kunststoffkapsel.


    Es ist sehr enttäuschend, was die Versandstelle für Sammlermünzen (VfS) liefert und es ist kein Einzelfall wie man in einem Nachbarforum lesen kann. Dort wurde ein Beispiel diskutiert, wo sich in der Goldmünze eine Vertiefung (Loch) befindet. Zusätzlich sollen Münzen existieren, die eine sogenannte Prägeschwäche aufweisen. Beispiel: Auf dem mittleren Turm auf dem Münzbild sind teilweise lediglich 4 Fenster abgebildet. Es sollten aber insgesamt 9 Fenster dort zu sehen sein.


    Eine Qualitätskontrolle scheint es bei der VfS gar nicht zu geben. Für mich ist es unprofessionell, wie dort vorgegangen wird und damit vergrault man die Sammler, die bisher dort noch Kunden waren.


    Ein Umtausch wird zwar angeboten, aber der ist wieder mit Zeit und Arbeit verbunden und im Zweifelsfall bekommt man eine Münze mit der oben zitierten Prägeschwäche. Von dem obligatorischen, "gebürsteten" Münzbild einmal ganz abgesehen.


    Es bleibt mir nach wie vor ein Rätsel, warum es nicht möglich ist, einwandfreie und sammelwürdige Münzen zu prägen. Andere Länder machen es vor.

    Als Ergänzung zum Beitrag Nummer 967 von Hsv1896:


    Mit der diesjährigen 100-Euro-Goldmünze endet nach 16 Ausgaben die Serie „UNESCO-Welterbestätten in Deutschland“. Die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister der Finanzen, Bettina Hagedorn, verkündete anlässlich der Präsentation der 100-Euro-Goldmünze 2019 „UNESCO-Welterbe Dom zu Speyer“:


    Ab 2020 wird die neue dreiteilige 100-Euro-Goldmünzenserie „Säulen der Demokratie“ herausgegeben, die je eine Münze zu den Themen „Einigkeit“ und „Recht“ und „Freiheit“ umfassen wird.

    Schönes Teil, Goudkoperij.


    50 Unzen in Gold, das wäre schon ein Schwergewicht. Da der abgebildete Schwan nach links schaut, ist es ein älteres Exemplar (siehe Beitrag 2550). Auf dem neueren Logo schaut der Schwan nach rechts. Gemäß Homepage der Perth Mint würde der aktuelle Barren in Gold heute USD 75,126.03 kosten.


    In Silber, wie der 1 Kilo Barren der PM in Deinem Beitrag Nr. 2551, schaut der Schwan nach rechts, ergo ein aktuelleres Stück. Aktueller Preis bei der PM USD 611.43. Ebenfalls sehr schönes Stück.


    Vielen Dank für die Fotos !


    Gruß
    Rochade